halleluja.
warum riecht es morgens um 6 uhr vor meiner balkontür nach erbseneintopf???
aber was anderes: therapie gestern abend. ich habe es tatsächlich fertig gebracht meiner therapeutin zu sagen, ach, was sage ich, ihr entgegenzuschleudern, dass sie mir derzeit zu massiv ist, den ein oder anderen unpassenden kommentar hat fallen lassen und vor allem dass ich nicht mehr kann und auch nicht mehr will. analyse meine ich. es geht nicht momentan. mein kopf ist zu, völlig verwirrt, ich kann mich weder beobachten geschweige denn analysieren und aus der abwehr ist widerstand geworden. sie wollen in die kbt, stimmts?, so ihre frage. ja, meine einfache antwort. na das ist doch klar und ok, wenn sie das wollen, wenn es da besser klappt, dann müssen sie dahingehen (aha, sie verwendet das wort müssen also auch bisweilen...). ich sehe schon auch, dass keine analyse mehr möglich ist. irgendwas ist passiert in der kbt, meinte sie. ja, ist es. ich habe ein bisschen versucht, es ihr zu erklären, dass es mir so gut getan hat, nicht nur mit meinem kopf, sondern auch mit meinem körper zu arbeiten, dass ich zwischen eben jenen ebenen wechseln konnte, etc., dass es mir so viel leichter gefallen ist und ich gemerkt habe, dass arbeit an sich selber keine qual sein muss. sie hat es verstanden und wir sind so verblieben, dass ich die analyse zuende mache, bis dezember, dann ist das erste kontingent leer, sie aber keinen abschlußbericht schreibt und die therapie somit nicht als beendet der krankenkasse meldet sondern es offen und mir somit die möglichkeit lässt, wiederzukommen. und das ist insgesamt genau das, was ich wollte. und auf dieser basis ist es mir ja vielleicht doch möglich, die noch verbleibenden stunden der schlußphase zu nützen und mir noch ein paar sachen anzuschauen. ich bin glücklich, erleichtert und freue mich auf alles weitere, was da kommen mag.
ansonsten war der gestrige semesterbeginn eher mau, nur herumgerenne, ansteherei und generve. und zwei vorlesungen - physiologie und biochemie - die ein heftiges programm erahnen lassen. nunja. ich habe beschlossen, mich nicht stressen zu lassen und es mit ruhe und gelassenheit anzugehen. so will ich das.
