~ Panta Rhei ~

27.06.2008 um 15:04 Uhr

Bis bald... *schneuz*

Musik: Zoo Army - I'm Alive

 

So. Ihr Lieben.
Ich muss jetzt herzergreifend von der Virtualität Abschied nehmen.
Moment.
Das klingt irgendwie so gefühlskalt. Als wäre mein Herd kaputt.

Also nochmal.

Ich nehme nun für eine Woche von meiner kleinen virtuellen Familie Abschied. *schnief*
Die nächste Woche wird vollgepackt sein mit neuen Erfahrungen und Eindrücken. Und da ich noch keinen neuen Onkel habe, der mein Bein wiederbeleben könnte, muss die Berichterstattung leider ein bisschen auf sich warten lassen.

Vielleicht besorg ich mir einfach ganz schnell einen großen Bruder, wer weiß. Über entsprechende Tipps freu ich mich natürlich wie Bolle, allerdings werd ich diese nicht mehr lesen können…

Fühlt Euch in mein kleines Herz geschlossen und umärmelt.
Und lasst Euch bitte Zeit mit Erlebnissammeln, sonst verpass ich noch was.

26.06.2008 um 17:39 Uhr

*trommelwirbel*

von: Tigerschnute   Kategorie: Lebensphasen

 

Aaaaalso, für die, die es kaum erwarten konnten: Es tut mir leid. Ich war in einer äußerst …ähäm… interessanten …ähäm… Besprechung… ähäääm.

Egal. Das ist nicht so erquickend und sicherlich auch nicht der angezapften Geduld des Einzelnen förderlich.

So. Ich könnte noch schnell vom Fußballspiel gestern schreiben.
Zum Beispiel, dass wir im Finale sind. Klugscheißer, mag der eine oder andere jetzt denken, aber ich habe mitgedacht, denn:
Vielleicht verirrt sich ja tatsächlich einer von Außerirdischen entführter armer Mensch, der nach seiner Erlösung und Freilassung, die ein Drahtseilakt an sich war, weil er als Freilassungscode einen Erdenmenschen brauchte der sich drehend und hüpfend auf ein Bein stellen und wild winken musste mit einem grünem Stethoskop auf seinem Haupte, weil man nur so mit Erdenmenschen kommunizieren konnte, außerdem wurde dieser arme Entführte zur Bestrafung mit rot-gelbummantelten erdnussartigen Eiern mit Rote-Grütze-Mortadellageschmack vollgestopft… rektal! … Äh… wo war ich? Achja, dieser Stethoskop-Entführte verirrt sich also tatsächlich zuallererst nach seiner Freilassung auf MEINEM Blog! Und genau dieser weiß dann nicht mal, dass wir Weltmeister sind… also halbe… also gewonnen haben. Das ist sozusagen meine Pflicht diesen armen Außenseitermenschen mit neuem Input zu unterstützen!

Und für die, die nun schon wussten, dass wir im Finale sind, noch eine kurze Randnotiz wie ich diesen Abend erlebt habe.
Auch wenn das Spiel teilweise echt bescheuert war und mein Tourette förderte, war das Danach einfach einsame spitze. Wir tanzten und gröhlten auf den Straßen, saßen auf Kreuzungen, animierten die hupenden Autos und feierten gemeinsam mit den grün-weißen Partybussen den Sieg. Engumschlungen mit Fremden, die alle einer Familie angehörten. Überall Frieden und Liebe. Freude die sich potenzierte. Alles im Ausnahmezustand. Genau deshalb liebe ich dieses Fußball-Gemeinschaftsfeeling. Keine andere Sportart – nicht mal ne andere Art hat bisher so etwas Flächenübergreifend ausgelöst…

... <- Wer möchte kann an dieser Stelle eine Emotion seiner Wahl einfügen.



So. Recht herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit.
Jetzt zum Eigentlichen.

Ich bin nun also wider Erwarten ein fleißiges Schulmädchen.
Dann werd ich mir mal Zöpfe flechten und rote Kleider kaufen.
Wer besorgt mir eine Schultüte?

Entgegen eines Rates von jemandem, dessen Rat ich immer gern beherzige, entschied ich mich _für_ dieses Seminar.

