grenzwandel

30.05.2012 um 17:21 Uhr

intensität

von: grenzgaenger   Kategorie: blick nach vorne

 

himmel. bei mir passiert gerade so viel und ich mache eine erfahrung, die neu ist, ihresgleichen sucht und mich beschäftigt, mich neugierig macht, mich mit unglaublich vielen fragen und antworten zurücklässt. sie lässt mich rätseln, staunen, ich entdecke mich neu und finde bits and pieces. ich bin ein wenig melancholisch, trotzdem so offen und weich, wie ich es schon lange nicht mehr war. und was das schöne ist: ich mag mich in diesem zustand, genieße das fühlen, das entdecken und vor allem das schreiben in einer ausführlichkeit, wie ich es schon sehr lange nicht mehr getan habe.

die ganze sache hat allerdings einen haken. und zwar meinen linken ellbogen. um genau zu sein, seinen schleimbeutel. da ich die dämliche angewohnheit habe, mich beim tippen immer auf meinen linken ellbogen zu stützen, immer und seit ich denken, bzw. tippen kann, findet er die häufigkeit und intensität meines schreibens gerade nur so mittel. er mault. fühlt sich an wie matsch. scheiße. 

nachher muss ich zum sport, ganz dringend. kopf freikriegen. zum glück für mich ist das hirn kein muskel. es bleibt nachher einfach zu hause. nicht denken. einfach nur sein. 

kurzer nachtrag noch: es schüttet, als gäbe es keinen morgen mehr. ich liebe das. und daher werde ich jetzt irgend welche betriebsärztlichen bestimmungen und arbeitsschutzgesetze eben jene sein lassen und mich noch eine stunde vor die offene balkontür setzen und zeitung lesen. das ist genau das, was ich jetzt bis zum sport brauche. 

 

 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. Phil_Sophie schreibt am 30.05.2012 um 18:13 Uhr::-) wenn du wüsstest...dito.

  2. angelmagia schreibt am 30.05.2012 um 19:06 Uhr:Hach ja... Kenne ich. Und ich liebe dieses Gefühl auch. Dieses offen und weich sein, das ist wunderbar.

    Ganz liebe Grüße an euch beide
  3. Zebulon schreibt am 30.05.2012 um 21:05 Uhr:Frühling allerorten ...
  4. Phil_Sophie schreibt am 30.05.2012 um 21:16 Uhr:Zebulon, du "Schamöör"
  5. grenzgaenger schreibt am 30.05.2012 um 22:29 Uhr:da. da isses wieder. ich bin überzeugt davon, dass der herr z. eigentlich als frau auf die welt hätte kommen sollen. es gibt hier kaum jemanden, der so gut zwischen den zeilen lesen kann, der so sensible antennen hat...
  6. Zebulon schreibt am 31.05.2012 um 00:58 Uhr:Die weibliche Zyche, ein offenes Buch ...

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