grenzwandel

07.01.2016 um 09:57 Uhr

back again

von: grenzgaenger   Kategorie: alltägliches

herrschaften, tag allerseits,


seit meinem letzten eintrag platzt mein postfach, und ich finde die immer wiederkehrende bitte, nicht ganz von der bildfläche zu verschwinden, sondern bitte wenigstens hin und wieder etwas selbst geschriebenes von mir lesen zu lassen. das ehrt mich, und freut mich, und daher komme ich dieser bitte gerne nach. zumal, kaum hatte ich den letzten eintrag online geschickt, regte sich irgendwo tief drinnnen die lust, doch wieder zu schreiben. bislang ließ sich diese lust, wieder zu bloggen, ganz gut ignorieren, hatte ich doch in den letzten wochen einen ar... voll zu tun.

nach dem examen stand zunächst mal urlaub auf dem programm, zweieinhalb wochen auf zwei wunderschönen kanarischen inseln, bergwandern mit der liebsten. ...die in einem ihrer früheren leben vermutlich eine bergziege war. unfassbar, wie ausdauernd man die berge hochrennen kann... und so war es meistens so, dass wir gemeinsam losliefen und ich nach kurzer zeit nur noch einen kleinen punkt am bergeshorizont erkennen konnte, der an der nächsten, strategisch wichtigen abzweigung grinsend auf mich wartete. nichts desto trotz, wir hatten spaß, waren tag täglich in den bergen, teils in schwindelerregenden und atemberaubenden höhen (im wahrsten sinne des wortes), hatten großartiges, sonniges wetter und ich wurde fit und braun. aber ich schweife ab. weiter im text.

eigentlich war mein umzug in die großstadt meiner träume für nach weihnachten geplant, zusammen mit meinem bruder, der mich aber nach dem urlaub kurzfristig wissen ließ, er könne nur an dem wochenende 19./20.12. er stellte das umzugsfahrzeug. nach dem urlaub, am 11.12., in der heimat zurück, blieb mir also genau eine woche, meinen standort, den ich fast 10 jahre bewohnt hatte, abzuwickeln. im sinne der verabschiedung von allen meinen freunden, sowie der auflösung meines haushalts. bei letzterem half ebay kleinanzeigen maßgeblich, und so war innerhalt einiger tage nahezu mein kompletter hausrat verkauft. also möbel und so. einzig ein regal habe ich behalten, das ich mitgenommen habe, ein bücherregal. das steht jetzt hier. das verabschieden hingegen war nicht so leicht, jeden tag habe ich mindestens 2 liebe menschen getroffen, meine engsten freunde, derer 2, in dieser woche mehrfach. ich hätte gerne mehr zeit dafür gehabt. vor allem meinen besten freund vermisse ich. 

der umzug zu s. war anstrengend. mein bruder kam samstags, um meine sachen zu holen, dann 200 km zu meinen eltern, zwischenstopp und einlagern dreier kisten. in der nacht um 2 uhr los, ich, 600 km, um am morgen mit s., meiner freundin, zu der ich zu ziehen im begriff war, noch zu frühstücken, die leider just an diesem meinem umzugswochenende eine nicht aufschiebbare verpflichtung in ihrem verein hatte und daher gegen 12 uhr wegmusste. bruder machte sich um sechs auf die strecke, in gesellschaft meiner sachen, und schlug um 11 uhr hier auf. was insofern schön war, als dass er und s. sich noch kennenlernen konnten. sie sahen und mochten sich. um 13 uhr kamen zudem noch zwei studentische umzugshelfer hinzu. alleine hätten bruder und ich das nicht geschafft, 4. og., ohne aufzug. die beiden aber waren großartig und hatten innerhalb von 50 minuten meinen kram hier oben. ich selbst habe dann noch bis nachts um 22 uhr geräumt. und jetzt wohne ich hier, mit meiner freundin, in der großstadt meiner träume, zentral, mit bester anbindung quasi überall hin. und ich genießes es so sehr. endlich hier.

weiterhin war der plan, diss nummer zwei bis ende februar, inklusive verteidigung fertig zu machen, da mein arbeitsbeginn eigentlich auf den 1.3. terminiert war. mit betonung auf WAR. am montag kam eine mail von wunscharbeitgeber, man wollte mich bereits am 1.2., ob das ginge. ja natürlich ging das, und so sitze ich jetzt hier und muss zumindest den text bis ende januar fertig aufs papier gezaubert haben. ca. 65% sind schon fertig, aber ich muss mich ranhalten. unbedingt. aber da alles andere, v.a. formale - inklusive anmelden eines wohnsitzes (was in dieser stadt normalerweise mit einer mindestens mehrwöchigen wartezeit verbunden ist) - weitgehend erldigt ist, habe ich tatsächlich - außer zu dissertieren - momentan nichts anderes zu tun. luxus. s. arbeitet und ist den ganzen tag nicht zu hause, was mir die nötige ruhe verschafft, das ding zum abschluß zu bringen.

so. das wärs fürs erste. da gibt es zwar noch etwas, das möglicherweise weitreichende auswirkungen haben wird, aber das ist eine andere geschichte. die ich euch - zu gegebenem zeitpunkt - erzählen werde. wenn es denn etwas zu erzählen geben wird.


