~ Panta Rhei ~

25.02.2008 um 14:44 Uhr

Herz über Kopf...

von: Tigerschnute   Kategorie: Brückenarbeiten

 

400 m und ein Klingelknopf.
Die Brücken wurden gestürmt.

Ich hoffe es wurde niemand verletzt!

19.02.2008 um 00:30 Uhr

Unser Tag

 

Ich erinnere mich an diesen einen Tag. Den Tag an dem ein langersehnter Traum in Erfüllung gehen sollte und die Fügung ihren Lauf nahm. Ein Tag, der etwas bisher Unbestimmtes in uns zu einer starken Verbundenheit wandelte.

Da standen wir beide in meiner Küche und schnippelten Gemüse. Ich wollte mit meinen durchschnittlichen Kochkünsten glänzen, denn schließlich begegnete ich Dir zum ersten Mal außerhalb der letzten dreimonatigen virtuellen Intensiv-Kennenlern-Kur. Ein schönes Gefühl, welches sich bereits vorher schon andeutete. Anders. Zurückhaltend, verstehend. Verbunden. Vom ersten Tag an. Wie ich es nie erlebte.

Das Kennenlernpaket beinhaltete natürlich auch so nebensächliche Dinge, wie Sternzeichenerkundung. Ja… wir floskelten die letzten Monate damit umher, dass es kein Wunder ist, wie ähnlich wir ticken, schließlich sind wir unter derselben Sternkonstellation geboren. Zufall? Kein Wunder also, dass wir uns so gut verstehen.
Über das Datum haben wir jedoch nie in einem unserer Chats oder Telefonate gesprochen. Dabei ist es doch das erste, was man wissen möchte, wenn wir uns schon ein Tierkreiszeichen teilen.
So sollte es jedoch nicht sein.

Beim Schnippeln der Zucchini dann ein erstes leichtes Beschnuppern und nach dem Feststellen, wie ähnlich wir doch das Gemüse stückeln, wieder ein Wir-sind-eben-beide-Wassermann-Gewitzel.

„Ja, wann hast Du denn eigentlich Geburtstag?“
      “Rat mal“
“Am 19.?“
Es schepperte.
Mir fiel das Messer vor Schreck aus den Händen.
       “Ach hör auf. Das hast Du doch irgendwo gelesen!“
“Nein. Ehrlich nicht! Wieso? Volltreffer?“
      “Ja, woher weißt Du das?“
“Naja, ich habe nur geraten, denn es ist auch mein Geburtstag!“
     “Nein……… ist nicht war!!“

Wenn es Eis gegeben hätte, dann wäre es von dort an gebrochen und extremst weggeschmolzen. Aber eigentlich war es gleich noch mehr wie ein Stück Ankommen.
Es folgte dann ein Ausweis Hin-und-Her-Gezeige und ungläubiges, aufgedrehtes Ist-ja-der-Wahnsinn-Gerede. Die Kochkünste waren dann völlig wurscht. Ich hätte auch Scheuerlappen auftischen können.

Dieser bedeutende Tag liegt jetzt zwei Jahre und acht Monate zurück. Und von da an wurde der heutige Tag nicht mehr nur mein Geburtstag. Mit Dir zusammen Alt werden bekam eine neue Bedeutung und auch die alte hatte für mich vom ersten Moment an Relevanz.
Ich habe den einen Menschen gefunden, meinen Seelenpartner. Und doch habe ich vor kurzer Zeit, die sich schon so ellenlang anfühlt, beschlossen meinen Weg allein weiterzugehen. Allein, aber doch immer noch eins mit Dir. So ist das nun unser erster gemeinsamer Geburtstag ohne einander.

Mein Liebster, das hier ist für Dich.
Ich wünsche Dir von Herzen alles Liebe!

 

 

 


 

17.02.2008 um 01:35 Uhr

Die Heilung

von: Tigerschnute   Kategorie: Konzerte


Aufgedunsener gitarrespielender Zottelkopf - wer könnte das sein?

Also man sieht's vielleicht nicht, aber das ist Mr. Jungs-weinen-nicht und Band.

Ja, also... hm...
Was?
Wie es war?
Ich dachte schon es fragt keiner.

Ja, hm... also... die...
Die Vorband war toll! Muss ich gleich mal schnell ergoogeln, wer das war.

Und sonst?

