Brennend kalt
Ein kalter Morgen.
Ich denk an Dein Gesicht.
Wie Du es mir entgegenhieltst
Erwartungsvoll
Eingefrorene Regungslosigkeit
Sie bringt mein Herz zum Brennen,
Und Dein Gesicht zur Resignation.
Ich brenne,
an einem kalten Morgen.
Könnt ich doch nur raus!
Raus aus meiner Haut.
Es ist zu früh um erwachsen zu sein.

Ein bissl vernünftig vielleicht, aber niemals erwachsen.
Das letzte Stück Kind in sich zu verlieren, bedeutet den Anfang vom Ende des Lebens zu erreichen.
Viel Glück!
Und das mir dem aus der Haut raus ... ja, das wünschte ich mir auch und habe da ein schönes, passendes Gedicht von Thomas Brasch für Dich:
Lied // Stille von ©Thomas Brasch
Was ich habe, will ich nicht verlieren, aber
wo ich bin will ich nicht bleiben, aber
die ich liebe, will ich nicht verlassen, aber
die ich kenne will ich nicht mehr sehen, aber
wo ich sterbe, da will ich nicht hin;
Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin.
Wünsche dir einen wundervollen Tag, an dem du dich für ein Weilchen mal richtig wohl in deiner Haut fühlen kannst und sende dir meine herzlichen Grüße
Jürgen