31.07.2013 um 14:30 Uhr

unsichtbar

von: grenzgaenger   Kategorie: alltägliches

 

ich bekomme ganz viele liebe anfragen, wie es mir gerade geht und warum ich schweige, bzw. abgetaucht bin.

---> ich schreibe nächste woche mittwoch pädiatrie...

- 18 große themen...

- 35 vorlesungen mit zwischen 50 und 130 folien...

- ein standardlehrbuch mit 900 seiten...

- eine der anspruchsvollsten klausuren im klinischen abschnitt, zumindest an dieser uniklinik...

- bestehen müssen, da sonst kein pädiatrie-block im nächsten semester...

- keine nachklausur...

- und dazu bereits 8 geschriebene klausuren in den letzten drei wochen, ergo einen nicht mehr ganz so schnellen kopf...

 

ich komme wieder. versprochen

 

27.06.2013 um 05:40 Uhr

wie buchstabiert man "eigene bedürfnisse"?

von: grenzgaenger   Kategorie: alltägliches

 

die zweite nacht, die ich nicht bzw. nicht besonders gut geschlafen habe. wenigstens kein albtraum wie gestern nacht - jeder der saw-filme (die ich NICHT gesehen habe) hätte locker mithalten können - aber trotzdem lag ich nach nur wenigen stunden schlaf wach und grübelnd im bett. und dieser tatsache ist auch das frühe aufstehen geschuldet; lieber früh raus und was machen als untätig grübelnd im bett zu liegen.

irgendwie bin ich gerade mit allem (latent?) überfordert. dass ich mit meinem derzeit nur auf sparflamme funktionierenden hirn meinem (absolut minimalsten (ja, ich weiß, einen superlativ kann man nicht mehr steigern...)) lernpensum hinterherjage und es aber leider schneller rennt, damit habe ich mich fast schon abgefunden. es wird halt jetzt mit noch 8 anstehenden klausuren im nacken ziemlich eng. was aber schlimmer ist: jeder zieht nur an mir, will dies oder jenes, immer schön auf seinen eigenen vorteil oder sein eigenes wohlergehen bzw. die eigenen bedürfnisse bedacht. die frau dr. grenzi hat bedürfnisse? NEIN!, sagen sie bloß! und nach mir guckt dabei niemand.

und ich leider auch nicht. irgendwie schaffe ich das mal wieder nicht; und infolge dessen stellt sich dann eben irgendwann dieses gefühl ein, einfach nur meine ruhe haben zu wollen um irgendwie die chance zu haben, mal wieder nach mir zu gucken, mal drauf zu horchen, was ich eigentlich will, was ich derzeit zu leisten imstande bin und wo meine prioritäten sind. ich merke, und das macht mir arg zu schaffen, dass meine lange praktizierte geradlienigkeit seit monaten flöten geht, sukkzessive, ein ganz ungutes gefühl des kontrollverlusts stellt sich ein und ich bin derzeit nur dabei, mir selbst hinterherzurennen, um meine fehler, die ich leider unweigerlich mache, auszubügeln. und immer wieder kommt irgend jemand dazwischen: ich will dies, ich brauche das, kannst du mal hier oder da, ich hab das entschieden was ist deine meinung dazu (ja danke, interessante reihenfolge), meine befindlichkeit a braucht behandlung b und bedürfnis c hat d beschlossen, find dich damit ab. ja danke. und ich stehe da, fast schon hilflos, weil ich in mir irgendwie keinen handlungsspielraum finde, mich zu bewegen, nein sagen kann ich eh nicht besonders gut und verständnis und geduld gibts von mir auch im übermaß. was erwarte ich eigentlich also? jeder nimmt, was er kriegen kann und ich schaffe es nicht, nach mir zu gucken. diesen vorwurf kann ich leider niemandem machen, außer mir selber. wo verdammt ist diese geradlienigkeit und mit ihr die ruhe, gelassenheit und ein entsprechendes selbstbewusstsein hin, die sich seit anfang letzten jahres langsam eingestellt hatten? wo? was läuft gerade schief? und wohin läuft es gerade schief? und wohin mit der begleitenden, immer vorhandenen latenten angst, alles falsch zu machen, nicht schnell und gut genug zu sein, anhand dessen beurteilt und noch schlimmer: bewertet, nein, abgewertet zu werden (oh scheiße, ich merke gerade, dass sich hier der wunde punkt auftut...), nicht zu genügen. nicht existent in den eigenen bedürfnissen...

aber wie soll mein umfeld meine bedürfnisse wahrnehmen, wenn ich das selbst nicht tue...?

