Ein Mann namens Horst - neuzeitliche Narreteien

20.03.2007 um 15:14 Uhr

Ohne Worte

"Meine Nichte Gundula hascht", Frau Schniepe war entsetzt.
"Stellen Sie sich das nur vor."

"Mir unbegreiflich", meinte Huber.
"Wie soll einer diese jungen Leute verstehen!?"

Er schaute nervös zur Uhr.
"Aber nichts für ungut, liebe Frau Schniepe,
ich hab es eilig. -
Ich muss mir noch schnell ein paar Träger Bier holen."

Er grinste beseligt. "Flüssignahrung für Junggesellen!"

17.03.2007 um 15:25 Uhr

Ein Sex-Guru

Heide-Lore, Frau Schniepes Nichte, war nach Indien zu ihrem Guru geflogen.

"Du, sag mal Horst", fragte sie Horst. "Der Bhagwan ist ja eigentlich schon tot und die Heidelore hat einen ganz anderen Guru.

Machen eigentlich alle Gurus in Indien so ununterbrochen nur nackten Sex?"

"Aber in keinster Weise", stellte Horst richtig.
"Wie kommen Sie denn eigentlich darauf?"

"Naja", Frau Schniepe kämpfte mit ihrer Peinlichkeit.

"Was meint denn die Heide-Lore bloss immer mit seinem Arsch-Rahm??"

15.03.2007 um 19:41 Uhr

Freundschaft - plutonisch

"Mein erster Freund hiess Waldemar",
erzählte Frau Schniepe.
"Es war aber eine rein plutonische Freundschaft."

"Platonisch", korrigierte Horst.
"Es ist platonisch gewesen."

"Als ob du wüsstest, wie es gewesen ist",
Frau Schniepe reagierte leicht ärgerlich.
"Ob dieser Römer nun Plato oder Pluto hiess –
das ist doch gehupft wie gesprungen."

Sie nahm einen Schluck Tee.
"Jedenfalls ich, für meinen Teil, bin nicht
mit ihm ins Bett gesprungen.

Das kommt mir nicht in die Tüte, Waldemar,
habe ich gesagt.

Außer auf Pluto lasse ich mich
auf nichts ein!"

06.03.2007 um 12:59 Uhr

Eine Alternative - du sparst sogar Geld …

"Es fällt mir so schwer, meine Wohnung sauber zu halten", klagte Horst. "Vielleicht sollte ich jemanden zum putzen kommen lassen…" sinnierte er. 

"Vielleicht sogar zum Nacktputzen, das gibt es ja auch. Das wäre doch mal was, es kostet zwar etwas mehr Geld…"

"Oder du putzt selber nackt!" Narrbert wusste eine Alternative. "Das wäre doch auch mal was  - 

und du sparst dabei sogar Geld."

- inspiriert durch einen Austausch in: Zebulons Zauberkarussell -

02.03.2007 um 15:55 Uhr

Wie kommt das ins Internet ?

"Das habe ich im Internet entdeckt."
Heinz griente. "Hör zu. –

Alle Kinder gingen brav
auf die Toilette -

nur nicht Horst, der
machte in den Forst."

"Wie das nun wieder ins Internet kommt!"
Horst schaute ärgerlich.
"Das bräuchte nun wirklich nicht jeder zu wissen. –

Außerdem war es das Wäldchen
hinter Tante Hiltrud’s Haus!"

28.02.2007 um 12:53 Uhr

Zweitausend – Besucher – Feier - >in Horst’s und Narrberts Weblog<

Zweitausend Gäste waren da –
Frau Schniepe ruft : Tirallalla
!
Drum feiern wir
mit Saft und Bier –
und machen weiter: ist doch klar
!!  Sonstige  Fröhlich  Verrückt  Verrückt   Fröhlich

"Sind schon alle da?" wollte Horst wissen.
"Alle." Stellte Narrbert fest.
"Nur die noch nicht da sind, kommen noch!

