Glückwunsch...
... wenn sie dies hier lesen haben sie scheinbar den Einkaufswahnsinn des heutigen Tages überstanden.
Ich zu meinem bedauern habe es nicht bzw. nur mit Folgeschäden. Mein Laden gleicht (okay, glich, natürlich ist es wieder behoben) einem Schlachtfeld, ich habe mehr Kratzer und blaue Flecken als damals nach dem Bundeswehr-Biwak und wenn ich mich nicht ganz fest zusammenreiße rufe ich gleich noch meinen Lakai an um den Tagesumsatz abzufragen. Überhaupt muss ich eine macke haben, statt um drei zu gehen und das Schiff absaufen zu lassen habe ich sogar noch eine Stunde drangehangen ... ob bezahlt wird mein Chef mir erst Dienstag sagen, der war schon wech. Aber nix gegen meinen Chef, der heute fest mit angepackt und mir zumindest den nicht versifften Teil der Leergutannahme abgenommen hat. Okay, er hätte die Wasserpalette nicht umschmeißen müssen, aber das hatte ich vorrausgesehen und ihn trotzdem gewähren lassen ... shit happens, mostly to me.
Leichte Bedenken kamen mir dann als meine Aushilfe das nahende Dienstende verkündete ... hatte der nicht zwei Stunden heute? Und wollte ich nicht nur eine länger bleiben? Scheiße, fast vierzehn Stunden waren das jetzt ... wobei die letzten drei seltsamerweise garnicht mehr wehtaten ... das muss so etwas wie der Effekt beim Laufen sein, nach einem gewissen toten Punkt laufen die Füsse von alleine und man selbst muss nur noch mithalten.
Egal, interesssiert doch eh keinen. Genausowenig das ich mich in ein wütendes Inferno verwandeln werde, wenn ich noch einen Ostergruss erwiedern muss. Beispiele? Der kreativste: "......." - nicht vorhanden, obwohl das einfache "Frohe Ostern" durchaus als kreativ gelten muss, wo man sich heute scheinbar nurmehr beliebige Feiertage wünscht. Der Umständlichste: "Letzten Dezember habe ich ihnen ja noch Frohe Feiertage gewünscht, dass möchte ich diesmal auch machen, nur ohne das F". Okay, benötigt noch etwas Überarbeitung, um den Gegenüber keine "rohen Eiertage" zu wünschen, aber der Kunde bleibt im Gedächtnis. Der dämlichste (ja Frau Pain, die Wahl darauf fiel schon vor der Lektüre ihres heutigen Blogentrys): "Dicke Eier" - sehr gerne durch ein "Die hab ich doch immer" quittiert. Leute, tut mir leid, das mag ja noch so cool oder modern und independent sein - aber nach dem dreihundertsten mal tut es nur noch weh.
In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein ruhiges und besinnliches ... upps, falsches Makro ... naja, viel Erfolg beim Eiersuchen halt und hört nicht gleich nach dem zweiten auf, einmal im Jahr könnte man mehr finden.

statt "Frohe" (Ostern und Weihnachten) "Schöne" (Ostern und Weihnachten) zu sagen.