pause
gerade eben lief mir folgender satz bei taschenlampe über den weg:
"...weil durch das Nachaußenwerfen von privatesten Dingen fluide Elemente des wandelbaren Inneren verfestigt werden. Die Wirkung im öffentlichen Raum wirkt erstarrend zurück: Man wird, wie man wirkt."
dieser satz hat mich sehr, sehr nachdenklich gemacht und ich werde dem diesbezüglichen gefühl entsprechenden raum geben. bis ich herausgefunden habe, ob ich beim bloggen jemals wieder die 'ruhe' haben werde, die ich mal hatte, ist hier bis auf weiteres sendepause.
ich bin alleine und will es momentan sein und ich kann, will und werde für nichts und niemanden die verantwortung übernehmen. ich bin froh und dankbar wenn ich die kraft habe, dies für mich zu tun und mich um mich zu kümmern. ich rede, wenn ich reden will und ich rede nicht, wenn ich nicht reden will und ich kann, will und werde mich dafür nicht rechtfertigen geschweige denn stellung dazu nehmen, wann ich zu was gerade lust habe oder eben nicht. ich brauche meinen eigenen rhytmus, sonst nichts. ich selbst bin die einzige, auf die ich momentan schaue, um die ich mich zu kümmern versuche. das ist so und wird auch noch eine weile so bleiben. das hat seine gründe, und auch die werde ich nicht darlegen, geschweige denn sie mir vorwerfen lassen. die menschen, die sie kennen wollen und kennen müssen, kennen und akzeptieren sowohl diese gründe als auch mich. alles andere zählt nicht.
