grenzwandel

16.09.2008 um 20:41 Uhr

dr., was denn sonst. oder, ähhh...meint blogigo was anderes mit 'titel'?

von: grenzgaenger   Kategorie: blick nach vorne

Musik: fanta 4 - einfach sein

anhaltendes hoch, stabiler innen- und außendruck, einer länger andauernden psychischen schönwetterperiode steht also nichts im weg...oder zumindest: sollte nichts im weg stehen. es geht mir gut, sehr gut sogar, ich renne mit einem breiten grinsen durch die gegend und freue mich auf alles, was da so kommen mag.

therapie heute genauso anstrengend wie gestern, aber sehr sehr produktiv. eine sternstunde quasi, mal wieder. was es so anstrengend macht, diese produktiven, abwehrfreien stunden ist die energie, die ich aufwende, die abwehr im schach zu halten und zudem jene, alles 'abzuchecken,' vor allem madame psychoanalytikerin, ihr reaktionen auf das, was ich sage und tue und vor allem auf das, was ich nicht sage. richtschnur. anstrengend. sehr sogar. diese erkenntnis kam heute mal wieder höchst unvermittelt, ebenso die bestätigung ihrerseits - ich hatte es ja vermutet - dass ich bisweilen in sogenannte dissoziative zustände rutsche. das zu vermuten, ist eine sache, es zu wissen, eine andere. und zwar eine ganz andere. nun gut, wieder was zum draufgucken. diese dinge lassen sich ja bekanntlich nur angucken, wenn sie einem bewusst sind, aber dieses sich dessen bewusst sein ist bisweilen hammerhart, aber die grundlage für das ändern können. naja, dass ich nicht ganz dicht bin (die werte frau psychoanalytikerin würde bei dieser aussage aus der haut fahren...), ist mir nicht wirklich was neues, dann kann ich jetzt genausogut bewusst nicht ganz dicht sein. jawoll. wer will schon normal sein...ich nicht.

wohnung geputzt, bad auch. morgen muss ich mal ins schwedische möbelhaus, ich brauche dringend ein bücherregal und zwei teppiche. und diese blöde glühbirne, die nurmehr eine birne ist, da sie nicht mehr glüht, sollte ich vielleicht auch die tage mal ersetzen. wie ich es hasse. elektrizität ist etwas, das mir den allergrößten respekt abnötigt. nur ja nicht zu dicht drangehen. aber mein schwuler nachbar, der im baumarkt arbeitet und mir sowas gemeinhin erledigt, ist im urlaub. alter sack, der alte. ausgerechnet jetzt. glühbirne hinüber, nachbar abwesend. großes kino, ganz großes kino (naja, besser als andersrum). und überhaupt bin ich am überlegen, ob ich die bude vor semesterbeginn nochmal streiche. lust hätte ich große dazu, nicht, dass es notwendig wäre, aber ich könnte mal einen tapetenwechsel vertragen. und wemmer (sieht geschrieben irgendwie cool aus) schon dabei sind, auch der medizinblog bräuchte einen adäquaten anstrich (...). oh, wie ich dieses wort hasse...c.'s spezialwort: adäquate wohnung (was auch immer das sein mag), adäquates essen, adäquates benehmen...ich erinnere an dieser stelle mal an den filettierten fisch... ;-), adäquate kleidung, adäquat, adäquat, adäquat. adäquark eben, nä, frau anästhesistin...?. so genug des brainstormings am abend. und jetzt? tee, buch, bett.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierensternenschein schreibt am 16.09.2008 um 21:49 Uhr:Blogigo fordert immer einen Titel.
    Und du, du hast den Titel. Frau Dr. hört sich doch irgendwie gut an.
    Birnen sind in der Regel nicht wirklich gefährlich, auch die Glühbinen nicht. Hoffe dein schwuler Nachbar hatte sie nicht zu fest reingeschraubt, so sollte sie sich doch auswechseln lassen.
    Lampe vor dem wechseln aber ausschalten.;-)
    Sich seiner bewusst sein ist immer etwas gutes.
    Freu mich das du durch die Gegend smilst.

    Alles Liebe
    sternenschein

Diesen Eintrag kommentieren