grenzwandel

21.04.2008 um 05:26 Uhr

wie funktioniert vertrauen?

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

 

wie in aller welt funktioniert vertrauen? ich schaffe es nicht mal, meiner therapeutin wirklich zu vertrauen, auch wenn es auf der welt momentan nichts gibt, was ich mehr möchte. ein satz ihrerseits reicht, den ich als zweifel an mir interpretieren kann, und ich stehe im flur. wie am freitag. ich war kurz davor zu gehen, so knapp war es bisher noch nicht. und das obwohl ich mir geschworen hatte, dass es niemals passieren wird. ich will und werde keine der sitzungen jemals vorzeitig verlassen, komme, was das wolle. sie hatte nur festgestellt, dass ich am freitag nicht wirklich analysefähig war, wie durch den fleischwolf gedreht nach der abgabe der diss und mit dem ganzen stress im nacken, vielleicht sollten sie mal eine woche zu hause bleiben und hier aussetzen hat sie gesagt und schon stand ich und hatte die türklinke in der hand und fühlte mich abgelehnt, entwertet. einfach ein stück scheiße, dem man sogar die fähigkeit zur analytischen betrachtung seiner seele abspricht. wertlos. nicht zu gebrauchen, restmüll.

wie funktioniert vertrauen wenn man von jedem einzelnen menschen, den man jemals irgendwie geliebt hat, in die tonne getreten wurde, wie ein spielzeug benutzt und dann fallengelassen, in die ecke gestellt? in die ecke gestellt, geworfen oder getreten, meist mit worten oder begleitenden handlungen, die dir jedes stückchen würde nehmen. und jedes mal habe ich es geschehen lassen. warum? weil ich es geglaubt habe. weil die anderen recht hatten, wie kann ich auch anders wenn ich in mir nichts finde, das dem widerspricht, sich auflehnt, was wenn in mir alles nur davon überzeugt ist, weiß, dass es genau so ist, sein muss, ich gar nichts anderes verdient habe. was dann?

wie funktioniert vertrauen?

 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenKleopatra schreibt am 21.04.2008 um 09:24 Uhr:Vertrauen funktioniert, wenn du ausschließlich dir vertraust. Nur dann kann dich das nicht erschüttern, was die anderen je mit dir gemacht haben. Wenn du für dich weißt, was du bist,dann ist es dir möglich, anderen diese s vertrauen zu zeigen und auch zu geben.denn nur, wer sich selber sicher ist, kann sicherheit geben, vertrauen auslösen und empfangen.
    lg bf
  2. zitierenameparia schreibt am 21.04.2008 um 09:45 Uhr:Nicht unbedingt, Kleopatra.

    Dieses Mal bin ich an der Reihe zu schreiben: ich kenne das so, so gut!
    Hatte genau das gleiche Problem mit meinem Thera aus der Klinik, mit dem ich auch zwischen den Aufenthalten über Mail und Telefon in Kontakt geblieben war. Es reichte schon, wenn er sagte, er gehe in zwei Wochen in Urlaub. Ehe man sich versieht, steht man in der Tür oder ist schon draußen oder oder..
    Aber es geht. Irgendwann ging es, weil er hartnäckig geblieben ist. Er hat gesagt: "Sie müssen sich nur darauf einlassen. Ich bin da, auch wenn ich Urlaub habe. Ich bin da. Sie können das austesten, so lange Sie wollen. Gehen Sie, kommen Sie, bleiben Sie, brechen Sie ab. Sie haben die freie Wahl, nehmen Sie nur jedes Mal wahr, dass ich da bin und da bleibe. Ich biete Ihnen ein stabiles Gegenüber an. Wenn Sie es möchten."
    Ich habe drei Jahre gebraucht, bis er für mich wirklich zu einer Konstante geworden ist. Drei Jahre dauerhafter Kontakt, mit insgesamt 30 Wochen stationär. Und irgendwann ging es. Irgendwann habe ich angefangen bewusst wahr zu nehmen, dass es stimmt, was er sagt. Dass er wirklich da ist und da bleibt, egal was ich tue und egal, ob mein Termin mal verschoben wird oder er in Urlaub ist. Dass er ja gar nicht weg geht. Dass er immernoch aufmerksam mir gegenüber ist, auch wenn ich 15min warten oder ein Termin verschoben werden musste. Irgendwann habe ich mich getraut, das auch bewusst wahrzunehmen, was er tat. Ich war nicht mehr in meiner Wut, hab nicht mehr die Augen zugemacht sondern bin ausgestiegen aus dem Gedanken-Teufels-Kreis und habe mich gefragt: "Stößt er dich gerade wirklich weg? Es kam ein Notfall dazwischen. Aber jetzt sitzt er hier, wie immer, und ist da. Er ist da, wie immer - wie er es versprochen hat."

