grenzwandel

20.05.2008 um 00:37 Uhr

gerade gefunden

 

nichts bildet und kultiviert den gesunden menschenverstand mehr als geographie.

...sagte kant in der einleitung zu seinem geographie-kolleg.

 

na dann :-)

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenZebulon schreibt am 20.05.2008 um 01:31 Uhr:... wissen wo Bartel den Most holt.
  2. zitierenPompeji schreibt am 20.05.2008 um 11:14 Uhr:Wunderbar! Ich habs schon immer gesagt!! ;-))

    Geographie ist MEIIINN Fach!!
  3. zitierengrenzgaenger schreibt am 20.05.2008 um 11:16 Uhr:hihi...meines auch ;-) und wenn sogar kant seine herausragende bedeutung dareinst schon anerkannte, dann kann ja nu wirklich nichts mehr schief gehen.
  4. zitierenPompeji schreibt am 20.05.2008 um 11:19 Uhr:Ohh...gut, dass du das sagst!! (Sich mal heimlich ein paar Sympatiepunkte notiert) Ich höre ja immer nur, dass GEographie völlig überbewertet ist und in der Schule gehört es zu den nebenartigsten Nebenfächern *schniieeeeff*.....wenn es ein Hauptfach wäre, könnte man viiieeeelll mehr Praxis machen!!
  5. zitierenLyriost schreibt am 20.05.2008 um 11:26 Uhr:Kant soll tatsächlich mit dem Gedanken gespielt haben zu reisen: sogar nach England ;-))))))))
  6. zitierenPompeji schreibt am 20.05.2008 um 11:30 Uhr:Hmm....es heisst ja auch, dass man seinen Horizont erweitert, wenn man über den Tellerrand blickt.
    Kann ich nur bestätigen - war mal längere Zeit im Ausland und man bekommt einen ganz anderen Blick auf den Ort, wo man sonst gelebt hat - bzw auch auf die ganze Welt....
    Ich würd an dieser Stelle gern etwas Klugscheißen...*hust*...
    Geographie vereint ja nicht nur die Geographie von Ländern, Städten oder Gegebenheiten der Landschaft, sondern auch STadtplanung, Entstehung von Siedlungen, Bereiche der Wirtschaft (z.B. Wirtschaftsstandorte) und auch den Bereich der Klimatologie.....ich glaube auch das kann "kultivierend" sein ;-))

    *Klugscheiß-Modus aus*

    glg
  7. zitierengrenzgaenger schreibt am 20.05.2008 um 11:40 Uhr:klugscheißmodus an

    grenzie ist (fast dr.) dipl.-geogr. :-)

    klugscheißmodus aus

    :-)
  8. zitierenPompeji schreibt am 20.05.2008 um 11:44 Uhr:Grenzgängerin: ich knie nieder, ich schick dir Rosen!! Du bist für mich ein HELD!!!

    (Pompeji ist "nur" stud.paed für Geographie)
  9. zitierengrenzgaenger schreibt am 20.05.2008 um 12:00 Uhr:*rosendankendinempfangnehm*. und aufstehen kannste jetzt auch wieder :-) und die anführungszeichen wären auch nicht nötig gewesen. gibt kein nur.

    und bezüglich der schulgeographie fang' ich meine schimpf-tiraden jetzt am besten erst gar nicht an, ich würde vor heute nachmittag damit nicht fertig werden.

    ich find's unglaublich schade, dass so wenig über das studienfach geographie/umweltwissenschaften bekannt ist und darüber, dass man es bezüglich seiner schwerpunkte flexibelst in richtung wirtschafts-, sozial- oder naturwissenschaften ausrichten kann (grenzi hat letzteres getan, kombiniert mit geologie (2. HF), biologie, physik und statistik (nee, jetzt nicht schon wieder auf die knie fallen, bitte ;-) ). aber gut, dann gibts wenigstens nicht so viele von uns universaldilettanten auf dem markt :-). die pädagogische ausrichtung find ich im übrigen auch höchst spannend und sehr sehr notwendig.

    so jetzt aber weiter in text. ich MUSS WAS TUN. chef-recherchen. mist. morgen will er den kram haben.