"Das sag ich doch die ganze Zeit!"
Zebulon rief es vom kalten Buffet herüber.
"Nur auf mich hört wieder keiner!"

"Wem sagst du das!?" Alien-Heiner hatte bisher vergeblich nach Interessenten ausgeschaut, denen er seine Theorien erzählen konnte.

Zora, Prosaria und Leo stiessen gerade an –
und Ideon und KFM stiessen dazu.

Schelmtraud und die Neu-Seh-Land-Fee tranken Brüderschaft ;
sie unterhielten sich darüber, dass es eigentlich Schwesternschaft heissen müsste

- und Knut und Fred hatten eine Elch-Fraktion gebildet.

Die Zweitausend–Besucher–Feier in NarrbertsWelt war in vollem Gange
- nur Horst war noch etwas ungeduldig.

"Sie ist noch nicht gekommen"
- er meinte Uschi Obermaier.

Nach seinem Kino-Besuch "Das wilde Leben" hatte er sie angeschrieben und eingeladen –
sie wusste noch nicht ob sie es ermöglichen konnte.

"Sie hat Keith Richards kennengelernt und Mick Jagger,
Rainer Langhans ebenso …
bloss mich kennt sie noch nicht.

Heute hätte sie Gelegenheit",
murmelte er. –

"Was für eine Gelegenheit!"

26.02.2007 um 12:08 Uhr

Zölibat - >der Hauptgrund<

"Warum müssen Priester eigentlich im Zölibat leben?"
wollte Frau Schniepe wissen.

"Nun", erwiderte Narrbert. "Das hat wahrscheinlich verschiedene Gründe.

Aber der Hauptgrund …" Er dachte scharf nach.

Der Hauptgrund?"

"… ist vermutlich der, dass sie sich sonst zu stark vermehren würden!"
-  aus: NarrbertsWelt; besucht ihn auch dort mal - - > http://narrbertswelt.twoday.net  - Fröhlich

25.02.2007 um 15:23 Uhr

"Sie sind ein Ferkel !"

Huber hatte mit Horst, Frau Müller-Bleibtreu und Narrbert eine Reise unternommen.
Sie kamen gerade zurück.

"Sagen Sie, Huber, wo wart ihr denn?"
wollte Frau Schniepe wissen.
"Wir haben Fräulein Fick besucht, meine Brieffreundin – in Wixhausen." Huber strahlte.

Frau Schniepe starrte ihn an.
"Sie sind ein Ferkel, wissen Sie das!?"

Jetzt lief ihr Horst über den Weg.
"Du Horst, sag mal, wo wart ihr denn?"
Horst freute sich. "Wir haben Fräulein Fick besucht, Hubers Brieffreundin – in Wixhausen."
"Du bist ein Ferkel, weißt du das!?" Frau Schniepe wandte sich ab.

Nun steuerte sie auf Frau Müller-Bleibtreu zu.
"Sagen Sie, meine Liebe, möchten Sie mir nicht verraten, wo Sie herkommen?"
"Aber gern", erwiderte die alte Dame freundlich. "Wir haben Fräulein Fick besucht, Hubers Brieffreundin – in Wixhausen."
"Sie also auch …" murmelte Frau Schniepe.

Im Garten traf sie auf Narrbert, der dort am Zaun lehnte.
"Sag Narrbert, wo wart ihr, klär du mich mal auf!"
"Haben die Andern das nicht erzählt?" der verwunderte sich..
"Wir waren in Wixhausen bei Fräulein Fick - Hubers Brieffreundin." Er lächelte sie an.
"Namen gibt’s, die gibt’s gar nicht. Hab ich nicht recht?"
"Da hast du wohl recht …" murmelte Frau Schniepe.

Während sie so da stand, kam Frau Meseke vorbei. Sie beugte sich über den Zaun.
"Sagen Sie, Frau Schniepe, wo sind eigentlich Horst und seine Freunde gewesen?"

"Ach, die waren in Wixhausen bei Hubers Brieffreundin – dem Fräulein Fick!" gab sie zur Antwort.

