Ein Mann namens Horst - neuzeitliche Narreteien

25.11.2008 um 18:37 Uhr

Frau Schniepe weiß Bescheid

"Mit Astrologie, da weiß ich Bescheid!"
Frau Schniepe wußte Bescheid.

"Ich zum Beispiel
  bin »Steinbock« -

 Assistent Zwilling! "

17.09.2008 um 15:41 Uhr

... so viele Hohmos!

"Du, Frau Schniepe, was sind eigentlich Hohmos ?"
wollte Schlawinchen wissen.

"Naja, eeehm –  das sind also Männer, die sich
zum Beispiel in mich, die Frau Schniepe, nicht
verlieben würden."

"Hmm".
  Schlawinchen dachte nach.  

"Das hätte ich jetzt gar nicht gedacht, dass es
so viele Hohmos gibt !"

15.08.2008 um 18:33 Uhr

FEIER FUCK – lieber mit dem Kaffeekränzchen!

"Horst hat mir ein bisschen am Computer
gezeigt", freute sich Frau Schniepe.

"Zum Beispiel Internet-Explorer
  -  das finde ich wirklich interessant.

Das wäre womöglich vielleicht sogar
noch was für mich -  auf meine alten Tage.

Aber von wegen GODZILLA
FEIER -FUCK – "

Sie verzog das Gesicht.

"Da feiere ich doch lieber weiterhin
    mit meinem Kaffeekränzchen !"
                      

15.08.2008 um 17:29 Uhr

Eine andere Art Azteke

"Wieso möchte Bertfried eigentlich nicht
darauf angesprochen werden, dass sein Bruder Atze
den Spitznamen »Azteke hat« ?"
Horst war neugierig.

"In dem Punkt ist er empfindlich",
meinte Frau Schniepe.
"Sprich ihn bitte nicht darauf an, hörst du !?"

"Aber wieso ?" Horst ließ nicht locker.  "Die Azteken –
ich meine, die Azteken waren doch .. .."

"Mag ja sein." Frau Schniepe druckste herum.
"Aber er ist halt, sozusagen, eine andere Art Atzteke –
Bertfried’s Atze  –

die meiste Zeit verbringt er an der Theke !"
                       

23.06.2008 um 17:56 Uhr

Warum heißt Fussball eigentlich Fussball?

 
"Du, Tante Schniepe -  warum heißt Fussball
eigentlich Fussball ?"
wollte die kleine Nichte wissen.

"Naja, sozusagen ..." Frau Schniepe
dachte scharf nach.
"Es ist ja sowas wie Handball, meine ich.

Es ist eigentlich Handball, quasi  -

    wofür man die Füße hernimmt ! "

18.06.2008 um 21:14 Uhr

Also wirklich! - Frau Schniepe redet Klartext

"Wenn man von Türken sich verabschieden tut,
das ist mir so aufgefallen", erzählte Frau Schniepe,
"–  dann fangen die oft von Gülle
an zu reden."

Ein Kopfschütteln.
"Also wirklich, so ein Thema –  und das beim
Sich-auf-wiedersehen sagen,
da sagt man doch eigentlich was Nettes."

Sie schüttelte nochmals den Kopf.
"Dabei ansonsten, das muss ich wirklich sagen,
die meisten Türken, die ich kenne  –

sind wirklich nett !"
                                     

13.06.2008 um 20:42 Uhr

O gottogottogott !

Gefunden bei Zebulon
- - >
 
http://www.blogigo.de/zebulon

Frau Schniepe ist richtig
erschrocken : O gottogottogott !

- und schliesst sich
  den  W A R N U N G E N  an !

Heute folgende Verhaltensregeln
unbedingt beachten:

Vorsichtig bewegen!
Defensiv fahren!

Kein ungeschützter Geschlechtsverkehr!
Keine Kaufverträge abschließen und
nicht heiraten!

10.06.2008 um 17:11 Uhr

Wenn ich nochmal wiedergeboren werde – »Frau Schniepe redet Klartext«

"G a n z  k l a r  –   ich bin
für die Emanzepation", stellte Frau Schniepe fest.

"Dass wir Frauen gleicher berechtigt werden,
als wie die Männer.

Ständig hört man zum Beispiel von Paparazzi
- und meistens nichts Gutes."
Sie schaute energisch.

"Wenn ich nochmal wiedergeboren werde  –
da sag ich mir :  Hertha –  jetzt geh'ste zur Zeitung
und machst es besser.

   Dann werde ich
MAMARAZZI ! "

 

Bildquelle :  http://www.rockspage.de/Rock/bilder.html




                                                                                             (c)  Folker Dangers

21.05.2008 um 16:35 Uhr

Mysterium Frau

Horst las in der Zeitung -  ein Artikel
zum Thema »Mysterium Frau«.

"Eine amerikanische Neuropsychiaterin entschlüsselt,
warum die Frau für den Mann so ein Rätsel ist.

Hören Sie, Frau Schniepe :  Es liegt alles
an den Hormonen –  und ihrer Wirkung im Gehirn
der Frauen. Das behauptet sie jedenfalls.

