In der Höhle des Blöden

09.09.2008 um 22:31 Uhr

Jetzt ist endlich später

von: Grobi

Stimmung: Slots Pilsner
Musik: Queen - Save Me

Nun endlich kann ich wieder schreiben, nach schlimmem bangen und schaudern ob der Wiederherstellung meines Internetanschlusses. Ein hoch den Jungs von Alice und ihrer Hotline (14 ct. Min. aus dem deutschen Festnetz).Habe im Zuge des Entzugs denn auch mal meine Bude verwaisen lassen und bin zum Schneppi, seines Zeichens engster Vertrauter, schlimmster Mitwisser und seit diesem Wochenende Warhammer-Online-Abhängiger. Beziehungsweise erstmal abhängig von der Gnade des Servers, der ja prompt abgeschmiert ist und viele Deutsche Betajünger hat im dunkeln stehen lassen. Habe daher mehr Kameradschaftliches beiwohnen der ewigen "warum-geht-das-nich-ich-ruf-noch-mal-die-mail-ab-mist-wieder-nix" Litanei betrieben denn das echte Spiel zu Gesicht bekommen.Macht auch nix, war trotzdem ein schönes Wochenende. 

Eine Litanei ist ja der Definition nach ein Gebet mit meditativem Charakter. Meditieren (ohne religiösen Hintergrund) wäre jetzt für mich eventuell auch nicht schlecht, so zum runterkommen nach der Absage seitens der Uni. Daher stammt übrigens auch der Titel vom 5.9. (s.u.), entsprungen aus der Frage meiner Frau Mama, ob es nicht schon längst für die armen, von der Fakultät verschmähten Gestalten ein Forum im Internet gibt, wo man einander mit Rat und Tat zur Seite steht. Spontan nichts in der Richtung gefunden, aber auch mehr halbherzig gesucht. Wäre es jedenfalls nicht schön wenn es ein Forum mit nämlichem Namen gäbe, eine Internetseite, den abgelehnten gewidmet ?? Mit mehreren Diskussionsforen zum Thema Ablehnung-Uni, Ablehnung-Liebe, Ablehnung-Gesellschaft etc. ?? Notiz an mich, "Forum der Abgelehnten" gründen wenn ich gerade wirklich rein garnichts zu tun habe.

Stichwort Liebe. Hab' die letzten Tage viel über Liebe, Gott und Freiheit nachgedacht. Alle Drei haben eins gemeinsam: Jeder denkt anders darüber und hat vor allem ein ganz eigenes Bild wie es (er/sie) aussehen sollte.      Weshalb ich meiner Freundin die "drei kleinen Worte" nicht sagen werde, so sehr sie mir auch am Herzen liegt. Rein semantisch hat ja leider jedes Individuum je nach Erziehung und Erfahrung (damn Hollywood) eine eigene Wahrheit die mit dem Wort "Liebe" verbunden wird. Bei mir, so bin ich mir mittlerweile sicher, ist die Nachricht die ich damit auszusenden gedenken würde grundverschieden mit der Nachricht die die Empfängerin verarbeiten würde (Siehe auch das Sinnbild "Hiroshima" vom 26.8.). Wie dunkle Regenwolken am Firmament türmt sich die Sorge ob des bevorstehenden Konfliktes, der aus dieser Diskussion resultieren wird. Wir Männer sind ja schnell dabei so etwas ganz totzuschweigen ("Wir Männer" ist hier zwar gemein verallgemeinernd, jedoch durch persönliche Erfahrung belegt), ich bevorzuge jedoch die Flucht nach vorne. Diesmal jedenfalls. Man darf gespannt sein. Ich jedenfalls habe jetzt Kopfschmerzen, leg' mich aufs Sofa und guck nen Film.

 

Gute Nacht euch allen die ihr mein Blog lest. 

05.09.2008 um 16:10 Uhr

Forum der Abgelehnten

von: Grobi

Dieser Titel fiel mir gerade ein, hab' nur gerade keine Zeit zum schreiben. Später mehr........

03.09.2008 um 17:29 Uhr

Schwer mit den Schätzen des Orients beladen......

von: Grobi

Stimmung: Mein Zeh tut weh - reimt sich nichnur, isso
Musik: Tainted Love - The Phantom Rockers

 

 

Ziehet ein Schifflein am Horizont dahin.
Sitzen zwei Mädel am Ufer des Meeres,
Flüstert die eine der andern leis ins Ohr:
"Frag doch das Meer,
Ob es Liebe kann scheiden,
Frag doch das Meer,
Ob es Treue brechen kann."

 

Schiffe sie fuhren und Schiffe sie kamen;
Einst kam die Nachricht aus fernem, fremden Land.
Aber es waren nur wenige Zeilen:
Daß eine andre er auserkoren hat.
"Frag doch das Meer,
Ob es Liebe kann scheiden,
Frag doch das Meer,
Ob es Treue brechen kann."