Ja, die Akustik war auch sehr gut. Es war laut.
Und der Sternenhimmel war auch richtig schön.

Und weiter?

Es war lang.
Verdammt lang.
Vier ganze Stunden.
Zwei Zugaben.

Wir rätselten schon ob das vielleicht Marionetten waren. Und die Mucke vom Band. Denn so klangen sie. Wie von Band. Und wie das mit vier Stunden The-Cure-Bandhören ist, geht einem das Gequäke irgendwann auf die Nerven. Sie waren wohl mächtig in Spiellaune. Und ich, ich hab glaube noch nie auf einem Konzert die Uhrzeit wissen wollen. Auch bin ich nie vorzeitig aus der Masse entflohen. Kein gutes Zeichen, oder? Als wir dann den Ausgang erreichten, weil sie ja doch gleich mal fertig sein mussten, begannen sie die Na-endlich-Songs zu spielen. Also rin, in den oberen Tribünen-Seiten-Eingang und mitten im Gang abgehottet - nochmal ne Stunde. Krass.

Alle zweihundert Songs wurden gespielt..
Für einen richtig echten durch und durch gewaschenen Zottel-Fan ein Sahnetorten-Abend.

Ich muss sagen, mir wars insgesamt zu lahm... Und zu quäkig... Und laut, was an dem Quakigen gelegen haben könnte.
Aber die Vorband... ja, die ging ab durch die Gefäße!
Weiß immer noch nicht, wie die heißt...


Immerhin konnte ich mich gedanklich mit diesem Song hin und weg teleportieren. Das ging. Und war auch schön. Schön sentimental.

 
Und was mach ich jetzt noch mit dem angebrochenen und angezappelten... äh... Nacht?

15.02.2008 um 11:33 Uhr

Einmal um den Globus, bitte!

 

Ich will auch Frau von Welt werden.

Deshalb hab ich vor ganz viel, ganz weit und ganz oft zu verreisen und alles zu erobern, was sich mir offenbart (ich werde die Weltherrschaft an mich reißen!!!). Meine Lust Orte zu entdecken ist gerade am schäumen! Im Mai hatte ich vor irgendwohin abzuhauen. Ich wusste aber weder wohin noch mit wem. Und bevor ich rumrätseln konnte, ergab sich mir nun eine Gelegenheit. Und das alles so unkompliziert. Ich muss mich nicht um Ort, nicht um Zeit und nicht mal um Reisebegleitung kümmern. Für alles ist gesorgt – ich bin nur von nun an mit an Bord und alles ist in Butter auf dem Kutter, alles im Lot auf dem Boot.

Und ich könnt mich behibbeln vor Freude! Wer macht mit?

*hibbel*

*zappel*

*freu*

14.02.2008 um 23:50 Uhr

Me and Mr. Valentin

 

Und aufeinmal hat sich mein Abend doch wie von selbst verplant. Nein, nicht wie von selbst. Ich hab kräftig mitvertraut, so wie ich es geübt habe. Es war.... naja..... es war anders. Und anders ist gut. Anders ist immer gut. Eine kleine Einführung in Schnute's Welt. Ein Schnupperkurs. Ob man nun daran regelmäßig teilnehmen oder diesen Kurs intensivieren mag, bleibt abzuwarten und schlimmstenfalls nur der Phantasie überlassen. Ich wär da. Eine Probezeit könnt ich vorerst anbieten. Zumindest hätt ich auch mal Lust einen Schnupperkurs zu belegen.

Und jetzt geh ich träumen....

 

13.02.2008 um 17:07 Uhr

Keep cool!

 

So doll zerronnen, wie ich dachte, ist es gar nicht.
Der Hauptgewinn lässt sich nur Zeit zur Entfaltung.
Manchmal einfach nur nachwirken lassen, Selbstläufer basteln und ein klitzekleines bisschen mehr vertrauen üben. Dann klappt’s auch mit dem Nachbarn. Ob der nun Persil, Pril oder Calgon in Villabacho benutzt ist schnurzpiepegal.

Und! Loslassen nicht vergessen. Krampfig mögen das Gewinne gar nicht. Wofür auch? Was sollte da belohnt werden?

Mal sehen, was dieses Level noch Spannendes bereit hält!
Ich hab Ehrenpunkte gesammelt und bin bewappnet.

10.02.2008 um 23:41 Uhr

Wie gewonnen, so zerronnen!?

