Ein Mann namens Horst - neuzeitliche Narreteien

16.02.2007 um 15:22 Uhr

Einschlaf – Methoden

Horst sah übermüdet aus. "Hast wohl nicht viel geschlafen, letzte Nacht?", meinte Frau Schniepe.

"Ich konnte und konnte nicht einschlafen", klagte Horst.

"Da gibt’s eine alte, wirksame Methode - das sogenannte >Schäfchen zählen<", Frau Schniepe wusste Rat.

"Du stellst dir einfach Schäfchen vor, die über dein Bett hüpfen .. Schäfchen ohne Ende .. du zählst sie und zählst sie.
Irgendwann bist du eingeschlafen!"
"Das habe ich ja versucht", meinte Horst. "Bloss mit Schäfchen wurde es mir zu langweilig. –

Ich habe mir einfach nackte Frauen vorgestellt, die über mein Bett hüpfen .. nackte Frauen ohne Zahl .. ..

Nach drei Stunden war ich leider immer noch wach!"

16.02.2007 um 14:59 Uhr

Inter-"nett" !?

Horst schaute grimmig. "Was ist mit dir, Horst?" erkundigte sich Frau Schniepe. "Hat dir jemand auf den Schlips getreten?" 

"Mich hat einer Blödkopf genannt." Horst schaute noch grimmiger. 
"In einem Chat-Room im Internet." 

"Auch das noch!" Frau Schniepe konnte es nicht glauben. "Und dabei heisst es nun >Inter nett<. 

Ich finde die, die überhaupt nicht nett sind – 

die sollten da auch nicht reindürfen!"

15.02.2007 um 16:50 Uhr

MULDER LEBT! - >Alien Heiner 3<

Heiner gab seit neuestem ein Flugblatt heraus, um über Alien-Themen aufzuklären. Er nannte es "Der einsame Schütze" – benannt nach drei Anti-Alien Aktivisten aus Akte-X. Narrbert und Horst lasen darin, sie wollten es mit ihm nicht verderben. 

"Meine neuste Theorie ist: Mulder gibt es wirklich!" Heiner war heute besonders aufgekratzt. "Und die Einsamen Schützen ebenso. 

Die Macher der Serie wussten um die Gefahr – sie wussten aber auch, dass ihnen niemand glauben würde.  Die Welt war noch nicht soweit. So haben sie die Wahrheit in eine Filmhandlung verlegt – in der Hoffnung, auf Menschen wie mich – Menschen, die Ohren haben, um zu hören." 

"Das kommt mir etwas abgedreht vor." Horst konnte nicht lügen. 

"Das sage ich euch doch!", Heiner war nicht zu stoppen. "Die Filme sind jetzt abgedreht – doch die Wahrheit ist irgendwo da draußen - MULDER LEBT! 

Da beweise doch mal einer das Gegenteil!"

15.02.2007 um 16:08 Uhr

Die Krone der Schöpfung - >Geschichten aus der Elchenwelt<

"Die Menschen halten sich für die Krone der Schöpfung", bemerkte Gundel das Reh. "Glaubst du, dass sie’s sind? 

Ich meine, immerhin sind sie schon zum Mond geflogen." 

"Ach", Fred der Elch winkte ab. 

"Wahrscheinlich wollen sie nur ihren Minderwertigkeitskomplex ausgleichen, dass sie kein Geweih haben!"

 

13.02.2007 um 11:45 Uhr

Alien Invasion 2

"Ich ahne, wie die Ausserirdischen uns unterwandern",
Alien Heiner sprach im Flüsterton.

"Ihre Frauen bieten Telefon-Sex an - sie verleiten uns auf diese Weise zur Paarung.

Und später tragen sie Hybride aus ... Halbmenschliche, für eine neue Rasse."

"Und woher weisst du das, ich meine, wie kommst du darauf?"
Horst war sprachlos.

"Ich habe es geträumt - aber es war eine Vision, da bin ich sicher."
Heiner war sich sicher.

"Es läuft über Telefon-Sex, aber ich habe es durchschaut - jede könnte eine von ihnen sein.

Doch nicht mit Heiner", er schaute jetzt listig.

"Ich nehme auch da ein Kondom!"

13.02.2007 um 11:25 Uhr

Alien-Heiner - >das könnte sein<

Heiner, auch Alien-Heiner genannt, kam seit neuestem an den Stammtisch im Stadt Cafe.

"Dass Ausserirdische Menschen entführen, um Experimente mit ihnen zu machen - das ist ja seit Jahrzehnten schon bekannt - auch wenn es immer wieder totgeschwiegen wird."
Er schaute in die Runde.