Und dass in jeder Frau –  denken Sie nur –
mindestens fünf Persönlichkeiten stecken :

Der Engel. Die Tyrannin. Die Zicke.
Die Geliebte.  Und die Mutter."

"Ach Schnickschnack !"
Frau Schniepe schüttelte den Kopf.
"Ich zum Beispiel habe keine Kinder. Geliebte
war ich nie –  ich bin anständig.
Eine Zicke und Tyrannin bin ich auch nicht
- untersteh dich, sowas zu behaupten !"

Sie schaute drohend.
"Und Engel –  das ist nun
etwas übertrieben.
Die Frau kennt Hertha Schniepe bloß nicht.

Zum Beispiel »Putzteufel« –  das trifft es
schon eher !"

                   

15.05.2008 um 13:20 Uhr

Kino – ein neuer INDIANER-JOE

"Im Kino kommt ja mal wieder
ein neuer INDIANER-JOE -  mit Harri Ford",
meinte Frau Schniepe.

"Ist zwar mehr für jüngere Leute,
aber vielleicht sollten wir zwei
mal hingehen, Horst.

Dieser Harri –  finde ich, ist ein
attraktiver Mann."

Sie zupfte ihre Haare zurecht.
"Wenn der INDIANER-JOE mich sieht,
dann denkt er bestimmt : die Hertha Schniepe –

  das wär eine Squaw für mich !"
                                                       

07.03.2008 um 15:58 Uhr

Cam Girls - Unsereins tät's billiger machen!

"Im Internet gibt es jetzt Cam Girls",
freute sich Horst.

"Kämm-Girls – wenn ich das schon höre –
immer dieser neumodische Quatsch!"
Frau Schniepe kam leicht in Rage.

"Da könnte man genauso auch zu mir kommen –
ich täte nicht nur kämmen, sondern auch
schneiden und waschen.

Unsereins tät's garantiert billiger machen!"
                                                                                                  

25.02.2008 um 14:13 Uhr

Achzig Jahre Oscar – oder: "So ein alberner Druckfehler!"

Oscar-Statuette 
"Achzig Jahre Oscar", Frau Schnabl las
aus der Bild am Sonntag vor.

" - was für eine Erfolgsgeschichte!  Und der
kleine Mann hat nichts von seinem Zauber verloren.
Im Gegenteil: Er wird jedes Jahr populärer …"

"So ein alberner Druckfehler." Frau Schniepe
schüttelte den Kopf.  "Achtzig ist er ja nun
noch lange nicht.

Aber dass er jedes Jahr populärer wird  –
das wusste ich auch nicht …"
Frau Schniepe war schwer beeindruckt.

"Ich habe nur immer gesagt: die SPD hätte
den man behalten sollen.

Dann wäre sie nicht zu 'ner halben CDU geworden!"
                                            

19.02.2008 um 14:39 Uhr

Es geht doch hier um Gemütsregungen! – »Frau Schniepe redet Klartext«

"Wenn ich unsere Kanzlerin im Fernsehen
sehe, dann denke ich immer an die
kleinen Spielzeug - Eisenbahnen  –
mit meinem Vetter Alwin habe ich als Kind
oft damit gespielt."

Frau Schniepe schwieg kurz.
"Das rührt mich jetzt richtig.  Auch wenn
ich nicht CDU wähle."

"Aber die heißen Märklin" stellte Horst
richtig. "Die kleinen Spielzeug–Eisenbahnen."

"Das ist wieder mal typisch." Frau Schniepe
wurde ärgerlich. "Wenn einen mal was berührt –
es geht doch hier um Gemütsregungen!

Und außerdem –  die Kanzlerin könnte ebensogut
auch Märklin heißen.  Und die kleinen Lok’s –
genauso, und immer schon, Merkel.

Glaubst du, das würde dann heute
jemandem auffallen ?

Und Kinder –  und wer ein kindliches Gemüt hat –
der könnte so - oder auch so - zufrieden sein!"
                                

04.02.2008 um 17:25 Uhr

Urknall – viel zu laut - »Aus dem Leben von Hertha Schniepe«

Horst las ein wissenschaftliches Buch
über den Urknall.

"Weißt du, gut, dass wir da noch nicht
gelebt haben", meinte Frau Schniepe.
"Bei diesem Urknall, meine ich.

Wo ich doch so lärmempfindlich bin,
weißt du  –

also mir wäre das bestimmt
viel zu laut gewesen ! "

                                   

01.02.2008 um 17:32 Uhr

Politisches Rätsel – oder: "Schon etwas mehr als lauwarm!?"

"Ich mache gerade ein politisches Rätsel",
Frau Schniepe kaute auf ihrem Bleistift.
"Der Chef der EfDePe, wie heißt er doch gleich –

Dauerwelle?  Das könnte hinkommen - solange,
wie ich mich über den schon ärgern muss …
- verrat es mir nicht, ich will selber drauf kommen …"

"Kalt", brummelte Horst. "Obwohl, ein bisschen
warm schon“, griente er.  "Sagen wir, lau warm -
lau stimmt schon."

