grenzwandel

17.07.2008 um 07:16 Uhr

bruchstücke

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

 

ich sollte ernsthaft anfangen darüber nachzudenken, wann ich aufhöre mir vorzunehmen auszuschlafen. es funktioniert einfach nicht.

ich glaube, ich kann momentan nicht schreiben. alles kratzt nur an der oberfläche und ich ringe um formulierungen. so macht das keinen spaß. der zustand wird einen grund und seinen sinn haben. kaum emotionale regungen, viel distanz, zu allem. auch zu mir. beobachterin des ich. die körperkontrollinstanz hat übernommen, ich funktioniere. vielleicht sollte ich es lassen, das schreiben, bis es wieder geht. aber auch mit diesem gedanken fühle ich mich nicht sonderlich wohl. gefühlte haltlosigkeit.

ich kann sie wahrnehmen, die mitte. wenn ich ganz genau hinschaue, sehe ich sie sogar, schleiche aber mal wieder permanent knapp an ihr vorbei, ohne den richtigen weg zu ihr zurück zu finden.

loslassen. einfach loslassen.

 

...einfach ist gut...

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenbuchzeiger schreibt am 17.07.2008 um 11:03 Uhr:Immerhin kannst du sie wahrnehmen (sogar sehen !!!). Das ist doch was !

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