    Es kommt darauf an, ob du auch wahrnehmen möchtest, wenn du nicht enttäuscht wirst. Trau dich und prüfe ein Mal nach, wenn die Angst kommt, was eigentlich gerade die Realität dir zeigt. Das birgt natürlich eine gewisse Gefahr. Du könntest erkennen, dass es vielleicht wirklich Ablehnung oder Ähnliches ist... Aber dann wüsstest du es wenigstens und bliebest nicht auf ewig in dem Teufelskreis, der sofort einsetzt, sobald du dich zurückgestoßen _fühlst. Überprüf die Realität und nimm jede einzelne Situation, in der du _nicht_ zurückgestoßen wirst, bewusst wahr. Nimm es wahr.

    Jeder muss Erfahrungen machen und Dinge lernen. Du hast nie gelernt, dich verlassen zu können. Die Erfahrung kannst du nachholen.
    Die Frage ist, ob du dich traust, oder ob du aus Angst lieber in dem gewohnten Muster bleibst, das dich in gewisser Weise vor Enttäuschung bewahrt.

    Sammle, was am Wertvollsten ist: neue Erfahrungen.
    Ich wünsch dir was :)

    âme paria
  3. zitierenKleopatra schreibt am 21.04.2008 um 10:27 Uhr:...Ich habe keine Angst vor Enttäuschung. Ich weiß, das es dazu gehört. ich bleibe schon gar nicht in Verhaltensmustern, die MIR Angst bereiten. ich beweg mich einfach weg. Soviel selbsterhalt habe ich. Ich vertraue mir...auch wurde dieses erschüttert und auch in Frage gestellt durch erlebtes. Aber ich habe erkannt, das es um mich geht. Nur um mich.Mein Therapeut sitzt nur da und hört zu....schon immer...lach. Wie du sagst, er ist da. Aber die arbeit machst du allein. ich empfinde es ja nicht als arbeit, mich weiter zu entwickeln. Ich denke auch, es ist eine Art verweigerung, wenn jemand Angst hat, sich zu vertrauen. Verweigerung, sich der Angst zu stellen. Im ganzen umfang und zu sehen....das eigentlich nichts passiert..denn NUR DU hast ja die Angst...^^*lächel*....also..vertraue dir selber.Und nehme an....stelle dich..Bei eingen dauert das Jahre...Sicher. Aber eigentlich ist es gar bnicht so ein großes Ding...es macht nur große Probleme, wenn man sich NICHT vertraut.
    Alle Kraft liegt in DIR:..und nicht in deinem analytiker.
  4. zitierenameparia schreibt am 21.04.2008 um 10:40 Uhr:Hatte zwar den Kommentar eher dem grenzwandler geschrieben, aber okay ^^.

    Es stimmt schon bedingt, was du sagst. Aber ich kann dennoch mir selbst nicht vertrauen und doch Vertrauen in die sichere und stabile Beziehung haben. Sogar jetzt noch, wo ich fast gar keinen Kontakt mehr habe, zumindest nicht mehr als ein: "Mir geht's gut."

    ^^
    Vertrauen in sich ist wichtig.
    Aber bei dem typischen BPS-Muster ist Realitätsüberprüfung m.E. fast noch wichtiger. Wahrnehmen, dass der Kreislauf im Kopf eigentlich gar nicht mit der Realität übereinstimmt. Trennen lernen zwischen dem Inne und dem Außen, dass es unterschiedlich sein kann und dann nach und nach neue Erfahrungen im Außen machen.

