Kitty goes China

14.04.2008 um 10:02 Uhr

Computer - Google Pinyin

von: HelloKitty   Kategorie: Chinesisch lernen   Stichwörter: Chinesisch, tippen, Google

Prinzipiell ist gegen das Microsoft IME ja nichts einzuwenden. Aber IMHO ist Google Pinyin trotzdem einen Tick besser. Vor allem für faule Leute wie mich, die am liebsten den ganzen Satz in Pinyin eingeben und dann schauen, was davon erkannt wird, super geeignet, da hier die Erkennung viel besser funktioniert als bei Microsoft. Hier geht's zum kostenlosen Download. Dann installieren; bei den Einstellungen der Eingabeschemaleiste steht unter Chinesisch dann ein zweiter Punkt namens 谷歌 拼音输入法.

12.02.2008 um 14:38 Uhr

Computer - Chinesisch tippen unter Mac

von: HelloKitty   Kategorie: Chinesisch lernen   Stichwörter: Chineisch, tippen, Mac

Und hier noch eine kleine Anleitung für unsere Mac-Minderheit Fröhlich

Schreiben:
1. Bei „Systemeinstellungen“ auf den Button „Landeseinstellungen“ und dort den dritten Reiter „Tastaturmenü“ auswählen.

2. Dann den Punkt „Simplified Chinese“ mit einem Häkchen versehen. Daraufhin wird die Schriftart „ITABC“ automatisch ausgewählt.

3. Durch ein Häkchen beim Punkt „Tastaturmenü in der Menüleiste“ anzeigen (unten im Fenster) kann man nachher durch einen Klick die Eingabesprache wechseln. Alternativ kann man auch das eingestellte Tastaturkürzel verwenden:

Anzeige:
Eigentlich sollte das automatisch funktionieren; wenn nicht, bei Safari nochmal unter "Darstellung/Codierung" "Unicode" auswählen.

12.02.2008 um 14:34 Uhr

Computer - Chinesisch tippen unter Windows

von: HelloKitty   Kategorie: Chinesisch lernen   Stichwörter: Chinesisch, tippen, IME

Wer Chinesisch lernt, wird früher oder später vor dem Problem stehen, Chinesisch auf dem Computer anzuzeigen und einzutippen. Ersteres lässt sich ziemlich leicht bewerkstelligen, aber trotzdem nochmal eine kleine Anleitung:

1. Im Windows Explorer bei "Systemeinstellungen" "Regions- und Sprachoptionen" auswählen.

2. Die Registerkarte "Sprachen" auswählen und dort beim letzten Punkt "Dateien für ostasiatische Sprachen installieren" ein Häkchen setzen.

3. Mit "Übernehmen" bestätigen. Dann muss die Windows-CD eingelegt werden. Dann noch ein Neustart und wenn alles gut läuft, werden hier jetzt Zeichen angezeigt:

欢迎大家学习中文!

 

Zur Eingabe von chinesischen Zeichen gibt es mehrere Möglichkeiten (dazu gibt es übrigens bei ChinesePod auch einen sehr interessanten Podcast ).

Für Windows-User die am einfachsten zu installierende ist das IME.

1. In den "Regions- und Sprachoptionen" auf der Registerkarte "Sprachen" bei "Textdienste und Spracheingaben" auf "Details" klicken.

2. Auf der Registerkarte "Einstellungen" auf "Hinzufügen" klicken und im nächsten Fenster bei "Eingabegebietsschema" "Chinesisch (VR China)" auswählen (wenn ihr standardmäßig Kurzzeichen haben wollt). Im unteren Feld erscheint daraufhin "Chinese (Simplified) - Microsoft Pinyin IME 3.0". "OK" drücken.

3. Wenn man schonmal dabei ist, lohnt es sich auch, an den Einstellungen zu basteln: die Eingabegebietsschema lässt sich bei dem entsprechenden Punkt im Menü "Eingabegebietschemaleiste" (erscheint durch Klick auf den Button unterhalb des Fensters, in dem die verschiedenen Eingabegebietsschemata" angezeigt werden) dauerhaft in der Taskleiste anzeigen, und wer öfters zwischen den Sprachen wechseln muss, wird froh sein, wenn er für jede Sprache ein Tastenkürzel anlegen kann (unter "Tastatur").

4. Zum Schluss mit "Übernehmen" alle Einstellungen speichern.

Wem diese Anleitung hier zu schnell war, der findet hier nochmal eine ausführliche Beschreibung mit Bilder.

 

 

02.02.2008 um 22:53 Uhr

Online - China-8

von: HelloKitty   Kategorie: Chinesisch lernen

Eine weniger bekannte Webseite zum Thema Chinesischlernen ist China 8 . Hier treffen sich sowohl Chinesen, die Fremdsprachen lernen wollen, als auch Ausländer aus aller Herren Länder, die Chinesisch lernen wollen.

Ein Teil ist somit die Vermittlung von Sprachpartnern - von Profilen, über PN-System und verschiedenen Messenger-Kontaktdaten (Skype ist am weitesten verbreitet) ist alles da, was es dazu braucht.