 

11.04.2013 um 18:35 Uhr

elendiger mistscheißtag

von: grenzgaenger   Kategorie: alltägliches

 

was für ein blöder scheißtag heute. tag eins nach ende der wochenlangen famulatur, und ich hatte mir ihn eigentlich anders vorgestellt. ganz anders. ich wollte soviel machen, hatte so viel vor, produktives, endlich, nach all den wochen, in denen ich kaum zeit hatte, all das zu tun, was ich unter anderem heute anfangen/tun wollte.

und statt dessen? ging gefühlt alles in die hose und ich habe nichts gebacken bekommen: die verwaltung hat meine weiterbeschäftigungspapiere verschlampt, so dass ich heute einen wilden telefonmarathon hinter mich bringen musste, diesen papieren hinterher telefoniert habe wie eine irre und zeitweise sogar um meine aprilschichten fürchten musste. und morgen früh muss ich zu allem überfluss, weil die zu doof sind, nochmal antanzen, und den vertrag nochmal unterschreiben. vollidioten, bescheuerte. und auch bezüglich eines anderen "dings" lief heute irgendwie alles nicht so, wie ich es mich gewünscht hätte. im internet ums verrecken nicht zu findende, technische informationen (da gibts doch sonst jeden scheiß), ergo nur unsicherheit und verwirrung auf meiner seite, ein paar fehlende zentimeter und ein bescheuerter verkäufer, der mir 8000 euro einfach mal so aus der tasche ziehen wollte (sehe ich so reich aus, gottverdammt?).

so sitze ich also schon den ganzen tag mehr oder minder gefrustet am schreibtisch und habe nullkommagarnichts produktives gemacht. scheiße aber auch. das einzige, wozu ich lust hätte, wär ein kilo eis zu essen und es dann wieder auszuspucken. so sehr kotzt mich dieser tag gerade an. zudem hängen mir die letzten wochen immer noch in den knochen und hirnwindungen, noch immer bin ich unsicher, latent traurig, noch immer habe ich nicht alles kommuniziert, was ich kommunizieren wollte, weil ich mich nicht traue, bestimmte dinge anzusprechen oder nachzufragen. ich habe so angst vor bestimmten informationen und meine frustrationstoleranzgrenze ist so niedrig momentan, dass ich mir gerade nur wünsche, mit samthandschuhen angefasst zu werden. ich fühle mich wie die drei äffchen: nichts hören, nichts sehen, nichts sagen. hauptsache irgendwie keine aufregung, hauptsache ruhe und hauptsache keine schlechten news.

und dann kommt zu allem überfluß auch noch eine körperliche erschöpfung hinzu, die keinerlei aussicht auf erholung hat. weil nämlich am montag das nächste beschissene semester anfängt. zu allem überfluss mit neurologie, worauf ich mich ja so waaaaaaaaaaahnsinnig freue *ironiemodusaus*. großes und schweres fach, und das mit all dem stress und der nicht vorhandenen regeneration der letzten wochen und vielen monate im rücken. ich habe keine ahnung, wie das werden soll.

ich geh mich jetzt vom niveau meines iq's auf das der tagestemperatur stürzen. vielleicht beendet ja ein solch drastischer schritt diesen unerträglichen tageszustand.

tschüß.

 

05.03.2013 um 14:42 Uhr

farühling!

von: grenzgaenger   Kategorie: alltägliches

 

wun-der-volles wetter. blauer himmel, sonne, 13 grad. es tut. so. gut. es könnte gerade nicht schöner sein. nur die knöpfchen funktionieren nicht ganz so, wie sie sollen. aber die mechanikerin ist schon dran und schraubt und tut und macht, dreht die knöpfchen hin und dreht sie her, begutachtet sie von hinten und von vorne, drückt und zieht. das wird, lady, das wird. halt durch.

ich bin albern. meine hormone spielen frühlingsverrückt und ich kann nicht aufhören zu lachen.

 

02.03.2013 um 14:40 Uhr

indisku-tag

von: grenzgaenger   Kategorie: alltägliches

 

wo, bitte schön, kann man angebrochene, nicht mehr gebrauchte tage recyclen?