    Meine Meinung dazu, wie man aus dem BPS-Muster aussteigen lernen und vertrauen kann. Auch wenn man sich nicht zu 100% vertraut ;).
  5. zitierenLyriost schreibt am 21.04.2008 um 11:13 Uhr:Kleopatra sieht das ganz richtig. Man muß die andern am Eigenen messen, nicht das Eigene an den andern. Du selbst bist der Maßstab für dich.
  6. zitierenKleopatra schreibt am 21.04.2008 um 12:05 Uhr:man KANN nicht INNEN und AUßEN trennen.....
    Die Erkenntnis der Innenwelt führt zur Lösung der Probleme in der Außenwelt.....
    Du wirst keine Beziehung führen können, solange du dir nicht vertraust. das ist richtig.
    Öh ..mal gefragt..Was ist BPS?
    Für mich ist hier nur zu ersehen, das du sowie auch Grenzgänger immer noch die Fragen von außen nach innen versucht zu lösen...(die Beziehung hat nicht funktioniert ist "außen" gedacht"-was ist in mir der Punkt, weshalb da kein weg mehr war ist "innen" gedacht) . Realität ist auch dein inneres...und wer die nicht erkennt oder auch annimmt, der hat kaum eine chance, aus diesem kreislauf zu kommen.
  7. zitierengrenzgaenger schreibt am 21.04.2008 um 12:35 Uhr:@ ame: danke. kam an und hat geholfen, sehr sogar. allein die tatsache dass ich weiß, dass du weißt wie ich mich fühle.
    die selben worte kommen auch von meiner therapeutin: ich bin da, schauen sie hin und und werden sie sich dessen bewusst. und ich stimme dir zu bezüglich der exorbitant wichtigen 'realitätsprüfung'. ein großteil der negativ-gefühle, ablehnungen etc. sind projektion. ich weiß. ich weiß :-). das wird alles noch eine weile dauern, ich brauch dir ja nicht zu erzählen, wie langwierig das ganze ist, aber ich denke ich bin auf einem guten weg, kann stehenbleiben und hinschauen, manchmal auch aushalten. der massiven angst und der ungewissheit zum trotz, aber es gibt rückschläge, auch das ist normal, auch das muss ich lernen zu akzeptieren. es ist ein teil von mir.

    @kleopatra: BPS = borderline-persönlichkeitsstörung. nimm es mir bitte nicht übel, aber du hast keine ahnung. alles was du gesagt hast ist richtig. aber es gilt schlicht nicht für unsereins. bordis ticken anders, und innen und außen sind bzw. müssen (zumindest zeitweise) getrennt werden. weil es nicht nur das reale innen und das reale außen gibt, sondern ein gefühltes, bzw. fühlendes innen, sowie ein völlig verschüttetes, unzugängliches und taubstummes innen (was in aller regel sehr sehr dominant ist), das reale außen und das projizierte außen. daher MUSS unsereins erst mal innen sortieren, quasi ausloten was, wann, wie, wo und warum projiziert und dann als außen wahrgenommen wird, etc. (daher die 'realitätsprüfung') und fühlen lernen, und den gefühlen vertrauen lernen. und das ist schlicht lediglich innen und hat mit außen erst mal nichts zu tun.

    @lyriost: auch dir stimme ich zu. das problem ist: ich finde eben diesen maßstab in mir nicht, es gibt ihn schlicht nicht und genau hier setzt die therapie an: ich bin dabei, ihn mir zu basteln. das ist nicht immer einfach, ganz im gegenteil, meistens tut es unendlich weh immer und immer wieder zu erkennen, dass eben dieser maßstab nicht existiert, und es ohne ihn einfach keinen halt innen gibt, und manchmal macht es spaß, wenn die abwehr keine lust hat, oder ich stabil bin...
  8. zitierenameparia schreibt am 21.04.2008 um 14:23 Uhr:@kleopatra
    Es liegt auch nicht in meinem Sinn, das Innen und Außen zu trennen. Ich bin leider mal wieder sehr schlecht im Formulieren, probiere es aber nochmal mit meinen eigenen Worten, auch wenn grenzgaenger das schon für sich getan hat.

