Ein Mann namens Horst - neuzeitliche Narreteien

25.08.2008 um 17:08 Uhr

Schlaumüller

"In religiösen Dingen  –
ach, was rede ich, eigentlich in allen Dingen
!
- gibt es viel SCHLAUMEIERTUM !"
bemerkte Gitte.

"Stimmt", gab Horst zu.
Kurz überlegte er.

"Was bin ich froh –  dass ich ein
SCHLAU-MÜLLER bin ! "
                        

12.03.2008 um 16:01 Uhr

Was läuft denn?

"Bleibst du zum Fernsehabend?"
fragte Horst.
"Hmm. Was läuft denn?"
fragte Huber.

"Eine Mysteryserie!"

"Ach, weißt du, was bei mir seit Wochen
mit meiner Freundin läuft  –
das ist mir gerade genug."

"Hmm. Was läuft denn?"
fragte Horst.

Huber sah nicht glücklich aus.
"Eine Hystery Serie !"

28.11.2007 um 14:22 Uhr

In eigener Sache - »die Website wird überarbeitet«

  In eigener Sache –

diese Website wird in der nächsten Zeit
gestalterisch / bildnerisch überarbeitet.

Wer sich damit auskennt –
wie in der »Seitenleiste« Bilder und Texte
eingefügt werden können …

- oder auch oben die »Kopf-Zeile«
(des Webblog-Namens) verändern
und mit einem Bild versehen –
und es uns erklären würde,

dafür wäre ich sehr dankbar.
Liebe Grüße,
Henri Hermes

25.09.2007 um 14:21 Uhr

Frau Schnabl – der Durchschnittswert

"Heute kommt unsere Nachbarin
Frau Schnabl wieder zum Kaffee",
klagte Frau Schniepe.

"Es wird wieder nicht leicht sein,
den Nachmittag zu überstehen.

Auf jeden Satz, den ich sage,
folgen von ihr acht, neun oder zehn …"

"Elf", betonte Horst,
" - vom statistischen Blickwinkel."

"Wieso weißt du das so genau ?"
Frau Schniepe war verblüfft.

"Ach, das war ganz einfach",
bemerkte Horst.

"Ich habe einfach den
Durchschnittswert ermittelt."

01.09.2007 um 15:27 Uhr

Müller macht glücklich - >Ein Mann namens Horst<

Frau Schniepe kam vom Einkaufen.
Horst’s Blick fiel auf den Werbe-Slogan
auf ihrer Plastik-Tüte.

»Müller macht glücklich« Horst griente.
"Ob die jedoch so glücklich machen,
das wage ich zu bezweifeln …

Doch in Anbetracht der Tatsache,
dass ich selbst Müller heiße",
seine Miene erhellte sich schlagartig -

"ist dieser Slogan allerdings doch wahr.
Die Frauen könnten das leicht nachprüfen."

Sein Blick verdunkelte sich wieder.
"Ich wünschte nur –

sie ließen sich nicht weiterhin so viel Zeit damit."

02.07.2007 um 19:53 Uhr

Und falls das nicht klappt... - >Das Seminar<

Horst wollte an einem Seminar teilnehmen.
>> Finde dich selbst <<

"Und falls das nicht klappt, du dich
halt nicht findest -

dann eine Frau vielleicht", überlegte Frau Schniepe.
"Das wäre doch ebenso gut.

Da sind doch bestimmt welche !"

28.06.2007 um 15:57 Uhr

oberaffencool

oberaffencool

Frau Schniepe sah verzweifelt aus.
Horst schaute sie mitfühlend an.
"Ist die Welt untergegangen ?"

"Wenn es nur das wäre.
Gittes Junior ist jetzt in dem Alter, wo er
ganz begeistert von seinem Schniepel ist.
Er hat ihn stolz hergezeigt.

Und er sagte zu mir :
Dann haben Sie bestimmt eine Schniepe."

Sie klang weinerlich.
"Und als ob das noch nicht genug wäre –
dass ich auch noch so hieße

- das sei oberaffencool !"

