~ Panta Rhei ~

31.05.2010 um 16:19 Uhr

Ich habs getan!

„Irgendwann“ war einfach plötzlich da.
In meiner Phantasie hab ich zum Lesen überall Kerzen angezündet, mich in meine Kissen gekuschelt, mit sanfter Hintergrundmusik untermalt. In meiner Vorstellung war es ein Moment, der uns verbindet: Nach dem Konzert, nach unserem Treffen, nach einem Satz, einem Wort von Dir…

Aber es war kein augenscheinlich besonderer Moment. Es war nur ein Gedanke mit dem dazu passenden Gefühl, welches mich plötzlich erfasste. Auf einmal war es da. Ganz tief. Und ganz klar. Ich stand einfach nur unter der Dusche von einem Treffen zum nächsten frisch machend. Der Vorgang an sich hatte natürlich nichts damit zu tun. ;) Es war plötzlich Raum für Dich und Raum für ~Uns~ Ohne Vorankündigung. Ohne bestimmten Grund. Er war einfach da, der Moment…

27.05.2010 um 13:24 Uhr

Ick gloob, ick Spinne!

von: Tigerschnute   Kategorie: Albernheiten


Also gut, ich gebs zu.... Ich bin FAN!!!

.... und dementsprechend süchtig ...


26.05.2010 um 09:44 Uhr

Genau Jetzt!

Manchmal beinhaltet das Im-Jetzt-leben und den Moment genießen auch einfach zu spät zu kommen, seine Klamotten abbrennen zu lassen, während man daneben steht oder einfach mal das Fahrrad in der Bahn stehen zu lassen…

So kann ich länger bleiben, die Jacke hielt mich auf andere Weise warm und das Fahrrad hat mal ganz allein einen Ausflug gemacht.

Und jetzt bleibt meine Arbeit gerade für einen Moment liegen um mir diese Vorteile vor Augen zu führen.

Hauptsache positiv ;)

25.05.2010 um 15:48 Uhr

Ich bereue nichts! Oder doch?

von: Tigerschnute   Kategorie: Brückenarbeiten

 

Das Gefühl des Bereuens ist mir so gut wie fremd.
Meistens liege ich mit meinen Entscheidungen und Bauchgefühlen für mich richtig, auch wenn sie im ersten Anschein falsch wirken.
Doch gibt es ganz frisch ein Ereignis, welches ich gerade zutiefst bereue! Nicht das Ereignis an sich – das war ein Test, eine Herausforderung – sondern meine Reaktion darauf. Ich wollte möglichst irgendwelche Szenen mit explosionsartigen Ausbrüchen vermeiden – auch um die Menschen um mich herum zu schützen und der illusorischen Harmonie wegen und weil ich mit solchen aus der Luft gegriffenen Konfrontation noch immer nicht spontan umgehen kann. Ich dachte, einfach rein ins lauwarme Wasser und durch. Ist sowieso gleich alles vorbei. Allerdings wollte ich nicht mit fremden Gewässern nass werden. Diesem Impuls hätte ich folgen wollen und sollen. Denn im Nachhinein betrachtet, wären mir Bauchschmerzen, eine lange unangenehme Fahrt, gewitterige Energien in der Luft und der Hohn meines Gegenübers erspart geblieben… und ich hätte zu mir gestanden! Dieses Gefühl ist das Schlimmste von allen. Das Gefühl mich anpassen zu müssen und nicht mir selbst zu folgen. Es gibt wirklich wenige Momente, in denen ich so Lust habe mir in den Arsch zu beißen…

Auch wenn das jetzt nicht so klingt, hatte ich ansonsten ein sehr heilsames, tiefgreifendes und weitreichendes Wochenende mit ganz viel Knotenlösung, starkem authentischen Ich-Selbst-sein und Ebnung von bisher ungeraden Gefühlen. Das war ein sehr wichtiges Erlebnis, mit wichtigen Ent-Scheidungen und auch Scheidungen… Meine Reflektion am Abend hat ergeben, dass Manches, was nicht zu passen scheint, doch seinen Platz und seine Aufgabe hat. Meine war es einmal mehr, meine Stärke zu spüren und zu schüren um unangreifbar für Projektionen zu sein, die eigentlich nichts mit mir zu tun haben.

20.05.2010 um 11:25 Uhr

Geburt und Synthese

von: Tigerschnute   Kategorie: Philosophisches

Heute ist ein neuer Tag und ich gehe mit einem guten und starken Gefühl in diesen, neuen Tag. Ich gebäre praktisch Neues…
Wir wachsen zusehends und weil das so schnell geht, bleiben wir vielleicht manchmal noch in unseren alten Ich’s, die die wir uns gegenseitig zeigen und spiegeln, stecken.
Ich fühle meinen enormen Sprung, den ich innerlich gemacht habe. Mit und durch mir wichtigen Wegbegleitern.

Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass wir uns dazu animieren uns immer wieder neu zu sehen. Und wir das als Synthese in die irdische Form bringen. Alte Gedankenstrukturen werden zu Gefühlen und bleiben dort stecken. Wir glauben dann, was wir fühlen. Überprüfen wir jedoch vorher diese eingefahrene abgegriffene Struktur und begegnen uns stattdessen neu. Wir kramen soviel in Altem umher – meistens unbewusst. Deshalb wünsche ich mir das Vergangene loszulassen, ~sein~zulassen und uns dadurch auch offener zu begegnen. Lasst uns jeden Moment neu gebären und synthetisieren.