~ Panta Rhei ~

26.11.2009 um 11:34 Uhr

Entpuppt

von: Tigerschnute   Kategorie: Brückenarbeiten

Manchmal kann man für desaströse Situationen wirklich dankbar sein.
Manchmal fällt vielleicht der Schleier, der sonst so Einiges verbarg.
In welche Hässlichkeit so mancher Moment auch mündet, so offenbarend kann er im Nachhinein sein.

Gern hätte ich die rosarote Brille auf und möchte weiterhin die Oberfläche glatt kämmen. Aber unsere kleinen verletzten inneren Kinder rufen… rufen nach Zuwendung, Wärme und Heilung. Jetzt ist es an der Zeit Grenzen zu ziehen um mich und uns aus Abhängigkeiten zu befreien.

Bevor wir in die nächste Runde gehen, wünsche ich mir wunderbare Erlösung aus allem Ungeliebtsein, Freiheit und ein liebevolles Miteinander.

Du bist meine Familie, ich liebe Dich… und ein „Aber“ oder ein „Weil“ möchte ich dahinter nicht fühlen wollen!

24.11.2009 um 16:51 Uhr

Das einzige Beständige ist der Wandel

 

Zweifle nicht am Sinn Deines Daseins. Alles Leid in der ganzen Welt und in Deinem persönlichen Leben liegt an einem Mangel an Liebe. Alle Kinder brauchen echte Herzensliebe dafür, dass sie so sind, wie sie sind. Du magst Angst haben, keine Liebe zu bekommen, oder dass Deine Liebe, die Du geben möchtest, zurückgewiesen wird. Und so leidest Du. Jede Veränderung ist eine Prüfung, die Dein Herz weiter machen soll. Jede Träne dabei öffnet Dein Herz und gibt Dir einen Schliff. Lasse die göttliche Liebe in Dich hineinfließen und Dich durchströmen. Gib dann einfach Liebe in die kleinen Dinge Deines Alltags. Löse Dich von übertriebenen Bedürfnissen nach Perfektion oder zu hohen Idealen. Suche Dir Menschen mit denen Du Dich sicher und geliebt fühlst, und denen Du vertrauen kannst. Schaue dann in die Augen eines anderen Menschen und entdecke in diesen Augen die universelle Liebe. Allumfassende Liebe, auch wenn Du sie für nur wenige Momente erfährst, verwandelt Dich und hinterlässt in jeder Deiner Zellen das Wissen um die Einheit von Allem.

 

10.11.2009 um 23:12 Uhr

Das Licht verführt den Schatten

von: Tigerschnute   Kategorie: Lyrisches


Lass mich das Fenster in Deiner Mauer sein.
Und die Morgensonne in Dein Dunkel schmuggeln.
Ich möchte tanzen mit Dir durch den Nebel der Nacht bis zum Grau des Morgens.

Deine kalten Erinnerungen baden und wärmen.
Die Flecken der Vergangenheit mit Blumen verzieren.
Ich möchte Dein Montag sein, der Dich süßt.
Lass mich der Wein sein, der Deine leeren Versprechungen füllt.
Ich möchte das Stockbrot in Deinem lodernden Feuer sein.
Der balancierende Surfer in Deinen Wellen der Emotionen.


Ich würde mich schützend als Halbmond um Dich bauen, und Dir den Glanz der Sterne schenken…
Dann würde ich meinen Finger zum Zauberstab wandeln und Dein inneres Funkeln anzünden und Dich erinnern daran, dass auch Du ein heller und besonderer Stern bist.

Der Mond berührt die Sonne…
Wenn Du es zulässt…

 



 

06.11.2009 um 10:26 Uhr

Einheit

von: Tigerschnute   Kategorie: Lyrisches

Mit Deinen Augen sehen
Mit Deinem Herzen fühlen
Das zarte Pflänzchen der Bewusstheit stärken
Deine Essenz spüren.
Ich gehe auf Dich zu.
Unbefangen.
Ohne Maske, ohne Spielchen.
Direkt aus der Mitte meines Herzens heraus.

Der Mut über meinen Schatten zu springen, entfaltet die wahre Schönheit meines Wesens und macht mich sofort stärker.

Kindliche Neugier.
Kreativität und Spielfreude.
Aber auch Direktheit und Selbstbewusstsein.
Die innere Schönheit meines Wesens erkennen und annehmen.

Verschmelzung unserer Essenzen.
Die Wahrheit als Klarheit…