~ Panta Rhei ~

31.01.2008 um 10:34 Uhr

Bleibend

von: Tigerschnute   Kategorie: Philosophisches

 

Die Zeit steht still mit Dir.
Und doch nimmt sie die Zeigerbeine in die Hand und rennt davon.
Einige Stunden empfunden wie ein flüchtiger Augenblick.
Flüchtig, aber nachhaltig.
Glasklar, aber doch verschwommen beim späteren Hinsehen.

Und das Schönste: völlig komplexfrei!
Danke! :)

29.01.2008 um 13:51 Uhr

Ich bleib hier! So!

 

Also ich… ich log mich jetzt niie wieder aus! *armeverschränk*

Und falls es mir doch im nächtlichen Wahnsinn aus Versehen passieren sollte, dann wäre ich Euch lieben Mitbloggern und Mitbloggerinnen von Herzen dankbar, wenn ihr bei der ab sofort berühmten picture_it Eure Kontaktinformationen hinterlegen könntet, damit wir bitte nicht gewaltsam auseinander gerissen werden!!

Herzlichen Dank, auch für Eure Treue und Eure Fanmitgliedschaft! (Spenden bitte auf mein Konto - und losgezahlt! ;)

25.01.2008 um 14:06 Uhr

Spiel mit mir!

Darf ich vorstellen, mein rotznasiger Kuschelbaron!

 

 

24.01.2008 um 16:12 Uhr

Dialog à la Nonsens

von: Tigerschnute   Kategorie: Albernheiten

 

~ Ich hab heut Nacht was Komisches geträumt:
Irgendwie von nem Fuchs…
* Hast Du ihn überfahren?
~ Nein, es war ein Babyfuchs!
* Achso ja, Babyfüchse sind ja unüberfahrbar…
~ Mhhm, vielleicht war es aber auch nur ein Hund,
der aussah, wie ein Fuchs…
* Ja, oder ein Fuchs, der aussah, wie ein Hund…
~ Nein! – Es war auf jeden Fall ein Fuchs!

 

Filmreif!?

24.01.2008 um 10:54 Uhr

Extreme Sprachenmishing

von: Tigerschnute   Kategorie: Albernheiten


Jetzt hab ich’s auch endlich geschafft: NoEarBunnys
Der Movie war sweet!

E. und ich haben uns ganz schön vollgekichert.
Und so sind wir dann bekichert zum Dinner zweier english Gentlemen getorkelt. Genau. Deshalb dieses rumgeenglische hier.

Hauptsache wir steigen erstmal in eine Bahn, von der wir nicht wissen, wo sie hinfährt. Typisch E. und Schnute eben. Irren erstmal in der Stadt rum und kommen zehn Stunden too late. Paris. Rom. Erkner.

Ein funny Abend, der immer mal wieder mit deutschen Bröckchen untermalt wurde. Viel mir das english Word nicht ein, wurde das deutsche einfach englisch ausgespeakt. Und alle hatten ihren Spaß. Ich glaube der am häufigsten benutzte Satz war „Do you have a dictionary?“ Naja, ging auch ohne. Auch wenn meine spontan-komische Art erst übersetzt werden musste und dann nur noch komisch war, weil nicht mehr spontan. Nix mit Schlagfertigkeiten. Allerdings war der Versuch schlagfertig zu sein schon witzig genug.

Auf dem Nachhauseweg wurde ich dann von einer liebevollen Nachricht begleitet, in der ich erstmal baden musste, indem ich sie dreißigmillionentausend Mal las.

Und im Treppenhaus hab ich erstmal alle Nachbarn aufgelacht. Also geweckt, weil ich so gackern musste.
Ich bekam eine Postkarte, die ich auch mindestens trölfzigmillionen Mal lesen musste und nach dem letzten Lesen schon fast wieder zum Magen-Darm-Tee greifen musste vor Bauchschmerzen.

Uiuiuiuiuiuiui Tiffy!

23.01.2008 um 10:38 Uhr

Oh - Nein!