„Also… ähm… *räusper* ich würde dann jetzt diesen freien Platz belegen wollen…“

„*schmunzel* Bist Du Dir auch sicher?“

„Neihein.“

Hmm… ich war wirklich unsicher.
Aber als er mir dann einen zusätzlichen Sonderrabatt zusagte, weil die nun nicht Teilnehmende eine Ausfallgebühr bezahlen muss, sah ich das wieder als Wink und besiegelte die Sache. Nach meiner feierlichen Zustimmung, fiel die Unsicherheit von mir ab und ich freute mich sogar richtig darauf.

Richtig gesickert ist das alles aber noch nicht.
Ist ja auch noch Zeit bis Dienstag.

25.06.2008 um 14:35 Uhr

Überforderung deluxe!

von: Tigerschnute   Kategorie: Lebensphasen

 

Scheiß die Wand an!!
Fick die Kuh!!

(Erwähnte ich bereits mein Tourette-Syndrom??)

Manchmal kommt einfach alles auf einmal.
Und das gerade knüppeldick.

Alles ist ständig in Bewegung. Dieses Jahr ist der beste Beweis dafür.
Wollte ich zu Beginn des Jahres noch nach Bali fliegen, entschied ich mich im März dafür eine Ausbildung zu beginnen. Fest stand: Beides funktioniert nicht. Dazu war der Zeit/Geld-Faktor zu entscheidend. Als ich dann an diesem Einführungstag teilnahm stand für mich ganz klar fest: Ja! Das ist genau das, was ich machen möchte. Leider reichte meine Reaktionsgeschwindigkeit zur Anmeldung nicht mehr aus, denn nicht mal eine Woche später war der Kurs bereits belegt. Einen halben Nervenzusammenbruch später verbuchte ich das unter „Schicksal“ und begann mit meinen unstrukturierten Plänen von Neuem. Also doch Bali. Na fein. Ich bin ja flexibel. Aber leider nicht selbstdiszipliniert genug. Und die Koordination mit meiner Reisebegleitung, Frau Löwin ist bisher auch nicht so glücklich gelaufen, auch sie bekam Angebote, die sie sehr weiterbringen könnten. Also steht wieder alles in den Sternen. In einem Moment denk ich noch, dass alles kommt wie es kommt… lassen wir’s mal fließen… und im nächsten seh ich das Ziel wieder nicht und fühl mich umherirrend und verstreut.

Heute ist wieder ein Tag, der alles Dagewesene (wenn etwas da war..) umwirft.
Der Therapeut des Ausbildungsseminars rief mich an und verkündete, dass ganz spontan noch ein Platz frei geworden ist. Ich wäre die erste auf der Warteliste und die erste, die er anruft. Na is ja himmlisch. Hab ja auch noch Zeit. Beginnt ja erst nächste Woche… Ich habe mich weder vorbereitet noch Geld beiseite geschoben und außerdem den gesamten Urlaub umdisponiert. Außerdem kämpfte ich gerade noch um einen Platz für einen Kurs im Scharzwald nächste Woche. Und da es alles nicht schon spontan genug ist muss ich mich auch noch bis 18 Uhr entscheiden. Verdammt. Verdammt. Verdammt.

Es wäre eine Chance.
Was mach ich nur?
Ja - in mich horchen ist ein guter Tipp, allerdings bin ich gerade viel zu überfordert und aufgewühlt um klare Entscheidungen zu treffen.

Nun ja… hab ja noch unendlich viel Zeit bis 18 Uhr…

23.06.2008 um 11:09 Uhr

Unangemeldeter Besuch

von: Tigerschnute   Kategorie: Lebensphasen

Musik: Coheed & Cambria - In keeping secrets of silent earth: 3

 

"Hast Du Liebeskummer?",
beschämt versteckte ich mich hinter meinen Haaren.
"Sag einfach ja, man sieht es Deinen Augen an..."

Dann füllten sie sich wieder leicht mit Tränen, meine Augen.
"Das geht vorbei" sagt meine Kollegin mitfühlend und ich fühlte, dass es nicht nur eine Floskel war.

Seltsam. Auch mir blickt diese unterschwellige Traurigkeit seit zwei Tagen im Spiegel entgegen. Und sehr sensible Menschen spüren und sehen es mir an.

Willkommen zurück, liebe Sehnsucht.
Lange nicht gefühlt. Lass Dich anfühlen. Fühlst Dich an, wie immer. Wie damals. Aber ich habe mich verändert, ich verliere mich nicht mehr in Dir. Ich nehme Dich wahr und ich genieße Dich manches Mal sogar. Ich tauche ein. Aber ich bin heute stark genug, Dir nicht mehr gnadenlos, grenzenlos zu verfallen. Ausgesprochen nett, dass Du mal wieder vorbeischaust. Aber hier. Hier ist ein Ticket für Dich. Fahr los, raus ins Universum und bring die Liebe mit.

