pläne
in den phasen der instabilität funktionieren meine grenzen nicht so richtig. grenze hoch, runter, alles ein wenig verzögert. gepaart mit dem pendeln und der komm-her-geh-weg-nähe-distanz-problematik ist das alles in allem keine besonders gute kombination. ich habe permanent das gefühl, dass nach mir gegriffen wird, es zieht und es zerrt, fühle mich provoziert und mir zu nahe gekommen, in den nahbereich meiner persönlichkeit eingedrungen, alle grenzen nicht nur überschritten sondern ignoriert, man will mich treten, ablehnen, haben, nur um mich dann mit karacho wegschmeißen zu können. oben drauf momentan noch die anspannung und der disserative bewertungsdruck, die tatsache, dass ich eigentlich ab morgen am institut sein wollte, einen abstract für eine konferenz auf die ich nicht mehr will sollte ich heute noch schreiben, der medizinantrag steht an, zwei artikel für ein sportmagazin, nächste woche der besuch zu hause...und ich mitten drin, könnte mich dafür an die wand stellen (achtung: selbstbewertung), nichts funktioniert, so mein gefühl, meine projektion, alles zieht und zerrt und dabei will ich doch einfach nur meine ruhe, gelassen werden, mich selber lassen. ich komme nicht dazu danach zu schauen, was ICH will. was ich brauche.
werden sie erwachsen...liebe frau doktor psychoanalytikerin. ja jaha jadoch. ich bin dabei. hier bitte:
1. nächste woche noch kein institut. aller höchstens gegen ende der woche. allerhöchstens. keinen stress. ich habe mir die pause und die ruhe mehr als verdient und vor allem: ich brauche sie. maulender chef hin, jammernder chef her. ich bringe niemandem - erst recht nicht mir selber - etwas, wenn ich müde, kaputt, ausgelaugt und instabil bin.
2. heute nachmittag hinsetzen und das abstract einfach kurz runterschreiben, abschicken. erledigt. dinge die anstehen, müssen einfach erledigt werden. es bringt nichts, davonzulaufen.
3. morgen: ausschlafen und dann:
- d. anrufen wegen der beiden artikel. inhalte und fristen klären.
- einen plan machen, wann ich den medizinantrag wie mache, was diesbezüglich noch zu klären ist (fristen, formalitäten, etc.), und was an unterlagen noch fehlt.
4. mir einfach zeit nehmen. für mich und für das, was ich will und brauche.
himmel. so schwer kann das doch nicht sein.

Liebe Grüße vom Wolf.