~ Panta Rhei ~

30.06.2010 um 10:49 Uhr

Reflekt~tion

von: Tigerschnute   Kategorie: Lyrisches


Durch das Glitzern in Deinen Augen
- Wie Sterne tanzen sie,
Wenn sie meine Augen treffen.

Durch das Glitzern in Deinen Augen,
Sehe ich mich.

Sehe ich mich,
Wie ich sein kann.

Wie ich sein kann,
Wie ich bin.

Ich kann sein.

Ich kann sein,
wie ich bin.

Ich bin.

Ich bin,
Wie ich sein will.

Ich will sein,
Wer ich bin.

Durch das Glitzern Deiner Augen, kitzelst Du mein Sein.
… und ein Stück Ewigkeit.




~Everything is energy~
Energy is you and me.

Das ist, was ich Dir geben kann. Das ist, was WIR uns geben. Das ist rein. Das ist echt. Das ist.
Wir brauchen keine Beschreibung für uns. Wir sind. Das ist *ewig* in meinem Herzen.


Needed time to clear my mind
Breathe the free air, find some peace there
I used to keep my heart in jail
But the choice was love or fear of pain and

I...

chose...

love...


Cause everything is energy
And energy is you and me...


Light shines in through an open window
Shines inside your heart and soul and
Light will guide your way through time
And love will help you heal your mind and

life...

will...

be..

Cause everything is energy
And energy is you and me...

24.06.2010 um 10:10 Uhr

Фузион

von: Tigerschnute   Kategorie: Konzerte

Musik: Katzenjammer - http://www.youtube.com/watch?v=-IBCqovBk5Q

 

Und weil ich mich gestern freigeschrieben habe, fahre ich heute gelöst und vorfreudig zur ~Fusion~

Die Erinnerung war wichtig, aber sie behindert mich auch offen zu sein und die Situation von einer neuen Perspektive zu betrachten. Ich versperre mich den Möglichkeiten, wenn ich so in der Vergangenheit lebe. Ich werde sie anwesend sein lassen, aber trotzdem meinen Weg gehen. Es wird dieses Jahr anders. Und anders ist immer gut und immer auch wichtig. Ich freue mich auf ein Gruppenerleben mit mir so ans Herz gewachsenen Menschen. Eine Freundin wird mir fehlen, ja - weil es mit einer Frau als Bezugsperson immer etwas anderes ist. Ich fühle mich einer Frau auf andere Art näher und mir ist diese Art des Nahseins wichtig. Ich hatte das mein ganzes Leben: eine beste Freundin. Jetzt habe ich seit einiger Zeit eine neue Erfahrung mit einer Gruppe, einem engen Kreis erleben dürfen.

Für mich ist das also ein völlig neues Festival mit einem völlig neuem Erleben. Und ehrlich... Ich freue mich darauf!

23.06.2010 um 13:46 Uhr

Zusammenkunft auf der "Verschmelzung"

von: Tigerschnute   Kategorie: Brückenarbeiten

Morgen ist es wieder soweit.
Das Klangkosmos-Festival für die Seele startet und Menschen aus den verschiedensten Richtungen kommen zusammen und fühlen sich als Ganzes. Verbunden in wohliger Harmonie und Frieden. Musikstile vereinen sich, die in begrenzten Vorstellungen einfach nicht existieren. Es wird bunt. Bunt. Bunt. Bunt.

