Ein Mann namens Horst - neuzeitliche Narreteien

01.01.2007 um 15:21 Uhr

>>Werbe - Unterbrechung<<

a a a h . . . a a a a h  -  im Hös'chen alles klar ?

0 1 9 0  -  wähl sechs mal die Sexx  -

Frag nach Sieglinde

- von vorn und von hind'e !

- Bitte nicht vor 23.00 Uhr lesen -

01.01.2007 um 15:05 Uhr

Erstmal mit Silke

"Ich hoffe, ich kann Silke mal dazu überreden, mit mir Tantra auszuprobieren", meinte Horst. "Als erstes hab ich ihr schonmal ein Buch darüber geschenkt."

"Ja, dann erklär mir doch mal, worum's dabei eigentlich geht", wollte Jens-Dieter wissen. "Ist das eigentlich nur Sex?"

"Im Gegenteil!" stellte Horst klar.

"Man verschmilzt dabei zwar mit dem Partner - aber dann, und dabei.. verschmilzt man mit dem Göttlichen, mit dem ganzen Kosmos sozusagen.

Ozeanische Gefühle kriegst du, wenn es klappt!"

"Und wenn es nicht so klappt, ich meine, mit dem ganzen Kosmos zu verschmelzen??" fragte Jens-Dieter.

"Naja, dann verschmelze ich eben erstmal mit Silke." Horst schien nicht unzufrieden.

"Das ist doch auch schonmal nicht schlecht."

31.12.2006 um 14:47 Uhr

- und ab damit !

"Am Wochenende gibt's wieder Bohlen im Fernsehen.
Da freut sich der Huber",
freute sich Huber.

"Was Sie nicht sagen", entfuhr es Horst.

"Ich schaue nicht so oft Fernsehen", meinte Narrbert.
"Aber ich mag Bowlen auch
- nur lieber real. -

Die Kugeln greifen
- und  a b  d a m i t !"

31.12.2006 um 14:44 Uhr

S e x

"Ich würde so gern viel mehr Sex haben" jammerte Horst.  "Warum bloss das Enthaltsam-sein-müssen erfunden wurde!?"

"Vielleicht will es uns etwas lehren!?" sinnierte Narrbert.

"Der Normalverbraucher ist nur dem Pimmel nah - er mag nicht klagen.

Doch der Geniesser ist auch dem Himmel nah -

Lässt sich mehr sagen?"

30.12.2006 um 20:40 Uhr

Erstmal setzen - >Bei Frau Pinkepank<

Nach reiflichem Überlegen hatte Heinz Frau Pinkepank aufgesucht. Wie man ja weiss, vermag sie in der Glaskugel die Zukunft zu schauen.

"Wie war es?" fragte Horst. "Hat sie etwas gesehen?"  "Ja, schon." meinte Heinz.

"Nun spann uns nicht auf die Folter, was sah sie?" Elmer und Klaus-Jürgen wurden ungeduldig.

"Naja - sie sollte nach etwas Ausschau halten, wo jeder sagen würde: Nun musst du dich erstmal setzen, Heinz.  Ihr wisst schon. Darum bat ich sie."

"Das ist gut", bekräftigte Horst. "Erblickte sie etwas - in dieser Art?"

"Ja schon." Heinz sprach leicht zauderlich.

"Ich bekomme einen neuen Bürostuhl!"

28.12.2006 um 19:54 Uhr

Sag doch gleich! - >Horst und Mutter<

Es war der erste Weihnachtstag. Horst und Mutter saßen zu Mittag. 

"Du hättest ruhig mal den hellen Pullover anziehen können, den ich dir geschenkt habe." sagte Mutter.

"Ich habe den dunklen Pullover angezogen, den du mir geschenkt hast." sagte Horst. 

"Ja, und den Hellen, den magst du wohl nicht!?" beharrte Mutter.  "Doch", entgegnete Horst. 

"Und warum kannst du ihn dann nicht mal tragen? Man kann seiner Mutter ja auch mal eine Freude machen."

Horst zog seinen Pullover aus.  "Und was machst du nun?" wollte Mutter wissen. 

"Ich ziehe den dunklen Pullover aus", erwiderte Horst.  "Ja, und weshalb das?"  "Ich ziehe den hellen Pullover an."

