innere bewegung
himmel. warum ist eine psychoanalytische therapie SO anstrengend? ich fühle mich völlig ausgelutscht, müde und kaputt. nicht wie in den wochen vor der psychosomatik, nein, anders, positiver müde, aber dennoch. kaum drei sitzungen gehabt, schon gehts los mit dem psychischen gepolter, alles bewegt sich, will verdaut, verarbeitet und verankert werden. ich komme kaum nach. zwar haben wir heute überwiegend psychoanalytisch-pragmatisch gearbeitet und einige wichtige dinge geklärt (die werte frau psychoanalytikerin hatte eine grandiose idee bezüglich eines anstehenden realen, lebensweltlichen problems), aber ich merke, wie mein inneres wieder fahrt aufnimmt, die emotionmale erstarrung ist durchbrochen, die psychischen puzzelteile purzeln auf dem weg an die richtige stelle. anstrengend, ich sags ja. aber gut. nebenbei hab ich ein bisschen organisiert was das medizinstudium anbelangt, es muss ja noch ein nebenjob her, aber da mache ich mir ehrlich gesagt nicht allzuviele sorgen. und jetzt sitze ich hier und könnte mich grad wieder hinlegen. was ich vielleicht auch einfach tun sollte.
