Ein Mann namens Horst - neuzeitliche Narreteien

27.02.2008 um 20:53 Uhr

AKTUELLE BUNDESTAGS-WAHL 2009 – Nichts ist mehr, wie es war – »oder: Wo soll das alles enden? «

 
AKTUELLE BUNDESTAGS - WAHL 2009 

Berlin, Oktober 2009
Die Vorgeschichte: Wissenschaftler der Universität Bayreuth hatten die Klima-Entwicklung bis zum Jahr 2020 untersucht –
und kamen zu schrecklichen Voraussagen:

Hochwasser-Katastrophen, Dürren, verheerende Stürme, Waldbrände – und vieles mehr.

Der Deutsche Wähler reagierte mit einer Radikalität, wie nie zuvor in der Geschichte der Republik –
das bis hierher Undenkbare ist geschehen :

76 Prozent wählten die ÖDP  !
Eine sofort durchgeführte Umfrage ergab:
Man hatte einfach mal genug – und wollte mal etwas ganz Neues.

Während die ÖDP bereits morgen die Regierungsgeschäfte übernehmen will –
Schlossen sich CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne zu einer »Allianz der Unverdrossenen« zusammen.

Laut BILD kam es dabei zu einem Gerangel zwischen Angela Merkel und Kurt Beck, ob die Linke dabei sein dürfe oder nicht.

Altkanzlerin Merkel: »So ein Unfug. Wir haben in keiner Weise gerangelt.
Kurt hat mich nur ein bisschen geknufft –
  und ich habe zurückgeknufft! «   
                               - depe-a -   

25.02.2008 um 14:13 Uhr

Achzig Jahre Oscar – oder: "So ein alberner Druckfehler!"

Oscar-Statuette 
"Achzig Jahre Oscar", Frau Schnabl las
aus der Bild am Sonntag vor.

" - was für eine Erfolgsgeschichte!  Und der
kleine Mann hat nichts von seinem Zauber verloren.
Im Gegenteil: Er wird jedes Jahr populärer …"

"So ein alberner Druckfehler." Frau Schniepe
schüttelte den Kopf.  "Achtzig ist er ja nun
noch lange nicht.

Aber dass er jedes Jahr populärer wird  –
das wusste ich auch nicht …"
Frau Schniepe war schwer beeindruckt.

"Ich habe nur immer gesagt: die SPD hätte
den man behalten sollen.

Dann wäre sie nicht zu 'ner halben CDU geworden!"
                                            

22.02.2008 um 15:14 Uhr

Eliten - »wenn ihr mich fragt ...«

"Wenn ihr mich fragt, unsere Gesellschaft
braucht mehr Eliten", betonte der Huber.
"Wenn ihr mich fragt, jedenfalls."

"
Leistungsgeil einseitige Eliten –
    sind oft charakterliche Nieten
",
  murmelte Schelmtraud.

"Also fragen wir dich lieber nicht."

        

21.02.2008 um 14:20 Uhr

Wieso wohl – »Schlawinchens Welt«

Schelmtraud hat übrigens eine kleine Nichte - Schlawinchen !
Auf unserer Website »»Narrberts Welt«« findet ihr auch
Schlawinchen-Geschichten - - > 
http://narrbertswelt.twoday.net
Hier eine davon :

Wieso wohl   
– »Schlawinchens Welt«

"Du sag mal, kommt bei euch bald
der Klapperstorch?"
fragte der Nachbar.

"Ja klar." Erwiderte Schlawinchen.
"Der kommt bald. Wir freuen uns schon alle."

"Du sag mal, warum hast du dem denn
so eine bekloppte Antwort gegeben?"
fragte Klein-Benny, ihr Freund.

"Ja, wieso wohl", meinte Schlawinchen.
"Wenn der immer noch nicht aufgeklärt ist,
mit fünfundsechzig –

denkst du etwa, ich mache das jetzt ??"

19.02.2008 um 14:39 Uhr

Es geht doch hier um Gemütsregungen! – »Frau Schniepe redet Klartext«

"Wenn ich unsere Kanzlerin im Fernsehen
sehe, dann denke ich immer an die
kleinen Spielzeug - Eisenbahnen  –
mit meinem Vetter Alwin habe ich als Kind
oft damit gespielt."

Frau Schniepe schwieg kurz.
"Das rührt mich jetzt richtig.  Auch wenn
ich nicht CDU wähle."

"Aber die heißen Märklin" stellte Horst
richtig. "Die kleinen Spielzeug–Eisenbahnen."

"Das ist wieder mal typisch." Frau Schniepe
wurde ärgerlich. "Wenn einen mal was berührt –
es geht doch hier um Gemütsregungen!

Und außerdem –  die Kanzlerin könnte ebensogut
auch Märklin heißen.  Und die kleinen Lok’s –
genauso, und immer schon, Merkel.

Glaubst du, das würde dann heute
jemandem auffallen ?

Und Kinder –  und wer ein kindliches Gemüt hat –
der könnte so - oder auch so - zufrieden sein!"
                                