"Ach", sagte Mutter.  "Und der Dunkle  – 

Sag doch gleich, wenn er dir nicht gefällt!"

25.12.2006 um 15:59 Uhr

Kinder,Kinder, was für eine Feier! - >Ein Intermezzo Blogigo<

"Kling Glöckchen, Klinge linge ling!" - es hallte durch Frau Schniepes Wohnzimmer. Es war der zweite Weihnachtstag, auch Horst war von Mutter zurück - und alle waren gekommen.

Klaus-Jürgen, Elmer und Heinz, Frau Müller-Bleibtreu, Frau Schneider-Lützgendorf und Frau Pinkepank... Schelmtraud, Huber, Bertfried - und viel andere.

Sogar Gäste  aus anderen Weblogs - so versuchte Huber von Leo das Rezept von Glögg zu entlocken, Schelmtraud sprach mit KFM über Autos - und Zebulon und die Rote Zora scherzten und tranken Punsch.

"Kinder, Kinder - was für eine Feier!" Frau Schniepe rief es wieder und wieder.

"Leise rieselt der Schnee" - laut hallte es durch das Wohnzimmer - obwohl es gar nicht schneite.

Dafür rieselte es anderswo - aus Hubers Mund, und herunter, an der Hauswand. Er hatte tief ins Glas geschaut.

"Ich fühle mich - wie in Zebulons Zauberkarussell.." Sein Blick war glasig. "Alles dreht sich.. und dreht sich..."

"Kinder, Kinder - was für eine Feier!" Frau Schniepe rief es wieder und wieder, während Bertfried und Zebulon sich bekannt machten.

 "Ich heisse Bertfried", sagte Bertfried.  "Du kannst Bertfried sagen."

"Bertfried." sagte Zebulon.  Jetzt schneite es.

Und zur Freude aller schneite Narrbert herein. "Kinder, Kinder" rief er. "Was für ein Fest!"

 

 

 

 

23.12.2006 um 12:44 Uhr

O Tannebaum

Horst und Mutter saßen vor Mutters Baum. Es war das Fest der Freude.

"O Tannebaum, O Tannebaum, wie grün..."  "Also Horst, bitte! Muss das denn sein? Du könntest schon mir zuliebe einmal richtig singen. Nochmal von vorn!"

"O Tannebaum, O Tannebaum, wie grün..."  - "Siehst du, es geht doch - Fangen wir nochmal an."

"O Tannebaum, O Tannebaum, wie grün..."  - "Ist es so recht?" "So ist es recht. Warum nur nicht gleich so? Wir fangen noch mal an!"

"O Tannebaum, O Tannebaum, wie grün..."  - "Aber immer musst du zuerst querschiessen. Kannst du nicht einmal gescheit singen!? Ich gehe gleich auf mein Zimmer! -

Dann siehst du ja mal wieder, was du davon hast!"

21.12.2006 um 13:20 Uhr

Globaler Orgasmus

"Habt ihr schon vom >Globalen Orgasmus< gehört?" Frau Müller-Bleibtreu blickte fragend in die Runde.

Horst war hocherregt. "Global? Sie meinen, dass auch die Planeten - so miteinander - ich meine...?"

"Papperlapapp! - es geht um den Frieden! US-Friedensaktivisten rufen zum >Globalen Orgasmus< auf." Sie las aus der Zeitung vor.

"Mit der am Tag der Wintersonnenwende stattfindenden Aktion erhofft man sich einen positiven Einfluss auf das Energiefeld der Erde. - Hört weiter zu: Kalifornische Friedensaktivisten wollen sich mit einem weltumspannenden Orgasmus für den Weltfrieden einsetzen. Männer und Frauen in aller Welt sind an diesem Tag aufgerufen, sich aktiv am 'Globalen Friedens-Orgasmus' zu beteiligen."
"Unfassbar!" rief Horst.

Frau Müller-Bleibtreu bekam eine Volkshochschulstimme. "Die Kombination von hoch energetischer Orgasmusenergie im Verbund mit friedlichen Gedanken könnte einen noch grösseren Effekt haben, als frühere Massenmeditationen und Gebete - heisst es in einer Mitteilung der Aktivisten. -

Versteht ihr, alle Teilnehmer am Friedensorgasmus sollen ihre Gedanken dabei auf den Frieden richten. Man erhofft sich, so quasi, einen positiven Einfluss auf das Energiefeld der Erde."

