~ Panta Rhei ~

26.08.2007 um 20:03 Uhr

Schicket Auto, schicket Auto!

von: Tigerschnute   Kategorie: Albernheiten

Da habe ich ein Lied aus der Versenkung gegraben, dass irgendwie ewig verschwunden war. Man, das wirft mich glatt mal ein paar Jahre nach hinten. Als ich mit diesem Peter durch die Nächte zog. Und dann dieses Lied... zeitgleich... das war ein Sommer... Moment... ich seh gerade... ist das wirklich erst 3 Jahre her? Kommt mir vor wie eine kleine Ewigkeit.

 

"Schicket Auto, schicket Auto, Alta!"

http://www.youtube.com/watch?v=gd_V-cxDPmE

 

*kicher*

Ick könnt ma wegschmeißen!

Hab das nem anderen Peter vorgespielt und der hats nicht verstanden. Kommt nicht von hier... Vielleicht ist das nur was für Berliner Blut... oder zumindest für Leute, die Berliner Humor vertragen und verstehen.


In der U-Bahn:
"Mit'm Faahrrad nüsch innen ersten Waren!!!" *brüll*

Im Restaurant:
"Wolln se nen Glas dazu? Oder ausn Händen trinken?"

Im Elektromarkt:
"Hallo, ick interessiere mich für nen Drucker!"
"Ppppffff... Joa, andere interessieren sich für Fische!"


Ich geb ja zu, echt rotzig. Aber doch irgendwie liebenswürdig, dieser trockene Humor, oder!?

Lasst Euch sonntäglich grüßen, von einer liebenswert frechen Rotzgöre und Kurt Krömer!

22.08.2007 um 10:46 Uhr

Momentaufnahme

von: Tigerschnute   Kategorie: Philosophisches

„Du schaust sehr tief und siehst viel“, sagte er.…

Und ich spürte wieder, wie weit ich in die Seele blicken konnte.
Ich kannte ihn nicht, aber einen Moment lang spürte ich alles von ihm.
Diese Wolke, die über ihm schwebte und seine damit verbundenen Sorgen.
Seine Tiefgründigkeit, die er mit einem Gedicht zum Ausdruck brachte.
Dieses Gedicht untermalte er mit zärtlicher Stimme, die er in die Nacht hauchte.
Es war ein romantisches Gedicht und doch fühlte ich seine Schwermut.
Unter seinem Ärmel ragten Spuren der Verletzung hervor.
Ich hätte ihm gern geholfen.
Aber heute und hier stand das nicht zur Frage.

Ich spürte auch, wie er mich sah. Und ich ließ ihn sehen.
Kaum ein Wort bedurfte unserer Blicke.
Es wurde doch gesprochen.
Aus Gründen der Höflichkeit und Konversation.
Seine Stirn war nach außen gewölbt und verriet mir die vielen Fragezeichen in seinem Kopf, in seinem Leben.

Menschen drückten sich an mir vorbei.
Forderten seine Arbeit.
Und plötzlich….
-SWITSCH-
Setzte er wieder seine Maske auf.

Unser Energieaustausch stoppte.
Es war vorbei.

Ein Glücksgefühl begleitete mich mit nach Hause.
Für ein paar Minuten, sah ich in die Seele eines Fremden und spürte die starke Macht der Energie.
~Meiner Energie~

Und das nicht nur einmal an diesem Abend…

22.08.2007 um 01:24 Uhr

Wirklichkeit

von: Tigerschnute   Kategorie: Philosophisches

Die Dinge, die wir sehen sind die selben Dinge, die in uns sind. Es gibt keine Wirklichkeit als die, die wir in uns haben. Darum leben die meisten Menschen so unwirklich, weil sie die Bilder außerhalb für das Wirklich halten und ihre eigene Welt in sich gar nicht zu Worte kommen lassen. Man kann glücklich dabei sein. Aber wenn man einmal das andere weiß, dann hat man die Wahl nicht mehr, den Weg der meisten zu gehen.


Hesse, Hermann; Demian

20.08.2007 um 20:46 Uhr

Und nochmal...

... weil ich nicht anders kann!

Ich bin dabei mich selbst zu geißeln! Ich reize meinen Gehörgang und genieße das dabei immer noch!

Das ist mein zweiter Gänsehautsong von The Gathering:


http://www.youtube.com/watch?v=Vvkcb-vfYYI


Verdammt... wo ist der Ausschalter?


