~ Panta Rhei ~

30.10.2007 um 23:00 Uhr

Apokalyptisch

von: Tigerschnute   Kategorie: Konzerte

Ich bin immer wieder erstaunt, was man mit einem Cello alles anstellen kann. Dem gebührt meine tiefste Bewunderung. Sie ritten mit ihren zarten Fingern synchron über die Saiten. Zum Teil so schnell, dass es weh tat, aber trotzdem immernoch unglaublich taktvoll und melodiös klang. Sie schlugen, streichelten, zerrten, strichen, quetschten, hauchten auf der weiblichen Rundung herum und ließen das geliebte klassische Musikinstrument sogar von innen heraus brennen. ............ Cello müsste man sein ...........

Es war ja nicht mein erstes erlebtes Konzert von der Kreuzung aus Offenbarung und Metallica. Aber sie schaffen es immer wieder mich staunen zu lassen!

Einzigartig.





















Und ein Lächeln nur für mich....
oder doch nur für die Kamera....!?






Bis demnächst in ihrem finnischen Wohnzimmer!

29.10.2007 um 14:23 Uhr

Eine Runde "Cellieren"

von: Tigerschnute   Kategorie: Konzerte

Stimmung: musisch
Musik: Apocalyptica - I don't care


Heute Abend gibt’s kraftvolle und zarte Klänge für die Ohren, malerische Kompositionen für das Herz, was Schönes für die Augen, fliegende Haare und angespannte Nackenmuskulaturen am Tag danach!

Geil!

28.10.2007 um 11:30 Uhr

Kompensation

von: Tigerschnute   Kategorie: Lyrisches


Tränen,

verbinden sich mit Deinen

Vereint das, was uns trennt

Lässt uns eins sein
 
 
Die Schnur unserer Herzen gedehnt
 
In die Ferne gezogen

Zugeschnürt, kalt kribbelnd
 
 
Tränen der Kommunikation

Sagen das, was Du Dich nicht auszusprechen traust


24.10.2007 um 14:44 Uhr

Erwachen


Das wäre dann einer von den 3 Sonnenaufgängen, die ich in meinem Leben aktiv miterlebt habe:




Ich sollte wirklich öfter mal früh aufstehen. Oder ich bleib einfach wach, ich glaube das fällt mir leichter...

23.10.2007 um 00:17 Uhr

Naturverbunden

Musik: Deva Premal - Embrace

 

Ein Tag mit Dir - ein Tag mit Dir, Natur ~ verbunden ~

Blick links, Blick rechts - Gesicht an der Scheibe und mit dem Auto scharf gebremst, um von der Brücke entlang des Flüsschens zu blicken.


Abholung der täglichen Streicheleinheiten, die nicht nur sie genossen...


Mittagsschläfchen im Rotwildgehege - gern hätte ich mich dazugelegt für eine Weile


Den Baum kann ich empfehlen... zum Umschlingen. Er erzählte die Geschichte des Sommers und spendierte mir ein Mützchen Kraft.


Etwas Buntes zwischen den schon fröstelnd winterlichen Temperaturen


Hübscher Kerl - mit langer Mähne... aber etwas Trauer trug er in sich, spürte ich

 

Der Grund meines eigentlichen Besuchs:





 

Das erfordert noch viele Worte - aber nicht hier.... momentan gehört das in eine "andere Welt"

21.10.2007 um 20:13 Uhr

Was ein Danke vermag

von: Tigerschnute   Kategorie: Philosophisches

inspiriert von angelmagia

Ein Danke gibt Kraft und Hoffnung
Ein Danke hüllt Dich in helles Licht - lässt Dich erstrahlen

Ein Danke erhält alles Leben
Ein Danke berührt Dein Herz, zeigt, was es in sich trägt
Ein Danke streichelt Dich zart und schenkt ein Stück Geborgenheit

Ein Danke öffnet die Herzen aller Lebewesen
Ein Danke verbindetWelten
Ein Danke wird von allem was lebt, verstanden

Ein Danke schenkt Lächeln

Nur EIN Danke, hat tausend Mal mehr Kraft, als hundert negative Gedanken!