Falsche Filme, falsche Musik lässt Dich dennoch nicht weiterziehen. Hast Dir schon ein kleines Lager gebaut. Aber gut. Wer sagt, dass die Musik-Film-Wahl so falsch ist!? Vielleicht genau mittig. Genau unterstützend zu dem Gefühlten. Gäste sollte man nicht einfach vertreiben. Ich bediene Dich, mach's mir gemütlich mit Dir und dann schick ich Dich weiter. Raus ins Universum. Zum Umwandeln. Zum Liebe mitbringen.

Nee, Powermetal und Actionfilme sind gerade nicht die richtige Wahl. Passt nicht. Lass uns zusammen sehnen. Du und ich. Und eine Packung Taschentücher.

20.06.2008 um 15:06 Uhr

Zusammenstoß

von: Tigerschnute   Kategorie: Lebensphasen

 

Alles bricht gerade über mir zusammen.
Aber ich spüre den Boden unter meinen Füßen noch, das Fundament ist stark. Und die Engelsflügel spüre ich noch, wie sie mich berühren. Schmerz ist da und die Traurigkeit füllt mich tief. Aber ich weiß auch um meine Aufgaben, ich weiß um meine Bestimmung und ich weiß, dass mein Strahlen niemals versiegen wird...

 

20.06.2008 um 12:26 Uhr

Turbulent

von: Tigerschnute   Kategorie: Lebensphasen

Musik: Dredg - Bug Eyes

 

Was für ein Wahnsinnsabend.

Der ganze Tag begann schon höchst eigenartig.
War den gesamten Tag unter Strom. Hab mich aufgeregt und wieder abgeregt, gelacht und gescherzt aber immer mit einer merkwürdigen Stimmung in der Luft.

Mittlerweile ist mein Handy tot, Rechner tot, Bankkonto tot. Aber ich lebe. Immerhin. Und das in höchst mittelalterlicher Manier. Jetzt kann ich nicht mal eben morgens mit Schokokuchenheißhunger aufwachen, aber feststellen, nur noch zwei Eiern im Hause zu haben und losgoogeln, weil mir der Zugang zur Virtualität fehlt. Alles schon dagewesen. Und es wurde der beste Schokikuchen, den ich je aß. Diesen Luxus muss ich mir nun klemmen. Jetzt muss ich doch tatsächlich raus und unter Leute. Und die sind alle so anders in echt. ;)

Schon doof, wenn man den Firmenmädels versprochen hat Futter mitzubringen und dann mit zwei Pestogläsern an der Kasse steht um dann festzustellen kein Bargeld bei sich zu tragen und die Karte auch noch gesperrt ist. Wie peinlich. Das ist als wenn Du im Tante Erna Laden stehst und die Kassenfrau für Dich nach Kondomen durch den Laden brüllt… Wenn man dann noch vor der gelassenen Bankfrau steht, die einem locker-flockig mitteilt, dass das Konto aufgrund von Pfändung gesperrt ist, dann weiß man plötzlich gar nicht mehr wohin mit seiner Aufregung. Die einfache Angestellte, kann ja leider auch nicht helfen, selbst wenn man ihr an die Gurgel gehen möchte, weil sie ja so gaaaar nix aus der Ruhe bringt. Dann telefoniert man sich die Ohren wund, wird von A nach B verwiesen um dann wieder von J nach Y umherzuirren. Bitte gehen Sie nicht über Los und ziehen keine 400 Euro ein. Überall wird man blöd angemacht, weil man sich das Recht herausnimmt an sein weniges Rest-Geld zu wollen. Wenn dann der Fehler nicht mal bei einem selber liegt, da könnte einem schon mal die gesamte Hutschnur platzen… nee, nee, nicht nur hochgehen – die explodiert. Aber nur innerlich, weil äußerlich darf man ja nicht. Implodiert die Hutschnut also.. *seuf* kann mir jemand folgen?

Ein kleiner Drachenkampf, den ich da gerade erlebe. Aber weil ich schon so viel gelernt habe und genau weiß, dass dies alles ein Produkt aus mir ist, weiß ich auch damit umzugehen. Mit einem Lächeln. Nachdem ich im- und explodiert bin.