Wie es sonst noch wird, weiß ich nicht. Ich habe keinerlei Vorstellung. Es gibt Möglichkeiten. Perspektiven. Und es gibt Kopfkino. Vorfreude? Hm… nicht wie üblich. Sicher freue ich mich darauf, 4 Tage losgelöst durch diesen liebevoll erschaffenen Kosmos zu kreisen und Abenteuer zu erleben, schließlich gehe ich auf Entdeckungsreise. Auch zu mir selbst. Allerdings blicke ich auch mit einer süßen Traurigkeit auf das letzte Jahr zurück. Darauf, wie wir barfuß durch den Sand tanzten. Wie wir in einer bunten Zaubernacht vom bebend bewegten Körpern durchgeschwitzt eine Draußendusche fanden, vor Vergnügen kreischten, weil das Wasser so eiskalt über unsere dampfenden Körper spritzte und wir damit alle Blicke auf uns zogen. Besonders einen, der uns unbedingt nackt Gesellschaft leisten musste und sich noch beim Ausziehen beeilte, während ich gackernd zu Dir brüllte „Los beeil Dich beim Anziehen – da beeilt sich wer beim Ausziehen!!!!“ Oder wie ich angeheitert und völlig übermütig auf die Tischtennisplatte sprang und diese sogleich unter mir krachend einen Knicks machte. Du hast Dich schiefgelacht und ich gleich mit… Kurze Zeit später sprangst Du auf eine „lebende Couch“ und wir konnten uns nicht mehr halten vor lauter lachen. Unser Abend, wo wir zu Dritt durch die Nacht zogen und ich rechtzeitig ein Free-Hugs-Schild in die Hand gedrückt bekam. Du wolltest mich unbedingt bei Dir haben – weißt Du noch? Und ich hab das so genossen. Deine Nähe, Deine Präsenz, Deine Liebe und Deine Verbindlichkeit. Ich bin geblieben, weil ich Dir nichts absprechen konnte mit Deinen Strahleaugen (und weil mich plötzlich mit dem neu erworbenen Schild jeder umarmen wollte *komisch*). Wir hatten soviel Spaß zusammen. Waren kaum getrennt. Ich erinnere mich so gern an unseren Sommer… Ich fühlte mich so frei und so geborgen mit Dir. So da und so ganz. Das alles fehlt mir dieses Jahr. Du fehlst mir! Du und so wie es einmal war, unsere Unbeschwertheit und unsere gegenseitige Wertschätzung. Unsere kindliche Blickweise auf uns, ohne Urteile und frei von Meinungen. Mir fehlt unser Wir. Und das ist es, was meine Vorfreude dämpft. Das Wissen, das wir beide am gleichen Ort sind… aber eben nicht zusammen.

 

23.06.2010 um 10:02 Uhr

Ratatouille

 

Wir haben ne Ratte im Büro. Seit ein paar Wochen. Heute morgen hab ich angefressenen Kaugummi auf meinem Schreibtisch gefunden... Alle regen sich irgendwie auf und desinfizieren sich stündlich. Kammerjäger rennen wie aufgescheucht umher. Die Ratte lacht. Wett ich. Die hält sich den Bauch, wenn sie die Käfige mit baumelnden Nutellabrot drin sieht. Und ich find sie irgendwie sympathisch. Nie gesehen. Und trotzdem mag ich sie. Was tut sie mir schon? Ja, sie hat Kaugummi angefressen und auch noch meinen LETZTEN, die RATTE!!! Aber abgesehen davon!? Und sie buddelt Löcher in Blumenerde. Wie niedlich. Kleine Pfötchen buddeln im Sand. Ich fühl mich wirklich nicht bedroht. Eher verbunden. Und ich würde nie freiwillig in einen kalten, ungemütlich beengten Raum aus Metall gehen. Ach ihr, Menschen!

 

22.06.2010 um 11:34 Uhr

Ähm... ja...

von: Tigerschnute   Kategorie: Albernheiten

Stevie Wonder hat eine neue Behandlungsmöglichkeit gefunden… In Neu-see-land.
Leider wurde die Klinik verlegt. Nach Chile.

Da diese Behandlung sehr teuer ist und er eigentlich sparn… ien wollte, besuchte er den Frank, dort wurde er reich. Ansonsten wäre es für ihn nämlich Eng… im Land.

Er ging durch die Tür, mitten aufm Kai.
Und schipperte mit dem Schiff durch Alg-erien.

„Haste Hunger, Stevie, solln wir Dir nen Bull garen?“, wurde er sogleich gefragt.

