Ein Mann namens Horst - neuzeitliche Narreteien

08.02.2007 um 12:34 Uhr

Limericks – aus der >Elchenwelt<

Elch Fred schenkte seinem Freund Knut,
der ebenfalls Elch war, 'nen Hut.
"Happy Birthday!" rief Fred,
"ich finde, dass er dir steht –
- wie ein Gentle’elch, sagenhaft gut!"

Foto: http://www.blogigo.de/Skandinavien_fuer_Anfaenger/LA-LA-Party/5950/

08.02.2007 um 12:31 Uhr

Limericks – aus der >Elchenwelt<

Elch Fred wollt Kontaktlinsen tragen,
den Weg in die Stadt hinein wagen
und zum Optiker gehen –
das ist dann auch gescheh’n
- er trägt sie, kein Grund mehr zu klagen!

08.02.2007 um 12:28 Uhr

Limericks – aus der >Elchenwelt<

Elch Fred konnte nicht mehr gut sehen.
"Sag mal, würd eine Brille mir stehen?"
fragte er eine Kuh –
doch die hörte nicht zu
- sie war taub, schaute weg, ließ ihn stehen.

08.02.2007 um 12:24 Uhr

Limericks – aus der >Elchenwelt<

Elch Fred wollt ein Mädchen betören,
er beeindruckte sie durch sein Röhren –
sie schmusten alsbald
auf der Lichtung im Wald
- und ließen dabei sich nicht stören.

08.02.2007 um 12:23 Uhr

Limericks – aus der >Elchenwelt<

Elch Fred wollte Führerschein machen,
der Fahrlehrer fing an zu lachen :
"Ein Elch im VW –
ich träum wohl, herrje !
Wer kneift mich? Gleich werd ich erwachen!"

Foto: www.elchhausen.de

 

07.02.2007 um 19:24 Uhr

Limerick – aus >FredsWelt<

Elch Fred liess sich Sterndeutung machen –
Er rief aus : "Was sind das für Sachen!
Ich soll Steinbock jetzt sein –
da sag ich NEIN
- ich bin Elch, da kann ich nur lachen!"

07.02.2007 um 19:05 Uhr

Ein Morgenmuffel

Alwin der Hirsch war bisexuell. "Ich hatte gerade eine Beziehung mit Heiner, dem Hahn", erzählte er.  

"Damit habe ich kein Problem." Fred der Elch hatte keine Vorurteile. "Ich finde das völlig in Ordnung. 

Seid ihr nicht mehr beisammen, habt ihr euch getrennt?" wollte Fred wissen. "Das fände ich schade, ich mag Heiner nämlich."

"Ich schon auch", meinte Alwin. "Aber manchmal passt es halt nicht so zusammen. Auch wenn man sich sonst versteht." 

Nach einem kurzen Schweigen. "Wenn wir morgens aufgewacht sind, kaum waren wir wach, da hat er halt immer gekräht. – 

Und ich bin ein Morgenmuffel, damit komme ich nicht so gut klar."

06.02.2007 um 20:34 Uhr

Fliegende Untertassen

"Glaubst du eigentlich an fliegende Untertassen?" fragte Alwin der Hirsch. 

"Du meinst, ob es da oben Leben gibt?"  Fred der Elch schaute tiefgründig. 

"Bestimmt. Der Himmel ist so weit – wahrscheinlich noch mehrmals so gross, wie der Wald, flächenmäßig. 

Da gibt es bestimmt Ausserirdische." Sein Blick schweifte zu den Sternen. 

"Es sollen kleine grüne Elche sein!"

05.02.2007 um 23:21 Uhr

Limerick - aus >FredsWelt<

Fred der Elch wollt ein Western-Star werden
als ein Mime von feurigen Pferden.
Der Regisseur sprach: "Verzeih -
da stört das Geweih
- doch zur Not als Statist in den Herden!"

05.02.2007 um 22:57 Uhr

Limerick - aus >FredsWelt<

Fred der Elch liebte einst eine Stute,
sie war Jungstute noch und hiess Ute.
Er war der Erste für sie -
sie vergaßen sich nie
- und die Nacht auf der Decke aus Jute.

  - Leo gewidmet -

30.01.2007 um 13:56 Uhr

geschmeichelt schon

"Obwohl ich nie eine Schule besucht habe, wie die Menschen, habe ich das Zählen gelernt – sogar bis eins über zehn." Elch Fred wirkte etwas grösser als sonst. 

"Ich habe den geweihlosen Zweibeinern einfach oft zugehört – und es mir so selbst beigebracht." 

"Das ist voll cool!" Raimund dem Renntier stand das Maul offen. "Du bist ein echter Autodidakt. – 

Lass mich mal hören!" meinte er dann. 

"Eins. Zwei. Drei. Vier." Fred schaute beifallerheischend. 

"Boah!" Raimund liess erneut das Maul offen stehen. 

"Fünf. Sechs. Sieben."  "Weiter. Weiter!"

