innen und außen
das ist es doch. genau das ist doch das problem, der ursprung aller unsicherheiten, aller verzweiflung und allen pendelns. immer und immer wieder die suche nach dem halt im außen, das innen ist leer und haltlos, nichts zum anlehnen, keine stütze, es ich brüchig, zerbrechlich, fragmentiert, wie treibsand, es windet sich, und biegt sich, weicht aus und pendelt, und es bietet keinen halt. selbstbewusstsein und selbstsicherheit aber brauchen genau das, gründen in innerer stabilität, dann bedarf es keines außen als halt, das ICH ist genug, als fundament, als basis.
klein fühlt sie sich an, hilflos und traurig, die suche nach halt im außen, wird man sich ihrer bewusst, unnötig, weiß man und fragt doch warum, warum ich und wo ist das innen, wo ist das, das ein ich zu einem ICH macht, zu etwas stabilem, haltbaren, zu etwas, auf das man verweisen, auf das man stolz sein kann, zu etwas, das in momenten der einsamkeit und der trauer, in zeiten des gefühls des verlassenseins verlässlich da ist und hält und nicht genau dann zersplittert, unter der last der emotionen, wenn man es am dringendsten bräuchte? wo ist das ICH, das sich nicht selbst ständig zu vernichten sucht und was mache ich mit jenem, das sich selbst kaum ertragen kann und nur durch permanentes emotionsmassaker zu sein imstande ist? wo ist der innere halt, den ich so verzweifelt suche, wo ist er?
ich will es nicht brauchen, das außen.
alles was ich will ist ein innen, das mich zu tragen imstande ist.

ganz liebe grüße dir, und natürlich auch an die kobolde.
fühl dich umarmt.