So. Nu is gut.
Denn trotzdem hatte gestern einen Wahnsinns-Abend. Hab ich das nicht irgendwo schon mal erwähnt?
Hab mir mit meiner Löwin extra noch die allerletzte zerfledderte Deutschlandfahne ergattert. Wenn schon Blamage dann total. Wenn schon untergehen, dann super patriotisch maskiert. So dachten wir jedenfalls. Wer hätte schon ahnen können, dass unsere Spieler einer Gehirnwäsche unterzogen wurden? Eben. Niemand. Umso überraschter waren wir dann alle. Die aufgeregte, nervöse Stimmung, die vorher in der gesamten Stadt zu spüren war, explodierte gnadenlos. Samt meiner. Endlich raus mit all der Rotze. Positiv umgewandelt. Waaaaaaaah. Jedes Mal in einer anderen Location und jedes Mal wird’s besser. Gestern am Pool mit warmen Sommerregen auf der Haut. Danach bis in die Morgenstunden gefeiert. Getanzt, gesungen, gelacht. Bekanntschaften gemacht und ausgelassen in den Morgen geschliddert. Hach, ich liebe das Leben, die Menschen, alles! Kaum Schlaf war mir vergönnt, aber ein Strahlen, das überdimensional ist. *leucht*
Und eine SMS in frühen Morgenstunden von meiner liebsten Löwin nährt dieses Leuchten noch und nöcher: "Danke für den schönen Abend, Du hast mir mein Strahlen zurückgegeben" Du Süße, Du bist mir mein liebster Sonnenschein in meinem Leben!

Und… ohje… Ich schulde ganz lieben Menschen noch eine Resonanz. Ein Telefonat da, eine Mail hier. Meine Schmetterlingsmentalität, wie es ein mir sehr ans Herz gewachsener Mensch einmal liebevoll bezeichnete, kommt wieder durch. Bitte verzeiht mein treuloses Verhalten. In meinem Herzen und meinem Geist kann mir Euch keiner nehmen, aber leider kommt das vielleicht nicht immer an.

Habt ein erleuchtendes Wochenende meine Lieben!

19.06.2008 um 17:47 Uhr

Vollmond

 

... Er ließ mich gestern mit offenem Mund staunen und vergnügt quieksen. Hätte ich nicht gesessen, wäre ich aus den Latschen gekippt. Ich bat den Fahrer doch bitte, bitte immer in Richtung Mond zu fahren, damit ich diese orange dicke Leuchtkugel hingebungsvoll anhimmeln konnte. Da standen wir dann, außerhalb der Stadt. Im Cabrio. Völlig spontan. Das Himmelszelt tat sich auf und die Zauberkugel, die langsam immer kleiner und gelber wurde und höher in den Himmel ragte wurde von leuchtenden Farben eingehüllt, als hätte er seine eigene Aura. Und für einen Moment lang lächelte er mich verschmitzt an… und hätte er sich nicht nach oben bewegt – ich hätte schwören können, die Erde stand für diesen Augenblick still.

 

19.06.2008 um 17:18 Uhr

Mantra


Ich bin in Konfliktsituationen im Gleichgewicht!


Eine tolle Affirmation, wenn sie funktioniert.

13.06.2008 um 12:53 Uhr

Unsere Erde

 

Bilder, die man so nie sah.
Eine Welt, die sich neu und in 2-D vor einem auftut.
Liebevoll gestaltete Szenen, selbst die von mir so gefürchteten Angriffsszenen wurden wundervoll weichzeichnerisch gemalt ohne doch die Wahrhaftigkeit zu überdecken. Natur, so wie sie ist. Facettenreich.

Tiere die tagelang in Steppen unter extremen Bedingungen umherirren, um Leben und Tod kämpfen, sich von ihrem Instinkt nicht abbringen lassen.
Während auf der anderen Seite der westliche Homo sapiens kaum noch den Mund zubekommt vor lauter Überfüllung und äußerer Reizüberflutung. Wir sind lange darüber hinaus Beute zu jagen und um unser Überleben zu kämpfen. Wie ist meine Wertschätzung dabei, wenn ich frisches Wasser meine Speiseröhre herunter perlen lassen und mich sogar gänzlich damit einhüllen darf? Rinnt dieses Wasser nur noch aus dem Wasserhahn und ist grenzenlos verfügbar? Oder entspringt es einem kleinen Teil unserer Erde, dem wir dankbar sein sollten - auch wenn es uns selbstverständlich und tagtäglich in allen Formen zur Verfügung steht?