Frau Meseke starrte sie an.
"Sie sind ein Ferkel, wissen Sie das!?" – und stiefelte davon.

24.02.2007 um 15:43 Uhr

- als erstes kommt das Dichten ...

"Wenn nur all das Garstige nicht wäre im Leben",
klagte Horst. "All das Schwierige, Schmerzhafte und Leidvolle…"

"Willst Dunkles du stets flieh’n und meiden,
schaffst du dir immer wieder Leiden –
heiter, gelassen nicht mehr flieh’n
bedeutet himmelwärts zu zieh’n !"
sinnierte Narrbert.

"Grossartig." Frau Müller-Bleibtreu und Frau Schneider-Lützgendorf fühlten sich angesprochen.

"Du begegnest den Widrigkeiten des Lebens also stets mit heiterer Gelassenheit!?"

Narrbert lächelte.
"Was verlangt ihr von einem einfachen Poeten?
Als erstes kommt das Dichten –

und später das Verrichten!"

23.02.2007 um 15:04 Uhr

Da rettet nur eins !

"Du warst im Kino?" fragte Heinz.
"Mit Inge. Im Herrn der Ringe!" – Horst war völlig aus dem Häuschen.
Mit nie dagewesener Weitschweifigkeit begann er zu erzählen.

"Keiner von uns hat den Film nicht gesehen!" unterbrach ihn Klaus-Jürgen.
"Und ich soll das wieder wissen."

Sofort fand er zu seiner Euphorie zurück.
"Beim nächsten Fasching sollte ich als Troll gehen. Was haltet ihr davon?"

"Starke Idee." meinte Klaus-Jürgen. "Aber wär es nicht auch toll, dich zu verkleiden?"

Kurze Verständnislosigkeit. Und wieder Euphorie.
"Oder als Horstli, der Zwerg.
Oder gleich als Prinz Aragorn – Schwarm aller Elbinnen zwischen zwanzig und vierzig."

"Zwischen zweihundert und vierhundert", verbesserte ihn Narrbert liebevoll.
"Elben werden älter als wir."

"Unwesentlich" Horst war nicht zu stoppen.
"Ich stelle mir gerade vor – ich, mit wenigen Getreuen – gegenüber ein riesiges Heer von Orks!"

"Da rettet die armen Orks nur eins" murmelte Narrbert.
"KLAPPE. MITTAGSPAUSE!"

22.02.2007 um 13:29 Uhr

Nicht der! - >aus dem *Krieg der Sterne*<

Horst hielt sein Laserschwert griffbereit. 

"Ja, ja, der Fasching", bemerkte Silke. "Ist Luke Skywalker wieder unterwegs?"

"Nicht der!", erwiderte Horst. "Er machte einem Anderen Platz.  

In der Galaxis der Knüller – 

Horst Skymüller."

21.02.2007 um 14:09 Uhr

Fensterln

Narrberts Onkel Narrsepp und Tante Schalktrud waren zu Besuch gekommen.
Sie hatten gerade Goldene Hochzeit gefeiert, ihre Beziehung hatte allen Stürmen des Lebens getrotzt.

"Was hat euch eigentlich so richtig zusammengebracht,
ich meine, eure Liebe entfacht?"
Horst war neugierig.

"Das Fensterln", erwiderte der Onkel.

"Verstehe, du bist bei ihr eingestiegen,
ihr hatte eine wunderbare Nacht!?"
Horst schien es klar.

Der alte Narrsepp schüttelte den Kopf.
"Ich fiel von der Leiter – es hat höllisch gekracht!

Sie hat mich unten liegen seh’n –
da war es um ihr Herz gescheh’n!"

19.02.2007 um 18:06 Uhr

Doofmichel !

"Ach, wie gut dass niemand weiss, dass ich Rumpelheinzchen stiess! – Kanntet ihr den schon?" Horst grinste breit.  

Elmer und Klaus-Jürgen schienen die Breite seines Grinsens noch überbieten zu wollen.  

"Ha ha", machte Heinz. "Ich lache mich tot.  

