~ Panta Rhei ~

23.03.2007 um 19:44 Uhr

Kings, Steel, Warriors, Metal... Bla

Musik: na rat mal ;)

So. Also meine Ohren sind noch dran. Dank Oropax.

War eigentlich gar nicht schwer wieder zu mir zu finden. Dieses Spektakel ließ gar nichts anderes zu.
Natürlich wurden jede Menge Klischees bedient - ich meine, guckt euch die Typen doch mal an. Da wunderts mich nicht, dass sie sich gern mit nackten Frauen auf der Bühne schmücken. Die auch noch aus dem Publikum gewählt wurden. Knapp an mir vorbei... Puh... Lag wohl daran, dass ich mehr als nur einen BH anhatte. Und die blondierte Schnecke im Fotograben wurde erstmal mit einem "I wanna fuck you" angequatscht. Wenn man Manowar ist, kann man sich wohl alles erlauben *lach* (Ich versteh nun Deine Joey-Abschleppandeutung, Danny)

Es war natürlich alles seeeehr pathetisch. Eine ganze Story wurde aufgebaut. Die Bühne stand in Flammen, kalter Wind und Sprühregen kamen von oben, ein Wikingerschiff zierte das Bühnenfeld, Krieger und Kämpfer boten sich Schwertkämpfe. Odin hier, Odin da. "Welcome to Valhalla!"
War wie ein komplettes zweistündiges Musical mit allem Brimborium. Heidewitzka! Aber eine geile Stimme hat der Kerl! Und dieses Lederoutfit stand ihm auch dufte, dem Eric. Ansonsten war ich auch sehr positiv überrascht, wie sympathisch und publikumsnah diese weltberühmte Band ist (und damit meine ich nun nicht die großbusigen Zuschauerinnen, die sie auf die Bühne holten *g*). Sie hielten brav lächelnd Blickkontakt und unterhielten sich stundenlang mit uns. Gut erzogen. Gut, für 60 Euro möchte ich auch ein bisschen was geboten bekommen.

Auf jeden Fall haben sie gewaltigen Eindruck hinterlassen.

22.03.2007 um 17:57 Uhr

Auf die Ohren!


Und trotz der eben beschriebenen komischen Stimmung, gibt’s heute noch ein großes, krachendes, lautes Ereignis.

Man möge es für verpönt halten und laut drauf loslachen.
Ich bin heute hier:

 

 

Die sind wirklich super albern…. Aber powervoll albern!

Hoffentlich finde ich bis dahin wieder den Weg zu mir. Das war zu teuer, um die „Kings of Metal“ an mir vorbeiziehen zu lassen.

Heute Abend wird gepost!
Ab durchs Blut!

Und die Gedanken sind frei....

(Hoffentlich)

22.03.2007 um 16:34 Uhr

Zwiespalt

Stimmung: neben mir, über mir... woanders
Musik: mein Herzschlag

Heute ist ein komischer Tag.
Ich bin irgendwie gar nicht da.
Alles ist so unwirklich.

~Zwischen den Welten~

Ich schniefe hier und schniefe da.
Einmal nur virusbedingt und dann wieder emotional.


Acht Jahre arbeite ich nun schon für diese Firma.
Und seit 3 Jahren eigentlich nur noch herzlos.
Seit ich weiß, was für mich wirklich wichtig ist.
Nun trage ich seit dieser Zeit eine Maske, die meine wahren Träume verbirgt. Diese Maske habe ich pflichtbewusst für meine lieben Kollegen gefertigt. Kollegen, die hier ihr Herzblut mit einbringen.
Ich fühle mich dazu verpflichtet und verantwortlich, diese Arbeit als wichtig zu empfinden.

Aber sie ist es nicht.
Mir ist egal, welche Konsulats- und Mustervorschriften für Ägypten gelten, ob Heu in der Verpackung erlaubt ist oder die Kiste beim Transport links, rechts, quer, schräg oder auf dem Schiffsdeck stehen muss. Mir ist egal, Welche Schraubsätze zu welchem Gewinde passen. Mir ist egal, ob der Kunde nun 10, 30, 50 % Rabatt bekommt – oder alles nun geschenkt.
Aber trotzdem mache ich Überstunden und trotzdem bemühe ich mich, wo ich kann. Trotzdem mache ich meine Arbeit ohne zu murren und zu knurren. Immer freundlich – stets hilfsbereit – kein „Nein-Sager“.
Hauptsächlich natürlich um Brot und Butter auf dem Tisch stehen zu haben – klar. Aber auch in erster Linie, als Unterstützung für meine Kollegin.