Ich bin geschockt!
Gestern sprach ich noch davon... und heute... heute sind meine Chancen nicht mal mehr 1:1.000.000
Mein letzter Hoffnungsschimmer am Horizont verglüht.

Die Schreckensnachricht kroch in mein Unterbewusstsein. Mein Radiowecker sprang genau da an, als die Dame mit der neutral näselnden Stimme trocken verkündete:

             "Der Schauspieler Heath Ledger ist tot"

Ich schwöre, ich stand im Bett. Nichts gegen ein Mittel frühen Wachwerdens, aber bitte doch nicht so! Der Satz hallte nach. Beim Zähneputzen, beim Duschen, in der S-Bahn... und jetzt fühl ich mich immer noch ganz schwer.

Ich erzählte von dem einen Traummann, den ich doch gern mal mit nach Hause nehmen würde. Es aber alles gar kaum einen Sinn macht, er wäre doch so unerreichbar. Gestern noch. Jetzt ist er nicht mal mehr nur unerreichbar. Jetzt werde ich zukünftig gänzlich von seinem wunderbaren Antlitz und seinen Schauspieler-Qualitäten verschont. Jetzt macht das Leben keinen Sinn mehr. Ich werde auf ewig Single bleiben.... *schluchz*

So jung... Man, ich bin echt geschockt!


In grandioser Erinnerung


21.01.2008 um 10:24 Uhr

Lass uns reden!

von: Tigerschnute   Kategorie: Philosophisches

Ich stelle fest, es wird zu viel interpretiert, als kommuniziert.
Gerade zu Beginn einer neuen Bekanntschaft und das „Beschnuppern“ einander erfordert viel Fingerspitzengefühl und das Erlernen der Sprache des Anderen. Manchmal klappt das auf Anhieb. Manchmal bedarf das keiner großen Worte. Aber es gibt Menschen, an deren Schwingungsfeld man sich erst gewöhnen muss… wenn man denn möchte. Und wenn man dies spürt, dann ist das Aussprechen von Bedenken A und auch O. Geschieht das im kleinen Kämmerlein mit sich selbst sind Missverständnisse und Fehlinterpretationen vorprogrammiert. Er denkt, dass sie denkt, dass er denken könnte, sie würde denken… Eine Spirale ohne Ausgang. Und eigentlich reagierten doch beide aufeinander. Dann wird der Rückzug vorgezogen, weil ja keine Signale mehr erfolgten. Und schon bleibt etwas Unausgesprochenes im Raum. Es verblasst vielleicht mit der Zeit, aber es wird sich ewig unerledigt anfühlen… Schade… Wenn man doch nur offener mit seinen Gedanken und Zweifeln umgegangen wäre…

Da kann man nur noch all seinen Mut zusammenkratzen und mit dem Finger auf den dicken Elefanten im Raum zeigen – ja, auch wenn es zu spät zu sein scheint. Es kann immerhin abgeschlossen werden. Und… wer weiß? Vielleicht ist es auch nie zu spät…

17.01.2008 um 13:27 Uhr

All-Eins-Sein

von: Tigerschnute   Kategorie: Lyrisches


Wie die Unendlichkeit des Ozeans
 
So grenzenlos erhebt sich meine Seele
 
Bäumt sich auf
 
Dem Wellenschlag entgegen
 
Mit jeder Meeresbewegung
 
Lasse ich Gedankenkreise los - befreie sie
 
Mit jedem Wellenschlag darf ich ~SEIN~
 
Werde freier und weiter
 
 
 
Am Horizont
 
Ein Menschenpaar
 
Ineinander verschlungen
 
Zu einem verschmolzen
 
Jede ufernde Welle teilt die Kraft
 
Ihrer Leidenschaft mit mir
 
Die Ewigkeit ihrer Liebe


 
Und ich sehe mich in den Wellen
 
Und ich sehe Dich im Ufer
 
Das Bild verschmilzt zu einem

 
So unendlich der Ozean
 
So grenzenlos sind auch ~Wir~!