Für was bist Du dankbar?
Und was ersehnst Du Dir?
Ist es nicht erstrebenswert, sein Augenmerk auf das zu legen, was ich habe und nicht auf das, was ich nicht habe?


Ein Danke von Herzen bedeutet in Liebe zu sehen

~ Danke ist Liebe ~



Wasserkristallfotografie von Masaru Emoto
Reaktion auf Danke

20.10.2007 um 04:13 Uhr

Schwedenträume

Musik: Peter Gabriel - Cloudless

Mein Urlaub in Schweden liegt auch schon wieder über einen Monat zurück. Und da ich nicht schlafen kann und ich schon immer mal ein bisschen davon abgeben wollte, lasse ich ein paar Bilder für mein Herz sprechen:



Das ist der See, der uns zu Füßen lag. Wunderbar leuchtend, durch die Farben, die der Himmel malte. Ich habe diesen See bestimmt 3.557 Mal fotografiert aus allen Perspektiven zu jeder Tages- und Nachtzeit. Dieses Wasser hat schon etwas magisch Anziehendes an sich.





Einbruch der Dunkelheit an unserem See



Auwärmung am Feuer an dem besagten See, der im Prinzip nur uns gehörte. Aufwärmung, weil ich tatsächlich so mutig war und mich in dieses eiskalte Wasser gestürzt habe. Bin zwar seitdem nie wieder warm geworden, aber es hat sich tatsächlich gelohnt. Wenn es piekt und beißt, dann weißt Du, dass Du lebst...




Das sieht nicht nur magisch und malerisch aus, das war es auch tatsächlich! Der Nebel überzog den gesamten See und tauchte die Umgebung in eine Märchenlandschaft. Hinter uns der Wald und vor uns dieser Mondsee - schaurig schön!




Das wunderschöne Heidekraut auf den Gipfeln der Schlucht von Ronja der Räubertochter in Fjällbacka, das die Felsen so lebendig machte.




Zur Abwechslung mal nicht der See, sondern das Meeeeeer. Da war ich dann ein Angsthase - mir war ja noch kalt vom See ;)







Ja, weil ich doch den See so mag, schwenke ich nun wieder auf diesen, aber diesmal von der anderen Sonnenuntergangs-Seite











Erst brennt der Wald....



...und dann brennt wirklich beinah der Wald... Meterhohes Feuer hat uns Staunen lassen.








Der krönende Abschluss war der dampfende See am frühen Morgen am Tag unserer Abreise. Welch schönes Geschenk für das frühe Aufstehen! Das wäre mein dritter Sonnenaufgang in meinem Leben, den ich aufgrund freiwillig frühen Aufstehens erleben durfte.... Vielleicht kommen ja noch ein, zwei hinzu ;)




Unser beinah nachbarfreies Haus zwischen Wald und See.





So. Für diesen Eintrag habe ich nun beinah zwei Stunden gebraucht. Fazit: Bilder einfügen ist furchtbar anstrengend in Verbindung mit meiner Kamera und Blogigo!

Nach soviel Zeit des Revue-passierens, träum ich im Bett weiter. Den Sonnenaufgang werde ich heute definitiv nicht aktiv miterleben!

19.10.2007 um 16:11 Uhr

Schreibintentionen

Musik: Sunrise Avenue - Wonderland

Es ist so schade, wenn Neues mit Neuem überdeckt wird und so vieles keinen Platz mehr hier in meinem Flüsschen findet. Es ist so wahnsinnig viel passiert in diesem Jahr, was nicht mal ansatzweise festgehalten wurde... schriftlich zumindest. In meinem Herzen ist es allgegenwärtig. Nur geht es mir oft so, dass sich durch das Schreiben Dinge klären und offenbaren, dass sich meine Gedanken sortieren und es manchmal einen Ausgang findet, von dem ich gar nicht wusste, dass er existiert.