ich hatte einen nachtdienst und bin totmüde. aber schlafen? nö, nicht im entferntesten daran zu denken. man macht also die not zur tugend und will die wohnung saugen. leider entschloss sich mein staubsauger spontan, den staub nicht nur einzusaugen, sondern ihn mir gleichzeitig durch den filter wieder ins gesicht zu blasen, um dann mit einem trockenen bumms gleich ganz seinen werten geist aufzugeben. nunja, das bett musste eh mal wieder frisch bezogen werden. alternative zum saugen? klar, einkaufen. der volksbänkliche geldautomat um die ecke hatte allerdings einen clown gefrühstückt. ratter ratter ratter...ratterratter...ratterratterratterratter..."lieber kunde, sie arme sau. ich habe ein technisches problem und kriege das maul nicht auf. deswegen können sie ihr geld nicht entnehmen. ich habe es also wieder gefressen. gehen sie woanders hin."...spätestens jetzt ahnt man, dass etwas ganz, ganz schief läuft. furchtbar schief. einkaufen muss ich aber trotzdem. dringend. also zum geldautomaten in bahnhofsnähe. dem himmel sei dank, im gegensatz zu seinem kollegen funktionierte der. beim bäcker nebenan lachte mir der käsekuchen ins gesicht und meine geschundene seele konnte und wollte dem verlockenden zuckerschock nicht wiederstehen. ein stück. sollte reichen. just in diesem moment, indem ich die tüte entgegen nahm, rempelte mich von hinten jemand an, die tüte beschrieb eine formvollendete parabelflugbahn, konnte der erdanziehungskraft nicht wiederstehen und landete vor den füßen eines weitgereisten...den seine zugfahrt wohl so ermüdet hatte, dass man seine reaktionsfähigkeit nur noch als kaum mehr vorhanden beschreiben konnte...tapp...schlurrppppp...landete sein rechter fuß mitten in meinem käsekuchen...mein entsetzes "halt..." quittierte er mir einem mitleidigen schulterzucken, von dem ich mir KEIN neues stück käsekuchen kaufen konnte. aber zu diesem zeitpunkt hatte ich nase und hals gestrichen voll, strich das einkaufen kurzerhand aus dem programm, schnappte mir mein auto und fuhr frustriert wieder nach hause. jetzt sitze ich hier, habe hunger, hasse diesen tag und werde wohl noch einen letzten versuch starten, zu meinem wohlverdienten schlaf zu kommen....du kannst mich mal, du tag du.

wo war nochmal dieser recyclinghof für täglichen sondermüll?

 

24.02.2013 um 18:21 Uhr

grauen-haft lang-wei-lig...

von: grenzgaenger   Kategorie: alltägliches

 

ich bin müde, maulig, motivationslos, matschig. nach all dem klausurenstress und einem sagenhaft anstrengenden freitag im rahmen des derzeitigen radiologie-blocks verweigert mein hirn seit gestern jeglichen dienst. zudem fehlt der anregende input durch meine freundin, die dieses wochenende geschäftlich im ausland weilt. und so habe ich das lernen auf die am donnerstag anstehende radio-klausur heute mittag frühzeitig aufgrund absoluter ineffektivität schnell wieder aufgegeben und hänge seitdem nichtnutzig und einigermaßen schlechtgelaunt in der gegend herum. der werte herr mitbewohner glänzt ebenfalls mit undefinierbarer abwesenheit, ein großteil meiner kommilitonen ist entweder im urlaub oder krank und alle anderen weilen sonstwo. mir ist wirklich selten langweilig, aber wenn, dann ist das schlimme an diesem zustand, dass ich nicht in der lage bin, ihn aktiv zu beenden und - noch schlimmer - auch nicht sagen kann, wann er vorbei ist. ich habe den ganzen halben tag geschlafen, aus langweile, aus eben demselben grund die wohnung geputzt, bin meinen nachbarn auf die nerven gegangen, trotte zum einemilliontausendsten mal durch alle mir zur verfügung stehenden sozialen netzwerke, nur um erneut festzustellen, dass auch hier tote hose herrscht und kann mich NICHT dazu aufraffen, etwas sinnvolles oder effektives zu tun. mir fällt nichts, aber auch absolut gar nichts ein, was mich aktuell interessieren, geschweige denn, mir spaß machen könnte. und so gehe ich mir weiter auf die nerven, schleichte minütlich an meinem rechner vorbei, auf ein zurückzeichen der lady wartend und habe noch nicht einmal lust, mir ein brot oder ähnliches zu schmieren, um den hungerzustand meines systems zu beenden.

meine güte aber auch...

 

27.01.2013 um 06:34 Uhr

frischzellenkur

von: grenzgaenger   Kategorie: alltägliches

 

was so ein einziger tag pause nicht alles bewirken kann. am freitag noch war ich komplett durch den wind, ineffektiv hoch 10 beim lernen, gereizt, genervt, frustriert. vier wochen ohne wochenenden nur gelernt, zwischendrin pflichtprogramm an der uni und gelegentlich auch noch die ein oder andere nachtschicht gearbeitet. so also ging am freitag abend gar nichts mehr und ich beschloss, nach der anstehenden nachtschicht, am samstag einfach gar nichts zu machen, außer entspannen, kopf frei kriegen und wenigstens einem hundertstel meiner grauen zellen die chance auf erholung geben.

