Saftladenblog II
Toll, nu wollte ich hier soviel breittreten und nix ist passiert. Absolut null. Drum bin ich ja schon zuhause. Unsere BezirksRegionalBereichsleiterwasauchimmer-Vorgesetzten waren so schnell durch, dass man sie noch nicht einmal begrüßen konnte geschweige denn zu Gesicht bekam. In einem Moment fahre ich einen Container ins Tiefkühlhaus, im nächsten sagt mir die Kollegin, dass die Bosse da waren: "Mahlzeit, Chef da? Nein? Egal! Schönes Wochenende !".
Ich selbst bin hier und da etwas rumgetigert, überall ein bissel gewurschtelt und habe, bevor jemand glaubt, ich hätte mir einen faulen Lenz gemacht: ich habe alle Lagerbestände nochmal im laden nachgefüllt. Okay, etwas öde, wenn dies morgens erst gemacht wurde und immer nur eine Packung nachgefüllt werden kann. Aber irgendwie wäre es mir peinlich gewesen, um siebzehn Uhr schon wieder zu gehen. Das wären ja gerade mal drei Stunden gewesen, die halbe Stunde Pause davon einfach mal mitgerechnet.
Aber vielleicht besser so, wer weiß, was ich den Kunden sonst noch an den Kopf geworfen hätte:
Kundin mit viiieeelll leeren Flaschen: "Bitte nicht schlagen" *lachend*
Ich: "Sicher nicht, ich schlage nur wenn sie darauf bestehen"
Kundin: "Hier im Laden nicht, aber manche mögen so was ja"
Kann ich nicht einfach mal die Klappe halten? Anschliessend konnte mcih mich locker zwischen den Tomaten und den Erdbeeren verstecken.