Für meine Kollegin, die morgen den letzten Tag da ist.
Ich habe keine Lust mehr. Ehrlich. Ich habe keine Motivation. Und das nicht nur, weil mein Herz für andere Dinge schlagen. Und auch nicht nur, weil meine Kollegin nicht mehr da ist. Sondern auch deshalb, weil diese Firma keine Visionen mehr hat. Weil jemand fehlt, der klare Richtlinien schafft. Weil jemand da ist, der den Leuten Steine in den Weg legt. Leuten, die diese Maschinen und auch ihre Arbeit, wie Babys aufgezogen haben. Keiner möchte nur für blanke Zahlen arbeiten. Man braucht auch ein Licht am Ende des Tunnels. Und diesen Wandel spürt man hier sehr deutlich. Es gehen immer mehr Leute. Das ist hart und traurig mit anzusehen.

Tja, und ich habe einfach nicht den Mut mich umzudrehen und zu gehen. Stattdessen hoffe ich auf mein starkes Gefühl, welches mir sagt: „Es wird alles gut!“ ..... Ich bin so im Zwiespalt.... An manchen Tagen berührt mich das, an anderen gar nicht. Heute mal wieder mehr.....

21.03.2007 um 16:05 Uhr

Zeitversetzt

Stimmung: gemüsesaftige Feierabendstimmung
Musik: Within Temptation - Forgiven



Klein-Hühnchen noch ohne Tigerschnute ;-)

KleinHühnchen

20.03.2007 um 20:10 Uhr

Surreal

Stimmung: schlappes Kätzchen
Musik: Diary of Dreams - She and her darkness

So ein Umbruch ist irgendwie surreal.
Ich weiß noch nicht so richtig wo es mit mir hingeht. Eine grobe Ahnung habe ich, die Tür ist offen und drin bin ich auch irgendwie schon, aber verschleiert ist er, der Raum.
Ich spüre Bruder Glücksgefühl und neben mir Schwester Traurigkeit. Ich stehe dazwischen und vor mir nur schimmerndes, wunderschönes Licht. So schön, dass mich beide Geschwister gleichermaßen packen.


Ich muss mich diese Woche verabschieden. Es wird mir schwer ums Herz, denn es ist ein Stück Familie, das ich gehen lassen muss. Beinah acht Jahre meines Lebens war sie Wegweiser und -begleiter. Tag für Tag ging sie ein Stückchen mit mir. Es wird mir wehmütig bei dem Gedanken, dass es nie wieder so sein wird, wie es war. Dass sie mir nie wieder fröhlich lachend gegenüber sitzt und mir die Arbeit ein klein wenig erleichtert und versüßt, auch wenn es sich immer selbstverständlich anfühlte, denn anders habe ich es nicht kennengelernt. Sie brachte mir "laufen" bei. Nun muss ich eigenständig stehen...

Aber es passt in ihr Leben, in mein Leben und in alle anderer Leben.

Und es wird mir zugleich wohlig warm ums Herz bei dem Gedanken, dass sie dem Weg ihres Herzens nach Schweden folgt. Zu dem Mann, den sie liebt. Trotz aller Hürden und schwierigen Stolpersteinen, die ihr meterweit im Weg lagen, hatte sie immer den Mut, ihren Weg zu vervollständigen. Ein Ausbruch aus ihrem monotonen, alten und immer gegen-die-Wand-laufenden Ehelebens. Ich freue mich für sie, weil ich es ihr immer so sehr wünschte. Alles Liebe auf dem Weg Deines ~Herzens~ meine liebe C.!

Da es mich innerlich doch viel mehr aufwühlt, als gedacht, hat mein Körper heute einfach mal eben resigniert. Der Beginn einer Ausbrütung, die ich nun versuche mit aller "Gewalt" zu stoppen. Habe mal eben 50 € für Bioprodukte aus einem echten Ökoladen ausgegeben. Wenn das mein Liebster wüsste, er würde mich für völlig durchgeknallt halten (tut er sowieso). Aus dieser Ausbeute zauberte ich mir gleich einen bunten Gemüseeintopf. Wow. Das hab ich ewig nicht gemacht. Ich hab mich selbst überrascht. Weniger überrascht, als erschrocken war ich über den stetigen Duft in meinem Raum. Ich habe diesen wundervollen Eintopf tatsächlich 3 Stunden zerkochen lassen. 3 Stunden auf Sparflamme. Ich bin doch gar keine Kochheldin. So ist das eben in Umbruchsphasen. Ständig und überall mit seinen Gedanken auf Reisen.