hat funktioniert. nach dem dienst um halb sieben im bett gelegen, um 10 wieder auf den beinen gewesen. den einzigen freien tag weit und breit will man dann ja auch nicht unbedingt verschlafen. gefrühstückt, durch die bude gewirbelt, wäsche gewaschen - ich mach das alles übrigens gerne, falls jetzt jemand auf die idee kommen sollte, mich zu bemitleiden, weil ich an meinem einzigen freien tag bude putzen und wäsche waschen muss - und einen haufen anderer kleinigkeiten erledigt. mit dem nachbarn kaffee getrunken, dann entspannt einkaufen und als highlight des tages lange im sport gewesen und anschließend in der sauna.

es hat. so. gutgetan. ich bin tiefenentspannt und werde heute in einem aufwasch die dermatologie nieder ringen. *händereib*. nehmt euch in acht, ihr rötungen, schuppungen, pusteln und blasen, ich bin schwer bewaffnet...mit ausgeschlafenen grauen zellen, motivation und ganz viel ehrgeiz.

 

17.01.2013 um 09:20 Uhr

blöde frage

von: grenzgaenger   Kategorie: alltägliches

 

seit monaten fragt mich mein mitbewohner bei jeder gelegenheit: "was ist los?". zuvor frägt er: "alles klar"? und egal, was ich dann sage, wie ich es sage, und sogar wenn ich nicht sofort etwas oder gar gar nichts sage kommt die frage: "was ist los?". ich bin schon genervt, bevor es losgeht, wenn ich ihn nur schon sehe, weil ich genau weiß, gleich kommt es wieder. wie nennt man das? antizipatorisches genervtsein, wenn man schon genervt ist nur in der annahme, dass gleich etwas passiert? ich weiß schon gar nicht mehr, was ich sagen soll, geschweige denn wie. ich habe nicht das gefühl, besonders unausgeglichen zu sein, geschweige denn derzeit irgendwelchen ausgeprägten stimmungsschwankungen zu unterliegen, eher im gegenteil. ok, die lern- und klausurenpahse hat wieder angefangen, aber auch erst kürzlich, und der herr malträtiert mich mit diesen drei worten seit mo-na-ten. vorhin wieder, wobei dieses mal eine steigerung zu verzeichnen war. ich saß am schreibtisch, dermatologie lernen, und hörte ihn ins bad gehen. kurz drauf fragte er vorsichtig durch meine tür "frau dr.? wach? ich: ja, wach. er: alles klar? ich: ja. er: was ist los? er hatte mich - verdammt nochmal - noch nicht einmal zu gesicht bekommen und geht schon davon aus, dass irgendwas ist. ich bin am lernen, maulte ich einigermaßen genervt zurück, weil ich ab dieser frage wirklich genervt war. davor war gar nichts. rein gar nichts, alles gut.und jetzt sitze ich hier, bin immer noch genervt, während er wahrscheinlich alles schon wieder vergessen hat. mist aber auch. 

 

24.11.2012 um 15:14 Uhr

mit gebrüll

von: grenzgaenger   Kategorie: alltägliches

woohoo. ich glaube, ich habe noch nie in meinem leben jemanden so angeschrien wie vorhin meinen mitbewohner. der ließ sich nicht lumpen und schrie zurück. und so standen wir eine geschlagene viertel stunde im flur und schrien uns an, er gerade mit freund nach hause gekommen (der sich wohlweislich aus der schußlinie zu retten wusste) und ich, gerade am gehen zwecks essenserwerb beim edeka um die ecke. so standen wir da also, schrien und gifteten und frusteten uns an. irgendwann ging es gar nicht mehr um inhaltliches wie geschirr, bad putzen, zeugs überall liegen lassen etc. (ich rede und rede und rede seit monaten diesbezüglich an den herrn ran, es tat sich nur leider überhaupt nichts und ich hatte die schnauze gestrichen voll), sondern wir brüllten um des gegenseitigen anbrüllens willen. irgendwann, nach einer gefühlten ewigkeit ging uns nahezu gleichzeitig die luft aus, woraufhin er in seinem zimmer verschwand und ich wutschnaubend die wohnung verließ. ich war so unglaublich wütend, wenn auch nur einer der kunden beim edeka meine gedanken hätte lesen können, wäre wahrscheinlich 5 minuten später das sek schwerbewaffnet vor der ladentür gestanden, um mich wegen gedanklicher bildung einer terroristischen einmannzelle zu verhaften. gottseidank weiß ich mich zu beherrschen und so lächelte ich die alte dame an, die mir mit ihrem einkaufswagen in die beine fuhr, wartete geduldig an der fleischtheke und stellte mich brav und unschuldig an der kasse an. innerlich jedoch lief ich nach wie vor amok und überlegte, was ich alles vergessen hatte, dem herrn kollegen an den kopf zu schmeißen. kaum kam ich zur wohnungstüre herein, stand er vor mir, guckte mich an und wie auf kommando fingen wir an zu lachen. 10 minuten dauerte es dann noch, die sache aus der welt zu schaffen und jetzt sitze ich hier und habe zum ersten mal seit monaten das gefühl, dass jetzt alles gesagt und die situation bereinigt ist.