"Aber inzwischen glaube ich, dass sie schon begonnen haben, uns zu unterwandern.
Verschiedenste Regierungen in den verschiedensten Ländern."

Heinz und Horst wussten nicht, was sie sagen sollten.

"Sie haben vermutlich Politiker und Regierungs-Chefs bereits ausgetauscht - gegen von ihnen erschaffene Klone."
Heiner hielt für Momente inne.

"Es könnte sein, dass unsere Bundestagsabgeordneten Klone sind - oder zumindest manche von ihnen."

Jetzt schaltete sich Narrbert ein.
"Das könnte sein", murmelte er. "Ansonsten glaube ich nicht, dass du recht hast. -

aber das könnte sein!"

12.02.2007 um 15:31 Uhr

SAUGMICHEL 2000

Horst und Bertfried sassen beim Tee. "Ich war durchaus nicht immer im Büro", erzählte Bertfried. "Ich habe vorher versucht, mir meinen Traum als Staubsauger-Vertreter zu verwirklichen. Aber ich habe, was mir unbegreiflich ist, keine guten Erfahrungen gemacht.

Dabei war der SAUGMICHEL 2000 nun wirklich super – und ich hatte eine schöne Anstellung bei ‚Saugmichel @ Söhne’."

"Und was waren das für schlechte Erfahrungen?" Horst war interesssiert.

"Nun ja, schon mein erster Hausbesuch, ich kam gar nicht erst dazu – die Frau beugte sich aus dem Fenster, im ersten Stock, und fragte mich, was ich wolle."  "Ja, und du?"

"Na ja, ich rief eben zu ihr hoch. 'Ich habe meinen SAUGMICHEL dabei', rief ich – der ist wirklich super. Lassen Sie mich doch mal herauf!"

"Ja, und dann?"  "Flog ein Wassereimer herunter, es kann natürlich sein, dass sie die Blumenkäsen begiessen wollte, dass es keine böse Absicht war. Ich war jedenfalls nass und entmutigt. Und stell dir vor, das zweite Mal war auch nicht besser."

"Wie war es da?"  "Na ja, die Frau hatte eine Kette an der Tür, sie schaute durch den Spalt. Und ich …" "Und, was sagtest du?"

"Ich sagte, ich bin mit meinem Saugmichel hier, wenn ich mal herein dürfte, könnte ich ihr den zeigen – sie hätte wirklich viel davon!"

Er schaute betrübt. "Sie meinte, ich müsse ein völlig gottloser Kerl sein – dabei sang ich sogar im Kirchenchor"

"Unbegreiflich!" Horst goss ihm neuen Tee ein. "Wie lief es das nächste Mal?"

"Das nächste Mal", Bertfried schaute leicht verwirrt, "Da war es ein älterer, betrunkener Mann – der gröhlte immer 'Au ja! Au ja – nur herein, und ja nicht den Saugmichel vergessen'. Dabei war ich doch wegen dem gekommen."

"Aber da hättest du doch…", meinte Horst. "Das wäre die Sache gewesen!"

"Wäre es." Bertfried war nun sehr klar. "Aber von Bertfried soll niemand sagen, er verleitet Angetrunkene!"

12.02.2007 um 15:15 Uhr

EGO

"Wenn ich mein Ego überwunden habe", meinte Horst "werde ich an die Öffentlichkeit treten : 

HORST – ÜBERWINDER DES EGO."

12.02.2007 um 14:58 Uhr

Satsang

Satsang. Viele spirituell Suchende waren gekommen.
Etwas erhöht saß ein Meister der Nicht-Dualität; jeweils einer der Anwesenden ging nach vorn und setzte sich ihm gegenüber.

Horst hatte all seinen Mut zusammengefasst.
"Wer bist du?" fragte der Meister.
"Horst", entgegnete Horst.

"Wer ist Horst?"
"Das hab ich mich auch schon oft gefragt", erwiderte dieser.
"Aber ich denke, ein Ausdruck des Göttlichen. Ich kann das erklären, und zwar …"

"Was ist das Göttliche?" fragte der Meister nur.
"Hm … Wollen Sie meine Theorie hören?"

"Wessen Theorie?"
"Na, meine. Horst’s!"
"Wer ist Horst?"

Ein Moment der Stille.
"Der Freund von Heinz" – kam die Antwort.
Ein erneuter Moment der Stille.

"Heinz ist auch nur ein anderes Wort für Horst", sagte der Meister.

08.02.2007 um 12:34 Uhr

Limericks – aus der >Elchenwelt<

Elch Fred schenkte seinem Freund Knut,
der ebenfalls Elch war, 'nen Hut.
"Happy Birthday!" rief Fred,
"ich finde, dass er dir steht –
- wie ein Gentle’elch, sagenhaft gut!"