 

Es gab eine Verlosung.
Zu gewinnen gab es einen Abend mit all Deinen Freunden in diesem steinigen Club und ein alkoholisches Gedeck für alle. Alle Deine Freunde. Alle beide.

Ich hab gewonnen.
Das Bestellte ist eingetreten.
Ich hab den Hauptgewinn gezogen.

Allerdings nicht das alkoholische Gedeck.
Etwas für mich viel Wichtigeres und Dringlicheres.
Etwas, wofür man nicht seinen Namen und seine Adresse preisgeben muss. Etwas, dass ich mir die letzten Wochen wirklich wünschte. Nun, die Rahmenbedingungen waren anders, als erwartet. Ich war eigentlich nicht in Stimmung für einen Hauptgewinn. Deswegen hab ich ihn wohl wieder sausen lassen. Super. Den Hauptgewinn mit Füßen getreten. Prima. Das ist, als würde ich sagen: Nein danke, ich bin gerade nicht in Stimmung für eine Million Euro. Brauch ich wohl nicht zu erwähnen, dass ich ein kleines bisschen Lust habe mir ein Ohr abzubeißen. Aber ich komm nicht ran. Also lass ich's und bleib bei der depressiven Selbstmitleidsstimmung. Vielleicht hätte ich doch lieber das Gedeck gewinnen sollen.

Alles nur eine Vorbereitung, ja? Alles nur eine Übung für das Kommende? Alles hat seinen Sinn? Tja, wir werden sehen. Ich steck ja noch inmitten Level 3.

08.02.2008 um 16:50 Uhr

Friday I'm in Love

 

... das hab ich mir heute geschworen!! ;)

Jaaaa, lacht ihr nur! Ich stecke meine Ziele heute höher, als die Hochsprunglatte beim Sport. Und ich hatte immer ne eins im Hochsprung!!

Hoch hinaus, will die Frau Schnute - legendär!
Und jetzt kommt mir hier keiner mit gehobenem Zeigefinger und Du-kannst-dann-aber-tief-fallen-Geschwafel, bitte! Vielleicht muss ich das!?

So. Und nun ein Lift, bitte!

So sei es!

08.02.2008 um 11:37 Uhr

Gedacht. Getan.

 

Verzweiflungstaten.
Rücksichtslos?
Egoistisch?

Oder nur eine hoffnungsvolle Träumerin, die das Nimmerland versucht in die Realität zu holen?

Und das nur, weil sie doch endlich mal (wieder?) gehalten werden möchte…

07.02.2008 um 21:18 Uhr

Leben nach der Geburt!?

von: Tigerschnute   Kategorie: Philosophisches

 

Im Bauch einer Schwangeren waren einmal zwei Embryos. Der eine hieß Skeptiker und der andere Christ. Eines Tages ergab sich folgendes Gespräch:

Der kleine Skeptiker fragte: "Glaubst du wirklich an ein Leben nach der Geburt?" Darauf der kleine Christ: "Ja klar glaube ich an ein Leben nach der Geburt! Hier im Bauch ist doch nur die Vorbereitung auf das eigentliche Leben, das uns nach der Geburt erwartet."

Der kleine Skeptiker war damit nicht einverstanden: "Blödsinn, das gibt es doch gar nicht! Ein Leben nach der Geburt, lächerlich, wie soll das denn bitte aussehen?"

Darauf der Christ: "Es wird alles heller sein. Du wirst mit deinen Augen wunderbare Dinge sehen können, die du dir jetzt nicht einmal vorstellen kannst, und wir werden mit unseren Beinen in einer, uns noch unbekannten Welt, herumlaufen und mit dem Mund essen."

Da unterbrach ihn der kleine Skeptiker: "Mit dem Mund essen? Geht's noch? Schau her! Was meinst du, wozu du diese Nabelschnur hast? Und die ist viel zu kurz, wo willst du denn damit hinlaufen? Willst du etwa mit den Beinen laufen?"

"Nach der Geburt wird eben alles anders zugehen." meinte der kleine Christ. Doch der kleine Skeptiker erwiderte: " Es ist doch so, das noch keiner von "nach der Geburt" zurückkam. Mit der Geburt ist alles zu Ende. Ende - aus. Es gibt kein Leben nach der Geburt! Der Sinn des Lebens besteht darin, sich hier so lange und so gut wie möglich zu behaupten."