22.06.2007 um 17:49 Uhr

>Generation Geil<

"Ihr wart doch gestern auf einer Musikveranstaltung,
wie fandet ihr's denn ?"
Erkundigte sich Frau Schniepe.

"Cool. Ich fand's voll cool."
meinte Gitte.

"Kuhl. Wie ihr jüngeren Leute immer reden müsst."
Frau Schniepe schüttelte den Kopf.
"Als ich jünger war, da war es auch nicht cool."

Sie wandte sich an Horst.
"Fand'st du es etwa auch kuhl ?"

"Nee. Geil."
Erwiderte Horst.

"Ich gehöre zur >Generation Geil<."

07.06.2007 um 18:12 Uhr

die Brennessel unter den Liebesblumen - noch ein Glückwunsch!

Ich bin kein Rüpel, aber die
Brennessel unter den Liebesblumen.
-  Karl Valentin  -

Auch Horst, Frau Schniepe und die Baggage
möchten den Valentin zitieren –
- und  h ä p p i  b i r t h d a y  sagen !

Horst fragt sich, ob der wohl auch
Brennessel mit drei >L< geschrieben hätte,
wie’s heute üblich ist.
Er macht’s jedenfalls nicht
!

Ein kleiner Buch-Hinweis :  Fröhlich
Mögen hätt’ ich schon wollen.
Skurrile Sprüche & Bilder

(Verlag Rosenheimer)

29.05.2007 um 10:47 Uhr

Vaterfreuden – oder: Wunscherfüllung

Narrberts Cousin Schalkfried war Vater geworden.

"Was ist es denn, eine Tochter oder ein Sohn?"
wollte der Huber wissen.
"Ein Sohn", erwiderte Schalkfried.

"Aber hast du nicht mal gesagt, dass du
dir eine Tochter wünscht?"

"Schon", meinte er.
"Aber für den Fall, dass es keiner sein würde –

habe ich mir einen Sohn gewünscht!"

- Tony de Mello gewidmet -

Im Weblog Narrbert’s Welt Fröhlich gibt es jetzt
übrigens die Närrischen Nachrichten !
Schaut doch mal rein - - > http://narrbertswelt.twoday.net/

24.05.2007 um 17:41 Uhr

One Night Stand – 2 -

"Obwohl ich nicht englisch kann,
weiß ich, wieso Wonn’-Neid Ständ
Wonn’-Neid Ständ heißt."
Frau Schniepe klang überzeugend.

"Und wieso heißt es so ?"
Horst wollte es wissen.

"Na ja, wegen den Anderen.
Die sind neidisch –

wegen der Wonne !"

23.05.2007 um 17:11 Uhr

One Night Stand – um ein Haar

"Sagen Sie, Frau Schniepe, haben Sie schon mal einen One Night Stand gehabt?" wollte Horst wissen.
"Horst, ich bitte dich. Nun mach aber mal einen Punkt."

Nach einer Weile.
"Aber weil du es bist, und wo du fragst – nachdem mein Otto gestorben war, war ich doch mal zur Kur.

Da habe ich den Edelbert kennengelernt, ich wollte es eigentlich nie jemandem erzählen.
Um ein Haar wäre es zum Wonn’–Neid Ständ gekommen."

"Um ein Haar, sagen Sie ?" Horst wollte es genauer wissen.

"Na ja, um ein Haar eben.
Ich habe zwar versprochen, nicht darüber zu sprechen
- aber inzwischen ist es, glaub ich,verjährt.

Das mit dem Ständ, das hat irgendwie gefehlt!"

14.05.2007 um 14:42 Uhr

Nur nach Erlangen

Horst befand sich auf einem fremden Bahnhof.

Er steuerte auf eine Service-Mitarbeiterin zu.
"Wo kann ich eine Fahrkarte nach Erlangen erlangen?"

"Wie?"
"Ich meinte, wo kann ich eine Fahrkarte nach Erlangen erlangen?"

Die junge Frau schaute verwundert.
"Ich habe noch nie jemanden so harmonisch stottern hören!"

"Wie?"
"Ich meinte, ich habe noch nie jemanden so harmonisch stottern hören!"

Horst schaute verwundert.
"Aber ich wollte doch nur nach Erlangen!"