16.02.2008 um 19:00 Uhr

Modern und unmodern - »Schelmtraud's Bunte Seiten«

      
Frau Klopeck las eine Überschrift aus der
Welt am Sonntag vor:

"»Trends:  Wer modern sein will
sieht wie ein Spießer aus
«
".

"Also so was –  wie diese Trends sich
immer wieder verändern", bemerkte sie.
"Ist man heute modern,  kann man
morgen schon unmodern sein."

Schelmtraud lächelte.
  "Ach wie gut,
dass ich nicht modern sein will  –
dass Modernsein nichts ist, was
ich gern sein will!"

Augenzwinkernd fügte sie hinzu:
"Und auch nicht unmodern  –
das bin ich auch nicht gern.

Ich will einfach bloß ich sein –  was will ich mehr?
Das Einfachste scheint für Viele echt schwer!"

12.02.2008 um 17:22 Uhr

Der ULTIMATIVE KICK ! - »Abenteuer aus der Elchenwelt«

"Die Menschen sagen, wenn sie Sex haben,
sie würden vögeln!"
Elsa, die Elster, schüttelte den Kopf.

"Wie wenn ich und mein Lover -  wenn wir
es tun -  sagen würden: WIR MENSCHELN !
Das ist doch  v o l l  s c h r ä g!"

"Ich denk mir", Gerda die Krähe schaute tiefsinnig -
"die Balzlust und Leidenschaft, mit der
wir uns beglücken  -
die scheint ihnen irgendwie zu imponieren.

Und wenn sie dann auch noch
so tun, als wären sie wir  -

das gibt ihnen den ULTIMATIVEN KICK !"

           junge zahme Rabenkrähe (Corvus corone corone) 

 

11.02.2008 um 19:20 Uhr

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann - »Gedanken von Charlie Chaplin« (2)

   Als ich mich
wirklich selbst zu lieben begann, habe ich
mich von allem befreit, was nicht gut für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das "GESUNDEN EGOISMUS" aber heute weiß ich, das ist "SELBSTLIEBE".

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer Recht haben zu wollen. So habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt, das nennt man "EINFACH-SEIN".

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen, jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet.
So lebe ich heute jeden Tag und nenne es "VOLLKOMMENHEIT".

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann,
als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner. Diese Verbindung nenne ich heute "HERZENSWEISHEIT".

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich, DAS IST DAS LEBEN.

Charles Chaplin  -

08.02.2008 um 18:48 Uhr

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann - »Gedanken von Charlie Chaplin« (1)

Schelmtraud ist ein großer Fan von Charlie Chaplin.
Die folgenden Gedanken - die er so weit sie weiß zu seinem 70. Geburtstag (16. April 1959) schrieb – sprechen sie tief an.

Sie möchte sie mit euch teilen – hier der »erste Teil«.


Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann …     - 1 -              Avatar 

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnung für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich, das nennt man
"AUTHENTISCH-SEIN".

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, wie sehr es jemanden beschämt, ihm meine Wünsche aufzuzwingen, obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif noch der Mensch dazu bereit war, auch wenn ich selbst dieser Mensch war. Heute weiß ich, das nennt man
"SELBSTACHTUNG".

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört mich nach einem anderen Leben zu sehnen, und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, dass nennt man
"REIFE".

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist - von da konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich, das heisst
"SELBSTACHTUNG".

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
heute weiß ich, das nennt man
"EHRLICHKEIT".

07.02.2008 um 20:28 Uhr

Sucht ist ein Massenphänomen – »Schelmtraud informiert«

Schelmtraud hat verschiedene aktuelle Zahlen zum Thema Sucht gelesen, die sie etwas geschockt haben :

Sucht ist ein   
  » M a s s e n p h ä n o m e n «  –

Rund 20 Millionen Deutsche rauchen – etwa 16 Mio gelten als nikotinabhängig. Bis zu 1.9 Mio sind süchtig nach Medikamenten.

1,6 Millionen gelten als Alkoholiker; nach anderen Schätzungen sind circa 2,5 Millionen Menschen vom Alkohol abhängig. Mehr als 10 Mio trinken so viel, dass sie ihre Gesundheit in Gefahr bringen.

Dazu kommen die Konsumenten nichtlegaler Drogen –
sowie eine noch schwer einschätzbare Zahl Menschen, die
an nicht-drogengebundenen bzw. nicht-stofflichen Süchten wie Essen, Kaufen oder Spielen, Online- oder Fernseh-Sucht leiden.

Allein die Zahl der tabakbedingten Todesfälle in Deutschland
wird auf 110 000 bis 140 000 im Jahr geschätzt; beim Alkohol sind es 42 000.
Häufig werfen Menschen mit den Folgen ihrer Abhängigkeit auch Partner, Eltern und Kinder aus der Bahn.