Foto: http://www.blogigo.de/Skandinavien_fuer_Anfaenger/LA-LA-Party/5950/

08.02.2007 um 12:31 Uhr

Limericks – aus der >Elchenwelt<

Elch Fred wollt Kontaktlinsen tragen,
den Weg in die Stadt hinein wagen
und zum Optiker gehen –
das ist dann auch gescheh’n
- er trägt sie, kein Grund mehr zu klagen!

08.02.2007 um 12:28 Uhr

Limericks – aus der >Elchenwelt<

Elch Fred konnte nicht mehr gut sehen.
"Sag mal, würd eine Brille mir stehen?"
fragte er eine Kuh –
doch die hörte nicht zu
- sie war taub, schaute weg, ließ ihn stehen.

08.02.2007 um 12:24 Uhr

Limericks – aus der >Elchenwelt<

Elch Fred wollt ein Mädchen betören,
er beeindruckte sie durch sein Röhren –
sie schmusten alsbald
auf der Lichtung im Wald
- und ließen dabei sich nicht stören.

08.02.2007 um 12:23 Uhr

Limericks – aus der >Elchenwelt<

Elch Fred wollte Führerschein machen,
der Fahrlehrer fing an zu lachen :
"Ein Elch im VW –
ich träum wohl, herrje !
Wer kneift mich? Gleich werd ich erwachen!"

Foto: www.elchhausen.de

 

07.02.2007 um 19:24 Uhr

Limerick – aus >FredsWelt<

Elch Fred liess sich Sterndeutung machen –
Er rief aus : "Was sind das für Sachen!
Ich soll Steinbock jetzt sein –
da sag ich NEIN
- ich bin Elch, da kann ich nur lachen!"

07.02.2007 um 19:05 Uhr

Ein Morgenmuffel

Alwin der Hirsch war bisexuell. "Ich hatte gerade eine Beziehung mit Heiner, dem Hahn", erzählte er.  

"Damit habe ich kein Problem." Fred der Elch hatte keine Vorurteile. "Ich finde das völlig in Ordnung. 

Seid ihr nicht mehr beisammen, habt ihr euch getrennt?" wollte Fred wissen. "Das fände ich schade, ich mag Heiner nämlich."

"Ich schon auch", meinte Alwin. "Aber manchmal passt es halt nicht so zusammen. Auch wenn man sich sonst versteht." 

Nach einem kurzen Schweigen. "Wenn wir morgens aufgewacht sind, kaum waren wir wach, da hat er halt immer gekräht. – 

Und ich bin ein Morgenmuffel, damit komme ich nicht so gut klar."

06.02.2007 um 20:34 Uhr

Fliegende Untertassen

"Glaubst du eigentlich an fliegende Untertassen?" fragte Alwin der Hirsch. 

"Du meinst, ob es da oben Leben gibt?"  Fred der Elch schaute tiefgründig. 

"Bestimmt. Der Himmel ist so weit – wahrscheinlich noch mehrmals so gross, wie der Wald, flächenmäßig. 

Da gibt es bestimmt Ausserirdische." Sein Blick schweifte zu den Sternen. 

"Es sollen kleine grüne Elche sein!"

05.02.2007 um 23:21 Uhr

Limerick - aus >FredsWelt<

Fred der Elch wollt ein Western-Star werden
als ein Mime von feurigen Pferden.
Der Regisseur sprach: "Verzeih -
da stört das Geweih
- doch zur Not als Statist in den Herden!"

05.02.2007 um 22:57 Uhr

Limerick - aus >FredsWelt<

Fred der Elch liebte einst eine Stute,
sie war Jungstute noch und hiess Ute.
Er war der Erste für sie -
sie vergaßen sich nie
- und die Nacht auf der Decke aus Jute.

  - Leo gewidmet -

04.02.2007 um 16:06 Uhr

DÖNERIA

Ömer und Mario waren seit Wochen unzertrennlich. Ömer wohnte gegenüber. 

"Hast du gehört man – wir haben geilen Plan", Ömers Begeisterung war kaum zu bändigen. 

"Wir machen kleines Lokal auf – das wird voll gut! Du musst kommen  - zu Eröffnung. Wir haben nur noch kleines Problem." 

"Ich bin Spezialist für Probleme", freute sich Horst. "Vielleicht weiss ich Rat!" 

"Nur ganz kleines Problem – Mario ist Italiener, er redet nur von Pizza.  Ich bin Türke – ein Türke ohne Döner ist kein Türke." 

Etwas freute ihn diebisch.  "Aber ich weiss schon, wie ich es mache – ich werde ihn ködern. 

Wir verkaufen Döner – und das Lokal heisst : DÖNERIA!"