Huber hatte mit Horst, Frau Müller-Bleibtreu und Narrbert eine Reise unternommen.
Sie kamen gerade zurück.
"Sagen Sie, Huber, wo wart ihr denn?"
wollte Frau Schniepe wissen.
"Wir haben Fräulein Fick besucht, meine Brieffreundin – in Wixhausen." Huber strahlte.
Frau Schniepe starrte ihn an.
"Sie sind ein Ferkel, wissen Sie das!?"
Jetzt lief ihr Horst über den Weg.
"Du Horst, sag mal, wo wart ihr denn?"
Horst freute sich. "Wir haben Fräulein Fick besucht, Hubers Brieffreundin – in Wixhausen."
"Du bist ein Ferkel, weißt du das!?" Frau Schniepe wandte sich ab.
Nun steuerte sie auf Frau Müller-Bleibtreu zu.
"Sagen Sie, meine Liebe, möchten Sie mir nicht verraten, wo Sie herkommen?"
"Aber gern", erwiderte die alte Dame freundlich. "Wir haben Fräulein Fick besucht, Hubers Brieffreundin – in Wixhausen."
"Sie also auch …" murmelte Frau Schniepe.
Im Garten traf sie auf Narrbert, der dort am Zaun lehnte.
"Sag Narrbert, wo wart ihr, klär du mich mal auf!"
"Haben die Andern das nicht erzählt?" der verwunderte sich..
"Wir waren in Wixhausen bei Fräulein Fick - Hubers Brieffreundin." Er lächelte sie an.
"Namen gibt’s, die gibt’s gar nicht. Hab ich nicht recht?"
"Da hast du wohl recht …" murmelte Frau Schniepe.
Während sie so da stand, kam Frau Meseke vorbei. Sie beugte sich über den Zaun.
"Sagen Sie, Frau Schniepe, wo sind eigentlich Horst und seine Freunde gewesen?"
"Ach, die waren in Wixhausen bei Hubers Brieffreundin – dem Fräulein Fick!" gab sie zur Antwort.
Frau Meseke starrte sie an.
"Sie sind ein Ferkel, wissen Sie das!?" – und stiefelte davon.