>Das große Spiel<
Horst und Heinz liefen sich warm.
"Ihr lauft euch warm?" fragte Narrbert.
"Heute ist das grosse Spiel!" rief Horst erregt. "Fussball ist unser Leben!" sang Heinz. "Wir sind doch im >Kreis esoterischer Briefmarkensammler<.
- Und heute geht's aufs Ganze. Wir treffen auf das >Team der schwulen Dackelhalter<."

>Männer wie wir< -
>Männer wie wir< erzählt die Geschichte des Fußball-Torwarts Ecki (Maximilian Brückner). Nach einem nicht gehaltenen Elfmeter im entscheidenden Meisterschaftsspiel zieht er den Zorn seiner Mitspieler auf sich und wird für den verpatzten Aufstieg verantwortlich gemacht. Als er sich dann noch als schwul outet, feuert ihn seine Mannschaft. Ecki verspricht dieser, ein Team mit schwulen Fußballern aufzustellen und fordert eine Revange von seinen Ex-Kollegen. Die sagen ihm das Match selbstsicher zu. Für Ecki gilt es nun, sich die restlichen zehn Männer für sein Vorhaben zu suchen. Er verläßt sein münsterländisches Heimatdorf Boldrup, um in Dortmund fündig zu werden. Unterstützt wird er dabei von seiner Schwester Susanne (Lisa Maria Potthoff). Beide müssen feststellen, dass es gar nicht einfach ist, schwule Fußballer zu finden auch nicht in der Borussia-Stadt.
Wenn schon Klischees, dann aber liebevoll -
Die Komödie von Sherry Hormann ("Irren ist männlich") bedient sich liebevoll Klischees, über die Schwule wie Heteros, Männer wie Frauen, Erwachsene wie Kinder und Fußballfans wie auch an Fußball Desinteressierte lachen können. Die Gruppe, auf deren Kosten sich amüsiert werden darf, variiert im Film je nach Situation. Es ist eine Mainstream-Komödie, die die Regisseurin selbst als Ensemblefilm bezeichnet. Jeder Charakter wird entsprechend seiner Bedeutung für die Handlung und die Aussage gezeichnet. Hanno Lentz durfte als Kameramann kreativ sein und hat einen großen Anteil am möglichen Erfolg des Films. Und etwas selbstverständlich Erscheinendes ist nahezu perfekt ins Kino transportiert worden und macht Werbung für den großen Fußball: die Atmosphäre bei einem Borussia-Spiel im Westfalenstadion. …
Die Komödie bringt ein ernsthaftes, überfälliges Thema ins Kino: Fußball und Homosexualität. Mariele Millowitsch, im Film die Wirtin Elke und David Rott, Eckis Film-Freund Sven, äußerten sich am Roten Teppich nahezu wortgleich. Wenn jemand in der Bundesliga schwul ist, sollte er sich outen. Andere trauen sich dann bestimmt auch. …
Siehe auch: http://www.schwules-rostock.de/news/artikel_65.html