 

Heute hatte ich einen Kunden der doch tatsächlich dieses Lied nicht kannte, ein Klassiker der jedem Hamburger ein Begriff sein sollte. Fällt auf jeden Fall mit in meine ganz persönliche Vorstellung von Grundwissen und Leitkultur. In meiner Realität zumindest. Meine Realität lässt sich übrigens beschleunigen. Mit Kaffee. Wenn wir mal von einer Realität im Sinne des schwachen Realismus ausgehen, dann kann ich meine Zeit nach belieben mit Kaffee stauchen, wie ich heute herausgefunden habe. Genau so wie ein Kessel scheinbar länger zum Wasser kochen braucht, wenn man ihn beobachtet, kann ich durch Konsum von Unmengen an Koffein den gegenteiligen Effekt erzielen. Jedenfalls verging der Tag heute unterschiedlich schnell, je nach Kaffeekonsum. Hinzu kam das erhebliche Schlafdefizit das aus einer Bettdiskussion mit meiner Liebsten resultierte, welche sich entfernt an das Thema des oben erwähnten Liedes anlehnte (die Diskussion, nicht meine Liebste, man kann sich ja nicht an ein Thema lehnen, höchstens auf eine These stützen). Nähere Details seien meinem Privatleben vorbehalten. Man lernt einander eben jeden Tag neu kennen in einer Beziehung.

Jenseits davon habe ich festgestellt das die französischen Wochen bei Lidl einige leckere Dinge bereithalten, um auf den Eintrag vom 28.8. Bezug zu nehmen. Leider sind die meisten Produkte mal wieder voll mit Farb- Konservierungs- und Grobi-allergiestoffen, weshalb ich das Meiste kein zweites mal zu mir nehmen werde.  Vorbehaltslos empfehlen kann ich allerdings die Rinderhacksteaks, vom über den Rindfleischfreunden allzeit dräuenden BSE-Damoklesschwert mal abgesehen. Die Dinger schmecken ganz vorzüglich, mit Pfeffer und Bärlauchsalz angemacht. Leisten werde ich sie mir jedoch nicht lange können, da Vater Staat (Vater ?? Wohl eher ein einem unfreundlich gesonnener Schwippschwager mit Hang zum Geiz) mein Taschengeld seit drei Monaten abwägt, jeder ohne so grossartige Erzeuger und hamsterhafte Ersparnisse wie ich sie mein eigen nenne wäre längst verendet. Jetzt habe ich endlich einen Termin für Mitte des Monats, besten Dank. Was war noch ?? Ach ja, nach einer langen Nacht auf einer Geburtstagsfeier im Stadtpark hab' ich meinen Kater am nächsten Tag auf einem Flohmarkt Gassi geführt, wo ich dann Unmengen an Dingen erstanden habe, unter anderem eine schicke Jacke, irgenwie so maritim-frackmässig und einen Nintendo DS, zum Gehirnjoggen.

Jetzt warte ich auf das entsprechende Programm von Dr. Kawashima sowie die Absage der Uni in meiner Post, dann sehen wir weiter. 


 

28.08.2008 um 09:39 Uhr

Freiheit die ich meine.....

von: Grobi

Musik: Stille

 

 

 

Die Welt hat nie eine gute Definition für das Wort Freiheit gefunden.


Abraham Lincoln

 

Recht hat er, später mehr über mich, die Agentur für Arbeit und Französische Woche bei Lidl

27.08.2008 um 15:18 Uhr

Spiel mir das Lied vom Rasenmäher

von: Grobi

Stimmung: Vollgefressen mit Kalb und Pudding
Musik: Mutter liest aus ihren Tagebüchern

Sitze momentan bei meinen Eltern, wo ich regelmässig zum Rasenmähen vorbeischaue (und zur maßlosen Völlerei, zum Diskurs mit meinen Eltern und Wäsche waschen). Mit Interesse wurde dieser Blog von meiner Frau Mama wahrgenommen, die augenscheinlich einen ähnlichen Tagebuchstil wie ich pflegt. Mit weniger verworrenen Gedankensprüngen und mehr Details wohlgemerkt, ist ja schliesslich nicht für die Allgemeinheit bestimmt. Sie meint auch gerade dass Tagebuch schreiben entspannter ist weil man dazu im Sessel sitzen kann, nicht wissend dass ich zu Hause alle Arbeit vom Sessel aus verrichte, es lebe die Bluetoothtastatur !!! Natürlich kommt hinzu dass meine Mutter schneller mit dem Stift und mit der Zunge ist als mit der Tastatur, was sie dazu befähigt überall Tagebuch zu führen, ich hingegen brauche Grace (meinen Mac) für praktisch alles, vom Blog über die Freizeitgestaltung bis hin zum Essen bestellen, ausserdem kann nur ich allein meine Schrift lesen, weshalb das elektronische Tagebuch der Nachwelt einen grossen Dienst erweist. Jetzt muss ich gleich wieder ran, in die norddeutsche Düsternis, bei Regen und Sturm Rasen mähen. Danach dann ab unter die Dusche, sämtliche Lebensmittel die meine Eltern entbehren können (darunter grossartiger Pudding den meine Mutter mir in Portionen abgefüllt hat) an mich reissen und ab ins Kino. Heuer läuft nämlich "Spiel mir das Lied vom Tod" im Metropolis auf der grossen Leinwand. Da die jetzt neuerdings bei mir um die Ecke ansässig sind ein must have für mich als Cineasten. Eventuell haben die ja auch noch nen Job frei, ich mach alles um an Freikarten zu kommen Verrückt. Jetzt aber erstmal nen Kaffee und frisch ans Werk, den Rasenmähermann machen.