Worauf er hin lallte:
„Ähh…gypten keiner einen ausss?“

„Einen Rum… äh…’n Bier? Mussss doch nochn Schnaps Yemen. Kanada!?!??“ *hicks* *umfall*

„Ungarn, sonst bekommst Du noch nen Qatar!“
„Außerdem ist das nicht gut für Dein Chi, na!?“
„Go Slow! Eh nen Herzinfarkt bekommst.“

Zu spät. Stevie fiel zu Boden und stieß mit dem Kopf gegen die Reling.
Blutend musste er über den Boden griechen.

„Mach die Vene zu, Ela!“
„Schnell, sonst läuft er über den Jordan!“,
brüllte sie im Tun eh sie n Eimer fand.

„Aber Sie iren!“,
„Noah wegen?“

„Nein. Sei nicht alban. Ich mag es heute liba non-verbal!“



Das kommt dabei raus, wenn man Langeweile beim Fussball gucken hat ;)))
Wer alle Länder findet, bekommt ein paar moderne „Hond“-uhren *chrchrchr*

21.06.2010 um 12:29 Uhr

Herzensmelodien


Mein Herz spielt heute diese:

...und es weint dabei ein bisschen...

21.06.2010 um 12:21 Uhr

Momentaufnahme


Als ich mich keiner Worte mehr bedienen wollte, als ich mich nur noch hingeben wollte, berührtest Du mich und ich fühlte das wie einen warmen Trost. Mit diesem Gefühl und Deiner Hand auf meinem Arm glitt ich in einen Dämmerzustand. Die Geräusche um mich herum dumpf, die Sonne auf meinem Rücken wärmten mein Gefühl… Und ich fühlte irgendwann Deine Hand nicht mehr. Als ich nachspüren wollte, war sie ein Teil von mir. Ich fühlte diese Abgrenzung aus Du + Ich nicht mehr. Deine Hand, war Teil dieses Moments. Genauso, wie die Sonne Teil unseres Universums ist.

 

21.06.2010 um 11:21 Uhr

Wahnsinn!!!

Also das ist jetzt total unheimlich!!!
Ich hab heute von den Lottozahlen geträumt und das wir 7 Richtige haben.
Ich träumte, dass es Zahlen sind, die genau nebeneinander stehen und das drei Mal.

Jetzt guck ich mir die Zahlen an und fass es nicht!!!
Genau DIESE Zahlen hab ich gesehen, heute früh!!

Warum hab ich das denn nicht VOR dem Tipp geträumt??

Unglaublich.............
Ich muss mich mal kurz ans Atmen erinnern.

Also eigentlich ist das für mich gerade quasi wie ein Lottogewinn!

21.06.2010 um 09:40 Uhr

~Verbunden~

Eigentlich wollte ich erzählen, dass wir immer eine Verbindung haben, auch wenn wir die Nähe gerade mal nicht fühlen. Und ich fand Dich plötzlich in meinen Gedanken wieder – als mein Beispiel. Ich sagte, dass es mit Dir genauso sei: Wir sind verbunden, selbst wenn wir uns gerade nicht nah fühlen. Als ich das aussprach, fiel plötzlich etwas von mir ab. Eine Mauer, die ich mir Drumherum baute, um Dich fern zu halten. Plötzlich atmete ES auf. Durch das gesprochene und dabei gefühlte Wort wurde etwas in mir heil. Und ich könnte schwören auch in Dir. Lange habe ich mich gefragt, wann ich einen Impuls bekomme, wieder Kontakt mit Dir aufzunehmen, aber es ist soviel passiert mit Dir und mit mir in der letzten Zeit, dass ich die Liebe nicht mehr als rein empfand und ohne ein reines, authentisches Gefühl, wollte ich mich nicht bei Dir melden… Erst nach einem Traum, der mir etwas aufzeigte und einer wichtigen Reflektion danach, fand ich intuitiv diese Worte und ich gab ihnen Raum. Ich spürte nach, wie gut sich dieser Satz in mir anfühlte und sogleich empfand ich allumfassende Liebe und Verbundenheit…. und den Impuls, Dir das mit~zu~teilen~

Ich wollte damit nichts Bestimmtes bezwecken, nicht aus einem Grund oder einer Erwartung heraus, schrieb ich Dir das. Auch dass Du nicht antwortest, ist nicht schlimm für mich. Ich weiß, dass es für alles den richtigen Moment gibt. Und diesen Raum gebe ich Dir genauso, wie ich ihn mir nehme.