20.11.2012 um 18:35 Uhr

grank und krau, murmelte das nebelmonster...

von: grenzgaenger   Kategorie: alltägliches

 

es geht mir so sehr auf die nerven. und schlimmer noch: ich fange an, mir dabei auf die nerven zu gehen. seit wochen bin ich krank, erst ne banale virusinfektion, so dachte ich, die sich nunmehr aber seit wochen zieht und zieht und zieht. meine lymphknoten an kopf und hals sind streckenweise so angeschwollen, dass ich nicht darauf liegen kann, weil sie so weh tun, ich hab gelenk- und immer und immer wieder kopfschmerzen und bin ständig müde. nach dem aufstehen bin ich zwei stunden fit, dann gehts bergab, und so bin ich kaum in der lage, länger produktiv zu arbeiten. was aber dringend notwendig wäre, uni, zwei projekte am laufen, am donnerstag für den stipendiengeber im einsatz, und so weiter. dem himmel sei dank habe ich diese woche keine universitären pflichtveranstaltungen. und genau dieser tatsache fallen auch alle anderen zum opfer. die uniklinik wird mich diese woche nicht zu gesicht bekommen, keine vorlesungen, gar nichts. die laborergebnisse der blutuntersuchung sollten morgen kommen. meine zwei schreckgespenste heißen reaktivierter ebv oder cmv. wen es interessiert: fragt tante google.

am meisten macht mir zu schaffen, dass ich diesen zustand nicht kenne. ich bin von der konsistenz her eigentlich eher robust, wenn ich was hab dann in aller regel nur sehr selten und dann kurz und heftig. länger als zwei, drei tage war ich seit einer halbe ewigkeit nicht mehr krank.

 ... hab ich gerade konsistenz geschrieben??? *lach*. ich meinte natürlich konstitution. 

naja, wie dem auch sei. morgen wissen wir mehr. hoffentlich. scheiß zustand. aber woher solls auch kommen, die kraft zum regenerieren? ich bräuchte dringend urlaub. ziemlich dringend sogar. so wie es aussieht, habe ich anfang märz 10 tage frei. leider sind das noch über drei monate und ich habe keine ahnung, wie ich die überstehen soll. aber egal. ich gucke einfach von tag zu tag. was anderes macht derzeit keinen sinn. zumindest nicht das unipensum und meine gesundheit betreffend.

alles andere, falls es jemanden interessiert, läuft wie geleckt.

 

27.10.2012 um 11:16 Uhr

was soll das denn?

von: grenzgaenger   Kategorie: alltägliches

 

???

 
...und ich hab keine milch im haus und MUSS raus...
 

20.10.2012 um 15:12 Uhr

nur mal so...

von: grenzgaenger   Kategorie: alltägliches

 

blauer himmel, sonnenschein und 23 grad.

eine goldener herbsttag wie aus dem bilderbuch.

ist das geil.

 

13.10.2012 um 08:52 Uhr

semesterferienendstand

von: grenzgaenger   Kategorie: alltägliches

 

ich weiß nicht, wann bei mir zum letzten mal alles so dermaßen rund lief, dass es fast schon wieder eckig war. alles, einfach alles klappt derzeit. das semester war mein erfolgreichstes bisher, zumindest am notenschnitt gemessen. die semesterferien waren zwar keine, aber trotzdem der knaller. meine finanzen sind in knochentrockenen, grünen tüchern. im letztwöchigen blockpraktikum habe ich als erste, seit dieses praktikum eingeführt wurde, die höchstpunktzahl in der klausur abgegriffen. mein doktorvater würde mich am liebsten auf händen durch die uniklinik tragen und hat mir, nein uns, ein tolles projektangebot gemacht, aus heiterem himmel. gefährliches chirurgisches halbwissen aus dreienhalb tagen unmotivierten lernens, gesunder menschenverstand und solide kenntnisse der notfallmedizin haben mich gestern mehr als gut durch die chirurgieklausur getragen. ich bin bei mir, ruhig und gelassen und schon lange hat sich nichts mehr so sehr nach urlaub angefühlt wie die abendliche fahrt in elterliche gefilde gestern mit der aussicht auf argentinisches rindersteak und salat am abend und einen ganzen tag in der landeshauptstadt meines herzens, heute, bei wundervollem herbstwetter.

ist. das. geil.

