grenzwandel

02.05.2008 um 14:35 Uhr

innen und außen

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

 

das ist es doch. genau das ist doch das problem, der ursprung aller unsicherheiten, aller verzweiflung und allen pendelns. immer und immer wieder die suche nach dem halt im außen, das innen ist leer und haltlos, nichts zum anlehnen, keine stütze, es ich brüchig, zerbrechlich, fragmentiert, wie treibsand, es windet sich, und biegt sich, weicht aus und pendelt, und es bietet keinen halt. selbstbewusstsein und selbstsicherheit aber brauchen genau das, gründen in innerer stabilität, dann bedarf es keines außen als halt, das ICH ist genug, als fundament, als basis. 

klein fühlt sie sich an, hilflos und traurig, die suche nach halt im außen, wird man sich ihrer bewusst, unnötig, weiß man und fragt doch warum, warum ich und wo ist das innen, wo ist das, das ein ich zu einem ICH macht, zu etwas stabilem, haltbaren, zu etwas, auf das man verweisen, auf das man stolz sein kann, zu etwas, das in momenten der einsamkeit und der trauer, in zeiten des gefühls des verlassenseins verlässlich da ist und hält und nicht genau dann zersplittert, unter der last der emotionen, wenn man es am dringendsten bräuchte? wo ist das ICH, das sich nicht selbst ständig zu vernichten sucht und was mache ich mit jenem, das sich selbst kaum ertragen kann und nur durch permanentes emotionsmassaker zu sein imstande ist? wo ist der innere halt, den ich so verzweifelt suche, wo ist er?

ich will es nicht brauchen, das außen.

alles was ich will ist ein innen, das mich zu tragen imstande ist.

 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenDieRoteZora schreibt am 02.05.2008 um 14:54 Uhr:wenn das dein innen ist, daß all dies schreibt und gedanken in solch wundervolle worte zu verpacken imstande ist. dann ... ja dann ... ist es ein stolzes glänzendes innen und dem aussen doch 2mal gewachsen. es muss es nur noch glauben.
  2. zitierengrenzgaenger schreibt am 02.05.2008 um 21:19 Uhr:zora, du bist einfach süß. danke für deine worte. noch nie haben sie es nicht geschafft, mich aufzubauen.

    ganz liebe grüße dir, und natürlich auch an die kobolde.

    fühl dich umarmt.
  3. zitierenDieRoteZora schreibt am 02.05.2008 um 21:27 Uhr:wir sitzen am lagerfeuer ... und ein bisschen bist du mit dem lama auch da ... vielleicht um einige unerlaubte marshmellows zu rösten
  4. zitierenLyriost schreibt am 02.05.2008 um 21:31 Uhr:Zora hat vollkommen recht. Tu mal die Lupe weg, wenn du andere ansiehst, und wenn du dich selbst anschaust, dann halte das Fernrohr richtig herum. Ich weiß, klingt so einfach, ist es aber nicht. Schade, daß du das noch nicht so kannst wie ich. Aber ich konnte das doch auch noch nicht immer ... ;-)
  5. zitierengrenzgaenger schreibt am 02.05.2008 um 21:33 Uhr:hach, das ist eine wundervolle vorstellung. die rote zora, die kobolde und die katzen, das lama und ich, und sonst nichts...naja, essen und wein natürlich noch, und ein klarer nachhimmel und sterne, und vielleicht zwischendurch der ruf eines uhus oder so *träum*
  6. zitierengrenzgaenger schreibt am 02.05.2008 um 21:36 Uhr:ach ja: vielleicht könnte der mr. L. auch noch kommen wollen dürfen sollen. bitte. wenn er denn mag. zwecks fernrohr-benutzungs-erklärung und so. könnte ganz lustig werden...
  7. zitierenDieRoteZora schreibt am 03.05.2008 um 09:39 Uhr:abgemacht ... und frau argh für eine hitzige diskussion :) und sterneschein und schussel und frau mausekind ... und ... und ...

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