Verwurzelt
Geradeaus im Takt der Zukunft
Fernab der geschriebenen Vernunft
Intensiv die Zeit, die ich jetzt erlebe
In der ich mein eigenes Gestern webe
Die Vergangenheit von Morgen zum Träumen verführt
Mit jedem Atemzug mein Sein gespürt
Verblasst war ich, beinah verschwunden
In unbeweglichen Mustern gebunden
Das Jetzt – ein erwachtes Gefühl von Heimat
Die Ankunft einer Reise, die ich vor langer Zeit antrat
Die Sinne, sie wachsen und reifen
Und können nun nach meinen Wurzeln greifen

"Gefangen in Geborgenheit"
Ich glaube, darüber muß ich noch mal nachdenken...
Ich denke, so wie jeder es sehen möchte. Ich könnte mich zur Zeit in Geborgenheit „baden“. Und bin auf den Spuren meiner Wurzeln.
Für andere ist es vielleicht ein Gefühl von Gefangenschaft… Wie man es selbst erlebt…
Aber die Quellen von Geborgenheit können ja sehr individuell sein. Mit der "Gefangenschaft" meine ich solche Situationen, in denen man seine Geborgenheit aus Angst oder Bequemlichkeit nicht verlassen will, und sich damit andere Dinge im Leben vorenthält.
Durch die Inspiration des Bildes habe ich wohl auch einen etwas weiten Gedankensprung vollführt. Das ist ja eigentlich ein ganz anderes Thema. ;-)
Ich finds schön, wenn Du Deinen Gedankengängen freien Lauf lässt! Ich wollte ja eigentlich auch nur daran Teil haben... ;)
Das wollte ich damit sagen, ob es denn immernoch die Geborgenheit ist von der wir sprechen. Vielleicht müsste man dann aber auch erstmal klären, wie Du Geborgenheit definierst.
Für mich ist es nicht das wirkliche Sein, das ich empfinden würde, würde ich mich in ihr aus dem falschen(!?) Hintergrund eingraben... Verstehst Du, was ich meine? Es wäre nicht die Geborgenheit, wie ich sie definieren würde.
Aber ich hab verstanden, was Du meinst und letztendlich ist es wohl nur Wortklauberei was ich hier mache... ;)
Was Du sagen willst, verstehe ich schon. Unsere Vorzeichen sind hierbei aber ein bissl anders... Interessant, trotzdem, wir sollten darauf zurückkommen. ;-)