grenzwandel

03.05.2008 um 12:47 Uhr

quiet sunny saturday

 

so. *händereib*. die darlegung der wissenschaftlichen gründe bezüglich der bewerbung um den studienplatz medizin ist fertig. inklusive aller weiteren formalitäten. geht am montag an die medizinische fakultät, und zwar hingebracht von mir höchstpersönlich. hach. damit ist mein kopf nochmal freier, da mir eben jener antrag seit einem dreiviertel jahr im hinterhirn herumgeisterte. herrlich. wie sich gezeigt hat, muss ich mich mit der ganzen medizingeschichte zwar noch einmal auseinandersetzen und dieses mal A-L-L-E faktoren kritisch mit einbeziehen, aber ansonsten steht dem ganzen unternehmen 'grenzgängerin ist komplett durchgeknallt und wird jetzt auch noch ärztin' eigentlich... naja... hoffentlich nichts mehr im weg. nungut, die klippe zvs muss umschifft werden, aber das erledigt ja wohl die medizinische fakultät für mich, insofern sie von meinen wissenschaftlichen gründen überzeugt ist. wir werden sehen.

jetzt stellt sich mir die frage, ob ich den sportartikel, der am montag fällig ist, noch aus der hinterhand zu schütteln vermag, oder ob ich das auf morgen verschiebe. da wiederum drängt sich mir dann sofort jene frage auf, was ich denn dann jetzt machen soll? der rennesel hat schon gequietscht, er hätte heute keine lust auf ausreiten, und meine beine schreien ebenfalls unisono nein. gestern die fünfte höllentour in folge, und das nach monatelanger abstinenz, vielleicht sollte ich ja mal aufhören, schon wieder zu übertreiben. man könnte glatt auf die idee kommen, ich sei ein mensch, der zwischen extremen pendelt.

ich könnte sortieren. verworrene stränge entflechten, ordnung ins emotionale chaos bringen. ähhh, welches emotionale chaos denn? ach so ja, nee. ist ja zur abwechslung mal alles völlig in ordnung. und ruhig, eine angenehme gelassenheit hat sich breitgemacht, kein toben oder ziehen oder zerren, ein leichtes grinsen auf den lippen. o.k., o.k., die ironie lässt sich nicht ganz kleinkriegen, nicht-begreifendes unterbewusstsein hin oder her, aber die gehört dazu. solange der destruktive zynismus die klappe hält, ist alles völlig im grünen bereich.

stadt? wird komplett überfüllt sein. zu anstrengend. kochen? keine lust weil keinen hunger. lesen? buchstaaaaaaaaaaaben...schon wieder? nee. da bleibt jetzt nicht mehr viel. schlafen? träumen? ausruhen? gutgehen lassen?

na das klingt doch mal verlockend, nä?

 


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