Das ist nun wirklich ein Schwach-Geck – und mit so einem Bart." Er hielt seine Hand fast einen halben Meter vor sein Kinn.  

"Wenn ich mich angesprochen fühlen würde, würde ich sagen, was seid ihr Doofmichel! 

Da ich es nicht tue, sage ich es nicht – 

Was seid’s ihr Doofmichel!" 

-  nach einer Anregung von MagicIdeon  -

19.02.2007 um 17:39 Uhr

ehrlich gesagt blöd!

Silke war stolz. Fotos von ihr sollten in einem Bild-Band veröffentlicht werden. 

"Was sind das für Bilder", fragte Horst interessiert. "Ich meine, was für Motive?" 

"Oh, das sind meine bisher Besten – Fotos von einem Adler-Horst. Die sind mir wirklich gelungen!" 

"Das glaub ich", murmelte Horst. "Und freut mich auch echt für dich. 

Aber dass du den Vogel nun Horst nennen musstest – 

das finde ich ehrlich gesagt blöd!"

-  inspiriert durch KFM  -

17.02.2007 um 13:22 Uhr

Erster geworden - >Satsang mit Wolf-Rüdiger<

"Satsang mit Wolf-Rüdiger – Erleuchtung – na, hallo!" Frau Müller-Bleibtreu wies auf das fotokopierte din-A4-Plakat an der Pinwand. "Guck mal, Horst." 

"Mensch, Wolf-Rüdiger, dich kenn ich doch!" erregte sich Horst. 

"In der Schule hat er mir immer das Pausenbrot geklaut. Und vor drei Jahren, als wir uns wiedertrafen, haben wir stundenlang über Esoterik diskutiert. Jeder wollte sehen, wer den grössten Durchblick hat. 

Und jetzt ist er vor mir erleuchtet – und gibt eigenhändig Satsang." 

Horst schaute bekümmert. "Das wurmt mich schon, dass er von uns beiden erster geworden ist."

16.02.2007 um 15:22 Uhr

Einschlaf – Methoden

Horst sah übermüdet aus. "Hast wohl nicht viel geschlafen, letzte Nacht?", meinte Frau Schniepe.

"Ich konnte und konnte nicht einschlafen", klagte Horst.

"Da gibt’s eine alte, wirksame Methode - das sogenannte >Schäfchen zählen<", Frau Schniepe wusste Rat.

"Du stellst dir einfach Schäfchen vor, die über dein Bett hüpfen .. Schäfchen ohne Ende .. du zählst sie und zählst sie.
Irgendwann bist du eingeschlafen!"
"Das habe ich ja versucht", meinte Horst. "Bloss mit Schäfchen wurde es mir zu langweilig. –

Ich habe mir einfach nackte Frauen vorgestellt, die über mein Bett hüpfen .. nackte Frauen ohne Zahl .. ..

Nach drei Stunden war ich leider immer noch wach!"

16.02.2007 um 14:59 Uhr

Inter-"nett" !?

Horst schaute grimmig. "Was ist mit dir, Horst?" erkundigte sich Frau Schniepe. "Hat dir jemand auf den Schlips getreten?" 

"Mich hat einer Blödkopf genannt." Horst schaute noch grimmiger. 
"In einem Chat-Room im Internet." 

"Auch das noch!" Frau Schniepe konnte es nicht glauben. "Und dabei heisst es nun >Inter nett<. 

Ich finde die, die überhaupt nicht nett sind – 

die sollten da auch nicht reindürfen!"

15.02.2007 um 16:50 Uhr

MULDER LEBT! - >Alien Heiner 3<

Heiner gab seit neuestem ein Flugblatt heraus, um über Alien-Themen aufzuklären. Er nannte es "Der einsame Schütze" – benannt nach drei Anti-Alien Aktivisten aus Akte-X. Narrbert und Horst lasen darin, sie wollten es mit ihm nicht verderben. 

"Meine neuste Theorie ist: Mulder gibt es wirklich!" Heiner war heute besonders aufgekratzt. "Und die Einsamen Schützen ebenso. 