Heinz hatte weg geschaut. Horst war präsent wie selten.
"Diese Aktion", stiess er hervor "wird das Gesicht der Erde verändern. Unwiderruflich!"

Narrbert dachte nach.
"Und wenn nicht" freute er sich, "gilt hier das alte Motto: Dabei sein ist alles!"

21.12.2006 um 12:23 Uhr

Parallele Welten

"Es gibt übrigens parallele Welten - in denen alles genauso ist, und doch alles ganz anders. Und in jeder lebt ein Doppelgänger von uns."
Narrbert führte seinen Tee zum Mund.

"Schon klar" meinte Horst, "es gibt diese Theorie.
Ich habe auch davon gehört, bloss wissen tut es keiner!"
"Wissen tut's vielleicht keiner, aber ich bin dort gewesen - ich komme gerade aus so einer Welt."

Horst fiel die Kinnlade herunter. "Unfassbar!" rief er.
"Erzähl, wie ist es da, in Deutschland?"

"Nun", Narrbert begann zu erzählen. "Frau Merkel ist auch Kanzlerin..."
"Mannoman", Horst unterbrach ihn. "Das gleiche Spiel also wie hier!"

"Nein gar nicht. Sie ist Vorsitzende einer ökologisch radikal-demokratischen Partei, die die Regierung stellt.
Die Menschen arbeiten meist nur zwanzig Stunden, gehen mit 58 in Rente und sind ziemlich gut drauf, das glaubst du gar nicht. Und die Chefs - an den Arbeitsplätzen halt, werden alle drei Jahre neu gewählt."

"Mannoman", Horst wiederholte sich."Ich glaub es ja nicht.
Und ich, naja und auch du - hast du uns getroffen? Geht es mir gut?"

"Keine Sorge. Mein anderes Ich hat mich herumgeführt - und dich hab ich natürlich auch getroffen. Du bist verheiratet, ich meine Horst 2 - er hat drei Kinder. Das Vierte ist unterwegs!"

"Mannoman!" Horst war zu keiner anderen Äusserung mehr fähig.
"Was für eine Welt, und ich muss hier sein!"

"Und am erstaunlichsten fand ich den Huber", fuhr Narrbert fort.
"Er war bisexuell dort, lebte mit seinem Freund Arnold zusammen."

"Guter Gott!" rief Horst. "Das darfst du ihm nicht erzählen.
Er würde - ich glaube aus dem Fenster springen!"

"Das wäre fatal!" Narrbert war voller Sorge.
"Er spränge aus dem Fenster und vergäße, dass er im ersten Stock wohnt. -

Womöglich wär sein Hintern blau lädiert -
statt, wie man's kennt, er selber blau!"

18.12.2006 um 16:17 Uhr

Knecht Ruprecht - mehr als echt!

"Ho Ho, ich bin Knecht Ruprecht, ihr wisst schon, der mit dem besonderen Sack..."  Horst spürte Zufriedenheit, alles lief bestens. "Aber auch der Mann, mit der dicken Rute. Wart ihr denn alle brav?"

Die Kids in Gittes Wohnzimmer waren Aufmerksamkeit pur. "Klaro!"  "Was glaubst du denn?"  "Wir sind die Bravheit selbst!"

Svenni, ein Junge aus der Nachbarschaft, nahm Gitte beiseite.

"Bisher hab ich gedacht, er wäre eine Erfindung" flüsterte er, "aber der hier ist mehr als echt - dies kann nur der Knecht selber sein.

Mich wundert nur, dass er so horstmäßig rüber kommt." Er dachte angestrengt nach.

"Dieser Mann ist klar älter, mit seinem weissen Bart. Könnte es sein, dass sie ihn geklont haben? -

Und dass Horst in echt ein geheimes Forschungsprojekt ist?"

17.12.2006 um 15:27 Uhr

Noch mehr wie Robin Hood - >Schelmtraud in town<

Auch Schelmtraud unternahm Zeitreisen. Bisweilen jedenfalls.

"Erwähnte ich, dass ich eine heisse Affäre mit Till Eulenspiegel hatte?" Sie wirkte verträumt.

"Doch nicht DER Till Eulenspiegel !?!"
Horsts Mund stand offen.

