grenzwandel

11.09.2008 um 16:56 Uhr

nochmalige planänderung

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

aus müdigkeits- und verkehrs- bzw. stautechnischen gründen habe ich meine heimfahrt auf morgen früh verschoben. jetzt sitze ich hier und denke über die therapiesitzung von heute vormittag nach und frage mich, was diese massive abwehr eigentlich soll. warum ist sie so umfassend, bin ich so kreativ bezüglich immer neuer abwehrmechanismen, könnte ich sie schon im vorfeld erkennen und wozu brauche ich sie eigentlich? die große preisfrage...wozu brauche ich sie, was wehre ich ab, was will ich, oder vielmehr: mein unterbewusstsein, nicht anschauen, nicht analysieren? ich weiß es noch nicht, aber es wird sich schon zeigen, o-ton madame psychoanalytikerin. und sie hat schon recht, bisweilen empfinde ich die nähe, die wir haben, nicht als nähe sondern als distanz, als quälende distanz, und vor allem in derartigen momenten der unsicherheit kommt die abwehr zum vorschein.

meine güte ist das alles kompliziert. und genau deswegen war die sitzung heute auch mal wieder ein kraftakt und ich entsprechend müde im anschluß, was ich bis jetzt geblieben bin. mir fallen fast die augen zu, obwohl ich geschlafen habe, und in diesem zustand überstehe ich definitiv keine zweistündige autofahrt im berufsverkehr auf einer der am meisten befahrenen autobahnen dieser republik in einem auto, in dem zu allem überfluß die klimaanlage ausgefallen ist und sobald der motor warm ist es die hitze aus allen ritzen rausdrückt. ah bäh. nee nee.

ich werde mich hinlegen und warten, bis es dunkel ist. zurzeit mag ich nämlich die tage und das licht nicht besonders, sondern fühle mich sehr viel wohler, wenn es dämmerig oder dunkel und kühler ist.


Diesen Eintrag kommentieren