Ein Mantra
"Ich bin o.k. - Du bist o.k." freute sich Horst, der gerade ein bekanntes gleichnamiges psychologisches Buch las. "Hauptsache, man ist locker, entspannt im Hier und Jetzt - der Regisseur des eigenen Lebens. -
Hab ich nicht mal wieder recht!?"
"Ich wüsste noch ein Mantra. Willst du es hören?" fragte Narrbert.
"Immer heraus - wenn es dem inneren Wachstum dient!?"
"Ich bin ein Esel - Du bist ein Esel!"
- Anthony de Mello gewidmet -

leo14
ich wünsch dir eine Woche mit *vielen schönen Momenten und Situationen*.
Ich versteh gut, was du meinst. Wie ich’s empfinde, kommt es gar nicht in erster Linie auf’s Intellektuelle an. Gestern hab ich im Gespräch eine Einsicht, wie ich’s vielfach empfinde, formuliert – die passt dazu, und ich wiederhole sie einfach mal.
Es gibt zwei –grundlegende Seiten-, sag ich mal.
Die eine ist –> was fühle ich in meiner Seele, was möchte ich "aus meiner Seele heraus"? ("Seele" nicht irgendwie dogmatisch verstanden) Was fühle ich in Wirklichkeit.. fühle ich mich gut mit dieser Situation? Bin ich vielleicht traurig, vielleicht kränkt mich etwas? Was sind meine wahren Gedanken, die ich sagen würde, wenn ich ganz ehrlich wär?--
Die andere Seite: Verhält sich ein Mensch, wie’s allgemein als "passend" gilt? Wie wirke ich, wirkt meine "soziale Rolle" gut genug? Wer ist am coolsten, leistet mehr, wer ist "besser".. Was "hat" jemand, hat er einen Partner.. einen gutbezahlten Beruf, eine Arbeit überhaupt?--
Der –Schwerpunkt- sollte eigentlich beim Ersteren liegen; überwiegend, bei vielen Menschen, in eher dem meisten Bereichen, insb. der Arbeitswelt – liegt er eher beim Zweiteren, lassen die Menschen sich davon bestimmen. Aber gerade das bewirkt so ein unterschwelliges Unbehagen, das manche Menschen schon immer mehr spüren.
Erich Fromm, den ich vor langer Zeit mal gelesen hab – hat das mit zwei grundlegenden Lebenshaltungen ausgedrückt – Haben oder Sein. Sein gleichnamiges Buch wurde zwar sehr bekannt – aber die "Lebenshaltung des Habens", wie er’s genannt hat, dominiert leider immer noch.
- Zu dem, was du sagst – drück ich’s für mich eher so aus: inwieweit ist dieser Mensch mit seiner Seele verbunden? ..kann ich seine Seele, ihn als Mensch richtig spüren?
Nun wieder Ernst beiseite !
In den östlichen spirituellen Traditionen – Hinduismus, Buddhismus und dem Yoga – wird vielfach ein Manta benutzt.
Warum? Nun, ich denke, das stundenlange Meditieren im stillen Sitzen ist sicher eine hochwirksame Methode, aber sozusagen ja auch nicht gerade bequem.
Darum entschieden sich der Überlieferung nach die Mönche, Yogis und Zen-Meister, statt mit dem Fahrrad zu fahren – es wenigstens in der Fortbewegung ein bisschen bequemer zu haben – entschieden sich halt für den Manta.
Noch ein Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Mantra
DANKE AUCH!!! und viel Grüße
leo14