 

17.09.2012 um 20:23 Uhr

des nächtens

von: grenzgaenger   Kategorie: alltägliches

 

es gibt nichts tolleres, als in der pause einer nachtschicht, so gegen halb drei, ein frisches brot mit butter und dick nutella drauf zu essen und einen frischen kaffee dazu zu trinken...

 

14.09.2012 um 18:22 Uhr

stand der dinge

von: grenzgaenger   Kategorie: alltägliches

 

in den letzten 48 stunden hat sich viel getan, ist vieles passiert. ausschließlich positives. ich sitze hier und merke, wie die anspannung der letzten tage, wochen und monate abfällt und sich ein unsagbar angenehmes gefühl der erleichterung und vor allem zufriedenheit einstellt.

zum einen sind seit gestern meine 4 wochen in der anästhesie vorbei. nein, das ist nicht das positive, am liebsten hätte ich noch zwei wochen drangehängt, weil aus lerntechnischen gründen die 4 wochen viel zu kurz waren, das ging aber aus organisatorischen gründen meinerseits nicht. die vier wochen waren ein erfolg auf voller linie. ein tolles team an kollegen, nett, geduldig und vor allem zu jeder zeit bereit, zu erklären, mich machen zu lassen und vor allem: mir vertrauen entgegen zu bringen. sie haben mich wechselweise an die hand genommen oder mich ins kalte wasser geworfen. aber nur so lernt man die anästhesie. nicht, indem man nur daneben steht und zuguckt, nein, indem man mich mit in jede situation genommen und mich dann da bisweilen alleine gelassen hat. klingt erstmal nicht schlimm, relativiert sich aber ganz schnell, wenn ein mensch in der narkoseeinleitung liegt, das sedativum verabreicht bekommen hat, nicht mehr atmet und der zuständige anästhesist plötzlich weg ist. er war nicht weg weg, sondern nur aus meinem blickfeld verschwunden, aber das wusste ich in diesem moment nicht und ich hatte auch keine zeit, mich drum zu kümmern. das war am dritten tag. da gibt es dann zwei möglichkeiten: panik bekommen und handlungsunfähig werden, oder funktionieren. ich hatte mich für letzteres entschieden - was super funktioniert hat - der patient lebt heute noch und ich hatte meine erste erfolgreiche narkoseeinleitung hinter mir. da steigen dann blutdruck und puls in ungeahnte höhen... ebenso gegen ende meiner zeit: latente hektik und chaos in saal nebendran, weil notfall am anrücken, der geplante patient aber schon im saal, in narkose und die anästhesistin musste den notfall im vorraum des op mitversorgen. sie rief mich, die ich nicht weig weg mit weniger wichtigem beschäftigt war, gab mir die wichtigsten eckdaten zum patient und zur eingeleiteten narkose und sagte dann: und jetzt geh rein und mach narkose. dein patient. hab ich dann auch gemacht, ging ebenfalls alles problemlos, weil ich das tatsächlich eine stunde lang im griff hatte, aber auch hier hätte ich hinterher eine hypertoniebehandlung und eine ganzkörpermassage gebraucht. die kollegin war auch hier nicht wirklich weit weg und hätte jederzeit eingreifen können, aber faktisch stand ich alleine am gerät und war dafür zuständig, den patienten schön und schmerzfrei schlafen zu lassen.

das fazit dieser vier wochen: ich kann nichts anderes und ich will nichts anderes als anästhesistin werden. das weiß ich schon eine weile, aber es ist unglaublich befreiend und beruhigend, das durch die praxis bestätigt bekommen zu haben.

mit dem ende der famulatur stand meine rückkehr nach hause, zu mir, in meine wohnung an. ich hatte die famulatur ja bewusst im krankenhaus der wahl mitten im schwabenländle gemacht, nahe an meinem heimatort, wo meine eltern bis heute leben. ergo: ich beglückte sie mit meiner daueranwesenheit, das erste mal seit ich zu hause ausgezogen bin, und das ist schon eine ganze lange weile her. es ist unfassbar, wie beide seiten in so einer situation ganz schnell wieder in uralte, längst abgelegt geglaubte muster zurückfallen... von daher waren sie vier wochen lange genug und ich bin überglücklich, wieder in meinen vier wänden zurück zu sein. es war schön, gestern wieder zurückzukommen. nichts desto trotz war es schön bei meinen eltern, ich habe es genossen und sie glaube ich auch. ob es eine wiederholung gibt ist fraglich, aber nicht ausgeschlossen. 