The Gathering - In Motion II

i see him turn away
although my eyes are shut with emptiness
and again the rain falls down
together with me

this blood in my body runs for you
drink my tears as i cry

my heart and my mind crave for you
drink my tears as i cry

make me cry in vain
leave one tear
touch my face with your sigh
leave me against the stream
one hundred worlds will see me
passing by...

i see you walk away
falling down i cry and scream your name
and again the rain falls down
together with me

20.08.2007 um 14:35 Uhr

Sieger im Kampf mit der Unordnung

Stimmung: mir kribbelts in den Händen
Musik: wildes, rhythmisches Tippen

Also ursprünglich wollte ich umziehen.
Aus Platzmangel.
Wegen der Veränderung.
Weil ich ein Wassermann bin.

Jetzt hab ich meine ganze Bude einfach umgeräumt.
Und siehe da… als wäre ich umgezogen. Wie neu!

Jetzt kann ich endlich wieder Walzer tanzen in der Mitte meines kleinen Raumes. Mach ich natürlich nicht, aber es geht ums Prinzip.
Vorher bestand mein Zimmer nur aus Bett, bei dem meine Gäste zum Teil gequetscht auf dem Boden saßen oder mitten auf meinem Bett lagen. Kann Gemütlichkeit erzeugen, muss aber nicht immer gleich so ausarten ;)
Außerdem hab ich alles, was nicht niet- und nagelfest war unterm Bett, unterm Schrank und sonst irgendwo hinverfrachtet, wo gerade Platz war und die Verletzungsgefahr nicht sooo groß ist. Nicht so toll sagt Herr Feng Shui und mein Wohlfühlgefühl.

Nach zwei/drei Besuchen in meinem schwedischen Lieblingswohnzimmer, 10/11 vollen PKW's und schätzungsweise 1.456.003 Euro weniger auf dem Konto (minus je einem Euro Hotdog pro Besuch), hab ich nun mit meinem architektonischen Talent ein Ambiente gezaubert, welches einen Raum hervorgelockt hat, von dem ich nicht mal wusste, dass er existiert. Außerdem kann ich nun mit Tisch und Stühlen prahlen! Mach ich auch. So richtig mit Sitzflächen und Lehne und so. Ein Traum!
Und endlich kann ich mein seit 7 Jahren ungenutztes neues Raclette ausprobieren (Gibt es eine 84-monatige Garantie, falls es nicht funktioniert?), weil… Tadaaaaaa! Ich hab Tisch und Stühle für meine Gäste!!! *prahl* Fehlen nur noch die Gäste. Aber die werden sich ja locker auftreiben lassen. Laufen ja genug Leute in der Gegend rum, die mich anlächeln. HA! ;))

Na immerhin hat mein frecher Kater Bailey schon mal alles inspiziert, ausgetestet und bewertet, inklusive Probeliegen auf Tisch, Kommode, Regal und diesen Aufbewahrungsbehältern aus Palmenblättern in denen man sich so schön einrollen kann. Ich glaube ihm gefällt’s – Hauptsache die dauerkraulende Hand fehlt nicht auf seinem Fell. Diese kleinen Tiger… wollen immer dasselbe ;)

Wir fühlen uns jedenfalls wohl und ich bin gern wieder zu Hause, wenn auch gerade eher selten.
Und morgen zeig ich Euch mal dieses geile Bild, welches meine Wand schmückt.

Also eigentlich sieht’s so ein bisschen aus wie hier… :)

17.08.2007 um 17:51 Uhr

Begegnungen

Stimmung: lebendig, lebendiger, am lebendigsten
Musik: Matchbox Twenty - You & I & I

Es passieren so schöne Dinge in letzter Zeit.
Als läge ein ein Zauber in der Luft.

Es ist unheimlich schön, wie viele Menschen mir am Tag entgegen lächeln.
Schon morgens auf dem Weg zur Arbeit begegne ich freundlichen Gesichtern. Letztens kam mir ein junger Mann entgegen und biss herzhaft in seinen großen runden Keks. Ich lächelte vor mich hin, als ich das sah. Kaum war ich um die Ecke rannte er mir hinterher und quatschte mich an. "Sag mal kennen wir uns?" Coole, Anmache, hat er sich bestimmt gerade einfallen lassen. ;) "Studierst Du nicht auch an der Uni der Künste?" Öhm, nö... aber danke der Nachfrage. Aus dieser kurzen Ansprache wurde ein 20-minütiges Gespräch (ich war ja noch verabredet) quer Beet über Liebe und Leben. Einfach mal so daherphilosophierend zwischen S-Bahnbrücke und tausend Passanten. Dabei wollte ich doch nur seinen Keks. Hab ich dann übrigens auch noch bekommen, samt Telefonnummer ;) Prickelnd, solche Ereignisse beschwingen ungemein.
Genau wie der Typ der mich letztens auf dem Fahrrad anhielt, um mich zu fragen ob wir was trinken gehen wollen. Ich sähe doch so sympathisch aus. Hihi.

