verficktes semesterende.
ich kann nicht mehr. ich bin so erledigt. mein kopf ist dicht, mein körper streikt in form übelster verspannungen, ich schlafe nicht mehr richtig, essen ist schwierig, leben überhaupt. ich habe mir jetzt in bisher 8 tagen das gesamte hirn - struktur und funktionen - in den kopf geprügelt, 250 seiten in dem einen, 350 im anderen buch, dazu schnittbilder, grafiken, schemata. am donnerstag ist das letzte testat, T5 - das berühmt-berüchtigte hirntestat. und ich - genauso wie der rest meiner kommilitonen - kann nicht mehr. die pausen werden immer länger, die konzentration und die merkfähigkeit immer weniger. weit drüber über die grenze des erträglichen vegitiere ich hier vor mich hin, an meinem schreibtisch, gelegentlich mal in der völlig überfüllten ub, und das dann bis abends nach 23 uhr. es ist so ätzend. und ich kann und will nicht mehr. leider muss ich den ganzen stoff ab morgen nochmal komplett wiederholen, außerdem habe ich am montag physiologie- und am dienstag biochemiepraktikum, jeweils einen halben tag, vorbereitung nicht mit eingerechnet. ich könnte kotzen. apropos brechzentrum: n. vagus, formatio reticularis, hirnstamm. ... irgendwann drehe ich völlig durch.
in diesem sinne.