"Aber hallo! Bloss leider nur eine Nacht.
Er musste dann weiter. Und auch ich musste zurück.
Die Zeitmaschine, wisst ihr, hatte ich von Spock ausgeliehen. Und Vulkanier sind sehr penibel, was den Rückgabetermin angeht."
Ihre Augen leuchteten. "Aber schön war's!"

"Und, machst du's bald wieder - ich meine, so in der Zeit zurück..!?" wollte Klaus-Jürgen wissen.
"In einigen Wochen geht's in den Sherwood Forest", berichtete sie. "Da treffe ich den Robin wieder. -

Ich hab ihm das Köstüm versprochen, das Kevin Kostner getragen hat, ihr wisst ja, im Kino - ich hatte ihm davon erzählt. Er ist ein wenig narzisstisch - das käme cool, meinte er."

Sie juckte sich an der Nase.
"Und ich nehme ihm noch eine grüne Mütze mit - aus dem Faschingsladen. -

Dann sieht er noch mehr wie Robin Hood aus!"

17.12.2006 um 13:55 Uhr

ARAC ATTACK - Das Urvieh

Die Freunde trafen sich bei Klaus-Jürgen zu einem Videoabend. Zunächst sassen sie noch zusammen und tranken Tee oder Wein. Auf einmal kroch unter dem Sofa eine Spinne hervor.

Horst kreischte auf. "Ein Getier!" schrie er. "Ein Untier. Ein Urvieh!"   'Mann' schmunzelte liebevoll. Alle wussten von Horstens Spinnenphobie.

"ARAC ATTACK!" freute sich Elmer. "Ich wusste nicht, dass es heute abend Arac Attack gibt!" Er zog seine Sandale aus. "Ich werde das Monster erlegen!"

"Das wär daneben", sagte Horst. "Es hat das gleiche Recht zu leben, wie wir. Nur..." er stand jetzt in der äussersten Ecke des Raumes, "...es ist eben ein Ungetüm. Wie die alten Urdrachen früher. Heinz, Klaus-Jürgen, bitte bringt sie hinaus!"

Erst in diesem Moment bemerkten sie Bärbel, die im Türrahmen stand und alles mit angehört hatte.

"Die Recken von Camelot hätten sich aber dem Urdrachen selbst gestellt - anstatt zu delegieren." Ihre Augen lachten. "Zumal, wenn eine, sozusagen Jungfrau dabei ist!"

Blitzschnell war Horst aus dem Zimmer und ebenso schnell wieder zurück. Er hatte aus dem Abstellraum einen Besen mitgebracht, stand erneut in seiner Ecke - dessen Spitze auf die Gefahr gerichtet.

"Das ist es nicht!" rief er. "Ich bin bereit zum Kampf. Nur - dieses Viech ist ein Insekt. Es hat nicht die Intelligenz des alten Drachengeschlechts. Es versteht mich gar nicht, seht ihr - es macht gar keine Anstalten, sich auf einen Kampf einzulassen."

Für Augenblicke verschlug es den Anderen die Sprache.

Dann fuhr Horst - diesmal bedeutend zaghafter - fort.  "Naja... und sie einfach nur hinauszutragen ist eines Edelmannes nicht würdig, ist es nicht so!?"

16.12.2006 um 16:51 Uhr

pränatal

Horst war überzeugt davon, dass eine pränatale Störung bei ihm vorläge. Im Laufe eines Jahres studierte er sämtliche ihm zugängliche psychologische und medizinische Literatur diesbezüglich und empfand es als Fügung des Schicksals, dass am kommenden Wochenende ein grosser Kongress zu diesem Thema stattfand. Er zählte bereits die Tage, bis zu diesem Ereignis.

"Was sagst du dazu?" fragte er Narrbert.

"Gutes Thema, guter Kongress. Gutes Vorhaben, da hinzufahren." meinte Narrbert nachdenklich. "Nur..."

"Nur?" wollte Horst wissen.

"Nur solltest du nicht die ganze Zeit so ein pränatales Gesicht machen", erwiderte Narrbert freundlich.  

16.12.2006 um 16:35 Uhr

Mit etwas Übung

"Manche Frauen kommen daher, dass einem schwindelig werden könnte vor Entzücken", bemerkte Horst. "Was soll man da nur machen?"