Ein Kollege hat heute direkt in meine Seele gesprochen. Wenn auch nur zwischen Tür und Angel - er sagte etwas, das nachhaltig ist. Vielleicht weil er sonst immer mürrisch und schlecht gelaunt ist und damit verbirgt, welche Sorgen und Zweifel in ihm lodern. Ich konnte fühlen, wie er nach Ausbruch schreit und wie sehr er einen Fluchtpunkt sucht. Das berührt mich, obwohl wir kaum etwas miteinander zu tun haben.


Mein Reiki rutscht immer näher und ich habe das Gefühl als bereite sich mein Körper schon darauf vor. Er verlangt nicht mehr so viel an Süßigkeiten und gibt sich mit Obst, Gemüse und einer Mahlzeit am Tag zufrieden. Das ist das erste Mal in meinem Leben und es ist äußerst ungewöhnlich für mich, nicht den üblichen Fressattacken zu unterliegen. Vielleicht liegt es auch an der Auffüllung meiner Seele, dass meine Sehnsucht nicht mehr mit sehnsuchtsstillenden Schokogelüsten getilgt werden muss. Es fällt mir nicht schwer eine vorherige Fastenkur zur Entschlackung und Vorbereitung durchzuführen.
Ich bin sehr gespannt und gleichzeitig habe ich die leise Befürchtung vielleicht zu viel in dieses Wochenende hineinzuinterpretieren. Nichts zu erwarten fällt mir unglaublich schwer. Nicht dieses Ereigniss als wegweisend und weitreichend zu sehen, fällt mir schwer. Ich weiß mit all meinen Sinnen, dass es das sein wird - eröffnend. Dafür habe ich schon zu viel darüber erfahren, dafür gebe ich mich viel zu sehr diesem Wunsch hin. Aber der Zeigefinger warnt. Er warnt davor vielleicht nicht die nötige Geduld aufzubringen, die nötig ist. Und er warnt vor Übereifer.


Meine Zeit kommt... Und eigentlich ist sie schon da - eigentlich bin ich mittendrin. Ich bin im Raum. Ich verlasse mich auf mein Gespür, wenn ich schon nichts sehen kann...

16.03.2007 um 21:30 Uhr

Erlebtes

Stimmung: ganz und gar unbeschreibbar

Es gibt ja auch diese schönen Momente, die auf die Spitze treiben und noch sensibler werden lassen.

 

 

 

Was bleibt mir zu sagen?

Überwältigend! Und überwältigend der Dank, der mir noch in den Stimmbändern klebt und auf Beförderung nach draußen wartet.

DANKE!!!!

16.03.2007 um 17:31 Uhr

Staudammalarm

Musik: The Magic Numbers - Hymn for her

Wenn man sich in einem Umbruch befindet, muss man sich zwangsläufig von alten Gewohnheiten lösen, sich verabschieden um sich auf Kommendes einzulassen und um sich daran erfreuen zu können. Das ist nicht immer eine leichte Zeit. Ich erfahre das gerade intensiv wie nie. So berührt und glücklich erfüllt ich mich auch fühle, so dicht liegt die Traurigkeit daneben. Da bedarf es nur eines kleinen Lufthauches an sensibler Stelle und der Staudamm meines Flüsschens ist am Einstürzen.

 

 


 

15.03.2007 um 00:05 Uhr

Frei

von: Tigerschnute   Kategorie: Lyrisches


Deine Augen wirken stumm, mein Herz wird immer lauter

Wir brechen diese Bindung, die wir so lang beschützten

Zeit des Abschieds

Zeit des Sterbens

Es stirbt das ~Wir~ aus uns heraus

Um wieder neu geboren werden zu können


Sei ruhig traurig

Du darfst DIch von mir reinigen, bevor Du aufbrichst

Schenk mir einen Blick

Lass ihn zu mir schweifen

Ohne ihn mit dem Damals zu verheddern


Morgen

Morgen ist der Himmel wieder blau

Das ist er immer

Zweifle nicht daran, nur weil Wolken zwischen Dir

und ihm hängen

 

 

Wir beide sind nun ein Du + Ich

Lass mich ~ f l i e g e n ~


09.03.2007 um 16:09 Uhr

Knötchen

Stimmung: betrübt
Musik: Negative - Planet of the sun


Ich hatte es ja schon verdrängt und vergessen.

