montagliche erkenntnisse
hey, bei mir tut sich gerade noch eine ganze menge. so auf den letzten therapiedrücker quasi. die sitzung heute war super, ich habe analysiert was das zeug hält und hatte eine ganz fundamentale erkenntnis, bedürfnisse bezüglich beziehungen/freundschaften wahrnehmen betreffend.
und heute nachmittag rief mich dann völlig unerwartet die frau dr. des. n. kunsthistorikerin aus berlin an. ein super telefonat, ganz ganz toll. fragen, erzählen, zuhören, lachen, staunen. unberschwert und leicht. die gute zieht am wochenende nach frankfurt und ist damit endlich in (spontan-)besuchsreichweite. geil. mit berlin hat das ja über die ganzen jahre nie geklappt, und frankfurt dagegen ist von hier aus ein katzensprung. naja, zumindest mit dem ice auf der schnellen trasse. geil geil geil. wir sind quasi schon verabredet. wenn sie denn mal angekommen ist, ihren neuen job angetreten und sich eingerichtet hat, dann gibt es in absehbarer zeit ein telefonat, bevorzugt an einem freitag abend, an dem wir uns dann geplant-spontan zum brunch für samstag verabreden. so ist es beschlossen, so wird es sein. super.
genau so wie im moment will ich es haben. ruhig und gelassen mein leben leben und das tun, was ich immer tun wollte: medizin studieren, lernen, es genießen. mit einer handvoll leute um mich herum, die ich als freunde bezeichne; freundschaften, in denen ich nicht zu kurz komme, meine bedürfnisse kommunizieren will und kann, wahrgenommen und gesehen werde. freundschaften, die auf geben und nehmen, auf gegenseitigkeit und augenhöhe - emotionaler und intellektueller - beruhen.
das bisschen freizeit das ich habe, aktiv gestalten und genießen, entspannen, seele baumeln lassen, ausgleich.
einfach ich sein.