Da sagte der kleine Christ: "Nach der Geburt werden wir unsere Mutter sehen! Darauf meinte der kleine Skeptiker: " Du glaubst an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte, deine Mutter?" Der kleine Christ lachte fröhlich als er sagte: " Erstens ist sie auch deine Mutter, ob du das glaubst oder nicht und sie ist überall. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein."

Darauf entgegnete der kleine Skeptiker: "Ach hör doch auf! Von der Mutter habe ich noch nie etwas gehört. Warum lässt sie uns dann hier allein? Wo ist sie denn? Ich glaube nur, was ich sehe!"

Da sprach der kleine Christ: " Deine Augen funktionieren noch gar nicht. Sehen wirst du sie dann - glauben musst du heute. Wenn du genau hinhörst, dann kannst du sie manchmal singen oder sprechen hören. Ich glaube auf jeden Fall, dass unser eigentliches Leben erst dann beginnt. Ich spüre Mutter's Liebe heute schon und das macht mich gewiss, dass das Leben nach der Geburt noch viel intensiver wird!

07.02.2008 um 17:30 Uhr

Ominöse Gerätschaften

 

Man was verkaufe ich nur manchmal für einen Schrott.
Wir sind Maschinenhersteller und ich muss mich mit Schäufelchen, Schippchen und Becherchen rumschlagen.

Heute wollte jemand eine „Horse hair brush“.
Pferdehaarpinsel. Super. Warum nicht eine „Ocean pig brush“. Hat feinere Borsten.

Manchmal ist das hier echt zum totlachen.

Wir vermitteln sogar Auftragskiller.
Diesen Backenbrecher zum Zerkleinern von harten Materialien, den wir im Programm haben, fragte eine kroatische Firma wortwörtlich als Kiefernbrecher an. Die Prozedur nach meinem Kiefernbruch im Krankenhaus hätte ich mir sparen können. Geht alles viel einfacher.

Und falls jemand Interesse hat, wir haben noch folgende wunderbare Geräte in unserem Produktprogramm:

- elektr. Innenvibratoren mit 12.000
  Schwingungen/Minute und Ø 25 mm
- Steifemessgeräte
- Feuchtemessgeräte
- Ausflussmesser
- Ausziehprüfer
- Penetrationsmessgeräte
- Ausbreittische

Kann man sicher prima zweckentfremden… Nicht das ich das ausprobiert hätte, aber das klingt doch nach Spaß, was!? Bei Bedarf Bestellungen also an die Fachverkäuferin Frau Schnute.

06.02.2008 um 18:41 Uhr

Dizzy

 

Genau in diesem Moment habe ich das Gefühl, die Welt dreht sich ohne mich. Und ich, ich steck hier fest. In meiner. Die sich schneller dreht als alles andere und trotzdem stehen bleibt. Ferne, weite Welt. Da geht man einen Tag nicht aus dem Haus, schon fühlt man sich komplett desozialisiert. Kein Wort verließ heute meine Lippen. Ohgott. Ich bin sogar zu faul zum Denken!


Und wenn ich diesem Gefühl nachgehe... dann komme ich wieder an diesen einen Punkt.
Den Punkt, an dem sich alles im Kreis dreht. Ich will heute nicht, dass mir schwindelig wird.

Und doch hab ich so Sehnsucht...


 

05.02.2008 um 12:15 Uhr

Live Version 3.0

von: Tigerschnute   Kategorie: Philosophisches

 

Das Leben spielt komisch Spiele. Zumindest, wenn man sich inmitten eines befindet. Mittendrin fällt es schwer zu verstehen. Fällt es schwer zu begreifen und die Begegnungen zu analysieren. Da kann man nur kämpfen oder genießen, aus der Situation heraus reagieren – ohne nachzudenken. Versucht man zu hinterfragen, erhält man vielleicht Schlüsselwörter oder Geheimcodes, die oft wie ein wirres Rätsel wirken. Mit viel Übung, schafft man es vielleicht zu knacken. Vielleicht erkennt man Schemen von Zusammenhängen. Aber glasklare Antworten, setzen Erfahrung und eine Prise Weisheit voraus.

Betritt man dann eine andere Spielstufe oder ein neues Spiel, versteht man plötzlich das zuletzt Erlebte und der Zugangscode zu Level 2 wird wie automatisch aktiviert. Ein Zusammenhang wird klar. Wir erkennen plötzlich, auch ohne vorherige Analyse. Alles macht plötzlich einen Sinn.

