festhalten
festhalten, die guten und stabilen momente: festhalten, erinnern, zurückholen, nicht im selbstmitleid zergehen. aus den guten, schönen und stabilen zeiten ein gerüst bauen für die weniger guten und instabilen momente, zum festhalten, daran entlanghangeln, stützen, ab- und auffangen.
festhalten. hörst du? festhalten. stop-schild raus, gejaule einstellen und an die guten momente erinnern. und die gibt es, die guten momente, die gibt es und du weißt es. also bitte. du willst, dass sich was tut? dann tu was dafür. zulassen, loslassen, annehmen, hinschauen und nicht die selben fehler immer und immer wieder machen. lass es einfach, ok? lass es. und halt die guten sachen fest. sie hat es dir gesagt: die diss. abgegeben. stolz sein. bitte. das wochenende. klasse gemacht.
siehst du. alles halb so wild. es wird.
bestimmt.
ganz bestimmt sogar.
vertrau mir.

oO
ich brauche noch ein stop-schild. himmel. und irgendwann steh ich da und bin völlig durcheinander...stopschild: hoch mit dir!..nein, nicht dieses, das andere da, das da, hallo, also bitte stoppschild, zeig dich, argh, nein schon wieder das falsche himmelherrgott, hallohogehtsnoch, ich brauche das gegen die selbstbewertung, wo isses denn nu...scheiß schilderwald...
meine therapeutin war nicht gerade sanft mit mir heute. ganz im gegenteil. aber die gute findet irgendwie immer die richtigen worte, auch wenn es sich im ersten moment nicht so anfühlt. und es gibt ja eigentlich wirklich keinen grund, im selbstmitleid zu versinken. ich sollte meine freie zeit genießen. jawoll...und du solltest brav studieren anstatt tiergeschichten und über salatneurosen zu lesen :-)...ich hab mich riesig über deine kommentare gefreut. echt.
Wenn du mal schreiben möchtest, lese ich es gerne :). Ich tausche mich irgendwie sehr gern mit dir aus, also daher.. ach herrje, hab ich schonmal erwähnt, wie schrecklich sozial inkompetent ich bin?
Stoppschild.. Wie wäre es mal mit ner Bratpfanne, die das Teufelchen auf der Schulter k.o. haut? Mein Lieblingsbild ^^.
die bratpfanne ist großartig. auch wenn meine therapeutin wieder einan anfall bezüglich der 'brutalität' bekäme.
wir hatten es in der therapie kürzlich mal davon, dass ich ein stopschild brauche für die momente, in denen ich in die selbstdestruktion hineinrutsche. eines, das mich davon abhält, auf mich selber los zu gehen, verbal, emotional oder physisch. es wollte und wollte sich aber kein bild dazu einstellen - und die bilder stellen sich bei mir normalerweise im minutentakt ein - naja, auf jeden fall ging es an einer anderen stelle weiter und just in diesem moment kam das antiselbstdestruktionsstopschild - grün war es, sechseckig, mit einem weißen rand und an einem holzbalken befestigt -...aber nicht sanft und gutmütig kam es daher, wie ein eben solches antidestruktionsschild eigentlich sein sollte, nein, es kam angerauscht und und klatschte mir mit der flachen seite vollkaracho gegen die stirn. ich bin vor lachen fast von der couch gefallen, ich hab 5 minuten einen lachanfall nach dem anderen produziert, und meine therapeutin fands - wie zu erwarten - als ich es ihr dann erzählen konnte, überhaupt nicht witzig. da machen sie der selbstdestruktion die haustüre vor der nase zu und lassen sie dann durch die hintertür wieder herein. großartig, sagte sie...konnte sich das grinsen aber dennoch nicht so ganz verkneifen...
okay, bratpfanne zur seite. dann doch lieber nicht.
aber vielleicht solltest du zusätzlich zum antiselbstdestruktionsstopschild noch eine geschwindigkeitsbegrenzung für es aufstellen ;).
oder aber ein knuffeliges kaninchen trägt es heran und springt damit auf und ab. denn wer kann einem rosa auf und ab hüpfenden durazellkarnickel, welches ein großes antiselbstdestruktionsstopschild in der pfote hält, schon böse sein?
^^
freut mich :).