Und eigentlich dachte ich, es wäre bereinigt.
Aber das Gefühl, was dieser Mensch auslöst, hinterlässt unangenehme Spuren – eigentlich tiefe Krater.

Kann eine Beziehung -egal in welche Richtung- von Nutzen sein, wenn sie nur aufwühlt, negative Schwingungen hinterlässt und mir nicht gut tut? Warum laufen wir uns immer wieder über den Weg? Was ist aufzuarbeiten? Was soll ich daraus lernen? Dass sich alles in mir zusammenschnürt und ich zu jemanden werde, der ich nicht sein möchte und vor allem nicht bin?

In den letzten Monaten sahen wir uns vielleicht zwei Mal, nachdem wir sonst wohlbemerkt jedes Wochenende zusammen verbrachten und uns entschuldigen mussten, wenn wir etwas anderes vor hatten. Das erste Treffen nach Monaten, war reinigend. Wir arbeiteten auf. Es hat sich etwas bewegt. Wir gestanden uns Fehler ein. Vor allem sie gestand sich Fehler ein. Etwas völlig Neues für mich – es tat unglaublich gut! Nicht, weil ich mich darin badete, sondern weil sie immer so perfekt wirkte. So überzeugt von sich, so… -ja- eigentlich kann ichs sagen: arrogant. Dieses Eingeständnis, eröffnete mir ein neue Perspektive. Auf sie, auf mich, auf uns. Irgendwie hatte ich das Gefühl mit den alten Lasten abschließen zu können. Ich konzentrierte mich wieder voll und ganz auf mich und meine Entwicklung schritt in großen Sprüngen voran. Mir ging es gut ohne sie.
Zwei SMS hin und her, und schon befinde ich mich wieder in alten Emotionen. Fühl mich zurückkatapultiert. In eine alte unpassende Schablone gepresst. Und das tut weh. Sie verletzt mich. Und ich lass mich verletzen. Als hätten wir am Anfang unserer Freundschaft einmal die Rollen festgelegt. Eine anstrengend und nervenraubende Beziehung. Und dennoch… uns verbindet etwas. Etwas, das so stark ist, dass uns immer wieder über die überwiegend dominierenden unangenehm und schmerzlichen Verknotungen hinwegsehen lässt. Etwas, das man nicht sehen kann. Es ist mir ein Rätsel...

Ist das mein Schmerz, den ich brauche um das Glück fassen zu können?

Das Treffen heute Nacht wird mehr verraten... Oder auch nicht...
Jetzt konzentrier ich mich erstmal weiter auf mein Glück.

Mir gehts gut, alles ist gut.
Friede, Freude, Überraschungseier... oder wie das heißt...

09.03.2007 um 08:37 Uhr

Licht und Schatten

Stimmung: auf der Sonnenseite
Musik: Dredg - Bug Eyes


Gedichte, die ich in meiner ureigenen Reinheit heraus schreibe, berühren mich weniger.
Es ist schon komisch. In mir ist Frühlingswetter mit bombastischer Sonne ausgebrochen und die dazugeschriebenen Gedichte wirken fahl. Worte, die ich letztes Jahr gebar, packen mich um einiges tiefer in meiner Seele. Auch wenn diese manchmal unerträgliche Wartezeit nun mit Erkenntnis, Zuversicht und Erfüllung tauschte.

Traurige Gedichte/Geschichten, traurige Musik, traurige Filme scheinen viel mehr Ausdruckskraft in sich zu tragen. Diese unerfüllte Sehnsucht, die dabei wachgekitzelt wird, ist ein viel intensiveres Gefühl, als jenes welches aus meiner Mitte heraus existiert. Diese gelebte Traurigkeit schnürrt mein Herz zusammen und lässt es weinen. Und kurioserweise genieße ich das. Ich genieße diese salzigen Perlen auf meiner Wange – jede einzelne kostbare Träne. Ich genieße das Gefühl weinen zu können, denn dann lösen sich Knoten in mir und ich reinige mich von innen. Es ist ein süßer Schmerz. Einer der wichtig für meine persönliche Entwicklung ist. Einer den ich als Ausgleich brauche. Ich dachte früher immer, ich hätte eine leicht masochistische Ader. Ich mochte tragisch epochale Musik, die mir förmlich die Tränen an die Oberfläche zwangen. Ich mochte Filme mit Dramaturgie und Schicksalen ohne Happy End, obwohl ich doch ein sonst so positiver Mensch bin.