"Acht. Neun. Zehn."  Man hätte einen Tannzapfen fallen hören können.  "Ja – und!?" Raimund hielt es kaum noch aus. 

"Elch." Fred’s Blick war pure Magie. 

"Weshalb sie die Zahl nach mir benannt haben, ist mir auch nicht klar", meinte er dann. 

"Aber geschmeichelt fühl ich mich schon!"

17.01.2007 um 16:55 Uhr

Was soll mysteriös sein?

Fred, der Elch, wirkte grüblerisch. "Ich habe ein neues Wort aufgeschnappt und frage mich, was das wohl bedeutet?"  Er scharrte mit den Hufen.

"Was mag das wohl sein: Reinkarnation?"

"Was soll daran mysteriös sein?"  Gundel das Reh hatte kein Problem damit.

"Ich bin die Reh-Inkarnation."   

22.12.2006 um 18:38 Uhr

>auch so perfekt<

Elch Fred hatte einem Arbeitstreffen zwischen Weihnachtsmännern und Osterhasen beigewohnt. Fred, der hin und wieder als Weihnachtselch jobbte, hatte hier die Nichte eines seiner häsischen Kollegen kennengelernt und sich unsterblich verliebt.

"Weisst du, sie gefällt mir nicht nur vom Charakter her, so als Hase, meine ich. Ich finde sie auch erotisch, verstehst du, vom Körperlichen her attraktiv."

"Du fändest sie nicht noch anziehender, wenn sie vierhundert Kilo wöge, wie eine Elchkuh?" wollte Gundel, das Reh, wissen.

"Dann wäre sie natürlich perfekt" gab Fred zu, "weisst du, ich finde sie auch so perfekt."

                                                          Bild / Quelle:  elchhausen.de

 

22.12.2006 um 17:50 Uhr

Ich muss improvisieren

Fred, der Elch wirkte aufgeregt. "Du weisst doch, ich jobbe zurzeit wieder als Weihnachtselch", berichtete er.

"Und weisst du, Knecht Ruprecht ist krank, obwohl er heute Dienst hat. Ich denke, ich muss improvisieren."

Gundel, das Reh, schaute ihn fragend an.

"Wenn ich mir einen weissen Bart anhefte, meinst du, ich komme dann bei den Kindern als Nikolaus durch?"

Gundel schüttelte den Kopf. "Unsinn! Du weisst doch, er hat eine knollige Knubbelnase. -

Daran wird alles auffliegen!!" 

22.12.2006 um 17:27 Uhr

Therapie?

Elch Fred hatte sich des öfteren mit Holger, dem Rind, zum Gespräch getroffen. Dem Rind ging es seit einiger Zeit nicht gut . Fred sorgte sich um den Freund. 

"Du solltest eine Therapie machen?" schlug er vor.

 

Holger war skeptisch. "Und was mache ich bei so einer Therapie?"

Fred wusste Bescheid. "Da arbeitest du deine frühe Rindheit auf."

31.10.2006 um 13:41 Uhr

Dingsdameister - oder: Keine Chance in der Werbung

"Ich war schon ein heisses Kitz, als ich noch jünger war", Gundel das Reh grinste. "Hirsche aller Generationen waren von mir angetan. Einmal, da hatte ich sogar einen One-Night-Stand mit einem, der in der Werbung Karriere gemacht hat. Bei Dingsda meister, oder wie das heisst."

"Ja ja, da hab ich mich auch mal beworben", Fred der Elch erinnerte sich.  "Aber als Elch hast du da keine Chance.

Aber heute, weisst du, da bin ich froh, dass ich nicht so ein Werbefuzzy geworden bin."

31.10.2006 um 13:23 Uhr

Etwas ganz Grosses

"Bei den Menschen gibt es den Ausspruch 'Ich glaub, mich knutscht ein Elch' " sagte Gundel das Reh.  "Was mögen sie wohl mit dieser Vorstellung verbinden?"

"Nun", Fred der Elch bekam wieder seinen philosophischen Gesichtsausdruck. "Sie haben ja auch den Ausruf: Du lieber Himmel! Und der Himmel ist etwas Wunderbares für sie.

Die Vorstellung, von einem wie mir geküsst zu werden, muss etwas ganz Grosses für sie sein!  Im Grunde kann ich das verstehen."

31.10.2006 um 12:07 Uhr

Fred - oder "Geschichten aus der Elchenwelt"

Liebe Leserinnen und Leser!

Endlich sind sie da - die Lebenserfahrungen von Elch Fred, von Gundl dem Reh und all den anderen Freunden.

Wahrscheinlich haben auch Sie, habt auch ihr euch gewiss oft gefragt, wie das Leben so als Elch ist. Denn ist es nicht Zufall, dass wir gerade als Menschen geboren wurden?  Wir könnten ebensogut Elch sein.

Fred hat dieses Glück. Und wir können nun an seinem Leben teilnehmen.  Hier also - auf milliardenfachen Wunsch - die >Geschichten aus der Elchenwelt< !

Euer Henri Hermes

                                                                                                   Bild Quelle: elchhausen.de