Ich bin ein Gelegenheitsschreiber. Meist viel zu faul, nicht die nötige Ruhe dafür findend und tausend andere Dinge im Sinn habend. Auch wenn ich sehr gern schreibe und mich gern reflektiert sehe, bedarf es doch oft Überwindung dazu. Wenn ich dann erstmal im Fluss bin, dann fließt es auch und ich muss nicht viel darüber nachdenken über welches Thema ich schreibe, dann tippeln meine Fingerchen einfach über die Tastatur in die Richtung die gerade präsent ist (Deshalb findet sich der Titel des Eintrages immer erst am Schluss). Ich war nie der Tagebuchschreiber. Ich bewundere die Menschen, die sich die Ruhe dafür nehmen um ihren Tag oder ihr Leben zu reflektieren. Wenn ich Zeit habe, dann schlafe oder gammel ich rum, mach Dummheiten mit Bailey (meinem zuckersüßem Kater). Aber selbst diese Ruhe wurde knapp in der letzten Zeit. Man fragt sich vielleicht, wie es mein Blog soweit geschafft hat. Immerhin schreibe ich schon seit Juni 2005 mehr oder weniger. Mich faszinierte der Weg in die Öffentlichkeit. Es stellte sich heraus, dass die anregende Kommentare und Diskussionen zwischen eigentlich Fremden wirklich hilfreich waren. Auch durch die Tatsache, dass man sich mit so vielen hier verbunden fühlt. Es hat sich ein Band entwickelt, dass wirklich stark wurde… mein Gott, damals dachte ich noch im Internet turnen nur Bekloppte rum. Aber was ich hier schon alles Erleben durfte, welche Enge und welches Vertrauen man hier teilt ist fast unvorstellbar. Kein Wunder, denn das Schreiben offenbart einen Teil der Seele. Vieles, was wir schreiben, sprechen wir nicht laut aus. Es ist eine andere Seite, als im realen Leben, obwohl diese Seite genauso real ist. Hier finden unsere tiefen Gedanken einen Anker. Hier werden Gedanken vielleicht auch umgewandelt. Deshalb lernt man einander viel intensiver und von einer anderen unüblichen Seite kennen. Je mehr man voneinander weiß, desto mehr verstärkt sich das Band, unabhängig davon ob wir für immer miteinander Kontakt haben werden. Und unabhängig davon, ob es uns bewusst ist oder nicht. Wir weben den Faden der Verbundenheit.

An dieser Stelle ein ganz dickes

DANKE

an die Menschen, die mich hier inspirieren und berühren und die ein Stückchen meines Lebens mit mir teilen und die mich an ein Stückchen ihres Lebens teilhaben lassen!!

Angefangen hat alles mit meinem Eintreten-und-Wohlfühlen-Blog . Damals habe ich jemanden im Internet kennengelernt, der hier schrieb. Er wurde zu einem der wichtigsten Menschen in meinem Leben. Er inspirierte mich auch zu schreiben.

Dann gab es einen entscheidenen Schnitt in meinem Leben, eine neue Phase. Ich fühle mich heute als Tigerschnute ganz anders als das damalige Hühnchen. Ich habe das Raubtier in mir entdeckt. Heute mehr denn je. Es ist komisch meinen alten Blog zu lesen. Alles fühlt sich so weit weg an. Es gibt noch gar kein Wort dafür, wie toll ich diese Wendung in meinem Leben finde. Und ich weiß, dass ist noch erst der Anfang. Welches Wort muss wohl erst erfunden werden, wenn dieser Weg hier weiter geht???

So, und das mein ich. Ich wollte eigentlich ein paar Neuigkeiten loswerden, aber es hat sich alles mal wieder in eine andere Richtung gewendet…

Und jetzt? Wann werd ich mich wohl wieder überwinden?