18.06.2010 um 12:16 Uhr

Geträumt

 

 

"Große Seelenarbeit ist bei Dir nicht nötig. Deine Seele ist heil.", sagte er, ein mir unbekannter, neuer, aber doch vertrauter Mensch, der mir in die Seele gucken konnte.

Aber in der momentanen Gefühlswelt räumte er ein bisschen auf.


"In Deiner Aura steht anmutig ein Wolf hinter Dir, rechts. Er ist immer da und wacht über Dich, steht Dir zur Seite. Er ist stark. Und auch irgendwie witzig. Er passt zu Dir."


Und ich habe ihn gefühlt, und gesehen vor meinem geistigen Auge. Ich habe ihn aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, und vor allem aber hab ich seine Präsenz gefühlt. Als hätten wir uns irgendwann einmal darauf geeinigt, dass er für mich da ist.


Intensiv meine Träume. Und ich bin so unsagbar dankbar dafür.
Es wurden kaum Worte benutzt. Ich verstand alles durch Blicke. Durch Gedankenübertragung. Und er war erstaunlich groß.


Ich erinnere mich.
An meinen Wolf

16.06.2010 um 11:34 Uhr

Ewig

 

 

Und dann gibt es da diese Zeichen, die mir meinen Weg leuchten und sagen, wie richtig ich an diesem Ort und zu dieser Zeit bin.

Meine Geschichte beginnt zu leben und ist kein Früher. Sie ist Jetzt. Sie ist Ewig.


Diese Zeichen wurzeln im Innersten und breiten sich über die Haut hinaus aus. Ich fühle sogar meine Haarspitzen tanzen.

Ich ~ bin ~ ewig

 

 

Musik spricht zu mir.

Nicht zum ersten Mal.

 

Und als wäre sie in diesem Moment geboren, legt sie sich in den Moment – in mein Thema.

Ich habe es früher schon gehört. Jetzt hab ich es er~fühlt. Jetzt hab ich es verstanden! Jetzt ist der richtige Zeitpunkt.
Jetzt ~ ist ~ Ewig

 

 


 

 

Only you can heal inside,
Only you can heal your life

"Life is not the opposite of death. Death is the opposite of birth. Life is eternal."



Das Leben ist ewig.

Das     Leben         ist                     ewig.
 

Und in der         ~   E w i g k e i t   ~          da gibt es kein Gegenteil.

 

 

 

Wenn wir die Geburt überstehen, dann können wir alles schaffen. Was ein Baby an intuitive und starke Willenskraft hat um auf diese Welt zu kommen... welche Ressourcen in uns stecken, die wir sooft ungenutzt lassen... das habe ich bewusst fühlen dürfen...
Wir alle sind Krieger des Lichts. Wir alle haben die Stärke, das zu schaffen, was wir uns wünschen!

Ich habe Dich in mir gesehen. Ich habe mich in Dir gesehen. Abgrenzung und Trennung gibt es nur im Geiste. Dieses gefühlte Wissen trägt mich in Frieden ~¤~

02.06.2010 um 17:45 Uhr

Vier~dimensional

von: Tigerschnute   Kategorie: SpiegelHerz

Ich war spiegelherzen.
Wir waren zwei Mädels und Herr SpiegelHerz. Eigentlich eine zu kleine Gruppe, sagt Herr SpiegelHerz, aber wo wir schon mal da waren…
„Was bewegt euch denn so momentan?“, war seine Einstiegsfrage und was sich nach anfänglichem „Hm, tja, weiß nich“ plötzlich alles heraus kristallisiert ist schon erstaunlich. Der Mann ist toll. Er gibt einem Raum zum Erzählen und Gefühle fühlen und fragt dann genau die richtigen Fragen um Verborgenes offen zu legen. Er spürt, die Qualität der Berührung und nimmt subtile kleinste Zeichen wahr, um Dich genau dorthin zu führen, wo es… hmja… unangenehm ist und manchmal auch wehtut.