    bis dann.
  10. zitierenPompeji schreibt am 20.05.2008 um 12:05 Uhr:na..ich hab Glück und mein Seminar ist ziemlich Zukunftsorientiert und vor allem liegt der Schwerpunkt auf der Praxis. (Frontalunterricht ist definitiv out - aber leider auch die Methode, die sich am leichtesten Planen lässt)
    Ich finde es schöner, wenn Kinder selbst entdecken und das behält man eher, als stupides lernen oder das, was der Lehrer so vorne von sich gibt!
    Aber trotzdem würden mich einige deiner Kritikpunkte interessieren!!
    Warst du eigentlich mal bei einem der Geographentage? Würde gern zum nächsten hinfahren.....wenn es zeitlich passt!
    Ich finde die Kombination mit PHysik und Biologie absolut sinnvoll - wünschte mir da auch in den Schulen mehr Fächerübergreifenden Unterricht - ist aber nicht so leicht zu realisieren......bei diesem starren System *gähn*
    Bin gerade am Überlegen, worüber ich meine Examensarbeit schreiben werde - tendiere aber eher zur Humangeographie - die find ich persönlich sehr spannend!
    Viel Erfolg beim recherieren!!
    glg
  11. zitierengrenzgaenger schreibt am 20.05.2008 um 12:20 Uhr:einer meiner wichtigsten kritikpunkte ist, dass die schulgeographie viel zu länderkundlich ausgerichtet ist (vgl. hettner etc.), das wird der modernen geographie und den mensch-umwelt-zusammenhängen schlicht nicht gerecht und verstellt den blick auf die (geographischen) probleme unserer gesellschaft v.a. im rahmen der globalisierung und des global change.

    der zweite hauptkritikpunkt ist, dass die integrative verknüpfung von naturwissenschaftlichen und humangeographischen ansätzen deutlich zu kurz kommt. es müssen auch für den schulunterricht mehr integrative ansätze/betrachtungsweisen her, à la politische ökologie etc. das ganze problem beginnt jedoch schon auf der theoretischen ebene, das typisch moderne denken in dichotomien - in diesem fall mensch vs. umwelt - gehört endlich endlich überwunden. die thematik global change/klimawandel ist prädestiniert für die endgültige überwindung der kategorialen trennung von gesellschaft und natur.

    geographentag? großartig. wärmstens zu empfehlen. hinfahren. ich werde im übrigen auch da sein ;-)

    mist. mist. mist. :-) dieses zwischen-netz lenkt aber auch dermaßen ab. MIST.



    -
  12. zitierengrenzgaenger schreibt am 20.05.2008 um 12:29 Uhr:ist aber erst nächstes jahr wieder (in wien). nur noch so am rande. die hohen herrschaften haben beschlossen, diese großartige veranstaltung nur noch alle zwei jahre zu veranstalten. blöd.
  13. zitierenPompeji schreibt am 20.05.2008 um 13:07 Uhr:Wien?? Soooooo weit weg?? *schnief* Mal gucken, ob es zeitlich passt.....ich hoffe aber schon!!

    Hmm...deine Kritikpunkte kann ich gut nachvollziehen! Das ganze Problem besteht jedoch darin, Schüler in eine solche Denkweise einzuführen - und du musst zugeben, dass es sich hier um komplexe Zusammenhänge handelt. Hinzu kommt, dass die Geographie meist mit nur einer Stunde in der Woche unterrichtet wird - da kann man leider nur Grundlagen legen und sehr oberflächlich bleiben. Meist wird in den frühen Jahren die lokale Geographie gelehrt - später kommt man schon auf Wirtschaftliche Unterschiede und Gegebenheiten zu sprechen - aber wie gesagt: wenn sich die Form des Unterrichtes nicht ändert, kann man auch leider ein von dir erwähntes Geographiekonzept unterrichten.
    (Und die Geo-Bücher lass ich hier mal außen vor.....^^ - Schulbücher finde ich generell überbewertet - sind höchstens als Materialsammlung zu gebrauchen - mehr nicht!!)

    glg
  14. zitierengrenzgaenger schreibt am 20.05.2008 um 14:21 Uhr:da hast du schon recht, es ist mit sicherheit eine große herausforderung aufgrund der komplexität der zusammenhänge schüler in eine derartige denk- und sichtweise einzuführen. aber gerade deswegen müsste sie - neben der vermittlung der entsprechenden geographischen grundlagen/inhalte, von anfang an praktiziert und integriert werden, im sinne einer vorsichtigen und langsamen heranführung der kids an eben diese zusammenhänge und sichtweisen. dann wäre es irgendwann eine selbstverständlichkeit. aber wie du schon sagtest, geographie ist halt in der schule doch nur eine randdisziplin, da wird sich kaum einer wirklich ausführlich gedanken über eine umstellung der lehrpläne machen wollen.

    lg

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