04.10.2007 um 14:28 Uhr

Es wird viel passieren

Stimmung: voller Tatendrang
Musik: Nightwish - 7 Days To The Wolves

Also gut.
Was gibt es Neues?

Ich bin dabei das Kuchenproblem in Richtung Lösung zu bewegen. Habe mir eine Auszeit meines Lieblingskuchens erzwungen, um ihn wieder neu genießen und entdecken zu können. Die Auszeit dauert noch an, aber der Kuchen drängelt ungeduldig an meiner Tür. Nur zu gern würde ich öffnen, aber ich weiß einfach, dass es noch zu früh ist. Der Geschmack würde mir sicher gut tun, allerdings bin ich noch nicht weit genug entfernt, um die Chance zu haben, dass es in der Zukunft lange anhält. Ich bin sicher, wenn ich nur eine Weile warte um mich selbst zu entfalten, dann möchte ich mir keinen anderen Geschmack mehr auf der Zunge zergehen lassen. Das Schlimme ist, mein Kuchen leidet. Er lechzt nach dem Auf-der-Zunge-zergehen-lassen. Und je mehr er mir das zeigt, desto mehr zerrissen bin ich. Ich will ihn ja und hab ihm das auch vermittelt, aber ich brauche auch die Zeit. Selbst die andere Schokotorte, mit der ich liebäugelte habe ich stehen lassen (sie hat es verstanden). Doch je mehr er drängelt, desto mehr fühle ich mich unter Druck und desto mehr würde ich ihn aus der falschen Intention heraus wieder schmecken wollen. Aus einem schlechten Gewissen, aus Mitleid. Das wiederum legt wieder einen Schatten über diese Schokogelüste, über die Liebe zu meinem Kuchen. Natürlich möchte ich nicht, dass er zerbröselt und fad schmeckt, aber was bleibt mir anderes zu tun? Ich bleibe vorerst bei meinem Weg der Abstinenz. Punkt.

Hinzukommt, dass neben all den anderen Leckereien, die sich mir zu dieser Zeit darbieten, gar kein Platz für Kuchen bleibt. Denn zu meiner Neuigkeiten-Liste trage ich folgende Süßigkeiten:

- So wie es aussieht beginne ich nächstes Jahr eine Ausbildung zur
  Cranio-Sacral-Therapeutin (später dazu mehr)
- In diesem Zusammenhang bekomme ich also nächsten Dienstag
  meine erste Behandlung von meinem zukünftigen Ausbilder
- Ich habe mich zu einem Yoga-Kurs angemeldet
- Neben meinen traditionellen Reiki-Abenden gesellt sich ein
  Chakra-Abend in dreiwöchigem Abstand hinzu
- Ich beginne an diesem Wochenende einen siebenmonatigen
  Kurs zur Verschärfung meiner Wahrnehmung und Intuition
- Regelmäßige Treffen, wie montags mit meiner Mama und
  donnerstags zum saunieren mit meiner lieben E.
- Nächstes WE treffe ich mich mit jemand mir sehr Liebgewonnenem
  hier aus dem Blog
- Einige Konzerte meiner Lieblingsbands stehen an.
  (Am Rande: Ich war bei einem Geheimkonzert von Nightwish in
  Hamburg, als einer von vielleicht hundert Menschen in einem kleinen
  rauchfreien Theater mit rotem Teppich und imitiertem
  Sternenhimmel - trotz neuer Sängerin ein besonderes Ereignis)


Das so als kleiner Überblick. Ich habe mir einiges vorgenommen, dass mir in meinem täglichen Leben helfen soll, noch bewusster mit mir und dementsprechend auch mit den Menschen in meinem Umfeld umzugehen, und nicht zuletzt gehört dazu auch meine Vorliebe für Kuchen.

Es wird viel passieren…