Glück kann ohne Traurigkeit eben nicht existieren.
Ohne Sturm und Regen könnte ich die sonnigen Tage weniger genießen.
Leid zu erfahren gehört dazu. Schmerz gehört zum Leben. Zumindest wenn er das Glück nicht dominiert.

08.03.2007 um 09:54 Uhr

Mein Zitronenfalter

von: Tigerschnute   Kategorie: Lyrisches

Stimmung: leuchtend
Musik: Mia - Was es ist

 

Ist es die Sonne, die Dich erstrahlen lässt?
Deine Farbenpracht hervorhebt und entfaltet?
Oder ist es Deine innere Wärme, die Dich durchströmt und durch Dich scheint?

Ich liebe das inspirierend leuchtende Gelb in und an Dir!



07.03.2007 um 12:23 Uhr

Im Takt

von: Tigerschnute   Kategorie: Lyrisches

Stimmung: melodisch
Musik: Nightwish - Gethsemane


~Tanzend~

Im Rhythmus Deiner sanften

Und zugleich kraftvollen Worte


~Schwebend~

In der Symphonie zwischen den Zeilen

Zwischen der Musik


~Fliegend~

Dem Takt Deines Flügelschlags angepasst

In die Bahn Deiner Aura geführt

 

~Fallend~

In Dein grenzenloses Netz aus Vertrauen.

 

~Augenschließend~

... und aufgefangen




06.03.2007 um 22:51 Uhr

Tigerauge...

 

... Sei wachsam

 

 

Ein dickes Zwickern zu minatina!

05.03.2007 um 12:17 Uhr

Spiel, (Ent)Spannung, Spaß & Action

Stimmung: seelengefüllt
Musik: 2Raumwohung – Besser geht’s nicht


Alles war dabei an diesem letzten Wochenende.
Es war prallgefüllt mit Aha-Erlebnissen, Wow-Effekten, inneren und äußeren Erleuchtungen und einer spannenden Reise auf den Spuren meiner innere Mitte.

Es begann eines schönen Freitages mit langersehntem Sohlenabtragen und Mähneschütteln zusammen mit meiner Mina.
Es war spät und ich pflegte vorher meinen Omaschlaf und fast wäre mein müder Tigerkörper liegen geblieben, wäre da nicht dieses Kribbeln in die richtige Richtung gewesen. Mein Bauch sprach und sendete Weggehlust nach oben.
Allerlei Balztänze, Geschlechterspielchen und sogar Anerkennung quittiert durch Applaus gab’s inklusive. Sogar ein waschechter Schwede tanzte sich mir gefährlich nah. Dabei dachte ich immer in solch Menschenmassen laufen die sonst so freiheitsliebenden Nordeuropäer Amok. Falsch gedacht. Hilfesuchend tänzelte ich mich in Richtung Mina. Als ich von seinem Ursprung erfuhr, wechselte ich einige Sätze mit ihm. Irgendwie dachte ich das Gespräch wäre vorbei, trotzdem wurde ich weiterhin verfolgt. Damit muss man wohl rechnen, wenn man so erfüllt über den Boden schwebt und so viel Glück ausstrahlt :) Über mir leuchteten Sterne und im Herzen tanzte ich mich woanders hin. Es war himmlisch. Und Minas Leichtigkeit vermischte sich mit meiner. Lass uns das viel öfter machen!
Danke mein Herz, dass Du mir den Weg schlugst!