Eine magisch bildgewaltige Wanderung von Nord nach Süd und die Erkenntnis, dass alles Leben miteinander verbunden ist. Dass alles eine indirekte Auswirkung auf unser Leben, unsere Natur und unser Sein hat. Der Gedanke, des Schmetterlingseffektes ergreift mich. Und der Schluss dieses Films lässt mich erstarren und realisieren, dass da irgendwas nicht stimmt, die Natur aus dem Gleichgewicht geraten scheint. Ein Schockmoment, aber auch eine Dankbarkeit, die ich für dieses subtile und dennoch krasse Aufzeigen dieser Bilder empfinde. Der Spendenhinweis am Ende lässt mich jedoch wieder ernüchtern. Auf diese Art muss es nicht sein, wie ich finde. Warum beginnen wir nicht im Kleinen, wieso beginnen wir nicht mit Umdenken, anstatt alles zu Überspringen und dann, wenn alles zu spät ist, mit fünfzig Schritten vor dem ersten und wichtigsten riesengroße Löcher mit winzigstem Füllmaterial zu stopfen? Geldbeträge statt der Bereitschaft wirklich etwas zu verändern!?


Wie im Kleinen, so im Großen…

Wenn Du das Land in Ordnung bringen willst,
musst Du die Provinzen in Ordnung bringen.
Wenn Du die Provinzen in Ordnung bringen willst,
musst Du die Städte in Ordnung bringen.
Wenn Du die Städte in Ordnung bringen willst,
musst Du die Familien in Ordnung bringen.
Wenn Du die Familien in Ordnung bringen willst,
musst Du Deine eigene Familie in Ordnung bringen.
Wenn Du Deine eigene Familie in Ordnung bringen willst,
musst Du Dich in Ordnung bringen.
(Asiatische Weisheit)


Definitiv ein Film, der zum Nachdenken anregt.

Aufrüttelnd.
Herzöffnend.

12.06.2008 um 14:23 Uhr

Ungeplant

 

Ich hab das wahnsinnige Glück gepachtet, das bei mir immer alles gut wird.

Alles ist am Einstürzen? Kein Geld auf der Bank, kein Essen im Kühlschrank?
Schnute lächelt und denkt sich, ‚hm - na und! könnt schlimmer sein’ Immerhin hatse noch ein Dach überm Kopp.
Hauptsache sie fährt mal eben 400 km mit der rotzteuren Bahn auf ein Konzert und schert sich nicht die Bohne um ihren Kühlschrank von Morgen. Keinerlei Weitblick und Vorsorge. Unvernunft gepaart mit Sorgenfreiheit und unerschütterlichem Gutgeh-und-nicht-kaputt-geh-Glauben.
Und was soll ich sagen? Das Kuddelmuddel entknotet sich irgendwie von selbst. Heute Morgen noch pleite, heute Nachmittag schon spontan Geld vom Urlaub in der Tasche. Ich fahr öfter in den Urlaub, wenn ich dafür auch noch Knete bekomme.

So. Ich geb’ einen aus!
Bier her, Bier her, oder ich fall um! Schallalalalaalaaa!
*tröt*

Allet wird jut!

(spätestens wenn wir heute Abend ein viertel Stück vom Kuchen sind… ;)

 

11.06.2008 um 11:59 Uhr

AnZiehend

von: Tigerschnute   Kategorie: Lyrisches

Musik: Jimmy Eat World - Hear you me

 

Die Sterne tanzten wieder bunt

Alte und neue

In und um mich


Reingelassen

Freigelassen



Vitamine für das Herz

Schokosoße für die Seele

Wohl dosiert

Ausbalanciert

Gehüllt in einen Mantel aus blindem Vertrauen

In-sich-fließen von Wärme und Geborgenheit


Geöffnet für ein neues Ankommen

Verlangend nach mehr

Mit der entsprechenden Mütze Geduld im Ärmel


…Und aufgesetzt…

06.06.2008 um 14:28 Uhr

Geduld


Kann man die eigentlich irgendwo kaufen? Bei Ebay ersteigern? Downloaden? Copy+Paste?