Die Macher der Serie wussten um die Gefahr – sie wussten aber auch, dass ihnen niemand glauben würde.  Die Welt war noch nicht soweit. So haben sie die Wahrheit in eine Filmhandlung verlegt – in der Hoffnung, auf Menschen wie mich – Menschen, die Ohren haben, um zu hören." 

"Das kommt mir etwas abgedreht vor." Horst konnte nicht lügen. 

"Das sage ich euch doch!", Heiner war nicht zu stoppen. "Die Filme sind jetzt abgedreht – doch die Wahrheit ist irgendwo da draußen - MULDER LEBT! 

Da beweise doch mal einer das Gegenteil!"

13.02.2007 um 11:45 Uhr

Alien Invasion 2

"Ich ahne, wie die Ausserirdischen uns unterwandern",
Alien Heiner sprach im Flüsterton.

"Ihre Frauen bieten Telefon-Sex an - sie verleiten uns auf diese Weise zur Paarung.

Und später tragen sie Hybride aus ... Halbmenschliche, für eine neue Rasse."

"Und woher weisst du das, ich meine, wie kommst du darauf?"
Horst war sprachlos.

"Ich habe es geträumt - aber es war eine Vision, da bin ich sicher."
Heiner war sich sicher.

"Es läuft über Telefon-Sex, aber ich habe es durchschaut - jede könnte eine von ihnen sein.

Doch nicht mit Heiner", er schaute jetzt listig.

"Ich nehme auch da ein Kondom!"

12.02.2007 um 15:31 Uhr

SAUGMICHEL 2000

Horst und Bertfried sassen beim Tee. "Ich war durchaus nicht immer im Büro", erzählte Bertfried. "Ich habe vorher versucht, mir meinen Traum als Staubsauger-Vertreter zu verwirklichen. Aber ich habe, was mir unbegreiflich ist, keine guten Erfahrungen gemacht.

Dabei war der SAUGMICHEL 2000 nun wirklich super – und ich hatte eine schöne Anstellung bei ‚Saugmichel @ Söhne’."

"Und was waren das für schlechte Erfahrungen?" Horst war interesssiert.

"Nun ja, schon mein erster Hausbesuch, ich kam gar nicht erst dazu – die Frau beugte sich aus dem Fenster, im ersten Stock, und fragte mich, was ich wolle."  "Ja, und du?"

"Na ja, ich rief eben zu ihr hoch. 'Ich habe meinen SAUGMICHEL dabei', rief ich – der ist wirklich super. Lassen Sie mich doch mal herauf!"

"Ja, und dann?"  "Flog ein Wassereimer herunter, es kann natürlich sein, dass sie die Blumenkäsen begiessen wollte, dass es keine böse Absicht war. Ich war jedenfalls nass und entmutigt. Und stell dir vor, das zweite Mal war auch nicht besser."

"Wie war es da?"  "Na ja, die Frau hatte eine Kette an der Tür, sie schaute durch den Spalt. Und ich …" "Und, was sagtest du?"

"Ich sagte, ich bin mit meinem Saugmichel hier, wenn ich mal herein dürfte, könnte ich ihr den zeigen – sie hätte wirklich viel davon!"

Er schaute betrübt. "Sie meinte, ich müsse ein völlig gottloser Kerl sein – dabei sang ich sogar im Kirchenchor"

"Unbegreiflich!" Horst goss ihm neuen Tee ein. "Wie lief es das nächste Mal?"

"Das nächste Mal", Bertfried schaute leicht verwirrt, "Da war es ein älterer, betrunkener Mann – der gröhlte immer 'Au ja! Au ja – nur herein, und ja nicht den Saugmichel vergessen'. Dabei war ich doch wegen dem gekommen."

"Aber da hättest du doch…", meinte Horst. "Das wäre die Sache gewesen!"

"Wäre es." Bertfried war nun sehr klar. "Aber von Bertfried soll niemand sagen, er verleitet Angetrunkene!"