grenzwandel

11.03.2009 um 07:09 Uhr

gelähmt

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

der ganze frust, die ganzen aggressionen des gestrigen tages, haben gestern abend ein unbeschreiblich geniales bild geschaffen, an dem ich mich nicht sattsehen kann. und es trifft die stimmung einfach haargenau. mal wieder, wieder und wieder, immer wieder, wusste ich nicht, was ich will, war ratlos ob dieser frage, ich stocherte im nebel, im dunkeln und wurde dabei wütender und wütender, auf mich, auf madame psychoanalytikerin, auf überhaupt alles. ich hatte keine ahnung was es heißt, sich ernst zu nehmen, verantwortung für sich zu übernehmen, was es heißt, zu leben, lieben und geliebt zu werden. dicht. ich war völlig dicht, blockiert, gefrustet und aggressiv. die beste methode, sich davon abzuhalten, sich zu analysieren. klasse. ganz großes kino. den nachmittag über habe ich dann nachdenkenderweise im bett verbracht, wobei der ein oder andere groschen durchaus fiel. um verantwortung für mich übernehmen zu können, muss ich wissen, was ich will. und dazu muss ich mich erst einmal ernst nehmen. klingt einfach. ja klasse. wenn es so einfach wäre, dann wär es ja auch kein problem, nä?
aufhören. ich fange schon wieder an, auf mich loszugehen. das ist nicht notwendig, grenzie. ist es nicht. es dauert einfach so lange, wie es dauert. und die werte frau dr. psychoanaltikerin ist da, da, da. sie geht nicht weg, und sie will auch nicht, dass du gehst. so. und jetzt kopf unters kalte wasser und auf in den tag.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenDfz schreibt am 11.03.2009 um 08:49 Uhr:Sich selbst ernst nehmen ist noch viiiel schwerer, als anderen beizubringen, dass sie Dich verdammt nochmal ernst nehmen sollen....
    Aber wir schaffen das schon noch... irgendwann!
  2. zitierenindalo schreibt am 11.03.2009 um 16:35 Uhr:Na aber freilich. Und für den steinigen Weg dahin wünsche ich euch beiden Kraft und Gleichgewicht

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