Muss man echt immer durch die ganze Strick-Bind-Fadenerie und das auch noch ohne sie zum Zerreißen zu bringen? Ein echtes Geduldsspiel… Und eine Spirale ohne Ende. Das Problem dabei ist der komplette Kontrollverlust für den, der wartet. Man gibt die Fäden aus der Hand, dabei schneiden sie einem trotzdem fühlbar ins Fleisch.

Seit gestern Abend ist alles komisch gerade…
Ich hatte einen wirklich lustigen Rockabend in einem Club mit feuerspeiendem Drachen und Pool zum Brandlöschen… Wenn da nur nicht diese Erwartungen im Nacken kleben würden. Vielleicht lag’s an der Hitze!? Haha…

Ganz schön melancholisch ist mir… Wenn doch nur… könnte man doch... würde man nicht... Ach man…

Und der Bowie klebt mir mit seinem Gesang ständig dazu im Hinterkopf (Immer noch die Hitze??)


Was she never there
Was she ever
Was it air she breathed
At the wrong time

All the flowers so
From the gallery
With the hymns of night
Singing come to me
At the wrong time
On the wrong day
All the lights are fading now
If I'm dreaming all my life



Man glaubt es kaum, ich habe gerade tatsächlich „Geduld“ bei Ebay eingegeben.

Na wenns hilft…

05.06.2008 um 10:07 Uhr

Übrigens...

 

Mir fehlt ein Bein.
Phantomschmerz.
Hilfe!!!

Ok.
Es fühlt sich so an, als fehle mir ein Bein.
Total behindert.
Abgeschnitten.
Kann nicht mehr gehen…
In die ferne weite Virtualität!

Papa Toshiba erlaubt’s mir nicht mehr.
Drei Jahre ist Papa Toshiba jetzt erst alt.
Und in diesen 3 Jahren war er schon zwei Mal todkrank. Der Arsch!
Und jetzt will die Krankenkasse nix mehr zahlen.
Alles aus eigener Tasche. Für einen Dreijährigen!!!
Frechheit!

Nun muss der Arbeitgeber für meine Ausflüge herhalten.
Immerhin.

Aber trotzdem.
So beinlos…

grmpf…

Gut, Herr Elb . Dann werd ich wohl mal wieder ein Buch in die Hand nehmen. Danke für den Tipp in Ihrer Seitenleiste!

 

04.06.2008 um 08:35 Uhr

Doktorenkongress

von: Tigerschnute   Kategorie: Konzerte

 

Jaha!! Ich hab viel gelernt! Die Chirurgen zeigten uns, wie man fachgerecht am Herzen operiert.

Mit der richtigen Mischung aus guter Laune und inspirierendem Strom voller Spontaneität, Witz und Charme rissen sie die Menge mit. Sie entertainten was das Zeug hält und versprühten ihre totale Berlin-Operierlust. Es wurden sogar Laolas verteilt. Die erste Witzlaola der Welt wurde an uns getestet und das Publikum war hochmotiviert. Ein super Timing halte ich den Doktoren zu gute. Sie wussten immer, wann mein Herz welche Stimmung benötigte und das ganz ohne Messinstrumente. Sie sangen mich in den Rausch, das Arzneimittel war ihre Ausstrahlung. Die Auswahl der Songs war fabelhaft. Sie gewährten einen Blick in frühere Leben und ließen uns an ihrem jetzigen teilhaben.

Was mich sehr faszinierte, wie die Energien von drei einzelnen Doktoren zu mir rüberschwappten und die gesamten 17.000 Teilnehmer erreichten. Genauso wie sie mich anheiterten und hoppelig lustig stimmten, genauso traurig und zerrissen ließen sie mich fühlen, als diese Abschiedsmelodie erklang.
Ein Zeichen von Authentizität und ehrlichem Hintergrund.

Es gibt wohl nur einen Gott: Dr. BelaFarinRod
Und das nicht einmal in weiß…

 

02.06.2008 um 11:34 Uhr

Eindringlich

von: Tigerschnute   Kategorie: Lyrisches


Wo willst Du hin mit Deinen Blicken?


Durchdringst mich inniglich

Suhlst Dich in meiner Seele

Und suchst nach Antworten


Offenbarst mir einen Blick
 
durch das Tor zu Deiner Seele
 
Die Strahlen blenden ungewohnt.
 
 

In Deinen Strom aus Begierde

Reißt Du mich hinein

 

Ungefragt

Ungesagt

 

Gedacht

Getan