    Es gibt - bei mir - ein gefühltes Innen und Außen. Eine "innere Realität" und eine "äußere". Die innere gefühlte Realität sagt: "Er versößt dich, er mag dich nicht mehr, also geh!" Die äußere Realität sieht aber meist ganz anders aus. Unbeabsichtigt wurden Gefühle angestoßen und sind die erstmal im Gang, dann ist es extrem schwer, die Situation rational und nüchtern begreifen zu können.
    Darum meine Einteilung in "Innen" und "Außen". Die innere Realität (er stößt mich weg!) mit der äußeren (z.B. ich fahre nächste Woche in Urlaub, wir werden uns zwei Wochen lang nicht sehen) abgleichen, überprüfen. Es fällt mir sehr schwer, das zu erklären... Ich hoffe, es kam halbwegs an, was ich damit meine.

    Abgesehen davon stimme ich dir auch zu ^^. Ich denke nur, dass der Ansatzpunkt (vertraue du dir selbst, dann ergibt sich der Rest) bei einer Borderline Persönlichkeitsstörung (=BPS) "zu wenig" ist. Mein "Einwand" sollte viel mehr als Erweiterung gelten im Sinne von "Stimmt schon, ist aber nicht alles." Es ist ein zweiter Ansatzpunkt, der parallel zum Sichselbstvertrauen erarbeitet werden kann und sollte.

    Eine BPS ist eine schwer zu erklärende Störung die eigentlich nur aus Widersprüchen besteht. Auf oder ab, links oder rechts, hoch oder runter, gut oder böse, schwarz oder weiß, aber niemals ein "zugleich". Es gibt nur Extreme. Darum gibt es auch nur ein "er mag mich und ist immer und überall für mich da" und ein "er hasst mich, stößt mich weg, konnte mich noch nie leiden". Die Graustufe fehlt. Die Einsicht, dass er in Urlaub geht, mcih "alleine lässt", aber mich immernoch mag. Das war für mich sehr schwer zu begreifen und lernen und klappt bisher nur bei meinem ehemaligen Therapeuten. Und da war eben - für mich - die Realitätsüberprüfung, das Vergleichen der Emotionen mit der nüchternen Realität, sehr hilfreich.

    In sich selbst vertrauen ist der beste Grundstein für jede zwischenmenschliche Beziehung. Aber es ist eben nur einer. Und neben dem kann man auch gleichzeitig unabhängig andere setzen.


    Hoffe, es fühlt sich nun niemand mehr auf den Fuß getreten und ich konnte verständlicher machen, was ich eigentlcih sagen wollte :).
    Liebe Grüße