(Sowas entsteht, wenn man sich zur Weihnachtszeit am Meer verliert)


15.01.2008 um 13:50 Uhr

Schmalzkäse


Zwei erwachsene Frauen aus unterschiedlichen Generationen sitzen Herz an Herz zusammen und weinen der Sehnsucht nach. Der Sehnsucht nach der einen großen Liebe, die uns ein (oder zwei, oder drei) Leben lang trägt. Auslöser dieses romantischen Hachgefühls ist dieser Film, der mit seiner liebevoll erzählten Geschichte tief berührt. Ohja. Eigentlich sehnen wir uns doch alle nach Schmalz. Dabei ist Schmalz nicht einmal mehr Schmalz, wenn wir es aus nächster Nähe betrachten. Wenn wir selbst darin baden, ist die kitschigste Lotusblüten-Liebeserklärung eine Offenbarung.

Also mal heulend in den Schlaf geschlittert.
Welch Emotionen sich jetzt schon in diesem Jahr zusammenbrauen…


Danke für den zauberhaften Abend, der mich so verbunden und doch so frei fühlen ließ. Ich genieße den heutigen Platz zur Entfaltung und Entdeckung, den Du mir bietest.

14.01.2008 um 17:15 Uhr

Quiiietsch!

von: Tigerschnute   Kategorie: Albernheiten

Ein wundervolles Wochenende, auch wenn ich mich teilweise aufrappeln und mich adrenalin-fördernden Dingen stellen musste. Fordernd. Bereichernd. Wachsend. Bewusstseinserweiternd.

Uuuuund… meine Clownsphase bricht nicht ab. (Ich weiß, dass dieses Wort, wenn es denn existiere, wunderbar reimprädestiniert ist, aber bitte, tuts nicht!!) Lachend. Hüpfend. Hoppelnd. Hüpfend hoppelnd. Ausdruckstanzend. Vergnügt quietschend. Vorfreudig. Aufgeregt. Hibbelig. Leben liebend!!!

Damit könnte ich kilometerlange Blogs füllen. Ach was sag ich…. Trilliarden kilometerlange Blogs.
Bei wem darf ich anfangen?

Ich fühl mich wie das Kind mit hochrotem Kopf die Schultüte im Arm haltend und brustschwellend wissend, dass es nun groß ist und endlich lernen darf. Und aber trotzdem noch das gackernde, albernde Kind bleiben darf. Es freut sich so sehr darauf, die Schultüte auspacken zu dürfen.

12.01.2008 um 10:23 Uhr

Blümchen pflücken

von: Tigerschnute   Kategorie: Albernheiten

Und wenn man dann so wortwitzig telefoniert und rumsynonymiert und einem ein anderes Wort für Blumen pflücken auf einmal ganz spontan deflorieren einfällt und man dann aus Versehen in den virtuellen Weiten auf DIESER Seite landet, dann erzählt mir nicht, ihr würdet nicht mit einem Lachkrampf ins Bett gehen. Vor allem, wenn Eure Bettwäsche mit roten Blumen versät ist!


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(Ich kann mich kaum halten!)

11.01.2008 um 17:38 Uhr

Oh so funny

von: Tigerschnute   Kategorie: Albernheiten


Ich hab mich in den Schlaf gelacht.
Schon zwei Abende hintereinander.
Bis halb zwei.
Nachts.
Morgens wieder mit einem Lächeln aufgewacht.
Auch wenn meine Augen noch nicht wussten, was ich von Ihnen wollte, als Tageslicht in sie drang und ich sie mit dem Reinquetschen von Fremdkörpern überforderte.

Es ist so erheiternd und tausend Jahre verjüngend mit jemandem zu telefonieren, der so lustig, schlagfertig und so völlig meine Sprache spricht. Es wurde wortgewitzt, gereimt, gekichert und eine Lachkrampfgarantie gab’s inklusive, so wie es schon lange nicht mehr weh tat. Nicht nur der Humor scheint uns zu verbinden, auch die Empathie, das Intuitive und die euphorische Begeisterungsfähigkeit, die in diesem und meinem Ausmaß recht selten von Menschen so schön nach Außen dringt. Wir kennen uns kaum und doch ist es wundervoll, was sich da liebevoll abzeichnet.

