grenzen
...weit jenseits der aufnahmefähigkeit...
...noch weiter jenseits der grenze des produktiven lernens...
...und es kommt noch schlimmer: weit, sehr weit davon entfernt, den stoff für mittwoch durchgearbeitet zu haben...
...hart an der grenze zur verzweiflung...
friss oder stirb. funktioniere oder geh unter. renn, wenn du deine träume nicht auf dem harten asphalt der realität zerschellen sehen willst. und hinterfragt wird schon gar nicht. leider bleibt jegliches psychisches und physisches menschliches bedürfnis auf der strecke. emotionen haben hier nichts zu suchen, leg dir eine harte, eine verdammt harte schale zu oder such das weite.
ich habs aufgegeben. für heute. nachdem ich seit heute morgen um sieben am schreibtisch sitze, einerseits unendlich müde und gleichzeitig innerlich so aufgedreht bin, dass ich zittere, ist jetzt schluß. ich bin fertig mit der welt und kann mir gerade nicht vorstellen, jemals wieder ein buch in die hand zu nehmen.
morgen früh um sechs geht es weiter, dann um 12 ein letztes date mit der leiche und dann ansetzen zum ca. 24-stündigen endspurt. mittwoch um 17 uhr ist testat, und anschließend breche ich mit einem lächeln auf den lippen zusammen. leider ist eine woche später schon das nächste, das schwerste testat. kopf, hals und obere extremität. und, ach ja, das hirntestat fehlt ja auch noch. und ich glaube, da war auch noch irgendwie eine biochemieklausur auf dem plan gestanden...
schluß jetzt. morgen ist ein neuer tag. neues spiel, neues glück.
