grenzwandel

22.04.2008 um 09:49 Uhr

veränderungen unerwünscht

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

 

es stimmt schon. alles in mir sträubt sich gerade gegen veränderungen jeglicher art. alles soll so bleiben wie es ist aber gut werden. dass das so nicht geht, hmmm, ich glaube, das ist gerade angekommen. es fühlt sich zwar nicht besonders gut weil zerrissen an, aber es ist zumindest eine erkenntnis. ich muss mich schon drauf einlassen, loslassen und aktiv was tun, wenn sich was ändern soll, auch wenn der prozess lang und der weg steinig ist. niemand hat gesagt, dass es ein stransdspazierganz wird. aushalten können lautet die zauberformel, immer noch und schon wieder. dabeibleiben, arbeiten, biegen, sägen, feilen, schleifen, formen, modellieren. bis es irgendwann passt. der grabstein meißelt sich auch nicht von alleine. dazu bedarf es schon des steinmetz'. ok, blödes beispiel, geb ich zu, ich hätte auch den schrank und den schreiner nehmen können. ich provozier mich selber gerne, glaube ich.

lass einfach los, ok? 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenargh schreibt am 22.04.2008 um 09:56 Uhr:genau
    *tschock* <- schonmal ein halteseil gekappt, damit sich das "neue" leichter meißeln lässt...
    mir gehts mit dem D ähnlich...plötzlich wär ich gern nochmal im 1. semester und müsste nicht über den ganzen dreck, der da noch kommt nachdenken...zumindest nicht für die nächsten 4,5 jahre...und nu? ARGH...ich muss...
  2. zitierenShadowfax schreibt am 22.04.2008 um 09:57 Uhr:das leben mit nem grabstein vergleichen...ach ja grenzgaengerin....das bist du....oft ist die angst größer als das wovor wir eigentlich angst haben und das aushalten gar nicht soooo schlimm wie man angenommen hatte...das merke ich immer wieder...aber es ist immer wieder ein kampf über diese mauer der angst hinwegzukommen...aber ich könnte mir gut vorstellen das sie schrumpft mit der zeit

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