Was kann es da Schöneres geben als seinen bewegungslädierten, schlaffen Körper in ein Wellnessbad zu begeben?
Wie ein kleiner Urlaubsausflug und Ausbruch aus der Alltags-Welt (auch wenn sie sich mir in letzter Zeit weniger zeigte). Wie die kleinen Kinder wurden meine liebe Freundin E. und ich, als wir die riesigen Rutschen sahen. Fröhlich gackernd und „nochmaaaal“-schreiend hüpften wir durch das Bad. Orientierungsverlust in dunkler Schlauchrutsche ließ uns schreien und kichern. Selbst die Kinder starrten verwirrt in unsere Richtung. „Die sind doch schon so groß“… Nach dieser Planscharie und Rutschpartie rief uns die Erwachsenenabteilung. Die riesige Saunalandschaft. So schön, hab ich noch nie sauniert. Riesige Blocksaunen im Außenbereich und eine nur für uns. Darin konnte man Walzertanzen. Ich war so glücklich. Wie befreiend und natürlich es ist sich unter Mond und Sternen nackt zu bewegen und völlig textilfrei zu baden. Ein lebendiges Gefühl. In diesen Momenten spüre ich mich vollkommen. Massage und Blubberbäder. Mangosäfte und wohliges In-sich-ruhen.

Das Thermalbad schloss und unser Zug fuhr zu spät um eine halbe Stunde am Bahnhof zu warten. Also beschlossen wir unsere hungrigen Mäulchen zu stopfen. Schade nur, dass sich das Haus mit einem richtig echten Italiener schmückte. Deshalb, weil ich erstens das falsche Essen bekam und zweitens weil er anscheinend die fünf Male nicht verstand, als wir ein Taxi bestellten. Und das schon vor unserer Bestellung. Er hätte keine Nummer vorliegen, sein Kollege, der nie zugegen war, würde es bestellen, blablabla… er hatte wohl nicht verstanden, dass es sich um Leben und Tod handelte. Unser letzter Zug fuhr und es gab keine andere Möglichkeit wieder zurückzukommen. E. war völlig aufgelöst, ich noch in mich ruhend. Dann wurde sie völlig ruhig und ich begann nervös zu werden. Rannte aus dem Lokal wollte gerade die Auskunft anrufen, als ich auf der Uhr feststellen musste, dass noch 10 Minuten blieben. 10 Minuten um ein Taxi in die Pampa zu bestellen und uns dann noch zum Bahnhof zu befördern. Nur ein Wunder konnte noch helfen. Ich stolperte über ein Lichtstrahl, der durch eine Tür vom Restaurant fiel. Ich folgte den Stimmen und begegnete einem Mitarbeiter. Ob er eine Taxinummer parat hatte, fragte ich ihn. Fröhlich pfeifend schlenderte er zur Hintertür. Mein Gott, das packen wir nie, dachte ich. Immer noch schlendernd kam er branchenbuchblätternd zurück. Ich erwähnte unseren Zeitdruck und fragte mich laut, wie wir hier jemals wegkommen würden. Leider müsse er arbeiten, entgegnete er… Mist… (Hatte ich doch insgeheim gehofft der Wagen vor der Türe könnte von ihm gefahren werden.) … Aber er könne seinen Kollegen ja mal fragen… 6 Minutes left… Dieser eilte um die Ecke und sah dieses verzweifelte Mädel. Ist da nicht der Beschützerinstinkt geweckt? Ja, denn diese schöne Frau würde er doch mit Vergnügen fahren wollen, war seine lächelnde Resonanz. Wie schön, denn hopp-hopp zum Italiener gestürzt, die verwirrte E. aufgeschnappt und zack ins vorfahrende Auto manövriert… 4 Minutes left… Zum Bahnhof gerast, dreitausend Mal dem Fahrer gedankt, dann dem Himmel, dann wurden wir sogar bis in den schon stehenden Zug gefahren. 1 Minute left… und angekommen. Den Weg nach Hause haben wir uns nur bekichert. Ständig suchen wir diese Action. Wenn wir vorher entspannt und fertig waren, waren wir jetzt wach und adrenalinreich beschenkt. Herrlich.

Gemütlicher Ausklang dann am Sonntag mit einem herzerfüllenden Liebesfilm. Tränen des Glücks flossen in Bächen… ich konnt mich nicht mehr halten… 

 

01.03.2007 um 21:14 Uhr

Erwachen

von: Tigerschnute   Kategorie: Lyrisches

Musik: Björk - All is full of Love


Ich habe gut und böse gekannt,

Sünde und Tugend,

Recht und Unrecht,

ich habe gerichtet


und bin gerichtet worden,


ich bin durch Geburt

und Tod gegangen,


Freude und Leid,

Himmel und Hölle,

und am Ende erkannte ich,

dass



~ich in allem bin~


und



~alles in mir ist~


Hazrat Jnayat Khan