Klar wird, wir alle sind unsere eigenen Programmierer. Wir bestimmen die Optionen, den Schwierigkeitsgrad und die Schnelligkeit. Je nach äußeren Einflüssen passen wir uns dem schaffbaren Rhythmus an, zumindest im Idealfall. Sind wir unaufmerksam erliegen wir vielleicht auch dem Drachen. Allerdings nicht ohne Vorwarnungen und -je nach Aufmerksamkeitsgrad- mehr oder weniger eindeutigen Zeichen.

Wer also immer schön wach, aufmerksam und intuitiv durch das Spiel namens Leben streift, dem bleiben die Zeichen nicht verborgen.

Lasst uns spielen!

05.02.2008 um 00:55 Uhr

Back To Good


Zurück in gute alte Zeiten.

Für mich eines der großartigsten Live-Bands und Live-Songs seit Musik für mich mehr als nur eine Rolle spielt. Die Band die mich über so lange Zeit getragen und beflügelt hat und in deren Sänger ich so unsterblich verliebt war... und der mich immernoch Zeit und Ort vergessen lässt (ich sitze hier seit Stunden und suche nach diesem Song, als Live-Version.)

Diese Steigerung... diese Seele, die er da beinah auskotzt... Da reißt er mein Herz mit seiner gewaltigen Stimme aus der Brust.

 

 


Verdammt... Ich kann mich wieder nicht für eins entscheiden.
Am liebsten den Rahmen sprengen und alle hier rein, die mich bewegen.

04.02.2008 um 20:52 Uhr

Licht im Dunkeln


        "Ich bin gerade richtig verliebt in Dich"



Das ist das Schönste, was ich heute an diesem verkorksten Tag gehört habe.

Und das von einem Menschen, den man schon sein ganzes Leben kennt. Das ist wie ein Happy-End, welches vor noch nicht allzu langer Zeit kaum absehbar war. Aber wir haben es geschafft. Beide. Jeder ein Schritt. Ein Schritt Loslassen. Ein Schritt Verständnis. Ein Schritt Toleranz. Ein Schritt aufeinander zu.

Und eigentlich möchte ich das gar nicht weiter zerreden...



Dieser schattige Tag hat auf den zweiten Blick doch noch versteckte Sonnenstrahlen für mich übrig. Das Vertrauen meiner lieben Löwin und eine wundervolle Nachricht, die mich doch noch innerlich leuchtend für den heutigen Tag entlässt. Was tut mir das gut. Und dabei hätte das ein richtiger Scheißtag werden können...

 

 

03.02.2008 um 02:47 Uhr

Angebunden

von: Tigerschnute   Kategorie: Lyrisches

 


Du breitest Dich aus in mir.

Hast Dir schon lang ein eigenes Lager geschaffen.

Und jedes Mal

Jedes Mal, wenn ich an Dich denke,

Wird es mir komisch.

Kaum ertragbar.

Welcher Zeiger steht still, wenn ich möchte,

Dass Du bei mir bist?

Was ist die richtige Zeit um einander

Wieder zu erkennen?

So weit weg.

Nein.

Du bist so dicht.

Ich kann Dich fühlen.

Aber -verdammt- wo bist Du?

Und vor allem: Wann? Wann bist Du?

Diese Worte von mir unbenutzt,

Aber ich kanns nicht leugnen:

Trotz Freiheit.

Ich brauche Dich!

 

 

 

Just Watch The Fireworks

 

 

02.02.2008 um 10:59 Uhr

Verplant!?

 

Da sieht man's mal wieder. Ich bin absolut planungsunfähig. Offiziell geplant war ein Ostseebesuch mit meiner Löwin. Wellenrauschen bei Sturmgraden 10 bis 20. Stattdessen ließen wir uns lieber zur ungeplanten Aufstehzeit von Müdigkeitswellen überschwappen. Wir rekeln uns erstmal beide die Ohren am Telefon voll.

"Och, ich hab gerade keine richtige Meinung, ist so gemütlich in meinen Kuschelkissen."
"Hm... stimmt bin auch noch so verschnarcht und mitten in Intensivträumen."
"Vielleicht sollten wir lieber später nochmal quatschen, wenn wir wieder meinungsfähig sind..."