Aber China-8 kann noch mehr: unter Lektionen gibt es, unterteilt in Newbie, Intermediate und Advanced, einige kurze Dialoge mit Vokabelangaben, Grammatikerklärungen und Übungen. Schön ist, dass man die für einen neuen Vokabeln per Klick zum eigenen Vokabelkasten hinzufügen und sie dann in als Karteikarten in verschiedenen Modi lernen und wiederholen kann. Positiv auch, dass man jeden Satz einzeln anhören kann. Negativ dagegen fällt auf, dass die Dialoge wirklich sehr kurz und ziemlich einfach sind (auch Advanced kann man bestimmt nach einem halben Jahr guten Unterrichts). Die mp3-Datei kann man angeblich kostenlos herunterladen, für das Pdf muss man dagegen einen Credit (s. unten) zahlen.

Als weitere Features gibt es chinesische Songs mit Text, Wortspiele (für Anfänger ganz gut geeignet) sowie Newsletter mit einem Zeichen/einem Satz pro Tag (ebenfalls gut, wenn man erst sehr wenige Zeichen kann).

Und zu guter Letzt kann man angeblich auch Privatstunden per Skype geben oder nehmen, aber das hat bei mir bis jetzt noch nicht wirklich funktioniert - das kann auch am Preis liegen, denn immerhin kostet der Spaß 50 Credits für 30 min. und da ein Credit über Paypal für 0,1$ zu erwerben ist, macht das schlappe 5€. Klar, es ist Privatunterricht, aber der Lehrer hat ja nicht mal eine Ausbildung ... nein nein, meiner Meinung ist das kein Konzept, das aufgehen wird.

Fazit: trotz guter Einfälle nervt die lieblose Aufmachung und der Inhalt ist auch mehr als dürftig - einzig die Newsletter sind für absolute Anfänger eine nette Idee.

 

02.02.2008 um 01:14 Uhr

Online - ChinesePod

von: HelloKitty   Kategorie: Chinesisch lernen

Dank der ständig wachsenden Community von Chinesisch-Lernenden steigt auch das Angebot an brauchbaren Online-Materialien immer weiter. Heute möchte ich euch den meiner Meinung nach besten Podcast zum Chinesischlernen vorstellen: ChinesePod

Die mp3s kann man sich kostenlos anhören, allerdings nur die neuesten über z.B. iTunes herunterladen. Wer alle mp3's (auch in besserer Qualität, was aber meiner Meinung nach nicht nötig ist) und die Abschriften der Dialoge sowie Vokabeln haben möchte, muss sich für eines der kostenpflichtigen Abonnements entscheiden. Die Preisspanne reicht von 9$ für die Grundversion (da kriegt man nur die mp3s + Texte) bis hin zum Rundum-Luxus-Paket für 200$ mit persönlicher Lernanalyse und Sprachpraxis - meiner Meinung nach nicht unbedingt notwendig, denn Sprachpartner lassen sich in jeder Stadt finden und da ist der Austausch sicher persönlicher.

Die 9$-Version lohnt sich allerdings tatsächlich, denn es gibt eine Fülle von Lektionen von Newbie bis Advanced (ich habe HSK-Level 7 und finde letzteres ganz angemessen) zu vielen verschiedenen und durchweg interessanten Themen. Dazu kommen noch Sonderrubriken wie Medien (wo jeweils ein Zeitungsartikel besprochen wird, ist auch für Advanced-Lerner gedacht), Dear Amber (Tücken des chinesischen Alltags auf Englisch), Qing Wen (Fragen nach bestimmten Konstruktionen/Ausdrücken im Chinesischen, ebenfalls auf Englisch) und Movie Madness (ein Filmquiz).

Jede Lektion ist so aufgebaut, dass die zwei Moderatoren zunächst in das Thema einführen und dann die Vokabeln erklären bzw. Fragen stellen, auf die man während des Dialogs achten soll. Dann folgt der Dialog, der wirklich lebendig und auch in einigermaßen natürlichem Tempo gesprochen wird. Danach unterhalten sich die beiden Moderatoren dann über den Dialog und beantworten die Fragen und schließlich gibt's den Dialog noch ein zweites Mal.

Bis Upper Intermediate ist einer der beiden Moderatoren immer ein Ausländer, der die Vokabeln oft auch nochmal auf Englisch sagt.

Insgesamt sind die Lektionen wirklich sinnvoll aufgebaut (inklusive Vokabelangaben, die nicht direkt im Text vorkommen, aber zum Thema passen). Gerade die Advanced-Lektionen können auch den richtigen Unterricht, wie ich ihn aus China kenne, ersetzen, weil sich die beiden Moderatoren auf Chinesisch über die Vokabeln und Fragen unterhalten - etwas, was in meinem Unterricht hier in Deutschland etwas fehlt, da hier bei den Erklärungen fast immer auf Deutsch zurückgegriffen wird.

Da ich viel S-Bahn fahre, mache ich gewöhnlich eine Lektion pro Tag - zweimal durchhören reicht eigentlich, um mind. 80% des Textes zu verstehen. Sinnvoll ist es auch, den Text dann anschließend einmal selbst laut zu lesen - ich finde, dass meine Aussprache wirklich enorme Fortschritte macht, weil ich einfach "im Ohr habe", wie der Text klingen soll.

Also, Ohrstöpsel rein und: 继续努力!