auf dem heimweg in eigene gefilde habe ich in einer vollkommen abwegigen situation meine ehemalige therapeutin gesehen. nach über zwei jahren das erste mal, ohne dass man sich - wofür die wahrscheinlichkeit DEUTLICH höher war - mal hier in der stadt gesehen hat, stand sie mit einem zerfetzten reifen mitten in der pampa auf dem seitenstreifen der autobahn... aber das passt ins bild und setzt eine reihe sonderbarer wunderschöner ereignisse zwischen uns beiden fort, die stellvertretend für die art unserer "beziehung" stehen. ich schrieb ihr gestern nachmittag eine email, mit nahezu identischem wortlaut wie hier gepostet, einfach weil ich es sie wissen lassen wollte, dass ich auch da war. gestern nacht um 22.52 uhr hat sie tatsächlich zurückgeschrieben. verhalten, wie sie so ist und als ex-analytikerin sein muss, aber dennoch ist ihren worten zu entnehmen, für mich zumindest, wie überrascht sie war und wie sehr sie sich gefreut hat. das erste mal seit therapieende, seit november 2009, dass ich persönliche worte von ihr höre bzw. lese. frieden. endlich. das ist einer der wichtigsten und schönsten momente der letzten jahre gewesen, diese mail von ihr zu bekommen. und er wirkt nach. 

heute vormittag hat sich innerhalb einer dreiviertel stunde eine situation geklärt, die mich in den letzten wochen und monaten nicht selten um den schlaf gebracht hat, die mit existenziellen ängsten und bisweilen extremer anspannung, frust und gefühlen der unzulänglichkeit verbunden war. 45 minuten, wechselseitiges vertrauen, kommunizierte wertschätzung und mein größtes "strukturelles" problem hatte sich in wohlgefallen aufgelöst. und nicht nur das. die lösung steht auf einem soliden fundament und es obliegt künftig alleinig mir dafür rechnung zu tragen, dass das auch so bleibt. ein tolles gefühl. endlich. 

so will ich das haben. die wesentlichen eckpunkte meines lebens sind klar und eindeutig bzw. geklärt und handhabbar, übersichtlich bzw. überschaubar, kalkulierbar und strukturiert. ich bin gesund, sowohl physisch als auch psychisch, es gibt liebe menschen in meinem umfeld und eine person an meiner seite, für die mein herz schlägt.

was will ich mehr. ich mag mein leben.

 

02.09.2012 um 14:06 Uhr

ohne worte

von: grenzgaenger   Kategorie: alltägliches

 

OH MANN! ich krieg grad grüne pickel, das große kotzen und durchfall gleichzeitig vor lauter wut. warum? DARUM!

ich bin am kochen. chilli con carne. war mein wunsch, und auch, es bitte selbst zu machen. und nun ist es ja so, dass ich derzeit meine eltern mit meiner daueranwesenheit beglücke, das sonntägliche kochen findet also - gezwungenermaßen - in der elterlichen küche statt. das ist schon mal das erste problem. meine mutter LIEBT kleingruscht, überall steht IRGENDWAS UNWICHTIGES herum, und das wichtige zeugs steht IRGENDWO, nur findet man es da nicht, weil eben lauter unwichtiges zeug auf dem weg zum wichtigern herumsteht. MAAANNNN... haarerauf. bis ich alles zusammenhatte, was ich brauchte, hatte sich ein teil meiner lust zu kochen bereits in schlechte laune verwandelt. aber man ist ja hartnäckig. ich bin also - noch - alleine in der küche und fange an zu wurschteln. aber es dauert - NATÜRLICH - keine 5 minuten, da steht die werte frau mama hinter mir und guckt. leider blieb es - NATÜRLICH - nicht beim gucken. tochter (so nennt sie mich wirklich), das musst du so machen, ihr erster satz. war ja klar. nein mama, ich mache das so, wie ich das IMMER mache. aber.... NEIN MAMA, ich mache es nicht so, ich mache es SO. 2 minuten halbbeleidigtes schweigen und gucken. ich versuche, ruhig zu bleiben, rühre im chilli...schwapps, ein winziges bisschen chilli schwappt mir über den rand der riesigen pfanne... HEEE, höre ich da hinter mir, du verkippst ja alles. mhm. ich verkippe ALLES. in der pfanne sind ca. 1499 gramm chilli, NEBEN der pfanne ca. 1 gramm. aber ich verkippe ALLES. klar. jetzt musst du es aufwischen, geht es weiter. ähhh, ja, so mache ich das immer, wenn was danaben geht, du etwa nicht? ich kann es mir nicht verkneifen, was natürlich ein entrüstetes TOCHTER zur folge hat, von der intonation dergestalt, dass die stimme am ende hochgeht und ein latentes fragezeichen am ende dieses wortes anklingt...das ist MEINE kü...ich habe es geahnt. spätestens jetzt habe ich die nase voll. ich bekomme mich noch so weit beherrscht, den kochlöffel nicht einfach in die pfanne fallen zu lasen, sondern ihn gesittet neben den herd zu legen, drehe mich um, weg vom herd und verlasse, immer noch gesittet weil mir jegliches meckern verkneifend, die küche meiner eltern und nehme mir vor, sie NIE wieder zubetreten. zumindest nicht zum kochen.