Herzensbrecher

23.08.2014 um 14:27 Uhr

Neuanfang

Stimmung: Gespannt

Ich ziehe nächsten Monat um. Neue Stadt, neue Umgebung, neues Glück. Mein altes Leben lasse ich hinter mir. Mein altes Leben und dich. Endgültig. Es wurde einfach mal Zeit für was Neues. Und nun freue ich mich wirklich. Meine Lieblingsjahreszeiten (Herbst und Winter) stehen bald vor der Tür und es dauert auch nicht mehr lange bis es ein Jahr lang her ist, dass unsere "Liebelei" - kotzwürg - angefangen hat. Dieses Jahr verbringe ich diese Zeit zwar ohne dich, aber ich bin dennoch der festen Überzeugung, dass ich sie nicht auch nur ein Stück weniger genießen werde. 

Ich habe überlegt, dir zu erzählen, dass ich umziehe... Aber ich habe so lange nichts mehr von dir gehört, dass ich vermute, dass es dich ohnehin nicht interessieren würde. Und auch für mich selbst habe ich entschlossen, dass es wohl das Beste ist, ohne den Gedanken, dass du über meinen Verbleib Bescheid weißt, umzuziehen.

Ich verbleibe also weiterhin gespannt und mit hoffentlich bald frischem Wind in den Segeln! 

30.07.2014 um 22:00 Uhr

Verhext.

Es ist wie verhext. Mittlerweile ist ja doch etwas Zeit vergangen und ja, ich gebe zu rein gedanklich war und ist der Schlussstrich vielleicht nicht ganz so konsequent ausgefallen wie angekündigt. Natürlich denke ich manchmal immer noch an dich, aber ich würde einen Scheissdreck tun, um dich das auch nur im Ansatz wissen zu lassen.

Aber wie gesagt: Es ist wie verhext. Zwischendurch habe ich mich tatsächlich mal auf Neues eingelassen. Das ein oder andere Date - oho! Ich weiß einfach nicht, was ich falsch mache. Entweder gehen mir die Kerle total auf die Nerven und sind schneller uninteressant als ich gucken kann oder aber sie fangen nach dem dritten Date damit an von den großen Gefühlen zu faseln - Hilfe! Ein schlimmerer Liebestöter fällt mir glaube ich nicht ein. 

Und wenn ich jemanden dann tatsächlich mal mag - nichts! Keine Chance. Als wäre ich heiße Luft. Das kann doch nicht wahr sein! Vielleicht stimmt mit meinem Karma etwas nicht? Leide ich schlichtweg an Geschmacksverkalkung? Bin ich ein Machomagnet? Ich mein, klar, man kennt das ja: Man möchte immer genau das, was man nicht haben kann und ich denke auch, dass mich eben das reizt. Bis zu einem gewissen Grad. Aber irgendwann muss es doch auch mal reichen! Wenigstens ein kleines bisschen Glück müsste mir doch langsam mal vergönnt sein - oder?  

25.06.2014 um 16:46 Uhr

zwischen laken und lügen.

Ein Vögelchen hat mir gezwitschert, dass du eine Woche mit Mrs. B. wegfährst. Hmpf...

"Zwischen Laken und Lügen ging irgendwas schief,

war ich einen Herzschlag lang zu jung und naiv? 

Zwischen Laken und Lügen hast du's mir gestohlen, hast du's mir gebrochen

und auf heißen Kohlen lässt du mich zurück,

doch ich hol's mir wieder - Stück für Stück."

- Jennifer Rostock - Zwischen Laken und Lügen

17.06.2014 um 19:56 Uhr

Over and out.

Heute ist der Tag der Tage. Ich habe mir einen Schlussstrich gesetzt. Ich habe mich heute tätowieren lassen. Ein Tattoo, das mich an unsere gemeinsame Zeit erinnert - Symbolik, hallo! Die Einen schließen sowas einfacher ab, ich bin da wohl etwas verrückter. Ich werde das Alles niemals vergessen und wohl immer im Herzen tragen und das ist auch in Ordnung so. Aber es ist gut jetzt, es ist vorbei. Ich habe mit dem Kapitel abgeschlossen. Würdest du jetzt vor meiner Türe stehen, ich würde dich nicht sehen wollen. Genauso wenig würde ich mich nochmal auf dich einlassen. Ich bin um eine Erfahrung reicher im Leben und dankbar für die schöne Zeit, die ich mit dir verbringen durfte. Aber es ist aus und ich weiß, dass ich mich mit dieser Aussage nicht selbst belüge. Der dicke Scheißkloß im Hals ist weg, ich kann endlich wieder tief einatmen. Au revoir, Mr. Womanizer. Auf dass du glücklich wirst im Leben.

12.06.2014 um 00:13 Uhr

Erinnerungsschublade.

Heute mal anders. Rückblickend. Aufgrund der Tatsache, dass ich heute schrecklich sentimental bin. Futter aus der Erinnerungsschublade. Erinnerungen an einen unserer schönsten Abende.  

Ich bin noch auf dem Rückweg vom Städteurlaub und habe schreckliche Sehnsucht nach dir. Ganz frech frage ich einfach, ob wir uns nicht sehen könnten und du sagst tatsächlich zu. Leichtes Herzkribbeln im Anflug. Gerade zu Hause angekommen schwinge ich mich noch schnell in die Badewanne. Du holst mich ab, ich steige zu dir ins Auto und tue ganz auf unnahbar. Ich hatte dich schon länger nicht mehr gesehen. Ganz unauffällig schaue ich dich an und muss mal wieder aufs Neue feststellen, wie schön du bist. Verdammt schön. Herzrasen. Nach einer gefühlten Ewigkeit kommen wir dann endlich bei dir zu Hause an. Es dauert keine zwanzig Minuten bis wir gemütlich nebeneinander auf dem Sofa liegen. Mein innerer Frieden kehrt langsam ein. Wir trinken ein wenig, schauen fern, bald eng umschlungen Arm in Arm, meinen Kopf auf deiner Brust. Manchmal kann ich nicht anders und muss dich einfach anschauen. Du hasst es, wenn ich das tue und verdrehst die Augen. Einige Stunden vergehen, der Abend wird später und später. Irgendwann ist es endlich so weit. Wir küssen uns. Deine Küsse... Mein Herz rast wie verrückt. Niemand küsst so wie du. Ich könnte dich stundenlang küssen. Spätestens jetzt sind alle guten Vorsätze zunichte gemacht. Natürlich landen wir später im Bett. Es ist perfekt, mehr als perfekt. Alles riecht nach dir. Ich liebe deinen Geruch. Und deine Haut. Deine Nähe, einfach alles. Wir schlafen zusammen ein, Arm in Arm. Es ist wunderschön. Erst spät am nächsten Tag bringst du mich nach Hause. Es hat sich gelohnt auf die Konsequenzen zu scheißen und ich würde es immer wieder tun.

Es wäre schön, wenn du jetzt bei mir wärst und alles nach dir riechen würde.