herbstbunt
ich scheine wacher und da-er zu sein als gestern. tief geschlafen, unruhig geträumt, kaum erinnerungen, aber ausgeschlafen. vielleicht liegt es daran, dass heute noch einige dinge zu erledigen sind: gebundene diss abholen und auf dem weg zurück im buchladen meines vertrauens vorbeischauen, wäsche waschen. genug, um da zu bleiben, keine zeit, an die decke zu starren oder regentropfen am fenster zu zählen oder dem wind zuzuhören. obwohl sich die beiden letztgenannten heute durchaus als lohnend und schön erweisen würden. es stürmt, regnet, und die regentropfen tanzen mit dem wind um die wette. ein wundervoller herbsttag, alles in allem. ein tag, den ich nicht verschwenden werde.