"Am besten, ein Gesicht - dass die Frauen ebenfalls schwindelig werden vor Entzücken", erwiderte Narrbert.

Er nippte am Weinglas.  "Du wirst das schon hinkriegen -

mit etwas Übung - vor dem Klo-Spiegel!"

16.12.2006 um 16:25 Uhr

Erotischer Roman

"Dimitri Genitalow blickte genüsslich auf die zwölf unbekleideten Damen, die sich zu seinen Füssen räkelten." Horsts Gesicht verriet ebenfalls Genüsslichkeit.

">Na dann<, knurrte er und kippte ein letztes Glas Wodka herunter."

"Was fantasierst du da?" Klaus-Jürgen geriet in heftiges Kopfschütteln. "Deine Tagträume werden auch immer bizarrer."

"Unfug!" Horst war nicht frei von Ärger. -

"Ich schreibe einen erotischen Roman, der in Russland handelt."

15.12.2006 um 19:52 Uhr

HORST - oder "Die Affirmationen"

"Ich bin glücklich und voller Lebensfreude" - tönte aus Horst's geöffnetem Wohnzimmerfenster. "Ich bin glücklich und voller Lebensfreude!" - jetzt schon lauter. Heftiger.

"Ich bin glücklich und voller Lebensfreude!!" Die Stimme hatte weiter an Lautstärke zugenommen und klang nun wütend, fast drohend. "Ich bin glücklich und voller Lebensfreude!"

Heinz, der draussen stehen geblieben war, bekam das Gefühl, Horst sei in eine Schlägerei verwickelt.

"Sprichst du wieder deine Affirmationen, Horst?" rief er in den Raum hinein.

"Das hört man doch", kam es zurück. -

"Nur mich nervt dieser ständige Gedanke: Das Leben ist eine Qual!!"

15.12.2006 um 19:35 Uhr

Des Sinnes beraubt

"Schwarzbraun ist die Haselnuss!!" - Die Luft war geschwängert von alten Heino-Hits. Klaus-Jürgen hatte seinen Dreißigsten mit Frau Piepenbrinks Achtundsechzigsten zusammengelegt und man beging ein Fest niedagewesenen Ausmaßes.

Horst sass mit leichtem Blues in einer Ecke.

"Caramba, Caracho, ein Whiskey... Frau Piepenbrinks Stimme überschlug sich fast. Caramba, Caracho, ein Jinn!!"

"Caramba, Caracho, Erdmute!" Jetzt setzte Klaus-Jürgen ein, eng an sie geschmiegt. "Du küßt mich - raubst mir den Sinn!"

"Seit sie liiert sind, sind sie wie ausgewechselt" freute sich Narrbert, "ist es nicht wunderbar!?"

"Ja, ja ... " brummte Horst. "Und wer wechselt mich aus?  Ich möchte auch des Sinnes beraubt werden!"

"Lausche einfach der Musik", Narrbert lächelte. -

"Glaubst du nicht, dass sie dir den Sinn ein klein wenig rauben könnte?"

15.12.2006 um 19:19 Uhr

Schon aus Prinzip

"Schaust du manchmal Hardcore-Filme?"  wurde Horst gefragt.

"Theoretisch grundsätzlich nie." erwiderte dieser.

"Schon aus Prinzip."

14.12.2006 um 16:23 Uhr

Veronika, der Horst ist da

"Veronika, der Lenz ist da,  die Vöglein singen trallalla... die Vöglein singen trallalla - Veronika, der Horst ist da!!"

"Was ist mit dir los, wandeln dich Frühlingsgelüste an?" Frau Schniepe schüttelte leicht den Kopf. "Wir haben Ende Dezember."

"Ich soll doch den Weihnachtsmann machen - im Kindergarten, von Gittes Junior", erklärte sich Horst. "Die Erzieherin dort, sie heisst Veronika. Und da dachte ich.. ich dachte..."

".. du trägst noch ein Lied vor, schon klar." Elmer verstand. "Aber der Text sollte schon mehr der Situation angepasst sein."

"Vielleicht so", Narrbert stimmte an. "Veronika, der Horst ist da - als Weihnachtsmann, tirallalla!

Ich steh vor euch mit Zipfelhut..."  - Horst strahlte.

"Schaut, steht mir nicht mein Zipfel gut!?"