Heute bekam ich sogar eine Telefonnummer von einer Frau. Darüber hab ich mich total gefreut. Von unserer mobilen Frühstücksfrau, die seit einigen Monaten jeden Morgen vor der Tür steht und mich anstrahlt. Neben Brötchenaussuchen und -verdienen sind wir schon in das ein oder andere lustige Schnattern gekommen. Ich hab mir neulich schon überlegt mal mit ihr wegzugehen. Ist eine schöne Welle, die da zu mir schwappt! Leider kam sie dann von heute auf morgen nicht mehr, weil sie ein Wakeboard-Unfall hatte und nun alle vorhandenen Gliedmaßen in Schienen ruhen. Schade! Aber dafür hat sie ihre Nummer bei der neuen Frühstücksfrau für mich hinterlegt und mir übermitteln lassen, dass sie doch gern mal ein Käffchen mit mir trinken gehen möchte. Wie herzerfrischend!
Da hab ich doch eben glatt mal angerufen und sie hat sich sehr gefreut! Dann erzählte sie mir, wie sie schon mal eine Abfuhr von einer Frau erteilt bekommen hat, als sie nach ihrer Nummer fragte. Sie hätte gefragt wofür sie die denn braucht und was sie mit ihr vorhätte und dass sie doch überhaupt nicht vom anderen Ufer sei. Dann hat sie sich natürlich nicht mehr getraut nach fremden Frauennummern zu fragen, obwohl sie doch gar nichts Körperliches von ihnen will. Mein Gott, warum sind manche Frauen da so empfindlich, wenn es um ein Kennenlernen vom eigenen Geschlecht geht? Ich mag das total gern Leute kennen zu lernen, egal welches Geschlecht. Und wenn man sich dann noch mag, ist es doch nur natürlich, sich auch außerhalb treffen zu wollen. Wo findet man sonst Menschen, die einen berühren (auf welche Art auch immer)? Überall. Sei es im Internet oder im Supermarkt. Warum nicht? Ganz schön verkorkst manche Menschen....

Mit dem Kennenlernen hab so gar keine Probleme. Ich bin offen und gerade heraus. Neugierig, spontan und lebenslustig. Dass ich so schöne AugenBlicke von den Menschen um mich herum geschenkt bekomme, liegt bestimmt daran, dass ich mit mir und meinem Leben gerade eins bin. Ich genieße jede Minute. Selbst die Arbeit kann ich mit anderen Augen betrachten. Sie macht mir zwar immer noch keinen Spaß, aber die Einstellung zum Tag kann ich beeinflussen. Ich bin bereit für die Dinge, die mir begegnen und öffne mich dem Möglichen. Ich habe ein Ziel im Hinterkopf, welches mich im Alltag sicher trägt und mich schon bald für eine weitere Veränderung öffnen wird. Ich stelle die Weichen und bin gespannt und neugierig, wie eine Vierjährige. *quieks*


Ein schönes Wochenende für Euch und genießt die Melodie Eures Herzens!

16.08.2007 um 18:03 Uhr

Liebeserklärung an die Nacht

von: Tigerschnute   Kategorie: Lyrisches

Musik: Enigma - Total Eclipse of Moon

 

Du hüllst mich ein

In Dein schummriges Licht

Trägst Dein eigenes Leuchten in Dir

Verführst mich

Erweckst mich


Kitzelst das Kreative aus mir,
 
Lockst die Sehnsucht empor,
 
Bettest mich in Melancholie
 
Und wiegst mich in Zärtlichkeit
 

In Dir kann ich ruhen,
 
Kraft aus mir schöpfen
 
Und energetisch sprühen,
 
Mit den Sternen um die Wette funkelnd
 
In Deinen Armen geborgen,
 
Spüre ich die Macht des Universums
 
 
~Die Kraft der Liebe~

15.08.2007 um 12:12 Uhr

Tränenloser Abschied

Drei Jahre lang hat sie mich begleitet, durch Höhen und Tiefen.
Meistens waren es die Tiefen, die dominierten. Sie hat mich oft verletzt und mir manches Alltägliche zur Qual gemacht. Und das sehr intensiv, schon als wir uns kennen lernten. Sie hat mich gefordert und mir immer wieder zu verstehen gegeben, warum ich sie ertragen muss. Sie ist untrennbar mit mir verbunden. Ich habe mich allmählich an sie gewöhnt.

Im Herbst muss ich sie nun gehen lassen.
Ich bin überhaupt nicht traurig darüber – im Gegenteil. Ich freue mich, endlich von ihr getrennt zu sein. Es ist ein abgeschlossenes Kapitel und mein Strahlen wird nicht länger zurückgehalten. Trotzdem bin ich ihr und ihrem Erzeuger höchst dankbar, dass sie mir diesen Prozess, mit allem was dazugehört ermöglicht haben. Das Langzeitergebnis wird sich sehen lassen können!

