grenzwandel

02.10.2008 um 09:41 Uhr

ende

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

so ganz habe ich mich von gestern noch nicht erholt, wenngleich auch das toben ein ende gefunden hat. der schlaf heilt alle wunden...nunja, nicht alle aber zumindest macht er dem sturm ein ende. traumlos und tief geschlafen, und damit kam ein wenig ruhe zurück. nachher werde ich den rest auf der couch glattbügeln in der hoffnung, ein wenig abstand zu gewinnen und den heutigen und die nächsten tage ruhiger verbringen zu können. denn es steht noch einiges auf dem plan, unter anderem die letzte noch fehlende unterschrift sowie die gebundene diss abzuholen, diverse bücher zurückzugeben und mich endgültig von dem gestrigen ausrutscher zu erholen. bei allem fortschritt ist es doch noch sehr viel bitterer, nicht nur zu toben, sondern mir dabei auch noch zuschauen aber kaum eingreifen zu können.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitiereninge schreibt am 02.10.2008 um 10:37 Uhr:huiii meine liebe. ganz schön viel auf einmal *gerade-ein-bisschen-geschockt-bin*
    wie soll ich das verstehen, aus deinem letzten eintrag, mit dem uninteressant werden, sobald du nichts intellektuelles mehr von dir gibst?
    und dieses wilkinson-produkte sind doch eigentlich überflüssig. wirklich besser ist tatsächlich rennen, stundenlang, oder eine zwiebel. vor den spiegel stellen, reinbeißen.
    naja und sonst... ausruhen. was für dich tun. koch dir ein leckerlecker essen. schau dir einen schönen film an.
    und bald, bald wirds auch wieder besser.
    bloß nicht in der gedankenschleife hängen bleiben!!
    ich drück dir meine daumen.
    liebe grüße!
  2. zitierenneko neko schreibt am 02.10.2008 um 18:59 Uhr:das ist das große wunder - das man irgendwie immer wider rauskommt aus den großen löchern - auch wenn man kaum dran glauben mag in dem moment, wo man drin sitzt. davon kann ich auch lieder singen. dir will ich aber jetzt ein anderes singen: bitte hetze dich nicht gleich wieder so, kaum dass du rausgekrabbelt AUS DEINEM VERZWEIFLUNGSKRATER bist. ich wünsche dir ganz viel kraft und zeit, auf dass du dich zwischendrin selber bedauern kannst für all das weh, das du hast. denn daran glaub ich mittlerweile ganz fest: was uns fehlt, ist die fähigkeit mitgefühl mit uns selbst zu haben. das treiben wir Uns immer wieder aus, mit den tritten, die wir uns selber verpassen, um den arsch wieder hochzukriegen. meine weisheit lautet zumindest im moment. ARSCH AUCH MAL UNTEN LASSEN:
  3. zitierengrenzgaenger schreibt am 02.10.2008 um 19:54 Uhr:danke neko-neko. das hat jetzt einfach gutgetan von jemandem genau das gesagt zu bekommen, der weiß, wie es einem geht, wenn man die aggressionen vor allem gegen sich selbst richtet, hässlich zu sich ist und - wie du sagtest - keinerlei mitgefühl mit sich zu haben in der lage ist. ich habe hin und wieder momente, in denen mir bewußt wird, was ich mit mir mache, meiner seele antue. und das sind dann auch die momente, in denen ich schreien könnte vor schmerz im angesicht dieser tatsache; das sind zudem die momente in denen ich mehr fühle denn je, mir gegenüber, aber mit genau diesen emotionen kann ich natürlich alles andere als umgehen. ein teufelskreis. den ich irgendwann zu durchbrechen in der lage sein werde.

    dir - und auch dir, liebe inge - ganz liebe grüße. ich zumindest werde versuchen, es mir heute abend gutgehen zu lassen.

Diesen Eintrag kommentieren