Besoffen Blödsinnlabern geht.
Nächtliches Durchphilosophieren auch.
Und das auch noch in herrlicher Balance.
Bedingung erfüllt.
Aufnahmeritual bestanden.

10.01.2008 um 18:17 Uhr

Und sonst so?

Ich unterwerfe mich mal der Lust was zu berichten.
Sonst wird das ein Sammelsurium an Erlebnissen, welche nirgendwo ankern. Wäre schade um all die Anregungen, die dem Einen oder Anderen dabei erspart blieben.

Dass ich allen ein superdupertollesaufregendesundvonunglaublichwundervollenerlebnissen gesäumtes neues Jahr Wünsche erwähnte ich? Ja? Gut. Ein Nein würde ich aufgrund dieses wahnsinnig langen Pseudowortes nicht akzeptieren. So. Das muss wieder bis Dezember reichen.

Das belebende Silvester mit erfrischendem Ostseewind um die Nasenflügel war unvergesslich. Die Norm ist versaut. Ich will jetzt immer ein herausragendes Ballerfest. Vielleicht mal in den Bergen!? Da echots so schön.

Zwischendrin stieg immer mal wieder ein Schwang Melancholie in mein Herz. Es ist einfach komisch an einem Ort in sich zu gehen, den man mit so schönen vergangenen Erinnerungen verbindet. Da ist dieser süßlich-schwere Geschmack nicht weit. Ein schönes Gefühl auf der einen Seite, für jemanden nur Positives zu empfinden und verbinden. Ein sentimentaler Nachgeschmack auf der anderen, wenn man diesen Weißt-Du-noch-Geruch dieses Mal nicht unvermittelt teilen kann. Ein Lächeln hab ich Dir aber mehr als einmal geschenkt. Und ich werde Dir auch weiterhin immer herzlich zulächeln!

Ansonsten war’s typisch schnutig. Habe in allem ein Stück Ich gelassen. Und dort wo es mir noch schwer fiel beobachtete ich das Ich lehrreich. Ob nun erfolgreich wird sich erst bei der nächsten verzwickten Situation herausstellen. Zumindest konnte ich erkennen.


Und sonst so?
Ich hab mal wieder versucht ein Sternchen zu sein. Ein Schnutingstar, sozusagen. Die Mina hat eingeladen. In eine legendäre Karaokebar, die vorher offensichtlich mal ein Puff war. Die Kabinen und die tolle Stange mit Aufschrift „Spielen auf eigene Gefahr“ verrieten unheimlich Heimliches. Und dabei sollte das nur ein Scherz sein, als ich zum Kellner auf die Frage hin, ob wir uns ausziehen wollen (NATÜRLICH nur die Mäntel ;) sagte „Ja, ja… mit diesen Kabinen und diesem Rotlicht, wer weiß in welchem Etablissement wir hier gelandet sind *ZWINKER*“ Und als wir ihn nach dem Geträller ganz zwanglos fragten, was das hier mal war, antwortete er „Na so ein Club“ Aha! So ein Club also. Das lässt ja nicht viel offen. Also weitergebohrt, wars mal ein Swingerclub? „Nee, die Kabinen ham wir selbst mitgebracht“ Doppel-Aha! Also war’s DEREN Club. Vaastehe!

Aber so mal nebenbei erwähnt: Das Trällern war toll. Ursprünglich hatten wir zwei Stunden gebucht. Irgendwie hat’s uns aber nicht recht aus der Box verschlagen (Und bevor jemand fragt: Nein, es waren keine sichtbaren Spuren mehr zu erkennen! – Aber fragt nicht nach dem Klo! *kicher*) Von anfangs sieben Mitsängern, blieben zum Schluss nur noch vier übrig. Ob’s daran lag, dass ich zu oft zum Mikro griff? Ich verzichte lieber auf eine Antwort an dieser Stelle. Bei DER grandiosen und ordnerdicken Auswahl, muss man doch einfach singestoll werden. Neuer Stammclub, meine Damen und Herren.


So. Reicht.
Alles andere später.

Ach… und ich habe vermisst!
Das hier, Euch hier!