"Wart mal, er heißt Guido …  Wellenhorn?
Nein, Hörnerwelle? …  Hat er nicht gesungen:
Piep, piep, piep, ich hab euch alle lieb??
Das könnte zutreffen ..   Nein –
er sang : »Hoch auf dem gelben Wagen« ..
– N e i n , das war ja Walter Scheel .. ..

Aber der war auch bei der EfDePe - irgendwie
bin ich auf der richtigen Spur …"
Sie schaute selbstbewusst.

"Schon etwas mehr als lauwarm, oder Horst !?"
        

24.01.2008 um 17:24 Uhr

Vorratsdatenspeicherung – oder: »die Gespräche mit Frau Piepenbrink«

"Haben Sie gehört, von dieser
Vorratsdatenspeicherung – ganz viele sind
dagegen", erzählte Horst.
"Was für ein Eingriff in die Privatsphäre,
da wird zum Beispiel ein halbes Jahr lang
gespeichert, wer mit wem telefoniert hat –
ohne jegliche Verdachtsmomente.
Als ein Schutz vor Kriminalität – völlig übertrieben!"

"Da meine ich aber auch, dass das übertrieben ist",
Frau Schniepe schüttelte den Kopf.
"Naja, wenn sie vielleicht manche Gespräche
sich speichern ..  aber alle Gespräche …"

Sie kam ins Nachdenken.
"Zum Beispiel meine Gespräche mit
Frau Piepenbrink –  die braucht man nun wirklich
nicht sich so lange zu merken.

Was die Frau Piepenbrink so sagt, das ist
nun wirklich nicht gefährlich für unsern Staat."

Sie überlegte. "Vielleicht sollte man dem
Herrn Schäuble das sagen.
Vielleicht sollte ich ihm schreiben –
und schreiben:  Lieber Herr Schäuble,
die Gespräche mit Frau Piepenbrink -

was die Frau Piepenbrink betrifft,
das können Sie getrost löschen !"

    Eine Information zum Thema    
- - >  http://de.wikipedia.org/wiki/Vorratsdatenspeicherung
Eine engagierte Initiative - - > http://www.vorratsdatenspeicherung.de/

22.01.2008 um 14:34 Uhr

Ozonloch - wohl schon schlimmer, als ich dachte …

Horst saß am Fernseher und kicherte.
"Der Comedian Michael Mittermeier sagt:
Ich nenne Bush gern das geistige Ozonloch! "

"Oh", Frau Schniepe schaute besorgt.
"Dann ist es doch wohl schon schlimmer, als ich
  dachte, mit diesem Ozonloch  –     
         

wenn man es jetzt schon mit George Bush vergleicht! "

20.01.2008 um 19:13 Uhr

So kann man doch nicht arbeiten – »Frau Schniepe redet Klartext«

So kann man doch nicht arbeiten    

"Mein Cousin Ferdinand arbeitet in einer Videothek",
erzählte Frau Schniepe.
"Und dort im Untergeschoss, stell dir nur vor, da
gäbe es eine Sexfilm-Abteilung."

"Ach", Horst wurde hellhörig.

"Ja ja. Dort würde ich nicht arbeiten können.

Wenn da einer so eine DVD auf den Tisch legt –
da würde ich nicht hingucken wollen …
und insgeheim
- vielleicht doch gucken wollen.

Und ihm ins Gesicht –
das nun am allerwenigsten,
wenn das Soeiner ist.

Verstehst du ?  Wohin sollte ich
denn da überhaupt gucken ?"

Sie schaute ratlos auf Horst.
"So kann man doch nicht arbeiten!"

                                                         

25.11.2007 um 17:44 Uhr

Keinen Mucks - »Fernsehen mit Frau Schniepe«

"Jetzt will ich aber keinen Mucks von dir hören",
sagte Frau Schniepe, die mit Horst vor dem
Fernseher saß.

"So, wie ein Fisch
keinen Mucks von sich gibt."
Sie griff zur Fernbedienung.

"Jetzt kommt Hauert Karpfendale !"

12.11.2007 um 17:34 Uhr

Bundesliga Hammer – oder: »vielfältige Einsatzmöglichkeiten«

"Bundesliga Hammer."  Huber las aus der Zeitung vor.
"Herhören: »1. Tor mit Penis geschossen! … war das
ein geni(t)ales Tor!
Stuttgarts Mario Gomez erzielt beim 3:1 gegen Bayern
den ersten Treffer mit dem besten Stück des Mannes!«

He he."

"Ich wusste gar nicht, dass Penisse beim Sport jetzt auch
eingesetzt werden …", wunderte sich Frau Schniepe.
"Das wusste ich gar nicht."

"Dabei wären die Einsatzmöglichkeiten eigentlich vielfältig" –
sinnierte Schelmtraud.
"Zum Beispiel beim Tischtennis.

Wozu eigentlich bräuchte man dann noch
den Schläger !?"

»1. Tor mit Penis geschossen! « – BILD-Titelstory vom 12.11.o7