Ein Mann namens Horst - neuzeitliche Narreteien

26.05.2008 um 13:23 Uhr

Was für ein Glück

"Der Altkanzler hat noch mal geheiratet".
Horst lugte hinter der Zeitung hervor.

"Was für ein Glück!  – Hier sind die Fotos
von der Traumhochzeit."

"Was dann das AUS bedeutet, für alle übrigen Frauen –
sich noch mal »Kohl« nennen zu dürfen",
kommentierte Narrbert.

"Tja, auch für dich,  guteste Schelmtraud !"
Er blickte auf seine Cousine.

"Was für ein Glück!", Schelmtraud wiederholte Horst's Worte.
"Sonst wär ich zum Lebensende womöglich
  noch ganz  v e r k o h l t .

   Und dann täten mich nichtmal die Würmer wollen!"

                                             

24.05.2008 um 15:34 Uhr

Aus der Zeit der großen Verschröderung - »Schelmtraud's Bunte Seiten«

Etwas zur Lage der Nation !

  -  gefunden bei Shadowfax :  http://www.blogigo.de/Zeit_ist_eine_Illusion/Montagsdemos/191/#comments

Bildquelle :  http://www.totaberlustig.de/cartoons/examples/archive_page.php?comicID=4

21.05.2008 um 16:35 Uhr

Mysterium Frau

Horst las in der Zeitung -  ein Artikel
zum Thema »Mysterium Frau«.

"Eine amerikanische Neuropsychiaterin entschlüsselt,
warum die Frau für den Mann so ein Rätsel ist.

Hören Sie, Frau Schniepe :  Es liegt alles
an den Hormonen –  und ihrer Wirkung im Gehirn
der Frauen. Das behauptet sie jedenfalls.

Und dass in jeder Frau –  denken Sie nur –
mindestens fünf Persönlichkeiten stecken :

Der Engel. Die Tyrannin. Die Zicke.
Die Geliebte.  Und die Mutter."

"Ach Schnickschnack !"
Frau Schniepe schüttelte den Kopf.
"Ich zum Beispiel habe keine Kinder. Geliebte
war ich nie –  ich bin anständig.
Eine Zicke und Tyrannin bin ich auch nicht
- untersteh dich, sowas zu behaupten !"

Sie schaute drohend.
"Und Engel –  das ist nun
etwas übertrieben.
Die Frau kennt Hertha Schniepe bloß nicht.

Zum Beispiel »Putzteufel« –  das trifft es
schon eher !"

                   

15.05.2008 um 13:20 Uhr

Kino – ein neuer INDIANER-JOE

"Im Kino kommt ja mal wieder
ein neuer INDIANER-JOE -  mit Harri Ford",
meinte Frau Schniepe.

"Ist zwar mehr für jüngere Leute,
aber vielleicht sollten wir zwei
mal hingehen, Horst.

Dieser Harri –  finde ich, ist ein
attraktiver Mann."

Sie zupfte ihre Haare zurecht.
"Wenn der INDIANER-JOE mich sieht,
dann denkt er bestimmt : die Hertha Schniepe –

  das wär eine Squaw für mich !"
                                                       

13.05.2008 um 16:17 Uhr

Psüche ist das Stichwort ! - »Oppa kommt«

"Du, dieser Taxifahrer, Horst –
mit dem ich gekommen bin,
wie hieß er doch gleich  – Günter Warnke,

richtig  – so hieß er,
  Günter Warnke -

das war vielleicht ein Pfundskerl,
hat mich direkt an mich erinnert
 - als ich jünger war !"
    Oppa blühte auf.

"Als ich ein junger Kerl war  - du glaubst nicht,
wie die Frauen auf mich standen."
  Er erinnerte sich.

"Jedenfalls standen da häufig welche,
wo ich stand  – du glaubst nicht,
  wie ich hätte können,  wenn ich
    hätte wollen."

Oppa wirkte dynamisch.
"Wenn ich 'ne andere Kindheit gehabt hätte –
und eine andere Psüche  – das weiß man ja,
  von der Psüchologie, weiß man das heute."

Er war jetzt Auge in Auge mit Horst.
"Ich wüsste nicht, was dein Oppa nicht könnte,
  das glaub mir  - Psüche ist das Stichwort !

Woll’n mal sagen  – wenn ich nicht grad
  »Ich« geworden wär ! "
                                    

13.05.2008 um 15:46 Uhr

Spielwiese für unsterbliche Seelen - »Inspiration« zu den Feiertagen !

   Mal wieder was
  tiefsinnigeres !

Schelmtraud hat heute in einem Interview
mit Roy Martina und seiner Lebensgefährtin Mayana
über ihr Buch: »Mein kleines Buch vom Träumen« einige Gedanken gelesen  –
die etwas in ihr angerührt haben.

Sie kennt die beiden nicht näher  – aber diese Gedanken
entsprechen auch ihrer Lebensanschauung.

Frage: Roy Martina, Sie beschreiben in ihrem Buch vom Träumen die dreidimensionale Welt, in der wir leben, als Spielwiese für unsterbliche Seelen.
Was genau meinen Sie damit?

Roy Martina: In Wahrheit sind wir unsterbliche Seelen,
die sich an einem Ort aufhalten, an dem alles perfekt, geordnet und voller Liebe ist.
Dort träumen wir bisweilen davon, wie es wäre, sich in einer Welt aufzuhalten, die nicht harmonisch und geordnet ist.

Von Zeit zu Zeit beschließen wir deswegen, gemeinsam ein Spiel
zu spielen, bei dem wir unsere Vollkommenheit verlieren :
Wir erhalten einen Körper mit begrenzter Intelligenz und ein sehr eingeschränktes Wahrnehmungsvermögen mit nur fünf Sinnen. Wir stürzen uns als Mensch für begrenzte Zeit in das Abenteuer Leben und vergessen dabei, dass wir eigentlich unsterbliche Seelen sind.

Als Seelen haben wir vorab entschieden, wie unsere
Wirklichkeit in unserem Erdendasein aussehen soll, wem wir begegnen und was wir lernen wollen.
Man kann das Leben deswegen auch als Spiel für unsterbliche Seelen bezeichnen.
In unseren Träumen sind wir unter Umständen in der Lage,
über den Spielfeldrand zu blicken und als Mensch Kontakt zu unserer Seele aufzunehmen. - - -

"Als Seelen haben wir vorab entschieden, wie unsere Wirklichkeit in unserem Erdendasein aussehen soll, wem wir begegnen und was wir lernen wollen." –
    Diese Aussage hat Schelmtraud
auch vor einiger Zeit bei Elisabeth Kübler-Ross gelesen, die sie sehr schätzt.

D a s  –   als kleine *Inspiration* zu den Feiertagen
!