Das Thema, die Basis des Abends hat sich recht bald gefunden: Die zwei Ich’s
Das eine Welt-Ich, welches sich „draußen“ zeigt und welches mit allem Äußeren in Verbindung gerät, welches sich über die Darstellung definiert und das zweite oft verborgene Wesens-Ich, die Essenz, die sich in die Welt hinaus ausbreiten möchte. Und dieser Konflikt – die Dualität – die Ambivalenz zwischen den beiden Ich’s. Wie sie sich miteinander reiben und kämpfen und so oft ein Widerspruch in uns selbst entsteht.

Das höchst interessante, aber auch unangenehme daran war, dass an diesem Abend das erste Ich wieder so sehr präsent war. Die Klein-Schnute, die sich beweisen will, die trotzig ist, wenn sie spürt auf Widerstand in sich selbst zu stoßen. Dieses leicht verunsicherte, kleine Mäuschen von früher, das plötzlich versuchte Oberhand zu gewinnen. Aber das was Herr SpiegelHerz da in mir sieht, weil er MICH, mein Wesensanteil mit dem Herzen erfühlt, war phänomenal. Und ich fühlte mich nackt, peinlich berührt, irgendwie gescannt. Interessant, was man alles so macht, wenn man sich so fühlt. Wie sanft und leise ich die Tür öffnete und schloss –beinah unmerklich– und er das aber dennoch alles spürte. Er sagte mit einer sehr schamlosen und herausfordernden Stimme „Du bist wirklich (lange Pause mit einem bohrenden, unverschämten Blick)…… un...glaub…lich…… neugierig!“ Er nahm wahr, wie ich gern dasselbe tat, wie er. Beobachten. Mit dem Herzen sehen, was um einen Menschen passiert. Er sagte, ich würde be~zaubern mit meinem Wesen. Und das war kein dünnes Kompliment, sondern das war im wahrsten Sinne des Wortes gesprochen. Be~Zaubern. Das hat mir gefallen. Natürlich hat es mir gefallen. Aber wie lasse ich mir das am besten nicht so doll anmerken?? Hehe, das ging natürlich nicht. Ein breites Strahlen konnte ich dabei nicht unterdrücken. Und eigentlich WOLLTE ich das auch gar nicht. Denn Unterdrücken gehört einfach nicht zum Wesenskern. Im Unterdrücken sind wir leider alle viel zu sehr konditioniert worden. Diese wunderschöne junge Frau neben mir formulierte das flappsig, aber durchaus im Ernst: „Ihr beide seid schon zwei Aliens – nicht von dieser Welt“ Und Herr SpiegelHerz erkannte sich in mir und ich mich in ihm. Wir erkannten uns alle ineinander und waren Teil eines Ganzen. Ich spürte die Gruppe und genoss diese Hingabe, dieses Aufgehen in ihr. Es ist wundervoll zu sehen und gesehen zu werden! Aber der andere Teil in mir möchte sich am liebsten verstecken. Da ist meine Ambivalenz. Raus in die Welt und „Hier bin ich!“ schreien und gleichzeitig der Anteil in mir der ruft „Hilfe, wenn mich nun wer siiieht!?“ Das spielerische und liebevolle Annehmen dieser Seite vermittelt er uns und ich fühl mich ermutigt und stark dabei. Am liebsten würde ich heute kraftvoll in meine Tastatur beißen! Aber die Welt um mich, die nur mein Außen-Ich zu sehen bekommt, würde das wohl etwas seltsam finden…

Nein, es war keine wirkliche Theorie. Es war auch keine Praxis.
Es war mehr eine projizierte, theoretisch gefühlte Praxis.
Eine Theorie mit ganz viel Gefühl.