12.05.2007 um 19:20 Uhr

Was wirklich wichtig ist

Frau Schniepes Nichte hatte einiges zu erledigen
und ihren Jüngsten für den Nachmittag bei ihr
gelassen.
Es war sehr warm – und der Kleine turnte
nackig in ihrem Vorgarten herum.

"Du sag mal, Tante Schniepe : Manche sagen
Pillermann – und manche sagen Pullermann.
Wie heißt der denn eigentlich richtig ?"

"Naja, also … ja also …" Frau Schniepe
schaute ratsuchend zu Horst hin.
"Ja also … naja, also …" Horst
schaute ratsuchend zu Frau Schniepe hin.

Der Kleine schaute auf beide.
"Ihr Erwachsenen tut immer so, als ob ihr
alles wisst.

Aber was wirklich wichtig ist, das wisst ihr
auch nicht !"

09.05.2007 um 17:20 Uhr

wie Johnnie Depp – oder: Das blaue Auge

Horst hatte ein blaues Auge.
"Was ist passiert ?"
wollte Heinz wissen.

"Ich war in der Disco".
"Ja. Und ?"

"Da war einer, der sah
aus, wie Johnnie Depp."

"Ja. Und ?"

"Ich meinte zu ihm :
Du siehst aus, wie Depp !"

04.05.2007 um 15:55 Uhr

Wo liegt eigentlich dieses Troja ?

Frau Schniepe las Illustrierte.
"Ich habe da etwas nicht so richtig verstanden",
meinte sie.

"Dieser Schauspieler, dieser Pit Brad,
ich glaube, der ist nach Troja gefahren –
wohl, um Urlaub zu machen."

Sie schaute Horst an.
"Du sag mal, Horst,
wo liegt eigentlich dieses Troja ?"

03.05.2007 um 15:52 Uhr

Gülbert

Gilbert, ein Freund Horstens,
hatte sich in eine Türkin verliebt.

"Ich weiß jetzt, wie ich
noch besser bei ihr ankomme",
Gilbert war zuversichtlich.

"Ich nenne mich einfach Gülbert!"


25.04.2007 um 12:09 Uhr

zu schweinisch

Frau Schniepe, Horst und Friedhelm, einer von Horstens Freunden, saßen in Frau Schniepes Vorgarten.
Sie unterhielten sich über persönliche Interessen.

"Software, Hardware – in dem Bereich liegen meine Interessen."
erzählte Friedhelm.

"Also Software, das geht ja noch", meinte Frau Schniepe.
"Aber Hardware, das würde ich mir nie angucken.

Auch nicht alleine auf Video, wenn’s keiner mitkriegt.

Das ist mir einfach zu schweinisch."

10.04.2007 um 14:02 Uhr

Doch niemand weiß! - >der dreitausendste Gast<

Juchhu, der dreitausendste Gast
wurde inzwischen hier erfasst
!
- freut sich Horst.  Fröhlich   Verrückt

Doch niemand weiß, wie's sich verhält -
hätt man die Elche mitgezählt !?

- fragt sich Fred.  Fröhlich

01.04.2007 um 11:00 Uhr

Bananen - .. besser neutral schauen !

Frau Schniepe aß eine Banane.
"Ich habe gelesen, auf Hawaii früher durften die Frauen
keine Bananen essen", erzählte Horst.
"Das hab ich gelesen."

"Warum denn nur das bloss nicht?"
Frau Schniepe wunderte sich.

"Das Wort für Banane und das Wort für Geschlechtsteile,
das klang so ähnlich."
Horst griente. "Deshalb."

"Nicht nur der Klang war ja ähnlich."
Narrbert griente ebenfalls.

Frau Schniepe erschrak.
"Von der Warte habe ich das noch nie gesehen.
Jetzt, wo du es sagst .." Sie legte die Frucht zur Seite.

"Und doch ist es übertrieben."
Sie nahm wieder einen Bissen.

"Wir sollten nicht päpstlicher sein, als der Papst.
Bloß genüsslich schauen, brauchen wir Frauen ja nicht dabei.
Bei anderm Obst schon -

bei Bananen - vielleicht besser neutral."