SAUGMICHEL 2000
Horst und Bertfried sassen beim Tee. "Ich war durchaus nicht immer im Büro", erzählte Bertfried. "Ich habe vorher versucht, mir meinen Traum als Staubsauger-Vertreter zu verwirklichen. Aber ich habe, was mir unbegreiflich ist, keine guten Erfahrungen gemacht.
Dabei war der SAUGMICHEL 2000 nun wirklich super – und ich hatte eine schöne Anstellung bei ‚Saugmichel @ Söhne’."
"Und was waren das für schlechte Erfahrungen?" Horst war interesssiert.
"Nun ja, schon mein erster Hausbesuch, ich kam gar nicht erst dazu – die Frau beugte sich aus dem Fenster, im ersten Stock, und fragte mich, was ich wolle." "Ja, und du?"
"Na ja, ich rief eben zu ihr hoch. 'Ich habe meinen SAUGMICHEL dabei', rief ich – der ist wirklich super. Lassen Sie mich doch mal herauf!"
"Ja, und dann?" "Flog ein Wassereimer herunter, es kann natürlich sein, dass sie die Blumenkäsen begiessen wollte, dass es keine böse Absicht war. Ich war jedenfalls nass und entmutigt. Und stell dir vor, das zweite Mal war auch nicht besser."
"Wie war es da?" "Na ja, die Frau hatte eine Kette an der Tür, sie schaute durch den Spalt. Und ich …" "Und, was sagtest du?"
"Ich sagte, ich bin mit meinem Saugmichel hier, wenn ich mal herein dürfte, könnte ich ihr den zeigen – sie hätte wirklich viel davon!"
Er schaute betrübt. "Sie meinte, ich müsse ein völlig gottloser Kerl sein – dabei sang ich sogar im Kirchenchor"
"Unbegreiflich!" Horst goss ihm neuen Tee ein. "Wie lief es das nächste Mal?"
"Das nächste Mal", Bertfried schaute leicht verwirrt, "Da war es ein älterer, betrunkener Mann – der gröhlte immer 'Au ja! Au ja – nur herein, und ja nicht den Saugmichel vergessen'. Dabei war ich doch wegen dem gekommen."
"Aber da hättest du doch…", meinte Horst. "Das wäre die Sache gewesen!"
"Wäre es." Bertfried war nun sehr klar. "Aber von Bertfried soll niemand sagen, er verleitet Angetrunkene!"
Dabei war der SAUGMICHEL 2000 nun wirklich super – und ich hatte eine schöne Anstellung bei ‚Saugmichel @ Söhne’."
"Und was waren das für schlechte Erfahrungen?" Horst war interesssiert.
"Nun ja, schon mein erster Hausbesuch, ich kam gar nicht erst dazu – die Frau beugte sich aus dem Fenster, im ersten Stock, und fragte mich, was ich wolle." "Ja, und du?"
"Na ja, ich rief eben zu ihr hoch. 'Ich habe meinen SAUGMICHEL dabei', rief ich – der ist wirklich super. Lassen Sie mich doch mal herauf!"
"Ja, und dann?" "Flog ein Wassereimer herunter, es kann natürlich sein, dass sie die Blumenkäsen begiessen wollte, dass es keine böse Absicht war. Ich war jedenfalls nass und entmutigt. Und stell dir vor, das zweite Mal war auch nicht besser."
"Wie war es da?" "Na ja, die Frau hatte eine Kette an der Tür, sie schaute durch den Spalt. Und ich …" "Und, was sagtest du?"
"Ich sagte, ich bin mit meinem Saugmichel hier, wenn ich mal herein dürfte, könnte ich ihr den zeigen – sie hätte wirklich viel davon!"
Er schaute betrübt. "Sie meinte, ich müsse ein völlig gottloser Kerl sein – dabei sang ich sogar im Kirchenchor"
"Unbegreiflich!" Horst goss ihm neuen Tee ein. "Wie lief es das nächste Mal?"
"Das nächste Mal", Bertfried schaute leicht verwirrt, "Da war es ein älterer, betrunkener Mann – der gröhlte immer 'Au ja! Au ja – nur herein, und ja nicht den Saugmichel vergessen'. Dabei war ich doch wegen dem gekommen."
"Aber da hättest du doch…", meinte Horst. "Das wäre die Sache gewesen!"
"Wäre es." Bertfried war nun sehr klar. "Aber von Bertfried soll niemand sagen, er verleitet Angetrunkene!"