Auch wenn ich ne Metalbraut bin, in meinem Mund hat’s Blech nichts länger zu suchen!
Und Tschüß, oh Du meine Zahnspange!

Vorher muss ich mich noch ein letztes Mal unter die Klingen des Doktors schwingen. Wenn schon Metall aus meinem Mund, dann richtig! Ich werde im September von den Platten in meinem Kiefer befreit. Dann gibt’s mich wieder in Natur pur. Ohne Krückstock und künstlichen Hüften… Jucheee!

Was ein ereignisreiches Jahr!

 

10.08.2007 um 16:57 Uhr

The Gathering

von: Tigerschnute   Kategorie: Konzerte

Das Lied, welches mich über die letzten Wochen getragen hat und meine Stimmung tagtäglich untermalte, möchte ich nun hier festhalten. Denn diese Phase ist jetzt erstmal wieder vorbei und bevor ich aus den Ohren kotze, lasse ich es ruhen. Es hat nicht verdient ausgekotzt zu werden...

Was ein wahnsinnsig geiler Song! Welch fantastische Band! Was für eine großartige Stimme!!

http://www.youtube.com/watch?v=XniPTmC6ywY

 

The Gathering - Waking hour

The eyes are made to see
They see the paths of our lives

The heart is there to feel
It feels the energy of our time

I can see it
I can feel it

This is my waking hour
This is my place
I can hear it
I feel the power in my heart
And is my moment
It is right there
And it's staring me in the face

Disguise and make-believe
I see the end of all demise
The only way to heal
Is in the honesty of your eyes

The fight is done
And who are we to judge
What will become
All the iron armour
Is laid down, away
Followed by the heroes
Who belong on rested earth, we pray
We feel the rescue coming near
Within the woken soul to hear
We sense the calm all wrapped in fear
And all the while we heed
The senses way too vast to see
We beg of you to not let go
Our names will provide us with a soul

Falling down
Start again
Life can bring you down
The monumental truth
Of elegance in you

Falling for
The part of who you are
Makes you shine inside

10.08.2007 um 13:43 Uhr

Wache Stunden

von: Tigerschnute   Kategorie: Philosophisches

Musik: The Gathering - Waking hour


Wenn man genau den gleichen Vorgang in einer komplett anderen Situation durchführt, kann das zu ganz anderen Emotionen führen.
Die Handgriffe sind haargenau dieselben, der Prozess unverändert, aber das Gefühl ist völlig unterschiedlich und das Ergebnis dieses Vorgangs bekommt eine ganz andere Bedeutung. Das ganze Leben fährt vielleicht in eine andere Richtung.

Letztendlich kommt es darauf an zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und eventuell auch die richtigen Worte zu sagen…
Zumindest der Situation entsprechend richtig. Denn was in einem Moment richtig erscheint, kann in dem nächsten eine komplett gegenteilige Wirkung haben.

Faszinierend.
Manchmal lösen sich die Dinge wie von selbst. Sofern man ihnen die Chance gibt, sich frei zu entfalten und sie nicht mit „Ichwill-Ichwill-Ichwill“ einengt, ergeben sich einem plötzlich Lösungswege, die man vorher nicht sehen konnte/wollte.

Was wir aus den Momenten zaubern, ist ausschlaggebend wie sich unsere Zukunft gestaltet. Man muss sich dem Schicksal nicht ausliefern und vor die Füße werfen. Man kann ihm auch den Rücken kehren und selbst in die Hand nehmen, was zu uns gehört!

Ich bin angekommen
Ich bin zu Hause
Im Hier und im Jetzt!



Wie oft schafft man es wohl am Tag im Jetzt zu sein?
Wie oft, bist Du du selbst?

Wann bist Du völlig bei Dir?
Ohne an Morgen zu denken. (Hoffentlich, werde ich…)
Ohne im Gestern zu verharren. (Ach hätte ich doch…)
Ohne sich hinter sich zu verstecken.
Ohne sich selbst zu belügen.
Ohne Masken.

Wie oft fühlst Du Dich wirklich frei?


02.08.2007 um 13:41 Uhr

Die dunkle Seite

von: Tigerschnute   Kategorie: Lyrisches

Du erweckst etwas in mir.

Du forderst mich.

Es gefällt mir,

Und es gefällt mir nicht.

Es setzt etwas frei,

Und es sperrt etwas ein

Du nährst sie

Die dunkle, verborgene Seite

Sie fasziniert mich

Sie erschreckt mich

Sie hat Macht

Und kitzelt kalte Sterne in den Bauch

 

Die Gier zündet das Feuer


Löschen?

Nähren?

Oder lieber ausbrennen lassen?