Ego-Trip...
... rauf und wieder runter. Gestern alles in bester Ordnung auf der Arbeit. Nicht nur, dass ich mittags Feierabend hatte, ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt auch alles fertig (vom eincomputerisieren des Diesntplans für November mal abgesehen, aber der interessiert ja noch nicht) und meine Aushilfe mit GENAUESTEN Informationen und Aufgaben versehen, weil ich heute ja frei habe. Das i-Tüpfelchen war dann noch der Kunde, der meinem Chef unbedingt erzählen musste, dass ich doch besser was mit Promotion machen sollte und als Kistenschlepper verschenkt wäre. Da habe ich mich gefreut wie ein Schnitzel wenn es blitzt ... wennn nicht noch mehr. Okay, Realist der ich bin ist mir natürlich klar, dass ich dazu ein schöneres Outfit, schönere Zähne und 20 Kilo weniger bräuchte. Aber hören tut man es trotzdem gerne (tut-tut-tuen schreibt man nicht ... ich weiß).
Eben war ich einkaufen bei uns. Chef natürlich in meinem Getränkemarkt. Und macht mich erstmal endzeitlich zur Sau. Scheinbar habe ich den Laden in meinen 12 Stunden abwesenheit komplett heruntergewirtschaftet und es ist ein Wunder, dass ich überhaupt noch Kunden habe. Klar, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Inzwischen hasse ich es aber, wenn einen dieses unfähige, arrogante Stück aufgestapelte heiße Luft fertig macht, nur um sich selbst gut dastehen zu lassen und von seiner eigenen Unfähigkeit abzulenken.
Sorry, dass musste raus und es war niemand sonst da, der mir gerade zuhören könnte.