    âme
  9. zitierenKleopatra schreibt am 21.04.2008 um 15:19 Uhr:Auf den Fuß getreten fühle ich mich überhaupt nicht*lächel* Im gegenteil. meine Frage ist sehr gut erklärt worden und ergänzt mein Wissen.
    Und mit Sicherheit weiß cih wenig über Borderliner. Bekannt ist mir, das sie sich in einer Welt befinden, die ich nur ab und an berühre..aber mich wegdrehe. Dies dunklen Punkte kann ich (nicht Borderliner) verlassen. steuern oder so ähnlcih. Sicher Bin ich auch unsicher oftmals,wenn mein Partner mich so und o behandelt hat. ich habe lange gebracuht, um mch selber wieder zu fühlen. Diese Brücke ist bei den Borderlinern gestört?
    Keine Ahnung ist vielleicht etwas zu hart gesagt...Ich bin sehr offen, was so etwas betrifft und lerne gern dazu.
    Und auch ich Nicht- Borderliner habe sehr negative Zweifel in mir gesprürt. Im Ansatz kann ich mir vorstellen,was es für eine Persönlichkeitsstörung ist.
    Zum Glück, kann ich sagen, bin ich keine. ich stelle mir das wie eine Hölle vor. Nun, ich hänge nicht gerne fest in meinen dunklen Gefühlsarealen.....die Zeiten, die so waren, reichten mir.
    Ich danke dir,âme, für deine gute Erklärung^^
  10. zitierengrenzgaenger schreibt am 21.04.2008 um 17:14 Uhr:danke âme, für die ausführliche erklärung für kleo. ich hätte es heute nicht fertiggebracht. vorhin hing ich, und weil ich in der thera meine selbsdestruktiven neigungen der letzten tage niedergerungen habe wäre ich jetzt zu kaputt. kleo, nichts für ungut, falls ich ein bisschen barsch war.
    liebe grüße euch beiden
  11. zitierensternenschein schreibt am 22.04.2008 um 01:04 Uhr:@AMEPARIA,
    du sagst in sich selbstvertrauen ist der Grundstein für jede zwischenmenschliche Beziehung.
    Das mag sein, aber ich denke es ist in erster Linie der grundstein für die Beziehung zum eigenen ich.
    Da stimme ich Kleopatra und Lyriost voll zu.
    In dem Moment wo man sich selbst vertraut, wird alles andere eher unwichtig. Da ist man dann weit weniger von anderen abhängig als wenn man dieses nicht kann.
    Zudem können andere einen dann kaum noch verletzen, treten oder sonstetwas, da es dann nicht mehr so sehr das eigene Problem ist, wie andere sich verhalten, sondern ganz alleine deren Problem, welche man nicht anzunehmen mehr gezwungen ist.
    Das es allerdings für Borderliner, mit schwarz weiss sehr schwer, wenn nicht fast unmöglich ist sich selbst zu vertrauen, aufgrund der sehr schwankenden Stimmungen, dem pendeln zwischen Selbsthass, Arroganz und Selbstliebe, Wut, Verzweiflung, Zuversicht, dass kann ich sehr gut verstehen.
    Hinzu kommt durch dieses mangelnde sich selbst trauen und vertrauen, ja dieses im Äusseren den Halt suchen. Den kann man ja nur bei einem unerschütterlich starken finden, so glaubt man. Deshalb erhöht man ihn derartig, dass er oftmals diesen Ansprüchen garnicht gerecht werden kann. Um sich dann getäuscht und abgelehnt zu fühlen, und den anderen dann von sich zu stossen.
    Eben wie Du sagst es fehlt das Mittelmass.
    Und da kommt das ins Spiel was Lyrios sagt, sich selbst als Massstab nehmen für die anderen.
    Nur dafür müsste man hinschauen können aufs eigene Ich, was widerum für einen Borderliner sehr schwer ist und mit fürchterlichen Ängsten und Panikattacken verbunden sein kann.

    Und weil die Eingangsfrage lautete, wei lernt man Vertrauen, denke ich nur über sich selbst vertrauen. Über das aussen kann man es nicht lernen, denn da wird immer ein Punkt erreicht, wo man, wenn man sich nicht selbst vertraut, das vertrauen verlieren könnte.
    Tut mir leid Grenzgänger/in), ich hoffe ich habe mit meinem Kommentar nicht Deine Grenzen überschritten, es sollte ein mehr allgemeingehaltener Kommentar sein, zu diesem Thema, den ich so auch auf einem anderen Blog vertreten hätte, wenn da diese Frage aufgetaucht wäre.
    Alles Liebe für Euch und Wege aus diesem Dilemma.
    sternenschein
  12. zitierengrenzgaenger schreibt am 22.04.2008 um 07:45 Uhr:lieber sternenschein,
    nein, du hast bei mir keinerlei grenzen überschritten. ich empfinde deinen kommentar durchaus als einfühlsam und verstehend. und ich stimme dir zu, dem ich nichts hinzuzufügen. es ist einfach nur so verdammt schwer, ohne vertrauen durch die welt zu rennen und in jedem jemanden zu vermuten, der nur auf eine blöße meinerseits wartet um sie gnadenlos auszunutzen. aber ich bin ja dran, liege nicht umsonst drei mal die woche auf dem freud'schen sofa. und so bitter es manchmal auch sein mag, es hilft.
    dir ganz liebe grüße und einen schönen tag.

Diesen Eintrag kommentieren