Es muss davon ausgegangen werden, dass ca. 10 Prozent der Bevölkerung Deutschlands in ihrer Kindheit durch ein familiäres Suchtproblem belastet wurden bzw. akut belastet sind. - -

Wer eine Sucht hat,
kann sich fragen, was er
immer schon gesucht hat –
ob bewusst, ob unbewusst
-  aber nie gefunden …

vielleicht kann er dann gesunden  
    meint Schelmtraud.  

07.02.2008 um 19:58 Uhr

Hol’s der Geier! - »Abenteuer aus der Elchenwelt«

"Menschen haben oft gespaltene Persönlichkeiten".
Guido der Geier kannte sich aus.

"Meinst du wirklich : oft ?"
Fred der Elch schaute ungläubig.

"Jedenfalls nicht selten.  –
Oft genug höre ich sie sagen: hol’s der Geier.
Und das lasse ich mir natürlich nicht zweimal sagen.

Ich hole mir dann dies und das – auch aus
ihrem Haushalt –  was ich halt gebrauchen kann.

Aber mit einem Mal – du wirst es nicht glauben –

rufen sie : DIEBSTAHL!
–  und holen die Polizei."
                       

06.02.2008 um 17:25 Uhr

Auch Irrtümer können schön sein - »Geschichten aus der Elchenwelt«

Hansbert das Schwein, genannt Schweini –
strahlte.

"Manchmal können auch Irrtümer schön sein."

"Auch Irrtümer ?"
Fred der Elch schaute ihn fragend an.

"Aber hallo!" Schweini strahlte noch mehr.

"Wenn ich so die Gespräche der Menschen
mithöre …  – die scheinen irgendwie zu glauben,

ich wäre ein toller Fussballer!"
                                       

04.02.2008 um 17:25 Uhr

Urknall – viel zu laut - »Aus dem Leben von Hertha Schniepe«

Horst las ein wissenschaftliches Buch
über den Urknall.

"Weißt du, gut, dass wir da noch nicht
gelebt haben", meinte Frau Schniepe.
"Bei diesem Urknall, meine ich.

Wo ich doch so lärmempfindlich bin,
weißt du  –

also mir wäre das bestimmt
viel zu laut gewesen ! "

                                   

02.02.2008 um 15:18 Uhr

Faschingszeit – »Büttenrede des Narrbert van Kaspern«

Faschingszeit –     

- Büttenrede des Narrbert van Kaspern -

Es ist mal wieder Faschingszeit
manch einer ist mal wieder breit
närrische Leut’ laufen umher  –
doch ist das sonst denn anders sehr?

So schau’n wir uns nun einmal um
und schweifen mit dem Blick herum
in dieser Welt, in diesem Land
- und halten ihn mal nicht, den Rand.

Amerika, schau’n wir nach dort
dann schau’n wir lieber wieder fort –
Bush kämpft für uns mit Bösen Achsen
- wir haben dicke längst die Faxen.

Schau’n wir mal nicht so weit, schau’n hier:
seh’n wir in Dschungel-Camps Getier
seh’n Superstars – Wer sucht sie: Dieter!
Gießt ein, den nächsten halben Liter.

Ach, nüchtern ist’s schwer zu ertragen:
schon Kindern geht’s bald an den Kragen –
ging es nach ihm, nach Roland K.
- bald wär’s wie in Amerika.

Die Welt dreht manchmal durch, und dreht sich
das war schon immer so, versteht sich.
Und woll’n wir auf ihr weiter bleiben
hilft nur – trotz allem : heiter bleiben !

Nicht jeden Irrwitz mit zu machen
wenn’s was zu lachen gibt, zu lachen
das eig’ne Herz um Rat zu fragen –
mich dünkt, mehr gibt es nicht zu sagen.

Es ist mal wieder Faschingszeit
manch einer ist mal wieder breit
närrische Leut’ laufen umher  –
doch ist es sonst denn anders sehr?


                                     - Folker’D -
   

01.02.2008 um 17:32 Uhr

Politisches Rätsel – oder: "Schon etwas mehr als lauwarm!?"

"Ich mache gerade ein politisches Rätsel",
Frau Schniepe kaute auf ihrem Bleistift.
"Der Chef der EfDePe, wie heißt er doch gleich –

Dauerwelle?  Das könnte hinkommen - solange,
wie ich mich über den schon ärgern muss …
- verrat es mir nicht, ich will selber drauf kommen …"

"Kalt", brummelte Horst. "Obwohl, ein bisschen
warm schon“, griente er.  "Sagen wir, lau warm -
lau stimmt schon."

"Wart mal, er heißt Guido …  Wellenhorn?
Nein, Hörnerwelle? …  Hat er nicht gesungen:
Piep, piep, piep, ich hab euch alle lieb??
Das könnte zutreffen ..   Nein –
er sang : »Hoch auf dem gelben Wagen« ..
– N e i n , das war ja Walter Scheel .. ..

Aber der war auch bei der EfDePe - irgendwie
bin ich auf der richtigen Spur …"
Sie schaute selbstbewusst.

"Schon etwas mehr als lauwarm, oder Horst !?"