High again

06.04.2009 um 21:26 Uhr

Playlist

von: High

Ich habe mir gerade mal eine neue Playlist zusammengestückelt, nachdem ich bei den alten ständig nur weitergeskippt habe. Gefällt mir aber garnicht, keine Ahnung was ich mir dabei gedacht habe. Passt auch irgendwie nicht so wirklich zueinander ... Beispiele?

Jaja, wer sich so etwas antut ist auch Spinat mit Ketchup auf ein Marmeladenbrötchen...

06.04.2009 um 21:05 Uhr

Saftladenblog

von: High

Wieder was gelernt, sogar zwei Sachen: Ich sollte mir endlich mal merken, das mein lieber Kollege Bayernfan ist, dann hätte ich beim Bericht über seinen Wolfsburg-Trip nicht eingeworfen, dass er sich dann ja ein tolles Spiel ausgesucht hätte. Und zweitens, dass man immer mit einer individuellen Reaktion seines Gegenüber rechnen muss, selbst wenn es der Chef ist, der normalerweise auf garnichts reagiert. Mein Gott, ich wollte mit meinem "Achso" ihn doch in keinster Weise verletzen oder herrabsetzen, sondern nur zum Ausdruck bringen, dass meine überschwengliche Begrüßung eigentlich einem dort vermuteten Kunden galt, da ich meinen Scheffe ja schon dreimal an diesem Tage begrüßt hatte (beim reinkommen, zum Arbeitsbeginn und als er dann auch endlich so aufnahmefähig war meinen Gruß tatsächlich wahrzunehmen). Egal, dem kann man es nicht recht machen. Da stehe ich gerade mit Eimer und Lappen am Regal und er drückt mir trotzdem noch einen rein, das er gestern (gestern? Ja sicher, wo er Freitag mittag im Wochenende war) wieder diese und jene Flecke gefunden hätte ... muss er ja loswerden, bevor ich noch irgendeinen Schmutz ohne ausdrücklichen Auftrag auslösche ... woran sollte er sich sonst hochziehen?

Aber so schlimm kann mein Ansehen bei ihm doch eigentlich nicht sein, wenn er mich tatsächlich zum Fernseherverkauf einteilt. Die Wortwahl war in etwa "Du kannst am besten Scheiße labern, sie mal zu das die eine Flimmerkiste noch verkauft wird". Gut, verkauft isser (wer ist so blöd und kauft einen Fernseher für 150,- € in einem Getränkemarkt ... ? ), von zurückbringen hat keiner was gesagt. Und ist auch nicht mein Problem, was kann ich dafür, dass das Ding nix taugt? Aber fast hätte ich dem Kunden tatsächlich gesagt das er sein lassen soll, wenn sich einer so windet hat es eigentlich keinen Sinn. Der wird morgen früh nachschauen ob ich im Laden bin und weil ich nicht anwesend sein werde die Kiste wieder zurückschleppen.

Wo ich gerade mein Ansehen beim Chef erwähnt hatte (okay, nicht erwähnt sondern eher lautstark genannt): Was bitte schön muss ich machen, um wieder zum dämlichen Kistenschlepper degradiert zu werden? Eine Zeit lang hatte ich ja gedacht, das mit dem Chef spielen hätte sich für mich erledigt. Denkste ! Dreimal diese Woche löse ich meinen Chef ab und einmal in der nächsten, was ich besonders beachtlich finde, wo Kollege nächste Woche urlaubt, da hatte ich ja eher mit Mehrarbeit in MEINEM Laden gerechnet. Nur um das klarzustellen, ich würde den Job sofort machen ... allerdings bin ich in dieser Aushilfsrolle dazu verdammt den Status Quo zu erhalten und mehr nicht. Eventuell noch die Mitarbeiter zu führen, was allerdings ziemlich schwierig ist, wenn man selbst nur ein kleines Licht ist und die "Untergebenen" das wissen. Mir kommt da eine Szene von letzter Woche in den Sinn, wo die liebe Kollegin schon "die Maschinen sauber" hatte. Soll der Kunde doch abgepackte Ware kaufen oder pünktlich da sein. Gut, es war 15 Minuten vor Toreschluss, aber in meiner kleinen Welt hätte man selbstverständlich und ohne mit der Wimper zu zucken den gewünschten Käse geschnitten. Was dann anschliessend natürlich auch geschehen ist, ich wusste garnicht das ich autoritär werden und mich durchsetzen kann. Ist aber auch egal, weil ein einfaches "Machst du den einen Kunden bitte noch?" hätte genügen sollen, kann doch nicht wahr sein das man so etwas ausfighten muss.