01.06.2010 um 13:20 Uhr

Ich hab Schwund!

Das ist übrigens ne Schweinehundwoche (Schwundwoche).
Nur mal so als Hinweis.

Gestern hat sie begonnen mit einem „Blind-Date“ eines Lieferanten zur Bierzeit.
Ich neige in letzter Zeit dazu, neue Bekanntschaften und damit verbundene Aufregungen in meinem Leben zu vermeiden und finde es viel bequemer mit meinen Lieblingsmännern aus meiner Lieblings-WG abzuhängen (,ey). Da kann ich sein, wie ich will und alles ist gut. Und wenn ich Geräusche ausm Urwald imitiere - ich bin da zu Hause. Bei Treffen mit Geschäftskollegen unterdrücke ich in der Regel Urzeitwaldgeräusche… Das ist der Grund, warum ich diese Treffen vermeide…
Aber irgendwie dachte ich, etwas Neues und Aufregung passt in diese Woche, also gab ich dem nach und verabredete mich mit ihm.

Der knuffige Mann, den ich gern als mein Bilderbuchpapi angesehen hätte, war in Supererzähllaune. Ich mag ihn, das hab ich schon von weitem entschieden, als ich ihn mit seinem Hut und Schnauzer hab stehen sehen. So richtig zuhören konnte er nicht, also sparte ich mir die Energie mich zwischen seine Lufthol-Pausen zu quetschen und gab mich dem Zuhören hin. Ich könnte kaum noch was wiedergeben von dem, was er alles erzählt hat, aber ich kann genau sagen, welches Augenfältchen bei welchem Thema zuckte, wann er wie in welche Ecke guckte und wann er übers gesamte Gesicht zu strahlen begann (wenn er über seine Kinder erzählte *schwärm*). Welche Chemikalien man mit welchen Stoffen mischt, damit sie brennen, stauben, stinken, tanzen ist zwar ganz interessant, aber mein Blick schweift doch schnell mal ab und beobachtet Bewegungen, Energien und Gefühle, die sich beim Erzählen auftun. Früher hab ich das ganz unbewusst getan. Heute beobachte ich mich dabei, wie ich beobachte, was ich beobachte ;) Und ich finds toll, auch wenn sich mir mal wieder bestätigt, dass ich definitiv den falschen Job habe…

Heute wird wieder spiegelgeherzt und vorab gab es die Aufgabe in sich zu gehen und Fragen in Bezug auf Liebe-Eros-Beziehungen zu stellen. Sich betreffend oder allgemeines Interesse, egal in welche Richtung. Ich hab mir da zwar meine Gedanken zu gemacht, aber irgendwie wollen keine Fragen dazu kommen. Ich kenne meine Baustellen, aber ich stelle komischerweise kaum Fragen dazu. Ich weiß einfach, dass es darauf keine theoretische Antwort gibt. In Büchern und Theorien finde ich vielleicht Lösungsansätze, aber wirklich er~leben kann ich die Antworten nur durch das er~fühlen. Und deshalb lehn ich mich zurück und bin gespannt auf das, was da heute Abend zum Vorschein kommen möchte. Der Schweinehund ist geschniegelt und gestriegelt… und gezähmt.

Ab und zu kläfft er mich aber wieder mit fletschenden Zähnen an, wenn er an das kommende 4-Tage-Intensiv-Seminar denkt. Somatoemotionale Trauma-Arbeit im Rahmen meiner Cranio-Sacral-Ausbildung. *wuff* Ich bin so neugierig darauf, aber es ist wieder etwas Neues, vor dem die kleine Schnute sich etwas fürchtet und mit dem Herrn Schwund zusammen hofft, es würde etwas dazwischen kommen. Aber die Stärke und der Mut wachsen und wachsen powervoll und schaffen Platz für Lust und Laune. Für Motivation und Lernfreude. Damit ich auch morgen kraftvoll zubeißen kann! Nämlich in die Tastatur, auf der ich hier gerade tippe, weil ich sie dann nicht mehr brauchen werde…