Ich weiß nicht mehr was Auslöser war, aber plötzlich wandelte sich dieses Halbschlafgegrummel in ein tiefgründig philosophisches Gespräch. Na Hallo! Und das am frühesten Morgen mit kleinen Augen. Kleine Augen, aber ausgeprägtes Denkvermögen. Was'n los? Ich bin doch ein Nachttier. Und morgens kaum fähig ein Wort komplett auszusprechen. Da wird mit Grunzgeräuschen in allerlei Variationen kommuniziert. Je nachdem wie ich geweckt werde, Wohlfühlquiken oder Grummellaute. Und heute haben wir uns wachgequatscht mit wachem Gequatsche. Vielleicht ist man so schläfrig noch dichter an seinem Unterbewusstsein. Und ist es nicht schön, den Morgen so zu beginnen? Mit einem Menschen, mit dem man sowas kann? Und plötzlich waren wir hellwach. Und bereit in den Tag zu starten mit tausend Ideen und -oha- sogar Meinungen. Euphorisiert schaukeln wir uns gegenseitig mit einer Idee nach der nächsten aus dem Bett.

Spontan öffnet für Möglichkeiten, die der Stimmung gerecht werden. DAS liebe ich so und deshalb bleiben verrückte Dinge nicht aus. Mal sehen was der Tag heute noch für uns bereithält.

Jetzt denk ich mir erstmal eine Unternehmung aus, die unsere Stimmung untermalen könnte.
Sicher ist, Adrenalinreiches überwiegt gegenüber Entspannung.

Mit einem Mango-Bananen-Shake stoße ich auf den heutigen Tag an und die Möglichkeiten, die uns allen vor der Nase baumeln. Mein Tipp: Hinsehen! Level 2 und erhöter Schwierigkeitsgrad: Ergreifen!

Prost!

 

01.02.2008 um 16:38 Uhr

Champagner! Kaviar!

von: Tigerschnute   Kategorie: Albernheiten

 

Ich hab in der Lotterie gewonnen!

Kann mich nicht erinnern jemals gespielt zu haben, aber mein Gott – ist doch schnurzpiepegal – ICH HAB GEWONNEN! Yiiiipiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieee!!!

Das Universum hat wohl zugehört, als ich mir neulich bei ihm einen Scheck bestellt habe.

Nur am Betrag müssen wir noch ein bisschen basteln. Ganze 7 Kröten 50 flatterten hier in die Firma. Ich bin ja auch noch in der Universum-Lernphase.

Und mein Gewinn ist sogar für einen guten Zweck! Mensch!
Aktion Mensch.

Was ich mir davon wohl alles kaufen werde…
Brot und Butter sind alle, fällt mir ein… passt prima.
Ich werde meinen Kühlschrank füttern. Aktion Mensch. Ja. Für einen guten Zweck in jeglicher Hinsicht.

(Ich bin wahrscheinlich viel zu naiv daran zu glauben und das ist irgendsoein Trick, oder!?)

01.02.2008 um 01:28 Uhr

Jimmy Eat World

von: Tigerschnute   Kategorie: Konzerte


Ich könnt heulen!

Soviel Eindruck ausbreitend - mitten drin. So richtig mittig.
Gänsehäutend und mitfühlend aufgehend.
Ganz viel bunter Sterne, tanzend. *#*#*#*

Ja, ich war voller Vorfreude, aber was mir diese Band heute Abend darbot, war so kaum voraussehend überwältigend. Der Mann schwamm in seinem Schweiß. Es war kaum wichtig, dass er nicht viel mit dem Publikum sprach (der ignorante Größtteil hätte es sowieso nicht verdient). Er war völlig mit sich, völlig in sich. Exhibitionistisch und trotzdem so in sich gekehrt. Ein perfektes Beispiel, wie es auszusehen hat, wenn man Musik lebt und atmet. Teilweise konnte ich nur still und armeausbreitend da stehen und aufsaugen, jeden Fuzzel Moment genießen und festhalten. Hach. Mehr, mehr, meeeeehr! Ich will es konservieren!

So selten, dass eine Musik zum Dankgebet einlädt.
So oft hab ich sie ohne mich spielen lassen, dieses Mal, und von jetzt an jedes weitere Mal nie wieder ohne Frau Schnute!!






Hey und weil's soooo schön war.... Was Sphärisches hinterher.